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Traumatherapie ?

dunkleseele2

Aktives Mitglied
hallo,

wie einige sicher schon wissen hatte ich in den letzten wochen intensiv mit meiner therapeutin an meinen zwängen gearbeitet. irgendwie sind seitdem meine flashbacks mehr geworden und ich schaffe es kaum noch aus der vergangenheit wieder auszusteigen. deshalb meinte meine therapeutin, das wir warscheinlich nun doch an gewisse themen ran müssen. also eine traumatherapie machen werden. hat jemand erfahrung mit traumatherapie ? und die verscheidenen methoden ? EMDR und so ?
wäre über jeden antwort erfreut. der gedanke beunruihgt mich doch etwas und ich glaube wenn ich etwas mehr darüber weiß wäre es einfacher. danke.

liebe grüße eure dunkleseele
 

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karola

Mitglied
hallo,

wie einige sicher schon wissen hatte ich in den letzten wochen intensiv mit meiner therapeutin an meinen zwängen gearbeitet. irgendwie sind seitdem meine flashbacks mehr geworden und ich schaffe es kaum noch aus der vergangenheit wieder auszusteigen. deshalb meinte meine therapeutin, das wir warscheinlich nun doch an gewisse themen ran müssen. also eine traumatherapie machen werden. hat jemand erfahrung mit traumatherapie ? und die verscheidenen methoden ? EMDR und so ?
wäre über jeden antwort erfreut. der gedanke beunruihgt mich doch etwas und ich glaube wenn ich etwas mehr darüber weiß wäre es einfacher. danke.

liebe grüße eure dunkleseele
Hallo,
ich hab EMDR mal stationär gemacht, es war ganz schön heftig gewesen. Ich mache jetzt demnächst EMDR bei meinem Therapeuten, er meinte es wird nicht so heftig. Es bringt aber was. Du bist bei bewußt sein und erzählst dann. Es ist wichtig das du ein stabiles Umfeld hast. Ich frage nicht nacht viel nach, ich lass mich überraschen, weil wnn du vielleicht zuviel weißt, machst du dich nur noch bekloppt.
Ich hoffe dir hat es etwas geholfen, falls du das stationär machen möchtest, in Bad Honnef ist eine gute Klinik die sowas macht.
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und kann Dir nur dazu raten eine stationäre Traumatherapie zu machen. Es muss nicht EMDR sein, es gibt mehrere Ansätze. Ich war im Klinikum Nürnberg Nord - Psychosomatik; das war einfach super. Du kannst selbst wählen, ob Du eine Traumakonfrontation möchtest (z.B. EMDR) oder ob Du "nur" stabilisiert werden möchtest, um anschließend wieder in Dein Leben integriert zu werden. Ich habe die Traumakonfrontation gemacht, aber mit EMDR habe ich noch keine Erfahrung. In Nürnberg folgen sie mehr oder weniger dem Konzept von Luise Reddemann, die selbst eine Klinik in Bielefeld geleitet hat. Informier Dich vorher gut, jede gute Klinik bietet unverbindliche Erstgespräche!!!

Ich wünsche Dir alles Gute!
 

dunkleseele2

Aktives Mitglied
vielen dank für eure antworten. ich lebe in einer betreuten wohneinrichtung und werde dort mit meiner therapeutin dann die traumatherapie machen. ich weiß das ich langsam da ran muss. ich durchlebe es doch sowieso jede nacht wieder aufs neue. so kann ich es auch mit meiner therapeutin gemeinsam durchleben, so ist die meinung meiner therapeutin. sie hat ja auch recht, doch irgendwie ist es schon etwas anderes ob man es im kopf hat oder ob man es auch noch ausspricht. habe noch nie wirklich darüber gesprochen was alles früher geschehen ist. ich will einerseits reden und es einfach mal erzählen, das schweigen brechen, doch auf der anderen seite habe ich das gefühl weiter schweigen zu müssen. den schein aufrecht zu halten. fühle mich ständig hin und her gerissen, doch ich muss endlich eine entscheidung treffen. was ist für mich gut ? das ist die frage die ich mir stellen muss.

naja, auf jeden fall nochmals vielen dank

liebe grüße dunkleseele
 

karola

Mitglied
vielen dank für eure antworten. ich lebe in einer betreuten wohneinrichtung und werde dort mit meiner therapeutin dann die traumatherapie machen. ich weiß das ich langsam da ran muss. ich durchlebe es doch sowieso jede nacht wieder aufs neue. so kann ich es auch mit meiner therapeutin gemeinsam durchleben, so ist die meinung meiner therapeutin. sie hat ja auch recht, doch irgendwie ist es schon etwas anderes ob man es im kopf hat oder ob man es auch noch ausspricht. habe noch nie wirklich darüber gesprochen was alles früher geschehen ist. ich will einerseits reden und es einfach mal erzählen, das schweigen brechen, doch auf der anderen seite habe ich das gefühl weiter schweigen zu müssen. den schein aufrecht zu halten. fühle mich ständig hin und her gerissen, doch ich muss endlich eine entscheidung treffen. was ist für mich gut ? das ist die frage die ich mir stellen muss.

naja, auf jeden fall nochmals vielen dank

liebe grüße dunkleseele
Das ist gut, das du ein stabiles Umfeld hast. Ich kann dir nur den Tipp geben, zu reden. Ich habe auch Jahre dafür gebraucht, um uber die Vergangenheit zu reden. Jetzt fang ich mit 41 Jahren damit an. Ich habs auch 25 Jahre mit mir rum geschleppt, hab deswegen gesoffen, hab Eßstörungen und Borderline. Ich weiß das es schwer ist, aber es hilft. Ich wünsche dir viel Glück.
LG Karola
 

dunkleseele2

Aktives Mitglied
hallo Karola,

das mit dem saufen, der essstörung und der borderlinestörung kommt mir sehr bekannt vor. ich hatte nur die ganze zeit gehofft, das ich so alles hinter mir lassen kann. will doch einfach nur endlich alles vergesssen können. naja, wahrscheinlich muss ich es erst nochmal durcherleben, bevor ich vergessen kann. du hast echt meine hochachtung, das du es angegangen bist. hoffe du konntest es gutn für dich aufarbeiten. nochmals danke.

liebe grüße dunkleseele
 

karola

Mitglied
hallo Karola,

das mit dem saufen, der essstörung und der borderlinestörung kommt mir sehr bekannt vor. ich hatte nur die ganze zeit gehofft, das ich so alles hinter mir lassen kann. will doch einfach nur endlich alles vergesssen können. naja, wahrscheinlich muss ich es erst nochmal durcherleben, bevor ich vergessen kann. du hast echt meine hochachtung, das du es angegangen bist. hoffe du konntest es gutn für dich aufarbeiten. nochmals danke.

liebe grüße dunkleseele
Hallo,
Das mit dem hinter dir lassen, hab ich auch gedacht, das das funktioniert,aber die Vergangenheit holt mich imer wieder ein. Also heißt es, ich muß da noch mal dran. Es wird zwar Jahre dauern, aber da muß ich durch. Es werden auch bestimmt Momente kkommen, wo ich sagen werd, das packe ich nicht. Dann werd ich mir sage, das das Leben doch schön ist. Wenn du dir wirkich im klaren bist, das du eine Therapie machen möchtest, ist es schon ein großer Schritt, auf den du stolz sein kannst. Vor allem ist es wichtig, alles zu erzählen,nur dann kann dir geholfen werden. Wie alt bist du?
Ich wünsche dir viel Kraft.
LG Karola
 

dunkleseele2

Aktives Mitglied
hallo karola,

ich bin gerade 26 jahre geworden in diesen jahr. ja, es ist und wird kein leichter weg werden, den wir gehen müssen. ich wünsche dir auch ganz viel kraft.

liebe grüße dunkleseele
 

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