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Trauer um ver schwendete lebenszeit nach falschen Entscheidungen

S

Spt457

Gast
Hallo,
In mir herrscht eine Trauer wegen verschwendeter Lebenszeit. Mittlerweile zähle ich auch die Zeit von Oktober 2021- Oktober 2022 dazu. Es ist schon so, dass ich versuche damit abzuschließen. Aber in mir steigt immer wieder diese Trauer auf. Vor allem wenn ich höre, dass andere diese Zeit genossen haben. Wie schaffe iich es zu akzeptieren und mit dem Thema abzuschließen.
 

Piepel

Aktives Mitglied
Wie schaffe iich es zu akzeptieren und mit dem Thema abzuschließen.
Indem Du prüfst, ob Du überhaupt einen eigenen Willen hast aber haben darfst.

Verschwendet ist Lebenszeit sicherlich, wenn man einsitzt, weil man dort nichts zu wollen hat sondern gezwungen wird.

Warst Du aber auf freiem Fuß, so hast Du in jeder Minute selber entschieden was Du tun willst.
Du hast diese Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, eine nach der anderen.

Wenn Du heute meinst, dass die Entscheidungen falsch waren, so trifft das nicht den Punkt, weil Du heute einen anderen Wissensstand hast, also klüger bist.

Wenn Du das dann immer noch meinst, so kannst Du nicht mehr selbständig leben.
Und zwar deswegen, weil Du davon ausgehen musst, dass Du jegliche aktuell notwendige Entscheidung garantiert in der Zukunft bereuen wirst!

Daraus folgt, dass Du nur die Möglichkeit hast, die Vergangenheit gut zu finden weil Du sie selber gestaltet hast, weil Du ansonsten für die Zukunft einen Betreuer haben musst, der alles für Dich entscheidet.
So machst Du auch nie mehr etwas falsch, bist aber gleich auf dem falschesten Weg.
 

GrayBear

Aktives Mitglied
Dann betrauere diese Zeit angemessen und wende Dich dann wieder Deinem Leben zu. Trauer ist wichtig, um etwas abschließen zu können, aber dann ist auch sie Zeitverschwendung und diese Entscheidung kannst Du treffen, in dem Du Dich Dingen auf Deiner Prioritätenliste widmest. Viel Erfolg dabei.
 

Schroti

Urgestein
Hallo,
In mir herrscht eine Trauer wegen verschwendeter Lebenszeit. Mittlerweile zähle ich auch die Zeit von Oktober 2021- Oktober 2022 dazu. Es ist schon so, dass ich versuche damit abzuschließen. Aber in mir steigt immer wieder diese Trauer auf. Vor allem wenn ich höre, dass andere diese Zeit genossen haben. Wie schaffe iich es zu akzeptieren und mit dem Thema abzuschließen.
Du kannst das Studium immer noch abbrechen.
Dann hat die Verschwendung zumindest ein Ende.
 

qeight

Aktives Mitglied
Erinnert mich an diese "one day baby we´ll be old" Poetry Slam Performance. Mir persönlich sind Menschen, die in dem besagten Zeitraum "zufrieden" waren, einigermaßen suspekt. Ferner bin ich davon überzeugt, dass wir ohnehin "ewig" leben und noch genügend "Zeit" haben werden, die wir in dieser oder der nächsten Inkarnation "sinnvoll" füllen können.
 

CabMan

Aktives Mitglied
Hallo,
In mir herrscht eine Trauer wegen verschwendeter Lebenszeit. Mittlerweile zähle ich auch die Zeit von Oktober 2021- Oktober 2022 dazu. Es ist schon so, dass ich versuche damit abzuschließen. Aber in mir steigt immer wieder diese Trauer auf. Vor allem wenn ich höre, dass andere diese Zeit genossen haben. Wie schaffe iich es zu akzeptieren und mit dem Thema abzuschließen.
Das klingt für mich recht schwammig. Studium, Knast oder …?
Wirklich verschwendet ist diese Lebenszeit nur, wenn Du nicht daraus lernst, z. B. indem Du wieder einfährst oder wieder studierst und nach 12 Monaten wieder abbrichst. Trauer bringt dann auch nichts.
Ansonsten: Fehlentscheidungen gehören zum Leben. Man sollte es natürlich nicht damit übertreiben,
 
S

Spt457

Gast
Das klingt für mich recht schwammig. Studium, Knast oder …?
Wirklich verschwendet ist diese Lebenszeit nur, wenn Du nicht daraus lernst, z. B. indem Du wieder einfährst oder wieder studierst und nach 12 Monaten wieder abbrichst. Trauer bringt dann auch nichts.
Ansonsten: Fehlentscheidungen gehören zum Leben. Man sollte es natürlich nicht damit übertreiben,
Ja, ich habe Lebenszeit verschwendet, weil ich nicht aus gewissen Erfahrungen gelernt habe und dann erneut Fehler gemacht habe. Ich habe z.b. eine Ausbildung zum Altenpfleger gemacht, weil ich mal ein Praktika darin gemacht habe. Ich war eigentlich nicht für die Ausbildung geeignet und mir hat sie Ausbildung auch keinen Spaß gemacht. Ich wurde dann nach einem halben Jahr gekündigt. Anstatt daraus zu lernen und ein Studium zu beginnen, habe ich dann begonnen, mich für die nächste Ausbildung zu bewerben, die mir auch keinen Spaß machte.
 

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