Tod der Mutter am Weihnachtsabend

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SubZero

Mitglied
Liebe Elfenfrau: Genau das ist meine größte Angst! Hab' Dank für deinen Rat und dein Angebot zum Zuhören - letzteres hast du hiermit schon getan! Danke für deine Anteilnahme und das mit deinem Verlust tut mir leid - wünsche dir ebenso viel Kraft und Durchhaltevermögen!
 

cucaracha

Namhaftes Mitglied
Es tut mir sehr leid .
Ich wünsche Dir viel Kraft.

Ein Todesfall der Mutter ist schrecklich.
Zumindest muss deine Mutter jetzt nicht mehr leiden.


Ich hätte dir auch zu einer Trauerbewältigungsgruppe geraten, es gibt auch spezielle Therapien für die Trauerbewältigung.

Google mal im Internet.
 

Andrea1962

Mitglied
Am 24. 12.2018, ist meine Mutter an Nierenversagen gestorben...Sie hinterläßt ihre Lebenspartnerin, meinen Bruder und mich :/


Neben der Trauerbewältigung ist das schlimmste für mich, daß mein Bruder nix von dem ganzen wissen will und ich die Lebenspartnerin auffangen muss und für SIE STARK SEIN MUSS! Die Frage, ob ich das überhaupt kann, stellt NIEMAND...
Ich habe selbst keine Kraft, aber ich muss jetzt FUNKTIONIEREN!!!
Ich fühle mich komplett überfordert mit der Situation und ich befinde mich in einer Art "Schockzustand" - Freunde meiden mich (als wenn ich soviele davon hätte) und ich fühle mich komplett Alleingelassen! ...Zeit zum "Trauern", habe ich jedenfalls nicht!
Es war echt grausam all die "Weltlichen" Dinge wie Beerdigung, An und Abmelderei etc. ganz alleine schaffen zu müssen! Und über die Feiertage war das geradezu UNMÖGLICH jemanden zu erreichen! Seit gestern bin ich soweit damit durch und stehe sozusagen auf "Standby"...Aber glaubt nicht, das ich da etwas Zeit für "Meine" Trauer kriegen würde, denn jede "Freie" Minute muss ich für Andere den Starken Fels in der Brandung spielen >.< ...Meine Kräfte lassen langsam nach und die Fassade bröckelt - aber ich laß' mir nix anmerken...


Ich schreibe in dieses Forum in der Hoffnung, dass das hier jemand liest und mir vielleicht einen Rat, etwas "Beistand" oder gar einpaar Aufmunternde Worte für mich übrig hatt... Andernfalls: Danke für's Lesen!
Liebe SubZero,

ich fühle mit Dir. Es ist schön, dass du hier einen Austausch fiindest mit genau den Menschen, die Anteil nehmen an Deinem Schicksalsschlag.

Mir hat es geholfen, weihnachten das erste Mal mit ebenfalls Alleinstehenden zu verbringen. Es war wirklich nett und die schmerzlichen Erinnerungen nicht so stark.

Ist es jetzt nicht mal an der Zeit für dich selbst da zu sein und deiner Trauer Raum zu geben. Das holt dich sonst eines Tages ein. Passe auf Dich auf und sorge gut für dich.

Eine Trauergruppe.... das muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch wenn ich nun alle meine Lieben verloren habe, gehe ich da nicht hin. Das zieht mich eher runter, ich brauche positiven Zuspruch und kein ewiges Leid.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute.

Andrea
 

SubZero

Mitglied
AW: Liebe Andrea

Danke für deine Anteilnahme - mir gehts genauso: Trauerbewältigungsgruppen sind... - sagen wir mal so: "Eher Anstrengend"
Zeit für mich und die Trauer hab' ich noch immer nicht - aber ich denke das kommt nach der Beerdigung :/

Das mit DEINEM VERLUST, tut mir leid! Ich hoffe du findest diessebe Kraft, die du mir gewünscht hast! Kopf hoch - WIR MÜSSEN LEBEN! Das sind wir den Verstorbenen schuldig... Was mir ein bisschen hilft, ist der Glaube das wir "nur" die Menschliche Hülle verabschieden - DIE SEELE lebt in unserem Herzen weiter! Horch' tief in dein Herz - unter all deinem Schmerz findest du die Antwort... so... wie ich!
 

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