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tiefe Traurigkeit und andere Probleme

Tränen Lady

Neues Mitglied

Hallo,

ich bin neu hier im Forum. Ich möchte mal schreiben was mich so beschäftigt in meinem Leben. Es sind mehrere Sachen, ich versuche es eher stichpunktartig zu schreiben, damit es nicht allzu lang wird:

Ich bin bei meiner Oma aufgewachsen:

Mit 9 Monaten gab mich meine Mutter zu meiner Oma, weil sie selbst überfordert war mit allem, mit 21 ein Kind und viele Probleme. Ich bin ganz froh, dass ich bei meiner Oma aufgewachsen bin, es war nicht immer ganz einfach, denn mein Opa war ein Alkoholiker und es war oft schrecklich, er terorrisierte uns öfters. Mein Opa kam vor 3/4 Jahren in ein Pflegeheim und starb ebenfalls 2011, an Darmkrebs. Ich hatte kaum Kontakt mehr zu ihm.
Meine Oma war einfach alles für mich!
Im März 2011 starb sie an einer Thrombose. Meine Welt brach zusammen.
Ich mache mir immer noch Vorwürfe, denn sie hatte Krampfadern, war einige Wochen vorher schon mal beim Arzt, der wollte das die Krampfadern ambulant entfernt werden. Warum war ich da nciht dahinter, dass sie einen Termin macht?
Warum bin ich nicht einfach mit ihr ins Krankenhaus als es ihr immer schlechter ging, irgendwie wurde alles zu spät erkannt, sie war zwar beim Arzt, er gab ihr auch Spritzen gegen Thrombose doch es half wohl nichts. Ich fand dann auch mal heraus, dass sie seit längerer Zeit ihre Herztabletten nicht mehr genommen hat. Hätte ich es doch nur früher bemerkt.

Meine Mutter:

Mal verstehe ich mich gut mit ihr, mal sehr schlecht, aber ich hab sie einfach lieb, sie ist doch meine Mama.
2011 wurde bei ihr Brustkrebs festgestellt, im späten Stadium, da ihr Arzt sie nicht früh genug wohin geschickt hat zur Weiteruntersuchung. Sie musste eine Chemo mit machen, die überhaupt nicht anschlug, ihr gingen die Haare aus. Dann wurde ihr die Brust und Lymphknoten entfernt. Sie bekam einen Schwamm eingesetzt, da nicht genug Haut zum zusammennähen da ist, damit wird Wundflüssigkeit abgepumpt, dieser muss so mindestens jede Woche gewechselt werden unter Nakose (jedes Mal eine Belastung), dazu Strahlentherapie, Hormontherapie und Lymphdrinage.
Meine Mutter muss so viel durchmachen, oft hat sie sehr gelitten und ich mit ihr.
Derzeit ist sie wieder im Krankenhaus, weil sie eine Infektion bekommen hat an der Achsel, an der Narbe wo ihr die Lymphknoten entfernt wurden. Ich habe oft Angst um sie.

Winni:

Winni war die Hündin von Oma und mir, sie musste auch 2011 eingeschläfert werden, sie hatte einen Tumor im Maul und es ging dann nicht mehr, auch das war sehr schlimm für mich. Sie wurde 15 Jahre, wenn man einen Hund so lange hat und er stirbt dann noch an so was grausamen, das war so traurig.

Meine Beziehungen:

Ich bin gerade in meiner 4. Beziehung.

Meine 1. war ein totaler Reinfall, er nutzte mich nur aus, ich war nur einen Monat mit ihm zusammen.
Meine 2. war ganz schön anfangs, doch nach einem Jahr hielt ich es mit diesem Mann nicht mehr aus.
Dann war ich 2 Jahre alleine.
Meine 3. war wieder nur so 1-2 Monate, ich lernte ihn kennen während meine Oma im KH war, er stand mir bei als sie starb, er konnte mich aufbauen, doch seine Mutter lag auch im sterben und irgendwie zerbrach unsere Beziehung, weil wir beide zu fertig waren und auch irgendwie unterschiedlich, das kommt noch hinzu.

Nun meine 4. Beziehung:

Ein auf und ab. Er hat mich schon angelogen um tagelang zu saufen, hatte sich mal von mir eine Woche getrennt, weil er Stress hatte und anderes ihm wichtiger war als ich. Ich war nicht die Quelle für seinen Stress in der Zeit, dennoch hat er lieber mit mir Schluss gemacht, als die etwas an der Quelle seines Stress zu tun.
Seine Sauferei ist ein Problem in unserer Beziehung, genauso wie manche seiner Bekannten, welche ich als schlechten Umgang beschreiben würde.
Und es macht mich so traurig, dass er manchmal so eiskalt sein kann.
Er kann sehr liebevoll sein, doch er ist manchmal so eiskalt, dass ich an seiner Liebe zu mir zweifle.
Es gibt immer wieder Situationen und Dinge wo er mich sehr verletzt, doch mit ihm darüber zu reden bringt wohl nicht viel, es scheint ihm oft egal zu sein. Beim einen Ohr rein beim anderen wieder raus.
Ich halte das über meinen Freund jetzt mal kurz, ich werde wahrscheinlich noch oft genug über meine Beziehung schreiben, wenn ich da wieder Probleme habe.
Ich bin mit ihm inzwischen 9 Monate zusammen und wohne seit einigen Monaten bei ihm.
Musste ja aus dem Haus ausziehen, (man heizte da auch noch mit Holz, auch das Wasser zum Duschen, trotzdem wurde es kaum warm, ich musste Wäsche mit der Hand waschen usw.....) wo ich mit meiner Oma wohnte, mein Freund bot mir an zu ihm zu ziehen und wünschte es sich auch. Manchmal habe ich Angst, dass es die falsche Entscheidung war zu ihm zu ziehen, dass unsere Beziehung irgendwann kaputt geht wegen bestimmten Dingen mit denen ich nicht klar komme.
Dazu bestimmt noch mal mehr.

Was mich derzeit beschäftigt:

Vor allem, dass mir irgendwie alles so gleichgültig ist, dass ich irgendwie nicht mehr glücklich sein kann, alleine sein fällt mir schwer, weil ich in meiner Vergangenheit sehr viel alleine und einsam war und es einfach angenehmer ist wenn Jemand da ist, den ich mag. Es dürfen aber auch nicht zu viele Leute sein, sonst ist es mir dann wieder zu viel. Deshalb hänge ich halt auch sehr an meinem Freund.
Ich brauche auch viel Nähe und Kuscheln und wünsche mir hin und wieder Liebesbeweise, mein Freund ist da aber eher abweisend, manchmal ist es mir einfach zu wenig Nähe und Kuscheln, so das ich richtig frustriert bin und mich in anbetracht manch anderer Probleme eben wieder frage ob ich es wirklich noch weiter mit ihm aushalte. Ich kann diese kühle von ihm manchmal einfach nicht ertragen. Er sagt mir zwar sehr oft, dass er mich liebt, doch reden kann man viel, ich wünsche mir, dass er es mir hin und wieder auch mal zeigt mit nicht alltäglichem. Ich kann ihm auch nicht so vertrauen, denn er hat mich schon mal angelogen und ich glaube auch nicht, dass es das einzige Mal war wo er mich angelogen hat.
Auch Heute habe ich wieder einen Verdacht, dass er mich angelogen hat um mit Kumpels zu saufen. :-(

Es gäbe noch so vieles zum Schreiben, doch irgendwie brauche ich jetzt mal eine Pause.

Und ich werde wahrscheinlich auch nur hier schreiben können, wenn mein Freund nicht da ist oder es nicht mitbekommt, denn ich schreibe ja auch über ihn und er soll das ja nicht lesen. Wenn ich schon keine Freunde habe mit denen ich über meine Probleme reden kann, dann muss ich mir einfach einen anderen Weg suchen, eben wie den, dass ich es mir von der Seele schreibe. Und so wie ich es hier schreibe geht es meinen Freund irgendwie nichts an.

Liebe Grüße ins Forum

Tränen Lady







 
Zuletzt bearbeitet:

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J

john-2

Gast
Hallo,

da Dich hier noch niemand begrüßt hat, möchte ich Dich erst einmal willkommen heißen:

Herzlich willkommen im Forum.


John
 

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