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Fällt dir der homophobe Unterton echt nicht auf?
Was hast du nach diesen "Luftschnappmomenten" deiner Frau erzählt?Einmal wurde ich heftig gewürgt und geschlagen. Ein ander mal wurde ich so verletzt, dass ich zum Arzt musste.
Lieber Ben
Suche Dir Hilfe bei einer Beratungsstelle für bi- und homosexuelle Männer.
Hier sind leider zu viele (latent) homophobe User unterwegs, welche sich 0.0000 in Deine Lage versetzen können und ausser dem Schwingen der Moralkeule hier nichts sinnvolles beitragen können!
Während der Phase, in der ich mich dann ausprobiert habe, war ich wie betäubt. Ich hatte jegliches Gefühl verloren. Schwer zu beschreiben. Dennoch war ich aber noch so klar, dass ich stets verhütet habe. Zudem habe ich mich zweimal auf alles testen lassen. Auch das war ein Grund, dass ich sex mit meiner Frau meidete, um sie auf keinen Fall in eine Krankheit mit reinzuziehen, da es keinen 100%igen Schutz gibt. Ich habe sogar Prep genommen, falls euch das was sagt.
Gefährliche Situation. Also ich bin 1,70cm groß und wiege mittlerweile noch 60 kg. Die Männer, die ich traf waren meist körperlich deutlich überlegen. Ohne vorher Bilder zu tauschen, habe ich mich an dunklen Orten einfach in deren Auto gesetzt ohne zu wissen, was mich erwartet. Einmal wurde ich heftig gewürgt und geschlagen. Ein ander mal wurde ich so verletzt, dass ich zum Arzt musste. Nicht falsch verstehen, ich wars selbst schuld. Ich meine nur, dass es oft Situationen gab, wo niemand weiß, wo ich mit wem bin und Situationen entstanden, wo ich mir dachte, wenn der dich jetzt umbringt, kannst du dich nicht wehren und keiner wird den schnappen.
So was meinte ich eben mit gefährlich. Das zeigt mir, wie weit ich mental war. Ich bin eigentlich ein sehr vorsichtiger Mensch, fast ängstlich. Aber in den Momenten dachte ich mir "Wenn du jetzt drauf gehst, dann ist das eben so. Hab eh keinen Bock mehr".
Das liest sich alles sehr merkwürdig. Als würdest du lachend in die Kreissäge rennen.
Warum eigentlich nicht?Ich habe dann vor ein paar Wochen meiner Frau gestanden, dass ich glaube, Bisexuell zu sein. Ich kam nicht dazu zu erwähnen, dass ich bereits Erfahrungen gemacht habe.
Warum eigentlich nicht?
(Wurden PTBS und Depressionen fachärztlich diagnostiziert? Ist mir beim Lesen entgangen.)
@Marisol: genau Deine Reduktion der Homosexualität auf solche Dinge ist homophob!Ja, das sagt mir tatsächlich etwas. Das liest si
Du wirst in der schwulen Szene wenig Erfolg haben, denn Alter und Körpermaße sind harter Konkurrenz ausgesetzut. Dann bleibt dir langfristig Strichersex oder Parkplatzgebumse mit eher Hässlichen.
In Deinem Fall würde ich wohl bei Deiner Familie bleiben und das Schwulsein höchstens heimlich wenige Male im Jahr ausleben.Hallo zusammen,
der Text wird sicherlich länger. Ich bin tief verzweifelt und erhoffe mir hier irgendwie Hilfe oder einen Ratschlag.
Eins vorab: Ich schäme mich unendlich für die Dinge, die ich gleich erzählen werde aber ich hoffe, dass man versucht, mich zu verstehen.
Zur Ausgangslage: Ich bin 34 Jahre als und seit 13 Jahren mit einer Frau zusammen, seit 10 Jahren verheiratet und wir haben zwei wunderbare Kinder. Auf dem Papier führen wir ein Bilderbuchleben. Ich verdiene gut, wir haben ein schönes Haus, Autos usw.. Also im Grunde von außenstehend betrachtet, alles bestens.
Ich habe schon immer gemerkt, dass ich auch auf Männer stehe. Da ich aber streng katholisch erzogen wurde, kam das nie für mich in Frage und ich habe das komplett verdrängt und das gelang mir auch gut. Ich hatte ein sehr erfülltes Sexleben mit meiner Frau.
Anfang des Jahres kam dann der Tag, der mein Leben veränderte. Ich suchte im Internet nach Menschen, denen es genau so geht wir mir, da ich immer stärker das Verlangen hatte, auch die andere Seite zu erleben. Ich verabredete mich mit einem Mann, um sich zu unterhalten. Ich kann es an der Stelle nicht schön reden; Wir hatten Sex.
Das hat psychisch etwas stark in mir ausgelöst. Ich suchte ca 2 Monate lang diesen Kick und traf mich mit einigen fremden Männern, teilweise auch in sehr gefährlichen Situationen. Ich war wir betäubt und hatte keinerlei mehr Gefühl für das, was richtig und was falsch ist. Ich habe mich dann in Therapie begeben. Hier wurde schnell klar, dass ich eine schwere Depression und eine Posttraumatische Belastungsstörung habe (anderes Thema 😉). Seit ca 5 Wochen habe ich eine Affäre mit einem Mann und es sind Gefühle ins Spiel gekommen, was bis dato noch nicht passiert ist. Gestern haben wir diese Affaire einvernehmlich beendet, weil mir das zu viel wurde (und ihm auch). Jetzt bin ich dennoch am Boden zerstört.
Seit dem ersten Mal mit einem Mann, kann ich nicht mehr mit meiner Frau schlafen. Ich kann es nicht mal ertragen, wenn sie mit mir kuscheln will. Wir haben keinen Sex mehr, streiten viel und verfolgen schon lange nicht mehr die gleichen Ziele. Wir stecken also in einer handfesten Krise.
Ich bin von Natur aus jemand, der immer etwas nervös ist. Bedeutet, die Situation belastet mich extrem.
Ich habe dann vor ein paar Wochen meiner Frau gestanden, dass ich glaube, Bisexuell zu sein. Ich kam nicht dazu zu erwähnen, dass ich bereits Erfahrungen gemacht habe. Sie war am Boden zerstört, konnte es nicht nachvollziehen und machte mir große Vorwürfe zu meiner Sexualität. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Natürlich kann ich sie verstehen aber habe mir auch irgendwie mehr Verständnis gewünscht. Ich grübel Nächte lang durch, was ich machen soll.
Ich könnte mir folgende Szenarien vorstellen:
Scheidung:
Ich lasse mich scheiden und gehe später dann ggf eine Beziehung mit einem Mann ein.
-> Das wird mich finanziell zerstören (meine Frau arbeitet nicht)
-> Wenn ich mich oute, wird mein Umfeld sich mir abwenden
-> Was ist mit meinen Kindern? Wenn wir das Haus verkaufen, nehme ich denen ihr zu Hause (das schlimmste für mich)
->Ich werde aber wohl endlich glücklich werden
-> Was ist, wenn ich keinen Partner finde und alleine bleibe. Vielleicht sterbe ich irgendwann alleine?
-> Was ist, wenn ich dann merke, dass das ein riesiger Fehler war?
Zusammenbleiben:
-> Ich bleibe mein Leben lang unglücklich
-> Finanziell wäre aber alles geregelt
-> Die Kinder würden in einer "intakten" Familie aufwachsen
Habt ihr einen Rat? Aktuell ist es so, dass ich mich einfach danach sehne, alleine zu sein und wieder Spontanität in mein Leben zu bekommen. Ich brauche Ruhe, die ich so nicht finde. Ich brauche Intimität, die mir meine Frau nicht geben kann.
Eins sei noch gesagt; Meine Frau ist ein sehr lieber Mensch und sie hat das alles nicht verdient. Ich wünschte, ich könnte meine Sexualität einfach "löschen".
Bitte verurteilt mich nicht. Das ist alles wirklich sehr schwer für mich.
Danke vorab!
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