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Thema Bodyimage

J

Jessica225

Gast
Ich glaube es geht vielen von uns so, dass wir an uns zweifeln. Oder uns von der Meinung anderer über uns beeinflussen lassen. Ich habe hier schon öfter dieses Thema geschrieben, möchte heute aber mal einen etwas anderen Post daraus machen.

Denn vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, der gerne mal an sich zweifelt was sein Aussehen angeht.

Denn, wie ich hier auch schon öfter gelesen habe, ist das nicht nur ein Thema, das uns Frauen, sondern auch Männer gleichermaßen betrifft. Ich habe mich auch sehr oft von der Ansicht anderer über meinen Körper beeinflussen lassen. In der Schule damals waren es gleichaltrige Jungs, die zu mir sagten, ich sei zu dick.

Damals als 13jähriges Mädchen glaubte ich das, obwohl ich damals Normalgewicht hatte. Es war nicht der einzige Auslöser Denn da spielt noch so einiges andere mit ein, sprich Traumatisierungen.

Dennoch hat das einen Teil dazu beigetragen, dass ich von mir ein schlechtes Bild bekam und dachte so wie ich damals war, war ich nicht in Ordnung.

Es folgten 12 Jahre der Magersucht. In welchen ich in meiner schlimmsten Zeit ein Gewicht von unter 40kg erreichte.

Es endete auch mit einem Klinikaufenthalt und Zwangsernährung. Trotzdem dauerte es danach noch etliche Jahre, bis ich die Essstörung hinter mir lassen konnte. Ich war damals richtig stolz, als ich es schaffte intuitiv zu essen. Und nicht mehr die Kalorien oder gute und schlechte slebensmittel dahinter sah. Aber auch als ich Normalgewicht erreichte.

Dennoch gab es immer wieder mal Leute, die meinten ich wäre zu dünn. Oder ein paar Kilos mehr würden mir ich nicht schaden Sicher nicht immer böse gemeint, doch in mir kam es so rüber, dass ich trotz dessen was ich erreicht hatte, eine Essstörung zu überwinden, nicht richtig wäre. Oftmals wurde auch angenommen ich würde bestimmt wenig essen, um meine Figur zu erhalten.

Ein Punkt, der einfach nicht stimmte. Überhaupt fand ich diese Assoziation schlank zu sein bedeutet bestimmt niedrigkalorisch zu essen kritisch. Als wäre es durch normales Essen nicht möglich.

Jedenfalls traf mich das immer irgendwie. Bis ich irgendwann selbst dachte, ich müsse mehr wiegen. Dann würde man sowas wie ein paar Kilos mehr nicht mehr zu mir sagen.

Der Schuss ging ziemlich nach hinten los. Ich versuchte über mein Sättigung gefühl hinaus zu essen. Was zur Folge hatte, dass ich Essen begann als ekelig zu empfinden. Es machte keine Freude mehr. Und auch gefiel mir die Zunahme gar nicht

. Es dauerte wieder eine Weile bis sich mein Essverhalten wieder normalisierte.

Vor ein paar Jahren begann ich mich aufgrund von ständigen Rückenschmerzen dann zunehmend für Kraftsport zu interessieren. Natürlich gab es auch da wieder Menschen, die mir sagten ich solle aufpassen bloß nicht meine Weiblichkeit zu verlieren. Oder zu viel sei ja auch nicht mehr schön.

Oder manche meinen auch ein muskulösen Frauenkörper sei ekelig. Bis hin zu so fände man bestimmt nie einen Kerl, der einen liebt. Ich war stolz auf meine ersten Erfolge, aber dennoch drückten mich auch diese Sprüche immer wieder ml runter.

Teilweise dachte ich tatsächlich ich sollte es nur nicht übertreiben. Dann würden solche Aussagen bestimmt nicht mehr kommen. Es dauerte eine Weile aber irgendwann kam bei mir so der Knackpunkt wo ich das alles rekapitulierte und mir dachte, egal wie, es wird immer jemand etwas zu motzen haben. Zu dünn, zu dick, zu muskulös, zu dies, zu das. Aber es ist mein Körper und es ist egsl was andere denken, wenn ich selbst damit glücklich bin.

Aber auch diese Erkenntnis kam erst vor ein paar Jahren. Und heute bin ich 38. Für alle die es interessiert, so sehe ich heute aus. Das Bild ist von letztem Jahr.

Was ich sagen will ist, wir alle haben hin und wieder probleme mit unserem Körperimage. Wir denken wir seien nicht männlich genug, zu hässlich zu dick, zu dünn, zu dies oder jenes. Das Leben ist zu kurz um sich von den negativen Stimmen anderer beeinflussen zu lassen. Besonders weil diese Negativität doch sowieso nichts Gutes mit sich bringt. Und Beleidigungen oder dergleichen sowieso mehr über die anderen Aussagen als über einen selbst. Ich möchte einfach meinen Weg aufzeigen und vielleicht kann der eine oder andere daraus etwas Positives für sich selbst herausziehen.
 

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tonytomate

Aktives Mitglied
Nichts ist egal. Entweder passt man zur weichgespülten Masse oder eben nicht. Dann ist man Aussenseiter, Individualist sozusagen. Mit der Masse mitschwimmen ist angenehmer, weil leichter.

Bei mir reichte ein Sportwagen (Toyota Supra seinerzeit) zum Aussenseiter zu werden. Kein Kollege grüßte mehr, keine Frau beguckte einen mehr auf der Arbeit, nichts mehr. Auf einmal hassten einen alle, weil NEID. Mußte den Job wechseln, kein Witz. Jeder kam mir blöd, mußt ja mächtig Geld haben, dabei war es kein 911er für 100 Riesen.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Schönheit ist für jeden anders, gottseidank.

Leider wird heutzutage viel zu viel Wert auf äußere "Schönheit" gelegt und manchmal ist das einfach nur aufgetaket und gestylt - egal ob Männer oder Frauen. Aber innere Schönheit, Werte, Moral, gutes Verhalten ist manchmal zweitrangig für viele, die sich vorwiegend in Social Media bewegen.

Das finde ich traurig, dass sich viele darüber identifizieren und weniger an ihren inneren Werten arbeiten, sondern dem äußeren Schein hinterherlaufen und sich mit allen möglichen Hilfsmitteln versuchen, "perfekt" zu machen.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Ich finde es merkwürdig, dass du jetzt schon das zweite Bild von dir postest und dabei stets betonst, wie gleichgültig dir die Meinung anderer ist...
Mach doch einfach einen eigenen Faden oder eine Gruppe dazu auf.
Warum stellst du diese Bilder ein?
Um DOCH noch zu lesen, dass Menschen sie attraktiv finden?
Obwohl dir deren meinung doch "egal" ist?
Ich finde das Foto ebenso unattraktiv wie das andere.
Aber das kann dir egal sein.
Frage mich nur, welchen tieferen Sinn die Bilder für dich haben.
 
J

Jessica225

Gast
Nichts ist egal. Entweder passt man zur weichgespülten Masse oder eben nicht. Dann ist man Aussenseiter, Individualist sozusagen. Mit der Masse mitschwimmen ist angenehmer, weil leichter.

Bei mir reichte ein Sportwagen (Toyota Supra seinerzeit) zum Aussenseiter zu werden. Kein Kollege grüßte mehr, keine Frau beguckte einen mehr auf der Arbeit, nichts mehr. Auf einmal hassten einen alle, weil NEID. Mußte den Job wechseln, kein Witz. Jeder kam mir blöd, mußt ja mächtig Geld haben, dabei war es kein 911er für 100 Riesen.
Hm, Neid ist ja sowieso keine gute Eigenschaft.
Wer sich mit anderen nicht mit freuen kann, der ist doch sowieso niemand mit dem man was zu tun haben will.
Denn echte Freunde freuen sich mit dir.
Daraus würde ich jetzt nicht das Resultat ziehen, dass man mit der Masse mitschwimmen muss. Sondern eher, dass diese Leute die falsche Umgebung sind.
 
J

Jessica225

Gast
Schönheit ist für jeden anders, gottseidank.

Leider wird heutzutage viel zu viel Wert auf äußere "Schönheit" gelegt und manchmal ist das einfach nur aufgetaket und gestylt - egal ob Männer oder Frauen. Aber innere Schönheit, Werte, Moral, gutes Verhalten ist manchmal zweitrangig für viele, die sich vorwiegend in Social Media bewegen.

Das finde ich traurig, dass sich viele darüber identifizieren und weniger an ihren inneren Werten arbeiten, sondern dem äußeren Schein hinterherlaufen und sich mit allen möglichen Hilfsmitteln versuchen, "perfekt" zu machen.
Ja, das ist ein wichtiger Punkt.
Aussehen ist nicht alles und auch wieder vergänglich.

Heutzutsge ist vieles oberflächlich. Das fängt ja schon damit an was Frauen als Schönheitsideal vorgelebt wird.
Social Media ist da nur eine weitere Verlängerung von Modezeitschriften und Co.
 

takita

Aktives Mitglied
Ich habe mir auch das Bild angesehen und denke, ich begreife was Du durchgemacht hast. Es kam mir so rüber, daß Du iwo nun zufrieden bist mit der kostenlosen, vergänglichen Hülle, in welcher Deine Seele steckt...

Manchmal sehe ich Menschen, welche massives Übergewicht haben und das erzeugt bei mir Gedanken, wie schwer Sie es dadurch haben müssen, wenn mir mit natürlichen schlanken Körper schon die oder jene Treppe mit meinen 42 schwerer fällt an diesem oder jenen Tag.

Oder die, welche Magersucht quält, bei mir Mitleid erzeugen, vorallem weil sie sich nicht mit gesunden Augen sehen können.

Oder die welche alt und alleingelassen aussehen, es scheint der Lauf des Lebens zu sein.

Oder die, welche so bedruckt sind, die Armen, welche meinen das Sie das zu besseren Menschen macht.

Oder die, welche Falten und Macken haben und meinen deswegen nicht attraktiv sein zu können.

Oder die, welche so piekfein und teuer gekleidet sind, deren Großteil ihrer Tätigkeiten nur darauf abzielt.

Und dann sehe ich eine Dame, die Schuhe sind billig und passen nicht zur restlichen Kleidung. Dieser hässliche alte Mantel muss vererbt sein. Wer um himmelswillen suchte sich DIESE Brille aus? Sie trägt keine Handtasche, sondern eine Plastiktüte, welche hundertfach schon gefaltet wurde. Sie ist recht gross, die Hose ist ihr zu klein.
Ihr Körper ist untrainiert, entweder arbeitet Sie am PC oder hat so ein Hobby, das ihr schon mit ihren 30 einen krummen Rücken gemacht hat. Die Haare sind ungepflegt, ja fettig und auch ungefärbt. Sie hat 2 Öhringen, welche altmodisch baumeln und viele Aknenarben im Gesicht. Stellenweise ist sie gebräunt und hat eine fast nicht vorhandene Oberweite, die Beine sind lang und schlank, aber n auffälliges Sitzkissen und keine Sichtbaren Tattoos und anscheinend keinerlei Parfum...

Ich finde Sie wunderschön.
 

kasiopaja

Aktives Mitglied
Also ich habe überhaupt kein Problem mit meinem Body-Image.
Ich finde es ist gut wie es ist.
Und was andere dazu meinen will ich nicht wissen und es ist mir auch wurst.
 

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