Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Teamleiter und Betriebsleiter zusammen

R

Ronja K.

Gast
Hallo alle zusammen.
Ich habe letztes Jahr im August ein Praktikum angefangen, wir sind jetzt mit mir zusammen insgesamt ca. 10 Leute vor Ort.
Es gibt einen Innen- und Außendienst, zurzeit unterbesetzt im Außendienst und so gesehen auch im Innendienst.
Nun hat es sich ergeben, letztes Jahr, während meines Praktikums, dass die Teamleiterin + Betriebsleiter/ebenfalls Teamleiter, zusammen gekommen sind. Alles schön und gut, stört keinen, jedoch stört es erheblich das Betriebsklima, welches sogar schon im vornherein sehr angespannt war durch den Betriebsleiter.
Sie treten auch nur noch im Team auf, können keine Entscheidung mehr ohne den anderen treffen, arbeiten eigentlich nur noch zusammen, keiner der Frischlinge, wie ich und eine andere Angestellte, die mit mir zusammen angefangen hat, werden mitgenommen. Sei es zu Kundentermine, Beratungsgespräche, externe Arbeiten. Es wurde auch von der Geschäftsleitung angeordnet das diese eigentlich gar nicht mehr zusammen arbeiten sollen, sogar einer der beiden entlassen werden soll, sollte sich dieses Verhältnis nicht bessern, da sie auch zu den anderen Kollegen/Mitarbeitern/Teammitgliedern keinen sozialen Kontakt pflegen, sich nicht um das Team kümmern wie es sich "eigentlich" gehört für einen Team- oder auch Betriebsleiter.
Jedoch gibt es leider auch Probleme in der Geschäftsleitung, der eine redet so gut wie gar nicht und der andere gibt komplett den Ton an. Der Betriebsleiter kann nicht vernünftig mit einem reden, mal so mal so und das von einer Sekunde zur anderen. Man weiß gar nicht mehr was man noch sagen soll. Er reagiert entweder total gereizt und und kommt mit patzigen Gegenfragen die einen bloßstellen obwohl man eine einfache Frag gestellt hat. Die eine Kollegin traut sich schon gar nicht mehr ans Telefon, weil sie bei jedem Auftrag zu mecker bekommt, was sie alles schon wieder falsch gemacht hat und die andere wird kaum noch beachtet, per Telefon zur Sau gemacht oder aber auch per Mail, sämtliche Anfragen werden von ihr abgelehnt. Jetzt fängt das auch langsam mit mir an, in der ganzen Zeit wie ich da jetzt arbeite gibt es keine Regelmäßigen Teamsitzunge oder überhaupt Besprechungen, die meisten Leute sind halt Innendienst, vier Leute + die Geschäftsleitung und zwei draußen und ab und zu die Teamleiterin mit draußen, aber sobald die zusammen sind merkt man richtig wie die Stimmung im Raum angespannt ist.
Wie schon oben beschrieben, das Klima war schon vorher sehr schlecht und seit dem die zusammen sind noch schlimmer, ich merke es natürlich auch an den anderen, es wird sich auch beraten aber mittlerweile ist es so schlimm, dass mir und einer Kollegin der Mund verboten wird, wir nicht mehr unsere Meinung sagen dürfen, bekommen sofort immer irgendwelche Mahnungsgespräch um die Ohren gehauen und sitzen da wie im Kriegsgericht. Ich habe mittlerweile nur noch Magenschmerzen, mir geht's gesundheitlich immer schlechter, die anderen machen dicht und sagen nichts mehr, sind mittlerweile gegenüber der Geschäftsführung und natürlich den Teamleitern verschlossen, es wird nur noch nach Vorschrift gearbeitet, Demotivation sobald die zwei da sind, auch wenn sie einzeln im Raum sind oder im Büro ist es angespannt.

Wir wissen alle nicht mehr weiter und ich bin am verzweifeln, da mir und einer Kollegin schon mit Kündigung gedroht wurde, sollten wir noch einmal den Mund aufmachen. Auf der einen Seite tun sie so nett, als sei nichts und man könnte immer zu ihnen kommen, um deren Worte zu zitieren aber sobald man dann was sagt, ist es nicht angemessen für die genug, nicht richtig, als gäbe es richtig und falsch. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt die so gar nicht stimmen und zusätzlich wird man auch so hingestellt als sei man ein Störenfried.

Mir ist bewusst ihr lest jetzt nur eine Seite und es wäre praktisch gut auch deren Seite zu wissen aber ich kann ja auch nur das beschreiben wie es in meiner Wahrnehmung ist, als ehemalige Praktikantin und nun Angestellte. Manchmal gebe ich mir selbst die Schuld an allem und denke ich sei wirklich ein Störenfried.

Ich frage mich ob das alles noch so rechtens ist? Eigentlich kann ich mir die Antwort selbst geben aber ich würde gerne wissen ob es noch andere gibt die wissen wie man da vorgehen kann, was ihr gemacht habt, falls ihr sowas ähnliches erlebt habt oder ob es Möglichkeiten gibt das Ruder umzureißen, dass das Klima wieder besser wird oder solche Situation endlich ein Ende haben, ohne gleich an das Verlassen der Firma zu appellieren, zu denken?
 

Anzeige(7)

Martin55841

Mitglied
Du hast sehr viel geschrieben und manches ist mir nicht klar.
An deiner Stelle würde ich mir zunächst mal überlegen, was du überhaupt erreichen möchtest.

Allgemein ist es so, dass Meinungsäußerungen im Betrieb dann sinnvoll sind, wenn sie in irgendeiner Weise fachlich mit der Arbeit zusammenhängen, z.B. im Hinblick auf sich bereits abzeichnende Probleme in einer Fertigungslinie usw.
Meinungsäußerungen allgemeiner Natur, z.B. pauschal Betriebsklima ist schlecht, kann man je nachdem schonmal anbringen, damit wäre ich aber sehr vorsichtig. Je nachdem wer das hört und wie das insgesamt wahrgenommen wird und in wessen Zuständigkeitsbereich das eigentlich fällt, den man damit auch kritisiert, kann das schnell zum Bumerang werden. Letztlich wird man fürs arbeiten bezahlt und nicht dafür, dass man seine privaten Ansichten kundtut und erst recht nicht, wenn das gar nicht in den eigenen Aufgabenbereich berührt. Spätestens wenn man es einmal an der richtigen Stelle gesagt hat, sollte man meiner Ansicht nach davon absehen das immer wieder auszubuddeln. Denn Chefs sind regelmäßig nicht doof und sie müssen nicht ständig an etwas erinnert werden, das in den eigenen Augen schiefläuft. Wenn es trotzdem schiefläuft, dann gibt es normalerweise Gründe und man kann getrost davon ausgehen, Vorgesetzte werden nicht immer ihre Beweggründe im Einzelfall offenlegen. Brauchen sie auch nicht. Also, du kannst davon ausgehen, dass immer Kräfte im Hintergrund wirken, in die du keinen Einblick hast.

Schaue dass du deinen Frieden mit der Lage machst, ansonsten Jobwechsel. Viel mehr Möglichkeiten sehe ich leider nicht.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Hallo Ronja.
Da sich die Geschäftsführer offensichtlich nicht einig sind und der Betriebsleiter und die Teamleiterin sich zusammen gegen den Rest verbündet haben, kann ich mir nur vorstellen, dass den GF'n das Klima und dessen Folgen unverblümt, also sachlich, zur Kenntnis gelangen.

Was wäre, wenn es jemanden gäbe, der neutral ( ohne Nennung von Personalien) die Situation schildert und die Folgen verdeutlicht?
Die GF würden sich - so sie es ernst nehmen - unterhalten müssen.

Nehmen sie es nicht ernst, so treten eben Folgen ein, die sie vorher kannten ( das Personal arbeitet nicht optimal oder kündigt).

Damit man keinen Dritten braucht, reichen anonyme Zuschriften an die Privatadresse der Geschäftsführer....
(Anonym bedeutet natürlich, das Schreiben nicht im Betreib zu erstellen und dort auszudrucken)

Vielleicht ergeben sich aber noch bessere Vorschläge.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
P Überforderung, Corona, Querdenker-Chef - es kommt alles zusammen. Beruf 12

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben