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Tägliche Übelkeit - Leben eingeschränkt

hey Leute,

seit fast einem Jahr habe ich mit täglicher Übelkeit zutun, morgens geht es noch aber nach der ersten Mahlzeit geht bergab.
Vorab: habe mehrere Blutabnahmen, Ultraschall und ne Magenspiegelung hinter mir sowie Glutenintoleranztest, alles NEGTAIV. Symptome : Übelkeit, aufgeblähter Bauch, Oberbauchschmerzen... Da mir zb übel wird, wenn ich den Supermarkt betrete, oder beim Arzt warten muss und ich ausserhalb nicht mehr essen kann, da mir zum Beispiel im Restaurant übel wird und ich nix runterkriege ist mein Leben echt eingeschränkt. ich weiss echt nicht mehr was ich tun kann, ausser evtl. zum Psychologen.
Vielleicht hat irgendjemand einen Rat für mich.
 

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Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

ich schliesse mich Nektarine an.

Unbedingt mal die Psyche überprüfen.

Ich hatte das auch. Hat gedauert bis ich wusste was es war.
Und doch kam ich dem Anlass (Problem) auf die Spur.
Allerdings nur durch einen Zufall.
Wer kommt schon auf die Idee das es sich um den Partner handelt den man liebt. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
Problem gelöst, Übelkeit Geschichte.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

Jolina87

Aktives Mitglied
Wenn das an Mahlzeiten gekoppelt ist bist du ggf allergisch. Reaktion ist zwar merkwürdig aber durchaus vorstellbar.
Hast du mal auf bestimmte trigger abwechselnd verzichtet? Einfach jeden trigger mal 2-3 Tage nicht essen.
Psyche kann dann gekoppelt sein. Du weißt das dir vom essen übel wird also wird dir schon übel wenn du nur in der nähe bist/es richst.
 
G

Gelöscht 80075

Gast
Mir kommt spontan trotzdem Gluten in den Kopf. Hast du mal probiert für ein paar Wochen komplett auf Gluten und Laktose zu verzichten ? Also einfach mal glutenfreie Brot/Backwaren kaufen,auf Laktose etwas zu achten und schauen wie es ist ?!

Erinnert mich nämlich an meine kleine Odysee vor vier Jahren. Ich hatte täglich mit wirklich schlimmer und bleiernder Übelkeit zu tun. Stellenweise so schlimm das ich nicht mehr aufstehen konnte.
In der Früh ging es oft noch,aber sobald ich was gegessen hatte,kurz drauf war´s vorbei.
Untersuchungen waren alle super/negativ ... nichts ausser der Norm. Nur die Leberwerte etwas erhöht. Das war das einzige.
Dazu kamen heftige Panikattacken die nicht mehr in den Griff zu bekommen waren (mir wurden starke Medikamente verschrieben) ich nahm extrem ab,weil ich mich eben nichts mehr traute zu essen, wurd zum Teil depressiv etc.pp

Ich hab dann versuchsweise auf glutenfreie Ernährung umgestellt (war quasie mein letzter Versuch) und siehe da,innerhalb von 1-2 Wochen ging es mir wesendlich besser. Die Medikamente hatte ich zum Glück nicht genommen,dachte ich probier es so und wenn es nach den 1-2 Wochen nicht besser geworden wäre,hätte ich sie genommen.
Bis das sich mein Körper und Psyche einigermaßen vollständig wieder berappelt hatten,vergingen Monate.

Bzw was war das für ein Glutentest ? Über Blut ein Antikörpertest oder Darmspiegelung ?

L.G :)
 

Mondsonne

Aktives Mitglied
Hi Blackberry1707,
mir geht es seit fast 20 Jahren so, bei mir ist es psychisch, was aber auch nicht weiterhilft.
Als Medikament hilft mir Insidon etwas (ein Mittel bei Angststörungen), um überhaupt essen zu können. Bei mir begann die Übelkeit in Form von Angstanfällen. Ich nannte sie immer Übelkeitsanfälle, weil ich noch gar nicht wusste, dass es so etwas wie Angstanfälle gibt, später entwickelte sich daraus eine
Grundübelkeit, die bis heute geblieben ist, dadurch habe ich auch starkes Untergewicht. Aber das nur zu mir.

Eigentlich klingt es bei dir auch eher nach einer psychischen Ursache, wenn du zum Beispiel schreibst, dass dir in Wartesituationen übel ist oder beim Betreten des Supermarktes... Andererseits kannst du genau sagen, wo die Übelkeit sitzt (Oberbauch...)
Kennst du Emetophobie? Das ist eine Angststörung (vor Erbrechen), die sich durch Übelkeit äußert.
Ich würde mal zu einem Psychiater oder Psychologen gehen.
Alles Gute und versuch da rauszukommen, ehe es chronisch wird!
 
@Blackberry1707

Wurdest Du mal auf Gallensteine untersucht?

Wenn die Gallenblase, bedingt durch Gallensteine , nicht mehr richtig funktioniert, kann sich das auch durch ständige Übelkeit, vor allem in Verbindung mit der Nahrungsaufnahme, äußern.

danke erstmal für eure Antworten, ja beim Ultraschall etc. haben die Gallensteine getestet und ergebnis war, das ich keine habe. Auch keine Entzündung, mir kam das auch erst in den Sinn.
 
Mir kommt spontan trotzdem Gluten in den Kopf. Hast du mal probiert für ein paar Wochen komplett auf Gluten und Laktose zu verzichten ? Also einfach mal glutenfreie Brot/Backwaren kaufen,auf Laktose etwas zu achten und schauen wie es ist ?!

Erinnert mich nämlich an meine kleine Odysee vor vier Jahren. Ich hatte täglich mit wirklich schlimmer und bleiernder Übelkeit zu tun. Stellenweise so schlimm das ich nicht mehr aufstehen konnte.
In der Früh ging es oft noch,aber sobald ich was gegessen hatte,kurz drauf war´s vorbei.
Untersuchungen waren alle super/negativ ... nichts ausser der Norm. Nur die Leberwerte etwas erhöht. Das war das einzige.
Dazu kamen heftige Panikattacken die nicht mehr in den Griff zu bekommen waren (mir wurden starke Medikamente verschrieben) ich nahm extrem ab,weil ich mich eben nichts mehr traute zu essen, wurd zum Teil depressiv etc.pp

Ich hab dann versuchsweise auf glutenfreie Ernährung umgestellt (war quasie mein letzter Versuch) und siehe da,innerhalb von 1-2 Wochen ging es mir wesendlich besser. Die Medikamente hatte ich zum Glück nicht genommen,dachte ich probier es so und wenn es nach den 1-2 Wochen nicht besser geworden wäre,hätte ich sie genommen.
Bis das sich mein Körper und Psyche einigermaßen vollständig wieder berappelt hatten,vergingen Monate.

Bzw was war das für ein Glutentest ? Über Blut ein Antikörpertest oder Darmspiegelung ?

L.G :)


ja der eien Arzt sagte ich hätte ne Glutentoleranz, Test via Gene oder Dna, und der andere über BLut, der sagte das ich KEINE Glutenintoleranz habe.

aber ich werde das mal ausprobieren, wird zwar schwierig aber werde Montag mir mal alles GLutenfrei besorgen.

Lebst du jetzt dein lebenlang Glutenfrei??
 
Hi Blackberry1707,
mir geht es seit fast 20 Jahren so, bei mir ist es psychisch, was aber auch nicht weiterhilft.
Als Medikament hilft mir Insidon etwas (ein Mittel bei Angststörungen), um überhaupt essen zu können. Bei mir begann die Übelkeit in Form von Angstanfällen. Ich nannte sie immer Übelkeitsanfälle, weil ich noch gar nicht wusste, dass es so etwas wie Angstanfälle gibt, später entwickelte sich daraus eine
Grundübelkeit, die bis heute geblieben ist, dadurch habe ich auch starkes Untergewicht. Aber das nur zu mir.

Eigentlich klingt es bei dir auch eher nach einer psychischen Ursache, wenn du zum Beispiel schreibst, dass dir in Wartesituationen übel ist oder beim Betreten des Supermarktes... Andererseits kannst du genau sagen, wo die Übelkeit sitzt (Oberbauch...)
Kennst du Emetophobie? Das ist eine Angststörung (vor Erbrechen), die sich durch Übelkeit äußert.
Ich würde mal zu einem Psychiater oder Psychologen gehen.
Alles Gute und versuch da rauszukommen, ehe es chronisch wird!
Ja habe jetzt nen Therapeuten bei dem ich demnächst im Gespräch bin.. Diese Emetophobie kann gut sein.. und ja es sind immer nur Schmerzen im Oberbauch, dazu halt übelkeit und aufgeblähter Bauch...
kriegt man diese Phobie in Griff???
 
D

Defekierus

Gast
Ja habe jetzt nen Therapeuten bei dem ich demnächst im Gespräch bin.. Diese Emetophobie kann gut sein.. und ja es sind immer nur Schmerzen im Oberbauch, dazu halt übelkeit und aufgeblähter Bauch...
kriegt man diese Phobie in Griff???
Hab das auch oft ohne Konkrete Ursache.
Übelkeit ist an sich keine Erkrankung, sondern ein Symptom sowie Teil eines Warn- und Schutzsystems des Körpers.
Ängste, Leistungsdruck oder auch ein Streit können uns im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen.
Auch unser Magen-Darm-Trakt bekommt die Streß-Reaktion des Körpers zu spüren.
Häufig reagiert er dann mit Übelkeit, Krämpfen oder Völlegefühl.
Halten der Streß und damit auch die Beschwerden länger als drei Monate an, sprechen Mediziner vom Reizmagen.
Wird diese Diagnose gestellt, hilft dem Betroffenen eine Umstellung der Lebensgewohnheiten: Stress-Abbau, Verzicht auf scharfe und blähende Lebensmittel sowie regelmäßige, gesunde Bewegung.
Mir hilft da Ingwertee.
 
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