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Suizidalen besten Freund zur Notfallpsychiatrie gebracht

schlenky99

Neues Mitglied
Hallo ich habe gestern meine besten Freund zur Notfallpsychiatrie gebracht.
Er hat seit längerem schwere Depressionen und wird seit Wochen von Suizidgedanken geplagt, konnte sich jeden Tag kaum konzentrieren und hat sich sogar schon Pläne gemacht, wollte sogar, dass ich ihm dabei helfe.

Die letzten paar Tage ging es ihm scheinbar besser, er hatte wieder viel mehr gute Laune und und und
Nachdem ich mich dazu belesen habe, und erfuhr, dass das häufig so ist, wenn die Betroffenen bereits mit dem Leben abgeschlossen haben, verworf ich die Anrufe beim Psychologen um einen Termin zu Gespräch auszumachen und fuhr direkt mit ihm in die Notfallpsychiatrie. Dort musste er direkt da bleiben, also auch über Nacht.
Aktuell hat er sein Handy noch und schreibt mir, dass er völlig durch dreht wenn er dort bleiben muss, wobei ich mich frage wie es denn bitte noch schlimmer werden kann, dort wird ihm ja geholfen...
Außerdem will er versuchen heute gleich wieder rauszukommen.. er meinte es wurde ihm angeboten das Ganze nicht so plötzlich sondern angemeldet mit Termin zu machen, und dass er dazu bereit wäre..

irgendwie kann ich ihm das aber nicht glauben, ich denke da er nun schonmal Da ist, sollte er sich bitte helfen lassen bevor sie ihn gehen lassen und er direkt vor den nächsten Zug springt

jetzt meine Frage, dürfen sie ihn bei so akuter Gefahr gehen lassen? Was wenn er vorspielt, dass es ihm Besser ginge, nur um rauszukommen und seine Pläne durchzuziehen..
Ich habe Angst, dass sie ihn trotz starken suizidgedanken nach einer Nacht entlassen..
 

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Fabienne

Aktives Mitglied
Ich fürchte den wenigsten "gefällt" es da....
Du bist ja nicht zum Urlaub machen da, sondern um dich behandeln zu lassen. Und die kennen natürlich auch ganz andere Kaliber. Ein Zuckerschlecken ist das nicht.

Das kommt ganz darauf an, wie glaubhaft er denn versichern kann dass es ihm gut geht. Im Normalfall würde ich sagen, sie behalten ihn durchaus da. Aber das muss ja nichts heißen....
Mein erster Freund wurde damals vom Sanka eingeliefert, weil er sich auf einem Festival die Pulsadern aufgeschnitten hat - den haben sie auch einfach gehen lassen, weil er glaubhaft versichern konnte, dass er eben "nur" betrunken war.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Hallo, ich finde es sehr gut, was Du gemacht hast. Manchmal muss man leider auch gegen den Willen anderer für sie handeln und sowas tun, auch wenn es sich vielleicht nicht gut für einen anfühlt.

Meiner Meinung nach dürften sie ihn auf gar keinen Fall entlassen, es hat sich ja gar nichts geändert. Und natürlich kann er ihnen was vorspielen, dass er nun Therapie will etc..

Wäre es für Dich eine Möglichkeit, die Klinik anzurufen und ihnen zu sagen, was Dein Freund die letzte Zeit für Pläne hatte, damit sie gewarnt sind, wenn er behauptet, es wäre jetzt alles besser?
Normalerweise müsste er doch auf die geschlossene Abteilung bei Selbstmordabsichten und erstmal medikamentös "ruhig" gestellt werden - klingt hart, aber ist manchmal nötig.

Und klar ist es da nicht schön, es ist ja kein Urlaub, aber es geht offensichtlich ja nicht anders.
 

Barbara 21

Mitglied
Bisher hast du nichts falsch gemacht .
Aber nun lasse ihn gehen , sonst zieht er dich mit hinunter .
Gib ihm eventuell die kleine Chance , sich einem normalen Leben anzupassen .
Barbara21
 

DarkRose

Aktives Mitglied
Hi, Du hast alles richtig gemacht....aber bitte pass nun auf Dich auf!

Sollte er, egal wann, entlassen werden, übernehme nicht die Verantwortung für ihn. Es ist ein schmaler Grad, ich weiss...mehr als Hilfe kannst Du ihm nicht anbieten....die helfende Hand muss er selbst ergreifen...

Wenn er die richtige Maske auf hat, wird er entlassen....will er tatsächlich Suizid begehen, findet er den Weg....mehr Hilfe kannst Du ihm nicht mehr geben....mache Dir nie Vorwürfe und denke was wäre wenn....

Jetzt ist er selber dran für sich zu entscheiden...
 

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