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Stumm im Vorstellungsgespräch

G

Gast

Gast
Ja, ich habe ein riesen großes Problem. Ich kann in Vorstellungsgespräche nicht sprechen.

Also ich bin zwar insgesamt auch sehr ruhig, aber im Prinzip kann ich schon sprechen (habe kein körperliches Problem). Ich trau mich schon gar nicht mehr mich zu bewerben, weil ich dann einfach nicht sprechen kann und dann natürlich niemals eine Stelle bekomme.
Mein Studium musste ich auch schon abbrechen, weil ich dort nie geschafft habe Vorträge zu halten (sind ja schon ein paar mehr Leute als in der Schule und alle fremd für mich). In der Schule war ich auch immer sehr ruhig, hatte im mündlichen nur 5en, aber da war es ja egal, dort hat es kein interessiert (wurde zwar immer bei Notenbesprechung deswegen angemeckert, aber das wars). Vorträge gingen da immer irgendwie (zwar auch schlechte Noten, aber immerhin konnte ich da ein paar Töne von mir geben). Wir waren da immer sehr kleine Klassen und dort kannte ich die Mitschüler ja auch.

Ich weiß auch nicht was ich dagegen tun kann oder wie ich meine Situation genau beschreiben kann. Big Bang Theory kennt ihr ja vielleicht? Es ist ähnlich wie bei den ein davon, der nicht mit Frauen sprechen kann, außer er nimmt Alkohol zu sich. Ob es bei mir mit Alkohol besser wäre, weiß ich nicht - habe ich aber eigentlich auch nicht vor auszuprobieren. Bei mir ist es aber auch egal ob da nun Männer oder Frauen sitzen... Es ist einfach diese Situation die mich stumm werden lässt. Die Situation ist mir dann auch mega peinlich und ich werde knallrot und fange an zu schwitzen, weil es einfach so extrem unangenehm ist.

Was soll ich nur tun? Wie kann ich da jemals einen Job oder eine Ausbildung finden? Ich weiß wirklich nicht wie ich das ändern kann. :_(
 

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C

Cone

Gast
Fühl dich gedrückt.

Wenn es bei dir wirklich SO extrem ist, würde ich mir an deiner Stelle mal überlegen, psychologische Unterstützung einzuholen. Dieses Problem schränkt dein Leben nämlich extrem ein.

Ich war früher (mit 14) genau so. Das einzige was mir geholfen hat war, mich wirklich oft in diese Situationen zu begeben und mich quasi daran zu gewöhnen. Außerdem hab ich mir selbst immer gesagt "Es passiert ja nichts! Es gibt höchstens ein Nein und dann kann ich es woanders probieren!". Oder auch "Ich muss mich nur 15 Minuten zusammenreißen. In 15 Minuten ist alles wieder vorbei!". Und ja, der Rest war viel Übung und viel fremder Umgang. Mir ist es bis heute eher unangenehm vor Leuten zu sprechen, ich bin kein Steve Jobs. Aber ich bekomme keine mittelschwere Krise mehr, wenn ich einen Vortrag halten muss.
Wie ist es bei dir sonst so im Alltag? Schämst du dich eine Verkäuferin im Laden nach etwas zu fragen? Wenn ja, dann fang mit sowas an. Sprich immer mal wieder Leute an. Geh in eine Bäckerei und frag, wo die nächste Apotheke ist. Sprich jemanden im Park an und frag nach der Uhrzeit. Frag einen Spaziergänger, ob du mal seinen Hund streicheln darfst. Frag ihn, wie der Hund heißt. Taste dich zu kleinen Unterhaltungen ran.

Dein Studium hättest du übrigens nicht abbrechen müssen. Eine Kommilitonin von mir hat auch extreme Probleme mit Vorträgen und hat teilweise angefangen zu weinen. Sie hat sich einen ärztlichen Wisch ausstellen lassen und muss jetzt keine Vorträge mehr halten. Dafür muss sie allerdings ellenlange Hausarbeiten als Prüfungsleistung schreiben.
 

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