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Studium mit 26 abbrechen ? Was dann ?

G

Gast

Gast
Hallo,
ich melde mich hier im Forum weil ich an einem Punkt in meinem Leben angekommen bin, der für mich ausweglos erscheint.

Und zwar, ich bin jetzt 26, Student in Ingenieurswissenschaften, 5. Semester.
Mein Studium läuft nicht gut.
Ich schaffe viele Klausuren erst im Zweitversuch. Meine bisher erreichten Punkte sind nur etwa die Hälfte die ich bis jetzt haben müsste.
Faul bin ich nicht. Es ist alles, was ich aus mir herausholen kann.

Jetzt stehen wieder Klausuren an und ich verzweifle an der Menge von Stoff schon wieder.
Habe mir für dieses Semester vorgenommen richtig Vollgas zu geben.
Trotzdem sitz ich jetzt wieder hier, bin am verzweifeln.
Meine Kräfte sind auch am Ende.

Wenn die Klausuren nun wieder schlecht laufen, dann ist die Sache einfach ausweglos.

Was soll ich machen ?
Ich steh in einer Sackgasse.

Was wäre wenn ich das Studium aufgebe ?
Hätte ich dann überhaupt noch eine Zukunft ?
Wie will ich denn dann jemals finanziell auf einen grünen Zweig kommen.
Muss ich jetzt verarmen ?
Mache ich eine Ausbildung, dann hinke ich jedem anderen mindestens 8 Jahre hinterher.
Hab bisher auch nichts in die Rente eingezahlt... wie soll ich denn das jemals aufholen ?

Ich bin an einem Punkt an dem ich nicht mehr weiß wie es weitergehen soll.
 

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Katrin1964

Aktives Mitglied
Lese das du auch keine Ausbildung hast, dann solltest du diese erstmal machen, damit du überhaupt etwas in der Tasche hast. Ein Bekannter von mir hat auch abgebrochen , hatte allerdings eine Ausbildung. Mit deinen Wissen, solltest du schnell eine Ausbildung finden, vielleicht erstmal ein Praktika machen , um zu sehen was dir liegt. Also hau rein in die Tasten und bewerbe dich. Es ist nie zu spät. Mein Bekannter verdient heute in leitender Funktion gutes Geld, trotz abgebrochenes Studium .
 

Rosafee

Aktives Mitglied
Ein Studium abzubrechen ist keine Schande.

Schlimmer finde ich, ein Studium, in dem man überfordert und unglücklich ist, durchzuziehen und dabei Gesundheit und Wohlbefinden zu ruinieren.

Du bist jung, hast du Visionen, was dir Spaß machen könnte?
 
G

Gluck

Gast
Ich kenne niemanden, der einfach so durchs Ingenieurstudium spaziert.
Das ist schwer und anspruchsvoll, viele, viele schaffen Klausuren nicht im Erstversuch. Und noch mehr brauchen mehr als die Regelstudienzeit, selbst wenn sie schlau sind.

Möchtest du denn Ingenieur werden?
Wenn nicht, was möchtest du sonst werden?
 

HalliGalliSuperstar

Aktives Mitglied
Du hinkst anderen Azubis nicht hinterher, sondern steckst die im theoretischen Bereich locker in die Tasche. Was dir fehlt, ist die praktische Erfahrung. Aber du konkurrierst ja nicht nur mit Azubis, die - wie du - ein Abi in der Tasche haben, sondern auch mit solchen, die nicht ansatzweise für ein Studium geeignet wären. Also keine Angst, du landest nicht unter der Brücke, es sei denn, du machst dich jetzt selbst psychisch so fertig, dass du irgendwie total abrutschst.

Falls du das Studium abbrichst, achte drauf, dass du es später ggf. nochmal fortführen kannst, wenn das möglich ist. Also z.B. vermeiden, dass du automatisch durch Prüfungen fällst, nur weil du beim ersten Mal durchgefallen bist und beim zweiten Mal nicht hingehst, weil du dann schon in der Lehre bist. Du kannst ja einen Tag freinehmen und zu der Prüfung fahren.

Eine Lehre ist nicht schlecht, um einen aus diesen ganzen Grübeleien und Ängsten rauszunehmen. Und durch die Praxiserfahrung siehst du auch klarer, was du kannst und noch erreichen willst. Vielleicht kannst du dann später dein Studium effizienter bzw. schneller durchziehn.
 
G

Gast

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Du hinkst anderen Azubis nicht hinterher, sondern steckst die im theoretischen Bereich locker in die Tasche. Was dir fehlt, ist die praktische Erfahrung. Aber du konkurrierst ja nicht nur mit Azubis, die - wie du - ein Abi in der Tasche haben, sondern auch mit solchen, die nicht ansatzweise für ein Studium geeignet wären. Also keine Angst, du landest nicht unter der Brücke, es sei denn, du machst dich jetzt selbst psychisch so fertig, dass du irgendwie total abrutschst.

Falls du das Studium abbrichst, achte drauf, dass du es später ggf. nochmal fortführen kannst, wenn das möglich ist. Also z.B. vermeiden, dass du automatisch durch Prüfungen fällst, nur weil du beim ersten Mal durchgefallen bist und beim zweiten Mal nicht hingehst, weil du dann schon in der Lehre bist. Du kannst ja einen Tag freinehmen und zu der Prüfung fahren.

Eine Lehre ist nicht schlecht, um einen aus diesen ganzen Grübeleien und Ängsten rauszunehmen. Und durch die Praxiserfahrung siehst du auch klarer, was du kannst und noch erreichen willst. Vielleicht kannst du dann später dein Studium effizienter bzw. schneller durchziehn.
Dieser Plan hört sich gar nicht dumm an.

Ich bin bisher bei keiner Prüfung entgültig durchgefallen, jedoch komme ich einfach nicht voran.
Bisher ab ich durch Aufschieben oft die Notbremse gezogen. Eine schlechte Note bekommt man dadurch nicht, aber bestehen tut man auch nicht. Und so schiebt man alles weiter und weiter vor sich her.
Das ist uferlos.

Ich warte jetzt mal meine Ergebnisse ab, wenn wieder fast nichts bestanden wurde, dann muss ich etwas ändern.
Sonst hänge ich in 5 Jahren immernoch in diesem Sudium fest. Und dann wirds richtig eng.

Muss das jetzt mal sacken lassen.
Ich melde mich wieder.Danke für die Ratschläge.
 
G

Gast

Gast
Hallo,

du beschreibst quasi meine Situation vor ein paar Jahren.
Ich kann dir nur raten nicht abzubrechen und dir eine gute Lerngruppe zu suchen, so habe ich meinen gesamten Rückstand aufholen können.

Viele Grüße
 

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