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Stress als Beifahrer auf der Autobahn

Mustang

Aktives Mitglied
Ich fahre selbst gerne und auch schnell Auto. Aber mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, wie extrem gestresst ich bin wenn ich als Beifahrer auf der Autobahn mitfahre. Bis 130 ist alles gut, aber sobald es darüber hinaus geht (d.h. Überholspur), kriege ich alle 5-10 min einen Schweissausbruch. Wohlgemerkt, bei Fahrern die jahrelang unfallfrei waren und einwandfrei sauber und ordentlich fahren können.

Mich stresst vor allem das Dichte auffahren von weniger als 50 m, also ein Straßenpfostenabstand. Ich sehe mich quasi immer schon innerlich den Asphalt küssen, weil der Vordermann aus irgendeinem Grund eine Vollbremsung macht. Ich gehe als Fahrer immer von den größtmöglichen Schwachsinnshandlungen der anderen Autofahrer aus und halte entsprechend Abstand bei jeder Geschwindigkeit. Auch wenn die Sicht weniger als 400 m beträgt (Nachts) möchte ich am liebsten einfach mit 80 dem nächstbesten LKW hinterherdackeln. Aber erklärt das mal eurem Fahrer...

Wie geht ihr denn damit um? Ich zwing mich zur Zeit immer nach Rechts aus dem Fenster die Landschaft zu betrachten. Aber wenn meine Freundin dann von 160 abbremsen muss weil einer ausschert, möchte ich am liebsten mit einer Bruce Willis Rolle aus dem Auto springen.
 

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weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Da ich weiß, wie es mich als Fahrerin stresst, wenn mein Beifahrer tausend Tode stirbt, obwohl gar nichts ist, gebe ich mir den innerlichen Befehl los zu lassen.

Es hat was mit Vertrauen, Kontrolle abgeben und der Sicherheit in das Können des Anderen zu tun. Seitdem ich mich selbst zur Ordnung rufe, geht das.

Wenn ich grundsätzlich sehr gestresst bin, gelingt mir das schlechter.
 

mikenull

Urgestein
Gar nichts ist....würde ich nichts sagen. Die meisten Fahrer - das ist meine Erfahrung - wissen gar nicht was zu geringer Abstand ist und wie "lustig" das ist, scharf bremsen zu müssen - wenn man überhaupt die Zeit und das Können dazu hat. Ich schätze das mindestens 80% aller Autofahrer immer wieder einen viel zu geringen Abstand zum Vordermann haben.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Oh...ich begleite geade bei meiner 2. tochter das fahren ab 17...
DAS ist ein spass.
In dem alter haben die es noch null auf dem schirm, dass man nicht nur selbst fahren können muss, sondern auch noch mit der dummheit der anderen rechnen:D
Aber ich bekomm davon abgesehen auch bei jedem als beifahrer ein mulmiges gefühl.
Das ist der andere blickwinkel und die hilflosigkeit daneben.
Und wenn mein mann auf der autobahn schneller als 120 fährt sag ich, er solle nicht so rasen:rolleyes:
 

inn3B

Aktives Mitglied
Die Frage ist, ob bei bestimmter Fahrweise Angst gerechtfertigt ist oder nicht.
Liegt es an der tatsächlich gefährlichen Fahrweise oder nur an mangelndem Vertrauen dem Fahrer gegenüber ?
 

Mustang

Aktives Mitglied
Die Frage ist, ob bei bestimmter Fahrweise Angst gerechtfertigt ist oder nicht.
Liegt es an der tatsächlich gefährlichen Fahrweise oder nur an mangelndem Vertrauen dem Fahrer gegenüber ?
Ich würde sagen am mangelnden Vertrauen gegenüber den anderen Autofahrern in meiner unmittelbaren Autobahn-Sichtweite. Wenn ich wüsste, dass nie jemand ausschert, ohne sich zu vergewissern, dass von hinten jemand mit einem beträchtlich Geschwindigkeitsunterschied kommt wäre das was ganz anderes. Oder wenn ich wissen würde, dass nie ein plötzliches Stauende hinter einer Kurve kommt. Und seit diesem Sommer weis ich auch wie ein Blow-Up in echt aussieht.
Es gibt einfach viel zu viele Möglichkeiten auf der Autobahn ins Gras zu beissen.
Mehr als mir lieb ist. Aber meine Fahrer meinen halt, dass sie nicht die Zeit haben um langsamer zu fahren. :D
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Also handelt es sich um eine Angst vor unkalkulierbaren Gefahren.

Sie sind ja nun nicht gänzlich unbegründet auf der Autobahn, aber schön ist auch was anderes, vor allem für den Fahrer.

Hab Vertrauen. Wenn Dir was passiert, passiert es sowieso.
 

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