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Naturbeobachter

Für alle, die die Pflanzen- und Tierwelt lieben, sich gerne im Grünen aufhalten und gern die faszinierende Lebensvielfalt auf unserem Planeten erkunden.

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Stauden, Gehölze und andere blühende Pflanzen, auf die Insekten wirklich fliegen!

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
In den Gartencentern sind zur Zeit wieder viele Stauden, Gehölze und Sommerblumen sowie diverse Zwiebel- und Rhizompflanzen und natürlich Sämereien zu finden.

Oftmals angepriesen als "bienenfreundlich" - leider können Bienen und andere nektarliebende Insekten nicht lesen. Daher möchte ich gerne mal dieses Thema eröffnen, damit man hier - durch die Erfahrungen in dieser Gruppe- richtig gute Nektarliefernde Pflanzen findet, die das Nahrungsangebot der Insekten wieder verbessert.

Jeder kann mit den passenden Pflanzen von März bis November für Nahrung sorgen. Es reichen schon vier Arten, die sehr lange eine sehr gute Nektarquelle bieten und die im Beet und im Topf eine gute Figur machen.

Frühjahr: Primula julia (Kissenprimel)
Frühsommer: Sedum floriferum 'Weihenstephaner Gold'
Frühsommer bis Spätherbst: Nepeta x faassenii (Katzenminze - verschiedene Sorten)
Sommer bis Spätherbst: Scabiosa columbaria (Tauben-Skabiose u.a. Sorten)

In meinem Staudenbeet habe ich inzwischen schätzungsweise 20 winterharte Hauptstauden, wovon diese 4 am wichtigsten sind. Daneben sind auch 4 verschiedene Geranienarten vertreten, wovon die Kaukasusgeranie die schönste und beliebteste bei den Insekten ist.

Geranium renardii (Kakasus-Storchschnabel)

Um das Nahrungsangebot der Insekten zu vergrößern, hole ich mir immer wieder neue Stauden dazu, wie z.B. meine neuesten Entdeckungen vom letzten Jahr:

Lythrum salicaria 'Robert' (Blutweiderich) und Symphytum officinale (Beinwell)

Alle diese Stauden sind sehr trockenverträglich, sofern der Humusgehalt im Boden stimmt und der Boden gut gemulcht ist. Bis auf den Blut-Weiderich sind sie zudem sehr leicht zu vermehren.

Es ist jedes mal ein großer Spaß mit anzusehen, wie die Insekten sich nicht entscheiden können, wo sie zuerst hinfliegen. Nachts ist der Flugverkehr nicht minder stark, da auch die nachtaktiven Insekten diese Pflanzen lieben.
 

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SFX

Aktives Mitglied
Also wir haben ein kleines Pfirsichbäumchen im Garten, das über und über mit Blüten übersät ist. Das finden die Bienen klasse, es summt und brummt wie verrückt aus der Baumkrone! Der Fliederstrauch ist auch so ein Exemplar, auf das die Bienen wie verrückt abfahren.

LG,
SFX
 

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Bei mir sind es vor allem die Mirabellen, die zur Zeit laut brummen - so viele Brummer besuchen ihre Blüten. Ja, Flieder habe ich auch viele, aber leider kommen sie im Sommer mit der Trockenheit nicht so gut klar. Aber sie schlagen sich trotzdem prächtig. Seit drei Jahren sind auch noch drei Schmetterlings-Flieder-Arten dazu gekommen. Dafür mussten einige Hagebutten weichen, denn die haben sich an der Stelle zu sehr vermehrt. Also war für sie ein Ortswechsel angesagt. Bin mal gespannt, wie das dieses Jahr im Gesamtbild aussieht.
 

Northern Light

Aktives Mitglied
Habt ihr eine Idee für Stauden, die mit lehmigem Boden zurecht kommen? Leider ist mir schon einiges eingegangen, weil es immer wieder, trotz Beimischung von Sand und Zugabe von Bodenaktivator, zu Staunässe kommt.
 

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Habt ihr eine Idee für Stauden, die mit lehmigem Boden zurecht kommen? Leider ist mir schon einiges eingegangen, weil es immer wieder, trotz Beimischung von Sand und Zugabe von Bodenaktivator, zu Staunässe kommt.
Du musst den Boden verändern. Sand und Bodenaktivatoren sind da nicht hilfreich. Das habe ich vorher auch alles probiert - selbst Torf (was ich bereue) wurde mir empfohlen. Lehmhaltigen Boden habe ich hier auch und somit dasselbe Problem - auch war der Boden immer extrem hart. Die Lösung habe ich letztes Jahr gefunden:

Blätter- und Rasenschnitt-Kompost vom Vorjahr ca. 15-20 cm tief eingearbeitet: Loch gemacht, Kompost eingefüllt, ein wenig mit Erde vermischt, dann ausgehobene Erde drauf und oben auf die Schicht ebenfalls (diesmal) getrockneten Blätter-Rasen-Kompost und leicht mit Erde vermischt (als Mulchschicht). Die Regenwürmer & Co haben dann alles verarbeitet. Der Bauer von nebenan meinte nur, dass dieser gammelige, gärende Kompost (so ist Rasenschnitt ja schnell) nichts bringt. Im Sommer drauf hat er nicht schlecht gestaunt. Im letzten Herbst habe ich alle Blätter mit wenig Rasenschnitt als Kompost angelegt (oft gewendet) und im Frühjahr mit Pferdeäpfeln von der Weide, die schon auseinandergefallen sind, vermengt. Das habe ich diese Woche als Mulchschicht zwischen den Stauden verteilt.

Der Boden ist seit dieser Bearbeitungsmethode immer locker und hat einen konstanten Feuchtigkeitsgehalt. Staunässe ist nie wieder aufgetreten. Schöner Nebeneffekt: Die Artenvielfalt im Boden hat sich verzehnfacht!
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Ich hab im letzten Jahr ein altes Haus mit Garten gekauft. Und ich liebe es hier.
Meine Voreigentümerin hat alles wunderbar mit winterharten Stauden angelegt. Es ist fantastisch, zu beobachten wie sie von Frühjahr bis Herbst sprießen, wachsen, blühen und alle ihre Zeit haben. Auch hier ganz viel Katzenminze, Fingerhut, Frauenmantel, Storchenschnabel, Ysop, Alelei, Eisenkraut... das summt und brummt von Frühjahr bis Herbst. Ganz ganz schön.
Und ich muß fast nichts tun. Das wächst ganz rst zart dann üppig ganz von selbst und zieht sich dann wieder zurück.
 

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