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Ständiges Verschlafen trotz Wecker - ich kann nicht mehr!

G

Gast

Gast
Hallo!

ich habe das Problem dass ich ständig verschlafe. Zwei Wecker habe ich außer Reichweite von meinem Bett aus postiert, aber trotzdem schlaf ich wie ein Bär. Jetzt habe ich schon zwei mal ein wichtiges Seminar verschlafen und darf dort kein weiteres mal mehr fehlen. Und heute habe ich schon wieder verschlafen. Das Seminar ist übermorgen. Übermorgen muss ich auf jeden Fall um 7 Uhr aufstehen. Aber ich habe riesige Angst dass ich es nicht schaffe. Eigentlich bin ich kein verpennter Mensch, früher bin ich sogar um 5 Uhr aufgestanden, aber im Moment krieg ich nichts um mich rum mit wenn ich schlafe. Durch diese miese Angewohnheit bin ich viel weniger Leistungsfähig als sonst, denn ich schlafe nicht einfach nur später, sondern in erster Linie auch länger. Mir bleibt vom Tag kaum Zeit übrig um etwas zu machen. Wenn ich aufstehe ist mir schwindelig und ich habe ein dulles Gefühl im Kopf und ich würde am liebsten sofort wieder ins Bett. Vorletzte Woche habe ich meine Bachelorrabeit abgegeben, das Ende eines 3-monatigen Dauerstresses. Liegt es vielleicht daran ?

Hat jemand Tipps ?

Danke im Voraus und Freundliche Grüße
 

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Yannick

Moderator
Teammitglied
Ich denke, Du bist einfach urlaubsreif. Du brauchst etwas Ruhe und
Entspannung - und eben viel Schlaf. Daher mein Tipp: 1-2 Wochen
bereits am frühen Abend zu Bett gehen.
 

Invvo88

Aktives Mitglied
Hi,

und noch als Zusatz: Wenn dir früh schlafen gehen nicht "einfach so" gelingt - dann mach einmal komplett durch - danach wirst du egal um welche Uhrzeit schlafen wie ein Baby.

Und dann fällt es auch leichter in einen anderen Rhythmus zu kommen - mir zumindest...

LG
 
G

Gast

Gast
Nach Dauerstress wird es wohl so sein, dass dein Körper sich erholen muss, der Cholesterinspiegel muss sich abbauen. Das passiert während dem Schlaf. Ein geschwächter Organismus erholt sich währenddessen.

Die Sache mit dem "verschlafen", hat sich bei uns als Leistungsschwäche eingebürgert, das finde ich aber unglaublich falsch und unproduktiv. Der Körper hat seine eigenen Grenzen und Mechanismen. Der eine hält Dauerstress mit wenig Schädigung aus, der andere nicht. Aber alle müssen einem 08/15-Leistungsprinzip folgen, d.h. um 7 Uhr auf der Matte stehen. Unsinnig.

Wenn du Schlaf brauchst, dann solltest du deine Lebensumstände nach deinem Befinden ausrichten.

Nicht dein Befinden nach den Lebensumständen. (Arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten. Mein Prinzip.)

Ich hatte das auch lange Zeit, dass ich verpennt habe. Was mir eigentlich nur noch mehr Stress machte und ich dann sogar noch mehr schlafen musste, weil ich mich deswegen so gestresst war. Ein Teufelskreis.
Jetzt hat sich das eigentlich entspannt. Hab einen Teilzeitjob der mich finanziert, weswegen ich mich da ein wenig "entspannen" kann und mich nicht unter Druck setzen muss.
Mit dem Aufstehen wechselt sich das, im Sommer stehe ich oft gegen 6 oder 7 auf, weil ich dann wach werde. Im Winter ist es dann eher 10 oder 11. So lege ich mir dann auch meine Arbeitszeiten, damit das funktioniert. Im Sommer früher, im Winter später. Meine anderen "Aktivitäten" legen sich dann auf den Abend bzw meine freien Tage.

Generell bin ich ein großer Fan von "Downshifting", das gibt mir viele Freiheiten, weniger Druck, weniger Stress und ich kann an "Projekten" meinerseits arbeiten.

Das war aber eigentlich nicht meine Lösung für das Verschlafen, hat es aber eigentlich mit erübrigt und war mir dann irgendwann auch nicht mehr wichtig.

Aber manchmal kommt es halt vor, dass ich doch mal im Winter sehr, sehr früh aufstehen muss. Und da hilft mir vorallem mein Kalender. Ich notiere mir alle Termine, damit ich einen guten Überblick habe und im Voraus mitdenken kann. Muss ich an einem Tag zum Beispiel um 6 Uhr aufstehen, obwohl gerade Winterzeit ist, dann versuche ich schon drei Tage vorher vorauszuplanen. Das heißt ich gehe drei Tage vorher schon früh ins Bett und versuche so früh wie möglich aufzustehen, usw. bis ich dann um 6 aufstehen muss. Das ist aber Routine und keine Sofort-Lösung.

Was vielleicht hilft. Nimm ein großes Glas Wasser, am Besten so kalt wie möglich und finde eine kalte Stelle neben deines Bettes, damit das Wasser nicht zu warm wird während der Nacht. Falls du doch wach werden solltest, greif so schnell wie möglich nach dem Glas, ohne darüber nachzudenken, und kipp es dir ins Gesicht. Kein Scherz. Das war so meine Strategie als ich noch zur Schule ging und nicht aus dem Bett kam, weil ich immer wieder eingeschlafen bin.

Ansonsten stell dir die Wecker so hin, dass sie unmittelbar in Ohrnähe sind. Wenn du einen Handywecker hast lad dir das nervtötenste Geräusch das du finden kannst drauf und stell es als Klingelton ein, falls du die Möglichkeit hast das einzustellen, dann stell den Wecker im Handy so ein, dass er nicht nach so und so viel Minuten ausgeht. Wecker XTreme ist da eine gute App. Du musst dann aber das Handy am Ladegerät lassen, weil es sehr viel Akku frisst, wenn das Handy 1-2 Stunden durchklingelt. Und einen Wecker auf eine Stunde vorher stellen, den anderen eine halbe bis viertel Stunde vor 7. Wenn du den Wecker dann hörst, direkt das mit dem Wasser machen.
Erstmal ist das Kopfkissen dann nass und verleitet nicht dazu, dass du dich wieder gemütlich drauflegen kannst, und du bist sowieso wach. Und es ist nur Wasser. Trocknet.

Eine andere Möglichkeit ist die Alltagshose schon anzuhaben während du schläfst, keine Ahnung wieso, aber mir hat das was gebracht.
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Wann gehst du denn schlafen ? Wie ist deine Schlafqualität ? Wie krass wecken dich denn deine Wecker ? Also ich kann Wecker nicht leiden und habe deshalb einen Radiowecker . So werde ich gemütlich geweckt mit Musik . Pieps Wecker machen mich morgens schon aggresiv , aber bei guter Musik, steht man doch entspannter auf.
 
G

Gast

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Wenn ich aufstehe ist mir schwindelig und ich habe ein dulles Gefühl im Kopf
Das solltest Du mal beim Arzt ansprechen, zusätzlich zum Verschlafen. Hinter diesen Symptomen kann zum einen Stress stehen, oder aber auch mehr, vom Nährstoffmangel (z. B. Eisen) bis hin zur bereits erwähnten kranken Schilddrüse.

Stress ist im Übrigen auch nicht zu unterschätzen, denn wenn er über einen längeren Zeitraum besteht, dann kann er durchaus organische Folgen haben, die behandlungsbedürftig sind.
 
G

Gast

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Mach mal ein Protokoll von deinen Schlaf- und Aufwachzeiten, bevor du zum Arzt gehst.

Zum Einschlafen hilft warme Milch oder ein voller Magen mit nicht-fettigem Essen. Außerdem kannst du vielleicht ein Hörspiel hören. Keine Musik mit Gesang. Schäfchen zählen funktioniert auch. Eine Stunde vorm Schlafen gehen keine Bildschirme mehr (Handy, Laptop, TV), weil da blaues Licht ist. Positive Gedanken haben.

Beim Aufwachen zwei Wecker mit Entfernung einsetzen. Der erste Wecker ist dazu da, um Licht anzumachen. Die Lampe vielleicht neben dich stellen. Der zweite Wecker steht an der Türschwelle und ist zum Aufstehen.

Zum Aufwachen etwas Wasser trinken, das regt den Kreislauf ein bisschen an. Dann Morgengymnastik und kalt duschen.

Viel Bewegung am Tag oder Sport und auch mal Sekundenschlaf zulassen, wenn du etwas zum Wecken in der Hand hast (Schlüsselbund oder Wecker).

Ansonsten bist du wahrscheinlich total gestresst und hörst nicht mehr auf deinen Körper.
 

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