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Sprachen-Thread

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Und ein Mensch ohne Englisch geht in der heutigen Welt komplett unter?
Kommt drauf an, was der Mensch für Ziele in seinem Leben hat und wie sein Lebensstil ist.
Jemand der sich ausschließlich in deutschsprachigen Ländern aufhält und nicht unbedingt eine Akademiker-Laufbahn einschlagen will oder in einem internationalen Unternehmen Karriere machen will, der wird auch heutzutage ohne Englisch gut durchs Leben kommen.

Man kann sicher auch ohne Englisch durch die Welt reisen, aber ich stelle mir das sehr abenteuerlich vor(wenn man die Muttersprache der entsprechenden Länder ebenfalls nicht beherrscht). Für mich wäre das nichts. In einer Notsituation, in die man mal immer kommen kann, hätte ich schon gern die Sicherheit mich zumindest auf Englisch verständlich machen zu können.
Aber wenn man sowieso nicht durch die Welt reisen will, wäre das ja auch egal.
 

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cafard

Aktives Mitglied
Ein Mensch ohne Englisch geht nicht unter, aber er hat nicht so viele Möglichkeiten. Fremdsprachen, besonders Englisch, ermöglichen Teilhabe. Fremdsprachenkenntnisse eröffnen einem neue Horizonte und inspirieren, aber natürlich sind sie nicht lebenswichtig.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Wenn ich mich mit Fremdsprachen beschäftige, habe ich oft das Problem, dass mir nach einer Weile die Vokabeln der verschiedenen Sprachen durcheinander gehen. Habe mich mit Russisch und Französisch beschäftigt, und je müder ich am Abend werde, desto mehr verwischt sich das.
Das Problem hatte ich ganz zu Beginn beim Sprachenlernen. wenn ich ganz angestrengt nachgedacht habe: was hieß dieses Wort noch auf Japanisch?, ploppten auf einmal französische Wörter in meinem Kopf hoch, die da irgendwo tief drinne gesteckt haben müssen.

Inzwischen bin ich gut drin, dass ich switchen kann zwischen: Deutscher/englischer Denkmodus und Japanischer Denkmodus. Und da entsprechend auch mit den Vokabeln nicht mehr durcheinander komme.
 

cafard

Aktives Mitglied
Ja, dieses Switchen muss man üben, das ist ein gutes Gehirntraining. Eine besondere Herausforderung ist dabei ja, dass die Sprachen auch miteinander verwandt sind und sich ähneln. Ich bin immer wieder überrascht darüber, welche Begriffe ich wo wiedefinde.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Mir war früher ehrlich gesagt auch nie so bewusst, dass so Wörter wie Karate, Judo und Karaoke aus dem Japanischen kommen. Das waren für mich ganz normale deutsche Wörter. Ich habe da nie so drüber nachgedacht.

Finde es auch sehr interessant, dass die Japaner auch deutsche Wörter benutzen, grade im medizinischen Bereich. Zum Beispiel die Wörter Allergie oder Neurose.
Oder im Bergsportbereich die Wörter Seil und Haken.
 

cafard

Aktives Mitglied
Ich habe die Worte: Butterbrot, Rucksack, Halstuch, Landschaft, Stuhl und noch viele andere im Russischen wiedergefunden. Ich war über alle Maßen überrascht, wieviele deutsche Worte dort Einzug gehalten haben.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Ja das finde ich auch immer interessant, Wörter aus anderen Sprachen zu entdecken. Der kindergarden im Englischen ist ja sehr bekannt.

Bei uns in der Gegend gibt es noch viel französischen Einfluß. Die älteren Leute sagten immer Trottoir oder Paraplui. Ich fand das als Kind immer lustig, wenn meine Oma sagte: ik woll noch evkes op de kerkhoff, aber het regend un ik hep de paraplui vergeten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Das kleine Latinum habe ich übrigens auch, allerdings weiß ich keine einzige Vokabel mehr und auch bei der Grammatik ist nichts hängen geblieben.
An sich war es total überflüssig diese Sprache zu lernen. Das einzige, wo es mir geholfen hat, waren einige medizinische Fachbegriffe besser behalten zu können.
 

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