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Sohn wird 1 Jahr alt- Noch nie gesehen - Gerichtsverfahren - Verzweiflung

TellMeMore

Mitglied
Danke für die Antwort Fragende,

An und für sich hast du recht, Rechtfertigen muss ich mich nicht da ich ja noch garnix getan haben kann, und auschweifende Partys hab ich bisher nicht gefeiert und werde ich mit Sicherheit auch nicht in Zukunft, erst recht wenn er zu Besuch ist.

Ich werde, zumindest gefühlt, in die Ecke gestellt mir werden alle Behauptungen an den Kopf geworfen und ich darf zu sehen wie ich das Gegenteil beweise und muss am besten zu allem Ja und Amen sagen, wie gesagt so fühlt es sich zumindest sehr oft an.

Ich bin nicht grade der Mensch der mit Stress gut umgehen kann, aber eure Antworten und Aussagen helfen mir damit zumindest etwas lockerer umzugehen.

In 1 Woche ist der Termin beim Gericht und ich werde von Tag zu Tag angespannter aber ich denke das ist normal. Ich versuche Cool zu bleiben.

Umgang und Unterhalt sind wie du gesagt hast 2 verschiedene Sachen, aber ich denke das es zumindest einen guten Eindruck macht das ich mich da um alles immer zeitnah gekümmert habe und keinen Theater gemacht habe.

Danke und ich freue mich über weitere antworten
 

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Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Mach Dir keine Sorgen: Du hast nix zu verbergen und Du hast nix verbrochen!

Mach Dir klar: Selbst wenn alle ihre Anschuldigungen zutreffen würden: Also Du sie verlassen hättest, das Bett nicht aufgebaut hättest, Partys feiern würdest und Deine Eltern kein guter Umgang wären....so hätte das alles nichts mit Deinen Rechten als Vater zu tun.
Es sagt überhaupt nichts über Dich aus, wenn zB deine Eltern ihr nicht passen.
Du hast dem Kind bisher in keiner Weise irgendwie schaden können- also gibt es keinen Grund, für einen Richter, dir deine Rechte zu beschneiden.
Das tut man nur, wenn anzunehmen ist, dass Du für das Kind gefährlich bist (weil Du zB schon mal gewalttätig warst)
All das ist nicht der Fall!
Ich kenne ein Beispiel, da hat der Vater nach der Trennung üble Sachen gedroht, wie zB er würde der Frau und den Kindern was antun, oder die Kinder entführen. Klar, dass da das Gericht ihm das Sorgerecht entzogen hat, ABER sogar er durfte seine Kinder regelmäßig sehen: Natürlich nur unter Aufsicht und er durfte sie auch nicht mitnehmen, aber immerhin.

Deine Ex tut sich selber keinen Gefallen und sie sollte aufpassen:Wenn beschlossen wird, dass Du Dein Kind sehen darfst und sie sich weiterhin sperrt, kann sie üblen Ärger bekommen.

Hast du die Anwältin gefragt, ob das üble Nachrede ist? Ich würde jedenfalls ankündigen, dass ich klage, wenn sie nicht aufhört solche Dinge zu behaupten. Sie kann ihre Behauptungen nicht belegen. Wie denn auch?
Würde ich auf JEDEN Fall machen, wenn sie damit nicht aufhört. Rede mit Deiner Anwältin.

Halt die Ohren steif: Das wird schon!
 

Fragende

Aktives Mitglied
HalloTellMeMore,

klar bist du aufgeregt. So eine Gerichtsverhandlung ist immer hart.

An und für sich hast du recht, Rechtfertigen muss ich mich nicht da ich ja noch garnix getan haben kann, und auschweifende Partys hab ich bisher nicht gefeiert und werde ich mit Sicherheit auch nicht in Zukunft, erst recht wenn er zu Besuch ist.
Du rechtfertigst dich schon wieder ;) Das musst du nicht.

Wenn man sich rechtfertigt ist das so, als wäre man auf einer Fähre. Man kann erst auf der anderen Seite aussteigen. Und da ist man schon viel zu lange gefahren. Da wollte man gar nicht hin.

ch bin nicht grade der Mensch der mit Stress gut umgehen kann,
Das solltest du eventuell vor Gericht erwähnen. Kennst du den Grund dafür oder kannst du einfach nicht mit Stress umgehen?

Ist nur ne Frage zur Argumentation.

Umgang und Unterhalt sind wie du gesagt hast 2 verschiedene Sachen, aber ich denke das es zumindest einen guten Eindruck macht das ich mich da um alles immer zeitnah gekümmert habe und keinen Theater gemacht habe.
Klar macht das einen guten Eindruck. Aber das ist zum Thema Umgang nicht wirklich wichtig. Das hat nichts miteinander zu tun.

Ich werde, zumindest gefühlt, in die Ecke gestellt mir werden alle Behauptungen an den Kopf geworfen und ich darf zu sehen wie ich das Gegenteil beweise und muss am besten zu allem Ja und Amen sagen, wie gesagt so fühlt es sich zumindest sehr oft an.
Rein rechtlich gesehen, muss die Kindsmutter die Vorwürfe beweisen. Das ist in Deutschland so. Wenn sie das behauptet und kann es nicht nachweisen, ist das üble Nachrede.

Dass du dich in eine Ecke getrieben fühlst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Da geh mal aus der Ecke raus.

Und sag mal: Nöö :) dazu.

Du hast nichts falsch gemacht. Wie und wann denn auch?

Fordere den Kontakt zu deinem Kind ein.

Lieben Gruß
Fragende
 

TellMeMore

Mitglied
hey,

erst mal danke für die tollen antworten hab das erste mal beim Thema Gerichtsverhandlung ein Lachen auf den Lippen gehabt :)

Dann will ich mich in Zukunft wohl mal weniger Rechtfertigen, zumindest versuchen es zu tun.

Zum Thema Stress: mit dem ganz normal Stress am Arbeitsplatz und ggf. Zeitdruck kann ich ganz gut umgehen, aber wenn mir etwas nahe geht krieg ich dadurch Magenprobleme und mein allgemeines Wohlbefinden schießt in den Keller, das war aber schon immer so deswegen lass ich mich davon nicht unterkriegen und gehe trotzdem durch den Tag.


Bin mal gespannt was sie vor Gericht alles sagt und ob wir dann zum Thema üble Nachrede nochmal zurück kommen müssen, da ich aber Mitte nächste Woche den Termin habe beim Gericht werde ich das dann ggf. danach mit meiner Anwältin besprechen, wenn es nicht sogar vor Gericht Thema wird, wenn auschweifende Behauptungen fallen. Abwarten!


Werde mich nach der Verhandlung aufjedenfall darüber Berichten, alleine weil mir das einmal niederschreiben doch schon Hilft das ganze besser zu verdauen und bei so netten antworten ich sogar viel besser damit umgehen kann.
Danke euch!


Ich hoffe ich kann mich vor Gericht "durchsetzen" und muss nicht noch wesentlich länger warten.
 

Fragende

Aktives Mitglied
Hallo TellMeMore,

sorry, wenn ich da jetzt sehr genau bin.

Ich hoffe ich kann mich vor Gericht "durchsetzen" und muss nicht noch wesentlich länger warten.
Du willst dich nicht 'durchsetzen'. Du willst dein Kind sehen, damit du ihm ein Vater sein kannst.

Nicht mehr und nicht weniger. So ist es eben.

Wenn du bei der Verhandlung merkst, dass du Magenprobleme bekommst oder dir der Kreislauf absackt, dann sage das. Und begründe das so, wie du es hier geschrieben hast.

Wenn deine Ex sagt, du hast zu harte und viele Partys zu Hause gefeiert dann frage sie nach Datum und Zeugen.

Und (lass) fragen, wieso deine Eltern konkret! nicht geeignet sein könnten.

Was haben sie wann genau gesagt/getan, dass sie sich in den Augen deiner Ex als Großeltern disqualifiziert haben.

Und natürlich gilt das auch für dich. Was genau wirft sie dir vor?

Und wie kommt sie darauf?

Und ja, sag bitte, was weiter passiert.

Lieben Gruß
Fragende
 

TellMeMore

Mitglied
Hallo, tatsächlich gibt es neues.

Gerichtsverfahren lief wie vermutet nicht gut, aber für mich anders als Gedacht ab.

Sie hat Ihre Eltern zum Gerichtstermin mitgebracht (wie von mir vermutet) ist dann mit ihrem Anwalt und Eltern in einen extra Raum gegangen um sich vermutlich nochmal zu besprechen. Kurz vor eintreffen der Richterin hat Sie dann den Raum samt Anwalt und Eltern wieder verlassen und sich auf die Stühle vor den Gerichtssaal gesetzt. Ihr Stiefvater kam in kaputter Jogginghose, hat (bei mir jedenfalls) keinen guten Eindruck hinterlassen.

Der Gerichtstermin hat damit begonnen das mich die Richterin bat zu Erklären wie ich mir den Umgang mit meinem Sohn vorstelle und wie das ganze ablaufen könnte. Ich hab dann erklärt das ich ihn zu Anfang alle 14 tage sehen möchte auch wie vorgeschlagen bzw. beantragt 3-4 mit dem Jugendamt zusammen, dann noch ein paar mal besuchen komme um eine Bindung aufzubauen und wenn er etwas älter ist und sich an mich gewöhnt hat kann er dann mit zu mir. Wurde dann gefragt wie ich mir das vorstelle wenn es nicht klappt, und habe darauf geantwortet das man dann ja darüber nachdenken konnte den Umgang halt länger hier (sein Wohnsitz) zu gestalten und ggf. auf 2 Stunden zu erhöhen um halt diese Bindung auf zu bauen

Daraufhin wurde sie gefragt ob das für Sie okay ist. Sie hat gesagt "Ich hab ja eh keine Wahl, ich muss Ja sagen" Die Richterin hat ihr dann erklärt das es hier nicht um die Rechtliche Lage geht sondern um ihr Empfinden. Und sie meinte dann wieder "Rechtliche gesehen muss ich Ja sagen". Das ging gefühlte 15 Minuten so.

Daraufhin erklärte sie das mein Sohn ja sehr Sensible sei und Sie seit !14! Tagen versucht ihn einzugewöhnen im Kindergarten und sie oder ihr Freund immer dabei bleiben müsste.
(Nach Rücksprache mit Erziehern aus mein Umfeld ist es i.d.R. so das Eltern den 1 Tag dabei bleiben und in Ausnahmefällen vielleicht 2 Tage, da geben mir die 2 Wochen doch sehr zu bedenken!)
Jedenfalls sagte auch die Frau vom Gericht, die zum Beistand bestellt wurde das er sehr sensibel sei und sie das schon bei ihrem Besuch festgestellt hat.
Nun gut, die Frau die beim Jugendamt das Gespräch geleitet hat war Vorort und hat Terminvorschläge zum Umgang mitgebracht, diese wären immer Freitags gewesen, für mich super und direkt nach meiner äusserung, kam sofort ein da kann ich nicht von der Gegenseite.

Dann wurde sie gefragt wann es für sie den passen würde, sie antwortet vllt Dienstag und Donnerstag und stand im gleichen Atemzug auf sagte ich brauch ne pause hat angefangen zu heulen und verließ den gerichtsaal. Aber beim Weinen sollte es nicht bleiben, es mündete in ein Hyperventilieren mit mehreren nachfragen ob ein Krankenwagen bestellt werden soll.

Ende vom Lied ist, Gerichtsverhandlung wurde abgebrochen und die Richtern will alles weitere per Post klären verfahre wird offen gehalten um zu gucken ob ein Folgetermin notwendig ist. Ggf. darf ich meinen Sohn bald in Kindergarten besuchen da ich ihn keinesfalls in der Wohnung von Ihr Umgang erhalten werde und im Jugendamt ist es ja auch nicht schön.


Mach mir extrem sorgen um ihn und befürchte das nicht er so sensibel ist, sondern sie so an ihm klammert das er so sensibel ist, letztens noch nen spannenden Artikel zu dem Thema gelesen... aber das war eh noch nicht der ganze Kuchen, ich glaube der größte teil kommt noch auf mich zu.

Lag nach dem Termin auch erstmal nen paar Tage flach, aber kenne ich ja so von mir.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Ach, Manno, das tut mir leid, daß es so schleppend läuft. Wird sicher noch einige Jahre problembehaftet bleiben. Einfach kann jeder.... Wird schwierig. Bitte bleib Deinem Sohn zuliebe dran. Er kann den Kontakt zu Dir weder selbst aufbauen noch selbst halten. Das wird der viele Jahre nicht können. Es geht nur über Dich. Über Deine Kraft. Über Deine Ausdauer. Über Deine Geduld. Über Deine Zuversicht. Bitte bleib zuversichtlich.


Mach Dich frei von den Emotionen der Mutte gegenüber. Da hast Du keinen Einblick und da kannst Du auch nichts ändern. Das schlaucht Dich nur. Bitte behalte einfach nur Deinen Fokus auf Deinem Wunsch, Dein Kind zu sehen. Und bleib da geduldig und hartnäckig dran.

Ich wünsche Dir, daß es bald in Deinem Sinne vorwärts geht. Das wenigstens endlich der erste Besuch möglich ist. Und keine Sorge, auch wenn viel Zeit vergeht, wenn Du immer weiter an seiner Seite bleibst und Dich immer weiter verläßlich bemühst, wird er das eines Tages spüren. Und wenn Du sein Aufwachsen begleiten kannst, wird er wissen, da ist irgendwo ein Vater, der immer wieder kommt, der nie aufgibt, der sich immer weiter um ihn bemüht. Dann weiß er, er ist nicht vergessen. Dann weiß er, er ist es wert, daß sein Vater immer und immer wieder einen neuen Anlauf macht, um ihn durchs Leben zu begleiten.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Oh Das tut mir leid, dass es immernoch in der Schwebe ist.
Mich regt das grad total auch: Was bildet sich diese Kuh ein, so eine Nummer abzuziehen? Die ist doch nicht ganz sauber. Scheint eher so, als wäre sie zu sensibel (ncht der Kleine). Wenn sie gleich heulen muss, nur weil Du auch rechte hast:mad:.
Sorry, ich reg mich grad auf...solche Weiber sind das letzte...

Aber bleib dran! Die Zeit arbeitet für Dich. Du darfst nie vergessen: dein Sohn wird eines Tage in der Lage sein, all das zu verstehen...und dann wird er sehen, wie viel Mühe Du Dir gemacht hast.
Auch wenn all das nicht schön ist: Du zeigst, dass Du für ihn da bist und auch sowas unangenehmes durchhältst. Für ihn.
Sag mal, wie wäre es, wenn Du eine Art Brief an ihn schreiben würdest (was Du ihm JETZT gerne sagen möchtest) Das kannst Du ihm eines Tages geben, wenn er groß ist. So kann er später mal Deine Gefühle von heute erfahren.
Und vielleicht ist es auch eine Erleichterung für Dich.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Dann wurde sie gefragt wann es für sie den passen würde, sie antwortet vllt Dienstag und Donnerstag und stand im gleichen Atemzug auf sagte ich brauch ne pause hat angefangen zu heulen und verließ den gerichtsaal. Aber beim Weinen sollte es nicht bleiben, es mündete in ein Hyperventilieren mit mehreren nachfragen ob ein Krankenwagen bestellt werden soll.
Und niemand ist auf die Idee gekommen, laut herumzufragen, ob die Frau Oscar-reif ist oder nicht? :rolleyes: Das gehört mit zu den ältesten Tricks im Handbuch, echt. Ein Kind für "ach, vieeeel zu sensibel für einen Besuch beim Vater" zu erklären, ist ein weiterer Klassiker. Will echt hoffen, daß der Richter ein "alter Hase" ist, der auf solche Scherze nicht gut reagiert.
 

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