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Simutation des Körpers durch Angst?

Chiccin

Mitglied
Ich würde gerne eure Meinung dazu lesen.

Glaubt ihr der Körper kann eine Krankheit simulieren, wenn man nur genug Angst davor hat, dass sie entstehen könnte?
 

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Chiccin

Mitglied
Vielleicht sollte ich es mal genauer erklären....!

Die Vorgeschichte sind Panikattacken, dann folgte ein Besuch beim Arzt, für eine Volluntersuchung wegen dem Antrag bei der Krankenkasse für Die Therapie.

Bei der Untersuchung sagte die Krankenschwester auf einmal ich hätte Asthma. Keine Ahnung woher sie das wissen wollte, denn ich machte nur ein EKG. Bei der Ärztin drinnen, will sie auf einmal festgestellt haben, dass ich eine Blählunge habe %( sowas kann man nur sicher beim CT feststellen....

So, zu den Zeiten hatte ich heftige Panikattacken, konnte also nicht besonders klar denken. Habe das für voll genommen und seid dem wahnsinnige Angst gehabt sehr schwer krank zu sein.

Meine Therapie begann und wie sicher viele wissen, bekommt die Therapeutin ja auch ne Durchschrift. Es war nie die Rede, auch nicht bei ihr, dass die Atemnot(Panikattacken) von etwas körperlichem kommt, auch sie hätte doch nochmal darauf hinweisen müssen.

Wie gesagt meine Angst wuchs so dermaßen an, dass ich auf einmal Symptome bekam, wie Pfeifen in den Lungen bis hin zu Auswurf. Komisch kam mir allerdings immer vor, dass das Pfeifen nur einsetze, wenn ich daran dachte. Sonst nicht.

Also noch ab zum Kardeologen und Lungenfacharzt....! Alles okay...fragl. Asthma Bronchale, Hyperventilationssyndrom....

So, um so schlimmer die Angst, um so größer die Symptome...also bis hin zu extrem verschleimt...Keine Angst, keine Symptome...

Wenn ich es nun schaffe, die Angst zu verbannen, müsste doch auch alles wieder zurück gehen, oder???

Bin der Meinung, dass meine Angst meinen Körper diese Symptome simulieren lässt....!

Habe immer wieder den Punkt errreicht die Angst ganz loszulassen, aber dauerhaft traue ich wohl dem Aspekt nicht, dass es nur meine Angst auslöst???
 
warum du nun auswurf hast kann ich dir nicht sagen. fakt ist, dass angstzustände den körper krank machen können. ein besispiel:

habe eine busreise gemacht. war alles klasse und am ersten abend wurde ich krank. überlkeit, erbrechen, bluthochdruck und herzrasen. das zog sich eine ganze woche hin. nachweißlich ist der erreger des infektes weg aber ich vermeide es seit dem in einen bus zu steigen. wenn ich drin sitze gaht alles wieder von vorne los. einfach durch erinnerung.

oder anderes beispiel....

mein herz schlägt unregelmäßig. am tage wenn man zu tun hat fällt mir das nie auf. zu schauzwecken hatte ich mich mal in der wache ans ekg gehängt und dabei die sogenannten extrasystolen bemerkt. seit dem habe ich immer wenn ich daran denke das gefühl die extrasystolen würden zunehmen.

das meine ich mit das die angst krank macht. nicht der gedanke. wenn du dich besser fühlst lass dich doch noch einmal komplett auf den kopf stellen. das kann dir nutzen wenn der arzt hinterher sagt alles ok (oder fast alles)....kann aber auch natürlich nach hinten los gehen.

aber irgendwie wirst du damit umgehen müssen. musst du....muss ich....müssen wir alle.....
 

Chiccin

Mitglied
Danke für Deine Antwort, ICKE ;)

Ich weiß was Du meinst...

Die Seele und auch der Körper merkt sich wohl solche Erlebnisse und speichert sie dann ab, dass ist normal.

Aber ich denke ein gesunder Mensch kann dieses Erlebnis so verarbeiten, dass ihm die selbe Situation keine Probleme mehr bereitet, alles andere ist für mich schon ne Angsterkrankung.

Und Vermeidungsverhalten macht es ja nicht besser. Im Gegenteil, die Angst fängt an sich weiter auszubreiten und wirft ihre Fangarme aus.

Da können wir eigentlich nur in die Situation hinein gehen, um zu sehen, dass es nicht jedesmal so ist.

Bei mir ist es auch so, diese Angst ist für mich ein Ventil.

Angst um die Gesundheit = Lebensangst

Man hat Angst vor etwas in seinem Leben und das soll gefunden werden...dann ist man wieder Angstfrei....

Wünsche Dir alles Gute...lächl...
 

soulfire

Aktives Mitglied
Gerade bei Asthma ist es ausgesprochen schwierig, herauszufinden, ob die Atemnot die Angst oder die Angst die Atemnot auslöst.
Jeder Asthmatiker wird dir bestätigen könen, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Anfall von Atemnot zu bekommen, in den Situation höher ist, in denen man sich davor fürchtet.

Deshalb ist nach der Diagnosestellung besonderswichtig, dass der Erkrankte den Umgang mit der Krankheit lernt. daszu gehört zuallererst, wie bei allen chronischen Erkrankungen, die Akzeptanz. Ziemlicher Brocken, sowas.
Ausserdem: wie verhalte ich mich, wenn mir die Luft wegbleibt, wie kann ich selbst darauf einwirken, dass mir die Situation nicht völlig entgleitet usw. Es gibt spezielle Asthmatikerschulungen, die sich mit all den Themen befassen.
Mehr Infos findest du hier:
medizin-im-text Blog Archiv Asthma und die Psyche
 

Chiccin

Mitglied
Das ist ja das witzige, bei mir wurde kein Asthma sicher festgestellt!

Auch ist es so, dass Gedanken garkeinen Anfall auslösen können.

Sie können lediglich eine bestehende Atemnot verschlimmern...!

Aber schon ein Gedanke löst bei mir die Atemnot aus und durch Ablenkung wird diese auch weniger...was ganz klar ein Anzeichen von psychischer Atemnot ist...also Panikattacken...
 

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