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Sie mögen wohl keine Zahnärzte, was?

Hybris

Aktives Mitglied
Normalerweise bin ich froh, daß mir nen Arzt keinen richtig, großen Hammer auf nen Kopf schlagen will...,hier.
Alles erlebt, in Bremen.
Allerdings verjährt und lustig!
Wer die Macht hat, sagt einem wo's langgeht.
"Wie geht's ihnen denn? Schade, daß sie immer erst so spät kommen!", meinte der Zahnarzt.
Ich hatte eigentlich vorher keine großen Sorgen mit meinen Brücken.
Wollte ausschließlich ne neue Füllung.
Nach sieben Betäubungsspritzen, und dem Abschleifen von zwei Zähnen, sind Jetzt die Brücken irgendwie alle wackelig.
So sagte mir die Arzthelferin zum Abschluss. Ihre Oma sei an Gebärmutter Krebs gestorben, ihre Mutter daran ebenso erkrankt und sie habe das Gen ebenso vererbt...sagte sie mir bei der Behandlung.
Nach drei Stunden konnte ich meine Nase wieder fühlen.
Und wollte eigentlich diese ganze Scheisse mit den Zähnen so schnell wie möglich hinter mich bringen.
Weiß nicht, wie lang es sich für den Mann noch lohnt an meinen Körperöffnungen einzubrechen....das billigste vom billigsten...zahle die AOK für Sozialhilfe Empfänger...,so die Arzthelferin.
Bin ja nur froh, daß ich für diese Höllen Qualen nicht auch noch Zuzahlung Leisten muß.
Der Arzt kann nur ein Interesse haben, schnellstmöglich das Gebiss....darum bricht er mir vermutlich in zwei Wochen die Brücken aus dem Mund.
Ich habe ihm auf die Sympathie Frage gesagt, daß ich immer froh sei mit dem Rad an seiner Praxis schnell vorbei zu Fahren!
 

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Hybris

Aktives Mitglied
Das ist der einzige Zahnarzt, welcher vor vier Jahren überhaupt noch an meine Zähne ran wollte.
Zwei Ärzten war das zu viel Arbeit, die wollten ich für mein Gebiss unter Vollnarkose ins Rote Kreuz KH überweisen.
Zwei Mal drei Stunden . . . Zähne raus, Provisorium und nach Zwei Wochen vier Brücken.
War eigentlich mein Glück, dennoch besteht der Reiz für einen Arzt, sicherlich auch nicht ganz unerheblich, im Geldverdienen.
Es wäre Schade, wenn sie mit 53 schon ein komplettes Gebiss bekämen, meinte er damals.
Allerdings will auch eine Frau, wie ich nicht ausschließlich das Objekt medizinischer, bzw. dentaler Massnahmen sein.
War froh, den Kerl danach so schnell nicht wieder zu sehen.
Zumindest waren meine Schmerzen etc., erstmals für Jahre weg.
Nun hat der mich also wieder in der Mache. Nützt nix, raus komme ich da so schnell nicht mehr....
Ein Stück des Kieferknochens ist mir damals nach drei Monaten aus dem Oberkiefer gesammelt.
Bei so viel Röntgen Aufnahmen vom Kiefer hatte er das Wohl Übersehen.
Hat mich ein Viertel Jahr gekostet, aber sehr gut auch ohne Arzt verheilt.
So was sieht solch Mann natürlich!
Bin mir sicher, daß er dies wusste!
Was sollst, muß da jetzt durch.
Werden zumindest keine Zähne mehr gezogen.
Mir geht's wie meinen Zähne, habe ich geantwortet. Was Fragen solch Leute einen, wie's geht?
Die haben doch keinen Schimmer von ihren Patienten, abgesehen von den oralen Befunden.
Sollten sich ausschließlich darauf konzentrieren.
 

Hybris

Aktives Mitglied
Die Zahnarzthelferin, welche zum Abschluss so vehement an meiner Brücke gerüttelt hatte. ..., meinte daß in der Praxis wohl öfters Patienten mit Drogen und Alkohol Missbrauch behandelt werden.
Ich habe mich für einen kurzen Moment selbst gefragt, ob dies ein etwaiges Gesundheitsrisiko für mich bedeuten möge.
Die einzige wirkliche Alkohol kranke Frau, welche ich kannte war meine Nachbarin. Sie hatte damals ihre Totgeburt auf dem Klo bekommen und schnell abgezogen. Es war alles dran, Arme Beine Kopf schwanzchen...was so zu einem Fötus gehört. An die Nachgeburt hatte sie nicht mehr gedacht, weil sie mit der Klo Spülung auch die Erinnerung daran runtergespült hatte. Das hat sie mir mit 60 Jahren erzählt, so alt werde ich in drei Jahren und ich habe keinerlei solch mentale Aussetzer.
Obgleich in meiner Schwerstbehinderung, Alkoholmissbrauch und Dissoziation, etc. steht. Nen Splitter vom Kieferknochen, ist allerdings kein Embryo im Klo.
Was für unterhaltsame Gespräche manchmal entstehen, so ähnlich wie beim Frisör....nur den müsste ich bezahlen!
Lach!
 

-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Du scheinst eine vertrauenserweckende Ausstrahlung zu haben, wenn die Zahnarzthelferin dir vom Gebärmutterkrebs ihrer toten Angehörigen erzählt, sowie deine Nachbarin dir ihre Totgeburt in allen appetitlichen Einzelheiten schildert.
Das ist ja viel unterhaltsamer als beim Friseur. Da lässt man sich doch gerne die Brücken aus dem Mund brechen.
 

Hybris

Aktives Mitglied
Mit Vertrauen hat diese Informations Seligkeit wenig zu tun.
Es geht um die Methode Vorsorge am lebenden Patienten zu verkaufen.
Diese Ärzte Wissen, wie Angst systematisch aufgebaut wird.
Das ist immerhin ihr Beruf!
Vorgestern lag wieder ne postalische Erinnerung an die Vorsorge Untersuchung im Briefkasten.
Obgleich ich den Termin habe für die Brücke. Das Labor braucht wohl zwei Wochen, bin immer noch Kassen Patientin. Aber ne Tube Zahncreme gab's für umsonst mit nach Hause, immerhin. Das tut nicht mehr weh.
Und mit Sicherheit werde ich mir die Zähne nicht Putzen, solange noch das Provisorium drin ist.
Ist im Grunde genommen auch kaum noch was zu putzen da an echten Zähnen, lach.
Beim Augenarzt dasselbe, große Probepackung von Augentropfen und wirklich nix drin.
18 Euro, in der Apotheke zum Selbstkosten Preis . .. selbstverständlich!
Die Zahncreme von Dental ist billiger zugegeben. Aber zwingen kann mich eh niemand mehr dazu.
Ein früherer Zahnarzt meinte Mal zu mir, ich sei ein direktes Paradebeispiel für nen weiblichen Putzzwang.
Ich habe mir den Zahnschmelz weggeputzt.
Meine Odyssee mit Zahnärzten hat inzwischen glücklicherweise einen krönenden Abschluss gefunden.
Meiner Nachbarin allerdings, war die klogeburt das geringste Geständnis.
Und wenn sie eine Qualifikation besaß, dann gesunde Haare, Augen und Zähne.
Es waren eher die anderen Organe, welche schlussendlich den Geist aufgegeben haben!
 

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