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Sie hat den Richterinnenstuhl verlassen.

Frau Rossi

Aktives Mitglied
Eine fazinierende Persönlickeit verstarb mit 87 Jahren am 18 September 2020.

Ruth Bader Ginsburg.

Ihr trockener Humor,ihre Ernsthaftigkeit,ihre Freundschaft mit Antonin Scalia,ihr Durchsetzungswille und die lange gemeinsame Lebensreise mit ihrem Humorvollen Mann.

All das betrachte ich gerne und es ist schön das sie auf Erden war.
 

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bertil

Aktives Mitglied
Mitch McConnell

repräsentiert für mich alles Gegenteilige Deiner Beschreibung. Vor Jahrzehnten wunderte ich mich schon über dessen gewichtige Rolle. Wenn ich den Mann ansehe, geschweige denn ihm zuhöre finde ich ihn einfach nicht gesund. Der beste Humus in Person, für die Installation wahnsinniger Präsidenten und das schon lange.

Obamas Vorschlag hat er vereitelt mit dem Argument, so kurz vor der Wahl müsse dass dem nächsten Präsidenten überlassen werden. Trump steht wesentlich kürzer vor der Wahl als damals Obama und McConnell möchte mit der exakt gegenteiligen Argumentation durchboxen, dass Trump sehr wohl noch seine Richterin einsetzen kann. Dieser Zynismus ist atemberaubend.
 
Zuletzt bearbeitet:

momo28

Moderator
Teammitglied
Bitte beachtet die Regeln, die für das Forum "Trauer" gelten.
Wollt ihr diskutieren, steht es euch frei, das an anderer Stelle zu tun.



Nachtrag:
Jetzt könnt ihr gerne weiterdiskutieren, der Thread ist verschoben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Frau Rossi

Aktives Mitglied
Es soll nicht zu politisch werden aber Merrick B. Garland der Antonin Scalia folgen sollte ist verhindert worden.
Eins der Argumente war das die Präsidentenwahl kurz bevor steht.
Nun wurde obwohl Ruth Bader Ginsburg noch nicht mal kalt war die Messer gewetzt wegen der Nachfolge.
Kurz vor der Präsidentenwahl.

Ich finde es beschämend,entlarvend und traurig.
 

bertil

Aktives Mitglied
Wenn eine so politische Person stirbt ist es ein bisschen schwer, nicht diskutieren zu sollen. Ich glaub auch nicht, dass eine brave Besinnlichkeit ihrer "no bullshit" Persönlichkeit gerecht würde. Ich wette, sie selber wünscht sich auch, dass von Kranzspenden abgesehen und stattdessen die notwendige Diskussion geführt wird.
 

bertil

Aktives Mitglied
Ich erachte diese neue, strikte Trennung von Politik und psychosozialen Angelegenheiten als Grundübel.

Die neu ist, denn vor Jahrzehnten haben sich Psychiater noch kräftig zu Wort gemeldet. Heute herrscht da ein professionelles Schweigen im Walde und man fragt sich, was dahinter steckt. Fast könnte man glauben, unsere heutigen Psychiater äußeren sie sich nur mehr, wenn das Honorar abgeklärt wurde.

Ginsburgs Ableben ist ein politisches und psychosoziales Ereignis. Denn wir erleben, wie Donald Trump uns auf ihrem Sarg tanzend noch ein Stückchen kränker machen wird.
 

Frau Rossi

Aktives Mitglied
Ich hatte vorher die "Regel" gelesen und finde deine Meinungsäusserung fällt nicht unter Grundsatzdiskussion.
Das ich sie für eine Grossartige Frau halte auch was das dahinter angeht ist ja meine Meinung.
Da wir nun hier gelandet sind kann ich mal preisgeben was ich mir überlege.
Was wäre ohne die "Frauenthematik" gewesen/geworden?
Von Männern bekam sie ja wenig Chancen.
Der Dekan der Universität , mögliche Arbeitgeber , Klienten...standen starken angagierten Frauen skeptisch gar feindselig gegenüber.
Sie fing an Frauen zu vetreten...
 
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