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Selbstmordversuch - Himmel oder Hölle?

I

ichhabekeinennick

Gast
Kommt man, wenn man ein Selbstmordversuch gemacht hat, in den Himmel, oder in die Hölle?
Spielt es dann eine rolle, was man danach tut (z.B. mehr religiös), ob man in die Hölle oder in den Himmel kommt?

Was ist Eure Meihnung dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:

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Sori

Sehr aktives Mitglied
Du wirst darauf sicher keine eindeutige Antwort bekommen können. Ein Atheist wird Dir die Frage sicher völlig anders beantworten als ein Christ beispielsweise. Und selbst innerhalb dieser Gruppierungen wirds noch starke UNterschiede geben.

Ich persönlich glaube z.B., dass nicht nur nach den Taten, sondern auch nach den Motiven abgerechnet wird. Und ich denke auch, dass Reue und die Umkehr bei einem falschen Weg großen Einfluss hat.
Aber wie gesagt, das ist nur meine bescheidene Meinung ;)

Ich denke, dass es, unabhängig davon, was eventuell nach dem Leben passiert, wichtig ist, sich während des Lebens darum zu bemühen, es in den Griff zu bekommen und gut zu gestalten. Also zum Beispiel Therapien und Ähnliches in Anspruch zu nehmen.
 
I

ichhabekeinennick

Gast
Ich habe auch was vergessen noch hinzuschreiben. :D ;) :p
Ich möchte ja die Meihnungen erfahren, was eben andere dazu denken. :D;)

Du wirst darauf sicher keine eindeutige Antwort bekommen können. Ein Atheist wird Dir die Frage sicher völlig anders beantworten als ein Christ beispielsweise. Und selbst innerhalb dieser Gruppierungen wirds noch starke UNterschiede geben.

Ich persönlich glaube z.B., dass nicht nur nach den Taten, sondern auch nach den Motiven abgerechnet wird. Und ich denke auch, dass Reue und die Umkehr bei einem falschen Weg großen Einfluss hat.
Aber wie gesagt, das ist nur meine bescheidene Meinung ;)

Ich denke, dass es, unabhängig davon, was eventuell nach dem Leben passiert, wichtig ist, sich während des Lebens darum zu bemühen, es in den Griff zu bekommen und gut zu gestalten. Also zum Beispiel Therapien und Ähnliches in Anspruch zu nehmen.
 
D

Dr. House

Gast
Als Atheist - Überraschung :D - glaube ich nicht an Gott und damit auch nicht an Himmel und Hölle. Wenn es einen Gott gibt, dann wird er meiner Meinung nach auch keine Hölle oder ähnliches betreiben.

Allerdings bin ich schon der Meinung, dass, wenn es einen Gott gibt, er die Menschen in einem gewissen Umfang strafen sollte - nicht ewig - die ihr Leben aufgrund von Nichtigkeiten weggeschmissen haben.
 

Der Unsichere

Mitglied
Eigentlich wollte ich nicht posten, da ich dachte, dieses Thema wäre nur für Anhänger des Christentums, Judentums, Islams etc. .
Nunja, da du alle Meinungen hören willst:
Keins von Beidem.
Ich glaube an Reinkarnation ;)
 
S

Salome3

Gast
Das Thema ist sehr vielschichtig, wie schon der Thread über "Jochen Klepper und der Suizid" gezeigt hat. Vielleicht magst du ihn einmal nachlesen und wirst darin etliche unterschiedliche Haltungen der User finden.
Eine endgültige Antwort wird dir erst Gott geben können, aber das, was mit jemandem geschieht, der sich selbst das Leben nimmt, hängt wohl zum einen sicher von seinem Glauben ab und zum anderen von den Umständen, unter denen es geschah.
Sprich: Ob leichfertig - doch, auch das gibt es - als eine Art "Spiel" oder in einer so abgrundtiefen Verzweiflung, dass derjenige nicht mehr Herr seiner Sinne und nicht mehr wirklich handlungsverantwortlich ist.
Ich glaube an einen barmherzigen Gott, der den Menschen, denen die Kraft fehlte zum Weiterleben und die dem Weg aus der irdischen Qual nicht mehr widerstehen konnten, auch dann noch vergeben kann und wird.
Ein Gast auf Erden
 

Micky

Sehr aktives Mitglied
Gestern eine Trauer"Feier" :

Die Verstorbene ist "von eigener Hand" aus dem Leben gegangen.

Sie war mäßig alt,SEHR krank ,sah DAS als einzigen ihr bleibenden "noch selbstbestimmten" Weg.
Ihr Entschluß wurde offenbar sehr lange überlegt und dann gefestigt durch etlich sehr grausame,unfaßbare "gesellschaftliche" Umstände--Zwangsentlassung aus dem KH in selbstzufinanzierende aber völlig
unzumutbare neue "Kurzzeitpflege", 24h am Sauerstoffgerät etc.etc. stand unmittelbar bevor.
Es gab KEINE Hilfe,damit sie in ihrer Wohnung hätte bleiben können--- Pflege... Helfer....

Bin mitgegangen,um einem der Angehörigen zubeizustehen.

Da ich ihren Abschiedsbrief gelesen hatte , ich sie zwar nicht real gekannt hab (nur durch Erzählungen) aber sich ein Gesamtbild ergab,hat mich neben der Verzweifelung ihrer Angehörigen eins ganz fürchterlich aufgeregt,empört:

Sie war ein "emsiges Mitglied ihrer Kirchengemeinde",hat Gottesdienste vorbereitet,die Kirche geschmückt etc.
hob auch der Pfarrer während der "schönen " Rede hervor.
Sie hat sich offenbar "mehrfach mit ihren Sorgen und Fragen an ihn gewandt". Ach so,aha.
Ja...man sang für sie und läutete ferngesteuert sehr lange die Glocken. :eek:

Die KIRCHE blieb zu---es mußte eine winzig "Kapelle" genügen,die Trauernden standen z.T. im Freien....

"Niemand hat geahnt,wie verzweifelt sie war" --von denen,die sie JAHRELANG kannten?
Das lag auf der Hand,mußte "ein blinder mit Krückstock"sehen,daß DIESE Umstände (allen bekannt!) zum Verzweifeln waren...
Ja,man "hat ihr gut zugeredet". Das Gewissen war beruhigt.
Man hätte ihr auch helfen können. Durch reale Hilfe.

In ihrem Brief stand u.a.,sie "wisse,daß sie eine große Sünde begehe".

WAS ist das für ein "Seelsorger",für eine "Gemeinschaft",
1.daß sie nicht ENTWEDER REALE Hilfe bekommt ,
2.daß sie nicht durch all die Jahre so fest wurde "im Glauben"--und "im Vertrauen auf Gott" ihr Schicksal bis zum Ende der Krankheit durchsteht...oder...
3.daß nicht (als das ALLERMINDESTE !!!)
ihr dieser Seelsorger (oder "ihr Gott") ganz klar sagt :
auch dann liebt Dich Gott,ist es okay,wenn Du den Weg der Selbsttötung aus Verzweifelung/Mutlosigkeit gehen willst.

Wie schlimm ist das denn..daß sie stirbt und HÄLT SICH FÜR EINE SÜNDERIN? Hätte man ihr nicht sagen können/müssen: hey..es ist ALLES okay --"Dein Gott liebt Dich auch als Schwache" ?!

Nicht nur wegen triggern war die "Feier" schlimm für mich
---mich als "Ungläubige" hat der Pfarrer,haben die "Glaubensfreunde" echt in Wut gebracht....wegen dieser verlogenen
Ansichten.... je mehr ich drüber nachdenke....

Es ist diese Sondersituation,sie wußte ja,sie wird ersticken...es gab medizinisch keine "Verbesserung".
Dazu noch die Panik vor dem Umzug und der Verarmung,der Bürokratie .

WAS ist ein Glaube wert, WAS sind "Glaubensfreunde" wert,wenn eine solche arme verzweifelte Frau sich für "eine Sünderin " hält?

Am Tag ihrer Selbsttötung haben wir viele Stunden geredet.
Zwar glaub ich nicht an Gott und Seele--doch aus Achtung vor "der Möglichkeit" ist UNSER Verstehen,Verzeihen,Hochachten hoffentlich noch in die Ewigkeit gedrungen....

Wenn Gott existiert,hätte er NIE diese ABSURDE Frage zugelassen.
 

Arktur

Sehr aktives Mitglied
Ich bin nicht mehr religiös und denke, dass ein durch Selbstmord verursachter Tod keinen anderen Effekt hat als ein durch sonstige Ursachen herbeigeführter Tod. Da ich weder an Himmel noch an Hölle glaube stellt sich für mich auch diese Frage nicht.
 

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