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Seit Zahnoperationen im Frühjahr 2019 ständig starke Schmerzen...

Cenerentola

Aktives Mitglied
Hallo!
Es geht um meine Mutti. Ihr wurden im Februar - März 2019 mehrere Zähne entfernt. Seitdem leidet sie unter chronischen, teilweise sehr starken Schmerzen. Seitdem hat sie auch über 20 kg abgenommen, da sie feste Nahrung kaum noch aufnehmen kann. Außerdem hat sie ständig Speichelfluss. Nach diversen Zahnarzt,- Zahnchirurg,- Hausarzt, -HNO, -Neurologen-Besuchen... Computertomografie, Röntgen, Bundeswehrkrankenhaus, sehr starke Schmerztabletteneinnahmen, etc... keine Diagnose...stellt sich die Frage: Was kann man jetzt noch machen??? Trigaminusnervverletzung ist es angeblich nicht...
Ich bin sehr traurig, meine Mutter tut mir sehr leid. Sie ist nicht sonderlich schmerzempfindlich, aber selbst die stärksten Tabletten lösen die Schmerzen nicht.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat Ratschläge??
Tausend Dank für eure Hilfe im Vorraus und für's Lesen natürlich!
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Cenerentola,
ich würde deiner Mutter raten, über eine bilanzierte
Flüssignahrung ("Astronautenkost") das Gewichts-
thema anzugehen. Da kann sie sofort damit anfangen
und somit einen Teil des Problems lösen.

Der Speichelfluss könnte Folge der Schmerzen oder
der Schmerzmitteleinnahme sein, den also erstmal
ignorieren.

Und wegen der Schmerzen einen auf Schmerztherapie
spezialisierten Arzt aufsuchen und parallel nach einer
abstellbaren Ursache suchen als auch nach Linderungs-
möglichkeiten, die noch nicht versucht wurden.

Vermutlich hat sie im Schlaf keine Schmerzen – evtl.
könnte hier (Selbst-)Hypnose zumindest zeitweise
helfen. Aber wenn die Ursache bleibt, könnte da der
Schmerz durchaus sinnvoll sein, um größeren Schaden
abzuwenden.

Es gab ja auch schon Fälle, in denen während OPs oder
Behandlungen etwas in der Wunde vergessen wurde,
das sich dann in Form von Schmerzen bemerkbar ge-
macht hat.

Alles Gute!
Werner
 

Cenerentola

Aktives Mitglied
Tausend Dank für deine ausführliche Antwort, Werner! Da so einige Röntgenaufnahmen getätigt wurden und etliche Ärzte diese betrachtet haben, hoffe ich sehr, dass da etwas bereits entdeckt worden wäre... Der Tipp mit der Schmerztherapie ist gut, danke!! Belastend finde ich auch, dass gerade jetzt zu Corona-Zeiten meine Mutter von A BIS Z geschickt wird. Ich habe schon davon gelesen, dass, sofern ein Nerv verletzt worden ist, dies tatsächlich sehr lange Zeit Beschwerden anrichten kann.

Vielleicht gibt es hier einen Betroffenen, der/die berichten mag?

Ich wäre euch so dankar!!!
 

Himalia

Mitglied
Hat deine Mutter auch nachts Schmerzen? also wacht sie davon auf? ich frage desshalb weil der Trigeminusnerv nachts in den meisten Fällen Ruhe gibt. Morgens hat man oft keine oder nur wenig Schmerzen, im Laufe des Tages zum Abend hin verstärken sie sich. Der Trigeminusnerv muss nicht verletzt worden sein um plötzlich Schmerzen zu verursachen. Manche spüren auch oft ein Jucken oder Brennen bei Trigeminus Beschwerden. Die Schmerzen an sich können stark schwanken, mal nur ganz leichte Missempfindungen, dann wieder höllische Schmerzen.
Ich habe seit 12 Jahren eine Trigeminusneuropathie (keine Neuralgie) wird manchmal auch atypischer Gesichtsschmerz genannt. Normale Schmerzmittel, also Ibuprofen, Paracetamol, Novalgin u.s.w helfen meistens kein Stück. Medikamente die oft helfen können sind Neuroleptika, oder auch einige Antidepressivas die auch schmerzstillend sind(ganz bekannt hier z.B Amitriptylin was ich selbst auch nehme, aber auch wegen psychischen Beschwerden) manchmal hilft auch nur eine Kombi aus verschiedenen Medikamenten.
Nicht falsch verstehen, bin keine Expertin, und ich behaupte auch nicht dass deine Mutter das hat, aber wenn so viele Ärzte die Ursache nicht finden können wird es immer unwahrscheinlicher dass der Schmerz da her kommt wo man ihn zunächst vermutet.
Das Problem ist das es oft nicht erkannt oder falsch eingeschätzt wird, man muss oft länger suchen bis man einen Neurologen findet der einen ernst nimmt und sich damit etwas mehr beschäftigt hat. Ist kein Ärzte Bashing sondern meine eigene Erfahrung. Habe mittlerweile einen Neurologen und auch einen Zahnarzt gefunden die sich besser damit auskennen, und mich dementsprechend auch behandeln. Das Thema Zähne ist nämlich auch wichtig, da der Nerv oft Schmerzen in den Zähnen/Kiefer macht.
Den Tipp mit dem Schmerzspezialisten finde ich aber auch sehr gut :)
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Da so einige Röntgenaufnahmen getätigt wurden und etliche Ärzte diese betrachtet haben, hoffe ich sehr, dass da etwas bereits entdeckt worden wäre...
Beim Ötzi, der Eismumie, hat es Jahre gedauert,
bis jemand endlich auf den vielen Aufnahmen die
kleine Speerspitze entdeckte, die im Körper steckte
und die ihn vermutlich getötet hat.

Je nach Winkel beim Röntgen und nach was man da
sucht, verpasst man schonmal etwas. Da würde ich
lieber mal einen unbefangenen Arzt einen Blick da-
rauf werfen lassen zur Sicherheit.

Oder das Teil ist nicht kontrastfähig und fällt einfach
nicht auf? Dann könnte sich aber inzwischen eine
Zyste oder ein Abszess um den Einschluss gebildet
haben, der vielleicht besser zu sehen ist (auf einer
neuen Aufnahme).

Und noch eine Erfahrung aus "heiklen Fällen": leider
ist es oft so, dass man erst als Privatpatient oder
Selbstzahler richtig ernst genommen wird. Falls es
nicht am Geld liegt, wäre es auch eine Option, sich
auf diesem Weg eine zweite oder dritte Meinung
einzuholen, idealerweise bei jemand sehr jungem
und bei jemand sehr altem (Arzt oder Ärztin) – so
wäre dann die frische Unikenntnis und die lebens-
lange Erfahrung vertreten.

Und ansonsten immer auf die Ausnahmezeiten
achten (wenn es besser ist) und versuchen heraus-
zufinden, was der Unterschied ist zwischen besser
und schlechter. Auch das fragen Mediziner in der
Regel nicht ab.

P.S. Wäre schön, wenn du hier berichten könntest,
was am Ende geholfen hat; dann lernen wir hier
auch noch was ;)
 
K

Kurerfolg

Gast
Wenn Schmerzen Chronisch werden,, haben die meist nichts mehr mit dem Auslöser zu tun.
Gibt spezielle Ärzte & Kliniken, die sich darauf spezialisiert haben.
War in dieser:
 

Baffy

Aktives Mitglied
ja also ich hab eine sagen wir mal angeknackste HWS und dort entspringen ja auch die Nerven für die Zähne. Manchmal, komischer weise nach Alkoholgenus und der damit verbundenen Entspannung, bekomme ich sehr starke Schmerzen im Kiefer, was sich anfühlt wie ein entzündeter Zahn. Das ist so echt, das ich wirklich denke da ist was.
Sofort, wenn ich mir nur 5min hinlege, sind diese Schmerzen weg.
Meine Frage: " wurde das bei deiner Mama unter Vollnarkose gemacht"? Ich kann mir vorstellen, das beim Ziehen dann auch an der HWS schonmal was passieren kann. Ein Chiropraktiker sieht sowas eigentlich sofort. Da würde ich zuerst hingehen..

LG
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Klingt in der Tat nach dauergereiztem Nerv. Wenn an den Zähnen selber nichts mehr sein kann und ggf. der Chiropraktiker nichts findet - der ist für eingeklemmte Nerven zuständig - hilft vielleicht eine Massage an der Stelle, wo die Nerven der Backenzähne enden.
Diese Stelle liegt hinten auf dem Rücken unterhalb der Schulter, auf halbem Weg Richtung Schulterblatt nach unten, ungefähr 5 Zentimeter rechts und links der Wirbelsäule. Wenn man also die Hand auf die Schulter legt, kann man diese Stelle mit den Fingern gerade noch erreichen. Diese Stelle immer wieder kräftig massieren, bis der Schmerz nachläßt. Ausprobieren!
 

Cenerentola

Aktives Mitglied
Hallo, ihr Lieben, da ich eine Zeit lang nicht aktiv war im Hilferuf-Forum weiß ich nicht, ob alle über meine Danksagung informiert werden?!? Ich muss mich noch an die Neuheiten gewöhnen. Persönlich fand ich den DANKE-Button ja symphatisch er, als das liken. Aber das Empfinden bestimmt viele anders. Also, hoffentlich erreicht das hier alle: VIELEN DANK FÜR JEDEN HINWEIS UND JEDE MEINUNG!!! Ich melde mich, soweit wir weiter gekommen sind!

Alles Liebe euch Allen!
 

Dahlie

Mitglied
Ihr wurden im Februar - März 2019 mehrere Zähne entfernt. Seitdem leidet sie unter chronischen, teilweise sehr starken Schmerzen. Seitdem hat sie auch über 20 kg abgenommen, da sie feste Nahrung kaum noch aufnehmen kann. Außerdem hat sie ständig Speichelfluss. Nach diversen Zahnarzt,- Zahnchirurg,- Hausarzt, -HNO, -Neurologen-Besuchen... Computertomografie, Röntgen, Bundeswehrkrankenhaus, sehr starke Schmerztabletteneinnahmen, etc... keine Diagnose...stellt sich die Frage: Was kann man jetzt noch machen???
Vielleicht geht es auch in Richtung einer CMD, was noch abgeklärt werden könnte.
Es klingt aber eher, das bei der Entfernung Nerven geschädigt wurden oder sich eine Entzündung gebildet hat. Da könnte ein Arzt nach Entzündungswerten im Blut suchen.
 

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