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Seit mehr als 1 Jahr arbeitslos..nutzlos, Branche wechseln

Krissi

Neues Mitglied
Hi,
ich bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und leider seit 1 Jahr arbeitlos. Ich schreiben Bewerbungen, hatte auch ein paar Vorstellungsgespräche, aber entweder kam dann danach eine Absage oder gar nichts mehr. Ich möchte auch eigentlich nicht mehr bei Anwälten arbeiten, weil ich u.a. die ganzen RVG Abrechnungen, ZV noch nie wirkliche verstanden habe und die meisten schlecht bezahlen und die Arbeitszeit nicht flexibel gestaltet werden kann.

Mein Problem ist zudem auch, dass ich nicht weiß, was mir am besten liegt und welcher Beruf zu mir passt. Ich bin auf jeden Fall ein sehr hilfsbereit, empathisch, netter, aber eher zurückhaltender Mensch. Was auch u.a. von meiner Kieferfehlstellung (Unterkiefer 10mm zu weit hinten, OK zu schmal) kommt, da mich das sehr stört und ich mich deshalb nicht so gerne mag. Dadurch hab ich auch einen kleinen "Sprachfehler"..also ich kann das "s" nicht so gut aussprechen. Aber da ich bereits 26 Jahre bin, kann es nur noch mit Operationen korrigiert werden (GNE und Unterkiefervorverlagerung). Und da ich davor sehr viel Angst habe, besonders vor der Zeit nach den OP´s, hab ich mich noch nicht getraut es anzugehen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema wieder. Mich interessiert die Arbeit bei Gemeinden (öffentlicher Dienst), Medien, Gesundheitswesen (Krankenkasse). Aber bei Gemeinden, LK kommt man meistens nur mit einer Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte dran. Und ob der Beruf "Sozialversicherungsfachangestellte" der richtige für eine eher ruhigere Person ist, weiß ich auch nicht.
Seid ihr zufrieden in eurem Job und wie habt ihr den gefunden? Ich habe absolut kein Plan, was mir liegt. Bei solchen Berufwahltests kommt meistens "verwaltende Arbeit" raus, aber auch einmal Sozialversicherungsfachangestellte.
Durch die Arbeitlosigkeit fühle ich mich einfach total nutzlos und habe überhaupt keine Motivation mehr. Manchmal sag ich auch, dass ich mein Leben hasse....wenn diese Kieferfehlstellung nicht wäre, wäre ich bestimmt viel selbstbewusster und vielleicht auch anders.

Es gibt im Internet ein Webinar "aha-retreats" (dauert 1 Std.), wo 35 Leute dran teilnehmen können und dann wird darüber geredet wie man seinen Traumjob findet. Weiß nicht, ob das was bringt. Würdet ihr an sowas teilnehmen?
 

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Styx.85

Aktives Mitglied
Es gibt im Internet ein Webinar "aha-retreats" (dauert 1 Std.), wo 35 Leute dran teilnehmen können und dann wird darüber geredet wie man seinen Traumjob findet. Weiß nicht, ob das was bringt. Würdet ihr an sowas teilnehmen?
Nein, ich rate generell von solchen "Seminaren" ab. Deinen Traumjob musst du schon selber finden bzw. manchemal findet er vielleicht auch dich.

Ich würde an deiner Stelle langsam nervös werden. Nach 1 Jahr Arbeitslosikeit läuft meines Wissens ALG-1 aus und es beginnt eine immer schwerer zu erklärende Lücke im Lebenslauf zu reißen. Man verlernt mit der Zeit auch die notwendigen Skills fürs Berufsleben. Du beginnst dies bereits selber zu spüren gemäß deinem Post.

An deiner Stelle würde ich mich mit meiner Qualifikation nun queer für Bürojobs bewerben. Wenn du einen Treffer landest, der sich dann nicht als "Traumjob" entpuppt kann man sich aus der Arbeit heraus weiter im öffentlichen Dienst bewerben ohne Druck.

Aus der Arbeitslosigkeit heraus sich zu bewerben ist um ein Vielfaches schwerer als aus einem gesicherten Anstellungsverhältnis heraus: Die Arbeitgeber kennen den Druck, den du hast und schlagen diesen in ihrer Position bei Lohnverhandlungen nieder (wenn diese nicht in Form eines Tarifes vorab festgelegt sind).

Daher schau schleunigst zu, dass du wieder in Lohn und Brot kommst, dann kannst du auch mit der dafür notwendigen Ruhe die Selbstfindung starten.

Seid ihr zufrieden in eurem Job und wie habt ihr den gefunden?
Ich habe direkt nach meiner Promotion in meinem studierten Fach eine Anstellung gefunden über ein reguläres Bewerbungsverfahren (Stelle war ausgeschrieben), musste dafür aber in ein anderes Bundesland ziehen. Das Letztere war kein Problem, da ich zu diesem Zeitpunkt ungebunden war. Nach 5 Jahren habe ich meinen Arbeitgeber zwecks Karriere gewechselt, musste aber zum Glück nicht erneut umziehen. In der neuen Firma bin ich nun seit 3 Jahren. Gefunden habe ich den neuen Job ebenfalls über eine Anzeige in den einschlägigen Online-Jobportalen. Gemäß meinem Ratschlag an dich, hatte ich mich aus meinem alten, bestehenden Arbeitsverhältnis beworben und hatte so die Möglichkeit, bei der Gehaltsveranhlung etwas mehr Risiko zu gehen, da ich auf den Job nicht unbedingt angewiesen wäre.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner derzeitigen Arbeit, das Team ist gut, das Gehalt ist super, aber der Pendelweg ist recht lang (50 km einfach). Glücklicherweise konnte ich bereits vor Corona an 1-2 Tagen in der Woche Home Office machen, was das Ganze wieder relativiert.

Beide Jobs waren bzw. sind in der freien Wirtschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schmusekatze

Mitglied
Durch die Arbeitlosigkeit fühle ich mich einfach total nutzlos und habe überhaupt keine Motivation mehr
Hallo Krissi,

Ich kann mich gut an dieses Gefühl aus meiner Zeit erinnern!
Ich hatte nach der Fachhochschulreife eine nochmals rein schulische Ausbildung gemacht:"kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen ". Da aber nur zwei kurze Praktika die einzigen "praktischen Erfahrungen " waren machte ich noch eine Ausbildung als Großhandelskauffrau hinterher. Allerdings wurde ich nach der Ausbildung nicht übernommen und war direkt danach arbeitslos. Vom Arbeitsamt bekam ich eine einzige Stelle zugeschickt: Küchenhilfe in einem Hotel! Habe mich nicht beworben, war mir zu blöd! 5 Jahre Ausbildung um als Tellerwäscherin zu enden? Nein danke! Trotz Mini-job und unzähligen Bewerbungen fand ich keine Stelle. Ich fühlte mich ebenso nutzlos wie du, befürchtete ich würde auf immer " zuhause hängen "!
Mehr aus Verzweiflung entschloss ich mich "umzusatteln " und nach 8 monaten Arbeitslosigkeit bewarb mich um einen Ausbildungsplatz als Gesundheits-und Krankenpflegerin (ein Stück durch Vitamin B, der Großteil meiner Familie arbeitete dort bzw. hatte dort gearbeitet). Tatsächlich hatte ich das gefunden, was mir liegt und auch wirklich Spaß macht!
Da du nun schon fast 1 Jahr arbeitslos bist, solltest du wirklich schauen , dass du etwas findest. Nicht nur für den Geldbeutel sondern besonders für deine Psyche. Absagen oder gar keine Rückmeldungen sind sehr frustrierend und können vorhandene Probleme noch verstärken!
Für etwas Neues ist es meines Erachtens nie zu spät! Aber gerade wenn du dir da unsicher bist solltest du vielleicht erst versuchen "zurück in deinen erlernten Beruf" zu gehen. Aus einer Anstellung heraus ist es leichter sich nach etwas anderem umzuschauen.
Vielleicht hast du auch die Möglichkeit dich weiter zu qualifizieren? Kenne mich nicht gut genug in deinem Bereich aus, aber schau doch mal was es für Möglichkeiten gibt. Das würde sich auch in Bewerbungen gut machen!
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Grundsätzlich hast Du muttersprachliche Deutsch-Kenntnisse, das ganze in Wort und Schrift.
Was Du an Dir nicht magst, können andere als "niedlich" bewerten, weil es endlich einen Fehler gibt, der menschlich ist und nicht zu verbergen ist.
Eine OP würde ich an Deiner Stelle ganz schnell vergessen, wenn es keine gesundheitlichen Folgen des Zustands gibt. Immerhin soll der Kiefer gebrochen werden und irgendwelche Schleimhäute sollen geändert werden. Narbengewebe entsteht und bei Kälte merkst Du schnell, dass Du eine wärmende Gesichtsmaske brauchst. Deine Zahnstellung hat sich mittlerweile aufeinander eingepasst.

Wenn Dein Körper in dem Zustand gut funktioniert, solltest du es tunlichst dabei belassen, insbesondere kann es erblich bedingt sein, sodass ein Kind sich später Dir gegenüber benachteiligt fühlt.
Bezüglich deiner nun einjährigen Arbeitslosigkeit wird man Dich fragen, wie Du die Zeit genutzt hast.
Du solltest eine Antwort darauf bereit haben, die mehr belegt als das Du Bewerbungen geschrieben hast.
Dass Du als RA-Fachangestellte ein gewisses Interesse an Jura hast, könnte bedeuten, dass Du so etwas wie Selbststudium betrieben hast. Selbst wenn Du in dem Beruf nicht mehr gerne arbeiten möchtest, da - ich sage es mal salopp - das Machtgefälle zwischen deinem Ex-Chef und Dir, ganz weit unten, unübersehbar war und auch nicht aufgeholt werden konnte, so hast Du in der Zeit aber allemal verstanden, wie Jura funktioniert.
Du kannst es auch zu schätzen gelernt haben, dass Dein Wissen nicht vergebens sein wird, da Du Dir nun zu helfen verstehst.
Wenn das so den Punkt trifft, wäre dein Weg, das Begonnene weiter zu führen, auch unabhängig davon, ob Du es später brauchst.
Parallel könntest Du einen Bereich auswählen, in dem du Dich zu hause fühlen würdest, daher also auch auf Stellen bewerben, die Deine Kenntnisse voraus setzen oder wo man Dich bevorzugt.
Selbst wenn Deine Kenntnisse nicht passen, hättest Du nachgewiesen, dass Du Dich verbessern willst (aber aufs falsche Pferd gesetzt hast).
Genau das , denke ich, will man sehen.
By the way: der Zoll sucht immer noch.
Leider nicht mehr für den kommenden Einstellungsjahrgang. aber für den nächsten, in dem Du weiß Gott nicht zu alt bist und sehr gute Voraussetzungen hättest.
Klappt es nicht, so wärst Du mit Zollrecht die perfekte Kandidatin für die Rechtsabteilung einer Spedition....
 
F

Freundeskreis

Gast
Krissi du drehst dich um Kreis. In einem anderen Forum hast du sie selbe Frage immer und immer wieder gestellt. Du hast viele hilfreiche Tipps bekommen und nimmst keinen einzigen davon an. Stattdessen machst du die Gedanken um ungelegte Eier. Was ist denn aus der TZ Stelle geworden?

Warum machst du keine neue Ausbildung? Ein Bürojob scheint dir überhaupt nicht zu liegen. Mach doch Praktika um zu sehen was dir liegt.

Oder geh jobben bis du etwas findest. Je länger du Zuhause bleibst und nichts machst um so schwerer wird es später etwas zu finden.

Hast du mal über eine Therapie nachgedacht?
 

Krissi

Neues Mitglied
Krissi du drehst dich um Kreis. In einem anderen Forum hast du sie selbe Frage immer und immer wieder gestellt. Du hast viele hilfreiche Tipps bekommen und nimmst keinen einzigen davon an. Stattdessen machst du die Gedanken um ungelegte Eier. Was ist denn aus der TZ Stelle geworden?

Warum machst du keine neue Ausbildung? Ein Bürojob scheint dir überhaupt nicht zu liegen. Mach doch Praktika um zu sehen was dir liegt.

Oder geh jobben bis du etwas findest. Je länger du Zuhause bleibst und nichts machst um so schwerer wird es später etwas zu finden.

Hast du mal über eine Therapie nachgedacht?
Bist du überall unterwegs und kennst alle Beiträge von Mitgliedern? Hast du nichts zu tun? Es ist doch egal ob und wie oft ich welche Beiträge poste.
Hab die TZ nicht bekommen. Sonst würde ich hier ja nicht fragen.
Du kennst das Problem wahrscheinlich nicht und hast einen Job der dir einigermaßen liegt und Spaß macht. Wo und wie sollte man denn jetzt Praktika machen?
Ich bewerbe mich ja auf Stellen, aber ich kann ja nichts dafür wenn die sich nicht melden oder ich Absagen bekomme. Die Entscheidung von den AG´s kann ich ja nicht beeinflussen.
 

Krissi

Neues Mitglied
Grundsätzlich hast Du muttersprachliche Deutsch-Kenntnisse, das ganze in Wort und Schrift.
Was Du an Dir nicht magst, können andere als "niedlich" bewerten, weil es endlich einen Fehler gibt, der menschlich ist und nicht zu verbergen ist.
Eine OP würde ich an Deiner Stelle ganz schnell vergessen, wenn es keine gesundheitlichen Folgen des Zustands gibt. Immerhin soll der Kiefer gebrochen werden und irgendwelche Schleimhäute sollen geändert werden. Narbengewebe entsteht und bei Kälte merkst Du schnell, dass Du eine wärmende Gesichtsmaske brauchst. Deine Zahnstellung hat sich mittlerweile aufeinander eingepasst.

Wenn Dein Körper in dem Zustand gut funktioniert, solltest du es tunlichst dabei belassen, insbesondere kann es erblich bedingt sein, sodass ein Kind sich später Dir gegenüber benachteiligt fühlt.
Naja, es ist halt eigentlich medizinisch notwendig...ich habe öfter leichte Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Kieferknacken, kann nicht richtig abbeißen, meine Schneidezähne beißen auf meine Unterlippe und ich hab gerade noch einen Lippenschluss. Es belastet mich total und habe dadurch weniger Selbstbewusstsein. Aber andere Menschen, die sowas nicht haben, verstehen es einfach nicht.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Wie auch immer Du Dich entscheidest darf es jedenfalls insgesamt nicht schlechter werden als es ist.
Es könnte sein, dass Verspannungen mit danach auftretenden Schmerzen durch regelmäßige Übungen vermieden werden. So würdest Du Dir zumindest zweitweise selbst helfen.

Die Zeit, die Du zur Verfügung hast, könntest Du aber schon mit Lernen verbringen, für Dich oder die Zukunft.
 

Privat87

Mitglied
Beruhigt euch doch mal ^^ . Step by step . Wie möchtest du beginnen arbeit ,op ? Wo hast du denn jetzt schon hauptsächlich angefangen fuß zu setzen? Hauptsächlich bei der arbeit wenn ich das so verstanden habe . Wie sieht momentan dein Alltag aus, wenn ich fragen darf ?
 

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