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Seele gebrochen! Keine Kraft mehr! Wie nochmal aufraffen?

green83

Mitglied
hallo ihr lieben

ich habe zwar vor einiger zeit ein thema in der kategorie berufe erstellt, aber
mittlerweile haben meine probleme so einen umfang angenommen, dass ich
dieses thema jetzt neu aufgreifen möchte.

für die, die meinen beitrag nicht kennen....ganz kurz gefasst:
10jahre in einer abteilung gearbeitet. die letzten 3jahre davon so lange
gemobbt bis ich nun mittlerweile wegen schweren magenproblemen,
aber auch ängsten, seit 2monaten krankgeschrieben bin. ich habe wirklich
gekämpft, wie eine löwin. aber ich stand immer allein da. keine hilfe, nichts.
irgendwann brach der körper in sich zusammen.

in dieser zeit habe ich erkannt, dass mein leben eigentlich immer gleich lief.
ständig wiederholen sich die ganzen muster und ich frage mich, wie ein mensch das eigentlich verkraften kann.

von mutter wurde ich ständig geschlagen und noch bis heute psychischterrorisiert.
ich habe von ihr von anfang an gelernt, dass liebe immer mit schmerz zu tun hat und ich froh sein kann, wenn mal jemand so doof ist und mich mag, weil ich eigentlich nicht liebenswert und eher ballast bin.
ihre aussagen bewiesen sich bis heute immer und immer wieder.
freunde hatte ich nie richtige. von meinen 4besten freundinnen haben mich zwei
mehrmals verprügelt und die anderen zwei haben schlimm über mich gehetzt oder dafür gesorgt, dass ich verprügelt werde.
mich konnte man immer sehr schnell einschüchtern und trotzdem blieb ich, weil ich diese menschen ja mochte und ich es als normal ansah, dass ich so behandelt werde.
es ging so weit, dass ich einfach nur aus spaß von denen geschlagen wurde, weil ich so lustig weinte.
das machte mutter übrigens auch. sie schlug mich als kleinkind ins gesicht, weil mein weinen so lustig war.

schule war genauso furchtbar. ich war immer die außenseiterin. es wird an mir gelegen haben, aber auch an mutter. sie war sehr penetrant und assi. bei uns war es sehr unordentlich und sie schlug mich auch vor anderen.
für mich war das alles immer normal. genauso wie, dass alle über mich lästerten.
auch freunde.

ich hatte viele freundeskreise. naja, bekanntenkreise. aber immer war ich die, die weggekickt wurde. zweimal war der fall so, dass ich jeweils eine freundin in eine der gruppen mitnahm. bei beiden war es aus mitleid, weil sie niemanden hatten und von ihren freunden verlassen wurden.
kaum waren diese mädchen in diesen bekanntenkreisen, wollte kurz darauf keiner mehr was mit mir zu tun haben. getan habe ich absolut nichts. und es tat einfach furchtbar weh.
ich habe aber nicht groß gekämpft. für mich war es einfach normal, dass man mich irgendwann hasst und nicht mehr sehen will.

seitdem habe ich mich was freundeskreise angeht sehr zurückgezogen und bin eher ein einzelgänger.
abgesehen von meinem freund.... aber naja. wie soll ich sagen.
er ist wie mutter nur als mann.
wir sind seit zehn jahren zusammen und auch er sagt mir heute noch, wie dumm und belastend ich sei.
mir kann man ganz schnell sowas einreden und auch schuldgefühle machen.
das weiß er und nutzt es aus.
auch das ich finanzielle probleme habe. damals unsinn gebaut finanziell, heute dran zu knabbern. er lässt mich richtig spüren, wie wenig respekt er hat.
schon seit 5jahren liebe ich ihn nur noch wie einen bruder, aber ich habe halt unheimliche schuldgefühe. und verantwortungsgefühle. beides legte auch er mir in die hände.
er weiß halt, dass man mich mit sowas ganz leicht manipulieren kann.

meine arbeit war eigentlich all die jahre immer der einzige ort, wo ich mich teilweise noch gewollt gefühlt habe. wohl und ohne angst vor stress oder mecker.
natürlich gab es auch da viele die mich nicht mochten, aber auch viele die es taten. und es war einfach schön, es hat mir spaß gemacht und ich habe die arbeit geliebt.
und jetzt ist auch das weg. schon die letzten 3jahre wurde aus diesem einzigen ruhepol noch ein zusätzlicher ballast. und das so schwer und demütigend, dass meine gesundheit nun total am boden liegt.

aber nicht nur die. im moment ist auch vom kopf her jeder tag für mich mehr oder weniger eine qual.
irgendwie ist der ganze kampfeswille weg. ich bin jetzt fast 29 und ich kämpfe seit ich denken kann. für mich hatte immer alles einen sinn zu kämpfen. allein schon das leben.
das leben ist toll bzw kann es toll sein. und ich wollte es auch einmal toll erleben.
einmal ruhe und einfach eine schöne glückliche zeit. deshalb hatte ich immer einen sehr starken willen.
dieser ist nun weg und ich weiß nicht was ich tun soll. wie es weitergeht.
jeder mensch der in mein leben tritt, verlässt es nach kurzer zeit mit tamtam.
erst mag man mich und dann auf einmal nicht mehr.
das ist jedes mal wie ein schlag für mich.
vor allem letztes jahr wurde mir mein herz durch dreimalige aktionen rausgerissen.
so richtig. mir wurde vorher schon mehrmals sowas angetan, aber letztes jahr war die grenze wohl einfach erreicht und es tat sauweh.
eigentlich geht es um typische lapalien.
es geht um drei leute denen ich sehr vertraute. unglaublich vertraute. die mir wirklich sehr lange vormachten auch mich zu mögen. mir lagen diese menschen sehr am herzen.
zwei davon sind arbeitskolleginnen gewesen. das die von einem tag auf den anderen, ohne wirklich irgendeinen grund, gegen mich schossen hat mir den boden unter den füßen weggezogen.
die dritte person war ein mann. ich habe vor 2jahren jemanden kennengelernt. lange geschichte. ja es wurde eine affäre und er war auch so richtig gemein.
da ich die nase von der liebe voll hatte und ich eh nicht mehr daran glaube, dass ich mich trennen kann, wollte ich eigentlich nur eine ganz normale bekanntschaft ohne verpflichtung mit diesem mann. nach einiger zeit laberte er mich mit liebe und gemeinsame zukunft voll. monatelang, dabei hat er auch eine freundin. ich habe es nie erwidert und er hätte mir nie sowas sagen müssen. nie. ich fragte ihn nie danach. nie.
trotzdem, hörte er nicht auf.
natürlich ist das eine schöne sache, aber nicht wenn der der das sagt zeitgleich lügt und außer gerede nicht viel von ihm kommt.
ende letzten jahres ließ ich meine gefühle auch zu und war bereit es zu wagen.
ohne mein wissen trennte er sich von seiner freundin und wollte von jetzt auf gleich bei mir einziehen. das ging gar nicht, weil ich absolut noch nicht soweit war. es gab noch so viel zu klären. vor allem nach 10jahren.
wenige tage später trat mich der mann dann in den hintern und zog direkt wieder zurück zur freundin.
das war so ein richtiger schlag ins gesicht. nichtmal unbedingt, dass er dahin zurückzog. aber dass ein mensch der mich angeblich liebt, so zu mir ist. dass ich dem so egal bin. von jetzt auf gleich.
anfang diesen jahres versöhnten wir uns wieder. mehr oder weniger. und er fing direkt wieder mit seinen liebsschwüren an. getroffen haben wir uns seit jan aber nur 2mal, weil ich mehr einfach nicht kann. schon damals war ich mir einfach immer zu unsicher.
und jetzt ist es mittlerweile fakt, dass er mich nur verarscht hat. mich schockiert daran nur die abgezocktheit. ich habe ihm klipp und klar gesagt, dass man mir nichts vormachen muss und die sache mit uns auch ohne liebe laufen würde.
dass er das schauspiel trotzdem so fortführt geht mir nicht in den kopf und macht mich
traurig. hab das gefühl, dass er mich für wirklich oberdämlich hält.
naja letztendlich zeigt er mir ja nur was mir andere menschen schon immer zeigten.
ich bin im grunde für nichts gut und nichts wert.

und das ist nicht selbstmitleidig von mir gemeint. ich sehe mich ja selber so. und wenn mir menschen sagen, dass das nicht so ist pudert es nicht mein bäuchlein sondern lässt mich nur denken "leute wartet ab. bald sehr ihr es wie all die anderen".
ich will sicher nicht nach komplimenten fischen.

ich suche einfach nur nach ideen wie ich das alles weiterhin überstehen kann. freunde habe ich keine. mein partner ist nie für mich da. wenn ich weine werde ich nicht getröstet sondern es wird noch zusätzlich wegen anderen dingen gemeckert.
wenn ich kummer habe nimmt mich keiner in den arm, da diese menschen mir sagen, dass ich an dem kummer schuld bin. egal in welcher form.
z.b. habe ich einmal wegen dem mobbing vor meinem freund geweint. anstatt zu trösten meckerte er lautstark, dass es meine eigene schuld sei, wenn ich mich nicht genug wehre.
dabei habe ich mich immer gewehrt.
aber auch da stand ich trotz "guter" kollegen immer allein da.
meine eltern sind auch kein halt für mich. waren es nie. mein vater hätte vllt. aber mutter zerstörte immer alles.
und mutters meinung ist ja eh immer, dass ich alles verdient habe. als ich damals von einer der freundinnen geschlagen wurde meinte sie zu mir nur, dass sie hoffentlich für sie mitgeschlagen hat.

ich bin gerade wirklich allein. voller angst vor jedem tag. obs mal wieder streit gibt. ob mal wieder ne mahnung kommt. was mit meiner arbeit ist. und nebenbei macht mutter noch telefonterror.
ich will das alles überstehen, aber ich frage mich wie.
mir gehts zur zeit einfach nur noch schlecht.
als wäre die seele gebrochen....
 

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nothingiseasy

Mitglied
Ich kann dir ein bisschen nachfühlen. Klar, ich hab das nicht erlebt, aber die selben Gedanken und Gefühle hatte ich die letzten 3 Jahre auch. Und ich kann ein bisschen fühlen, wie kaputt - nein schon fast zerstört - deine Seele ist. Diese Vorfälle, die in deinem Leben passiert sind.. Hut ab, du hast lange stark gekämpft!

Du weißt nicht wie es weitergehen soll? Das klingt nicht gut :/ So ein Gedanke kann sich bald zu Suizidgedanken entwickeln. Was ich damit nicht sagen will ist dass das passieren wird, aber so war das zumindest bei mir.

Was mein Rat wäre? So kann man nicht weiterleben. Diese Menschen haben dir in deinem Leben sehr weh getan und das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein. Aber warum glaubst du dass du nichts wert bist? Nur weil man dich schlägt und nicht mag? Hat Liebe denn was mit wert sein zu tun? Ich denke, dass viele Menschen, die das hier lesen, Mitleid mit dir haben und dich nicht als wertlos sehen ;) Denn kein Mensch ist wertlos.

Es ist schön, das du das solange ausgehalten hast. Du kennst die böse Seite des Lebens. Wäre vielleicht ein Neuanfang nicht gut? Neue Stadt - neuer Job - neues Leben? So sagt man das doch :) Es wäre nur ein Vorschlag. Denn wenn du von diesem grausamen Ort weggehen würdest, dann lernst du auch neue Menschen kennen, die hoffentlich oder bestimmt nicht das machen, was dir in den Jahren angetan wurde. Du kannst ja mal drüber nachdenken...

Und: Zu einem Psychotherapeuten gehen. Damit will ich nicht sagen, dass du 'verrückt' bist! Aber diese Menschen können dir helfen, den innerlichen Kummer, Schmerz und das negative Denken über dein Selbstbild verschwinden zu lassen. Zumindest so, dass du auch mal wieder glücklich sein kannst. Außerdem wirst du merken, dass es da einen Menschen gibt, der dir zuhört und bestimmt nicht hasst :)

Vielleicht bin ich auch noch zu jung um dir zu helfen, aber ich hoffe, du machst dir ein bisschen Gedanken darüber und.. du schaffst das! und..du bist was wert!

LG
nothingiseasy
 

green83

Mitglied
hallo nothingiseasy

ich danke dir sehr fürs durchlesen und antworten.

natürlich habe ich schon mal daran gedacht, dass es leichter wäre nicht mehr zu leben, aber mein lebenswunsch ist trotz allem unheimlich hoch. ich liebe das leben ja, bin dankbar
dafür, dass ich es habe. deshalb wünschte ich mir so sehr auch einfach nur mal "leben"
zu können.

ich gehe schon seit letztem jahr zum therapeuten, der auch ein wirklich sehr netter mensch ist und auch geholfen hat. zumindest bei denkansätzen.
aber bei mir ist alles so tief verankert, dass er keinen von den knoten bisher lösen konnte.
ich habe ja mein leben lang nichts anderes gelernt als so zu existieren, wie jetzt.
das es unnormal ist und anders laufen müsste kriegt mein kopf noch nicht verarbeitet.
und das braucht auch noch seine zeit.

an einen umzug dachte ich auch schon. aber es fehlt die kraft für so einen enormen kampf.
durch die mobbing und dadurch magengeschichte wiege ich mittlerweile weit unter 50kg. hab untergewicht. bin dauerschlapp und lustlos.
was ich versuchte habe ist mich wenigstens woanders zu bewerben, um von den mobbern wegzukommen. aber bisher nur absagen.
das heißt ich muss iwann wieder dahin. bin sehr auf das geld angewiesen.
wie gesagt. auch in diesem punkt habe ich nur probleme.
mit einem haufen schulden ein neues leben beginnen ist schwer bis unmöglich.
es sind übrigens keine luxusschulden.
als es anfing ja. mitten in der ausbildung, der erste kredit, die erste kreditkarte.
da war ich einfach dumm. ich versuchte mich wieder rauszuziehen, aber dann msste ich plötzlich 2jahre lang wohnung, essen etc. allein zahlen,obwohl mein freund auch arbeitete und da mit lebte.
ich kam also nie wirklich raus aus allem und nun sind einige dinge noch da.
ein umzug ist zzt einfach unmöglich.

hab schon überlegt sport anzufangen. bringt das wirklich was? also ich meine für die seele.
aber auch wenn ich wollen würde. solange ich im krankenstand bin darf ich kaum was.
teilweise vom gesetz her, weil man sich ja schonen muss. aber teilweise ist es auch meine einstellung. ich leiste nichts, also darf ich auch nichts.
auch etwas an das ich arbeite muss. :/

ob mich jemals wirklich jemand mögen oder gar lieben kann bezweifel ich langsam.
ich habe es in meinem leben so so oft versucht mit freundschaften.
es hat nie geklappt, als ob ich etwas ausstrahle was leute irgendwann nicht mehr mögen.
egal wie ich bin, was ich tue, wie oft ich die leute sehe. irgendwann nehmen die abstand. meist auch deshalb, weil sie es nicht ernst meinten.
und jedes mal tut es weh. es ist immer der selbe blöde schmerz. die selbe blöde traurigkeit.
das mag ich nicht mehr spüren. deshalb vertiefe ich zzt auch keine kontakte mehr.
zur zeit bin ich eher am vereinsamen.

ich hoffe ich kriege das irgendwann noch hin. das leben ist wirklich kostbar und jeder tag den man hat.
die letzten jahre waren für mich aber eher wie in trance. so viele jahre weggeworfen.
jetzt gehe ich auch die 30 zu und mir wird jetzt noch härter klar, wieviel schöne zeit ich verloren habe.
das will ich nicht mehr.
 
Hallo green83,
ich kann nothingiseasy im großen und ganzen nur zustimmen!
Dein Weg sollte als erstes zum Hausarzt sein, um mit ihm das mit dem Mobbing mal zu besprechen und von ihm die Überweisung für einen Psychologen und eventuell auch eine Adresse zu bekommen.
Du solltest deine "Lebensgeschichte" unbedingt verarbeiten, dadurch lernst du Strategien wie es auch anders laufen kann.
Nur wenn du dein Verhalten änderst, ändern sich die Verhaltensweisen der anderen zu dir.
Es kann dir da niemand anderes raushelfen als du selber, mit Hilfe eines Spezialisten.
Ach und sorry, von dieser "Mutter" hätte ich mich schon längst weit weg entfernt!
Das hilft, zumindest dir!
Ich hab das mit meinem Vater gemacht, ich bereue es nicht!
Ein Termin beim Psychologen zu bekommen dauert zwar sehr lange, doch es lohnt sich, an sich zu arbeiten vielleicht könntest du im Vorfeld bei "pro familia" schnellere Soforthilfe von einem Verhaltentherapeuten bekommen, frag mal google nach Adressen in deiner Umgebung.
Wünsch dir alles Gute
 

Dachs572

Mitglied
Hallo Grünling,
nachdem ich deinen Beitrag gelesen hatte war ich sehr traurig und bestürzt.

Ich selbst bin nun seit viel Jahren allein, habe es selten anders gekannt, die Menschen, die ich getroffen habe, die mich und mein Leben bewegt und getragen haben konnte ich an einer Hand abzählen.

Ich kannte nie die Probleme die Beziehungen mit anderen bringen, den Schmerz und alles andere. Erlebte aber auch nie die Freude und Liebe menschliches Miteinanders.
Ich hatte auch Probleme mit meiner Mutter, wir konnten nicht miteinander reden und das miteinander war eher ein nebeneinander leben.

Auch ich fühlte mich immer für vieles verantwortlich, und da ich immer alleine war, kam ich auch nie auf die Idee mal nein zu sagen oder jemand um Rat oder Hilfe zu fragen. Ich stellte mich selbst und meine Bedürfnisse zurück, was ich wollte und was mir gut tat, fühlte ich nicht und konnte ich auch erst recht nicht benennen oder gar einfordern.

Körperlich Gewalt ist mir selten passiert, noch weniger als die Sache mit den Freunden, irgendwann war ich dafür zu alt, und wenn man 180 mal 130 ist, sind gleichwertige Kampfgegner selten, den Feiglinge bevorzugen Schwächere an den sie sich auslassen, können, ihre eigene Schwäche und Feigheit ihnen nicht im Weg steht, und sie sich selber auf Kosten ihrer Opfer großartig und toll fühlen können.
Wenn du also wie ich damals 180 groß und 130 kilo schwer bist greift dich normalerweise niemand offen an.

Aber du kannst noch immer ausgegrenzt werden, und andere lästern über dich. Dann werden Worte zu Dolchen, die ihren Weg durch Schatten und Dunkelheit in deinen Rücken finden.
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So aber jetzt erstmal genug von mir, ich mache das immer, um das Eis zu brechen.

Du scheinst ein Talent dafür zu haben immer über die Leute zu stolpern die nicht gut für dich sind, die dir Schaden, dich ausnützen, die schlecht behandeln.
Normale Menschen, normale Beziehungen scheinen dir nicht zu glücken, oder sind auf all deinen menschlichen Kontakten Haltbarkeitsdaten drauf, dass diese mit der Zeit einfach schlecht werden müssen.

Deine Absicht dahinter scheint aber ein normales menschliches Bedürfnis zu sein, dass weder selten, noch unangebracht, noch unmöglich ist. Es ist keine Krankheit obwohl viele Leute es haben. In Fachkreisen nennen es die Experten den Wunsch nach Liebe.;)

Ich habe jetzt nicht ganz verstanden, ob es nun ein Freund und eine Affaire war, oder ein und der gleiche Mann.

Bei dem ganzen Leid das ich von dir hab kommen sehen, deine Vibes sozusagen, war mir aber dennoch eine Sache immer vollkommen klar, das Einzige was bei deiner ganzen Finsternis, den Schatten deiner Schmerzen, dem Gilb deiner Enttäuschungen anders war, was aus dem ganzen Elend her vor stach.

Der einzige Moment, wo du nicht bei deinen Schmerzen und deinen Enttäuschungen warst. :cool:

Der Moment wo du den Ton angesagt hast, wo es ganz klar aus dir raus kam, so will ich das, und so nicht.
:daumen:

Dein Freund hat dann den Schwanz eingezogen, dass war er wohl von dir nicht gewohnt. :eek:

Später als er dann wohl dachte, dass da nichts weiterkommt, hat er sich mit seinem Schweinehund wieder vor die Tür getraut und dein Martyrium ging weiter. Da hättest du vielleicht nachsetzen müssen. :(

So was soll ich dir nun raten?

Schwierig, schwierig, aber nicht unmöglich

Du solltest darüber bewusst nachdenken in deinem Leben Grenzen zu ziehen, was du an Leben und Leid für dich haben willst, ertragen magst?, deine Wünsche, deine Träume und vor allem deine Seele ein sicheres Heim geben , einen sicheren Hafen schaffen.
In dem nichts Schlimmes dir und ihnen passiert, ein Ort zu dem du immer wieder zurückfindest und auch zurück kommen kannst und vor allem auch ein Ort von dem du aus zu neuen Abenteuerin in dein Leben aufbrechen kannst. :cool:

Dann kannst du auch immer entscheiden, wer mit zu dir rein darf, wer bleiben darf und wer gefälligst seine Sachen packt und sich wieder vom Acker zu machen hat.

Wenn du deine Grenzen kennst, kannst du sie auch gegenüber anderen besser verteidigen und auch einfordern, bis hier her und nicht weiter, bei Zuwiderhandlung wird geschossen, heißt es immer in amerikanischen Western.

Es ist und bleibt deine Entscheidung was in deinem Leben geschieht, was man mit dir macht.​

Auch wenn jetzt gleich mein Deutsch etwas humpelig wird.

Man kann mit dir nur soweit gehen, wie du auch freiwillig mitkommst, niemand kann dich unter normalen Umständen zu etwas zwingen, wenn du es nicht willst.​

Also lerne nein zu sagen, dann siehst du auch nicht mitgenommen aus.
Wenn man deinen Text gelesen hat, sollte eigentlich jeder klar erkennen, dass du auch nur Liebe willst, nichts großartiges, ungewöhnliches oder verbotenes, einfach Liebe.
Sie aber zu finden, zu erleben, miteinander zu teilen, zu behalten, ist ein ganz anderes Abenteuer. ;)

Zwei Dinge zum Schluss, eins für dich und eins für mich, bitte.​

Fühl dich bitte von mir in den Arm genommen, ich denke du brauchst das jetzt, wenn ich dir nur das geben könnte wäre dass allein nicht genug, ich wünschte ich könnte dir etwas von deinem Leid abnehmen. Das ist für dich.

So, bitte das ist für mich, ich hoffe damit werde ich nun nicht in den Kreis des Bösen aufgenommen, die dir immer ein Argnis wollen.
Bitte kauf dir eine Tüte Großbuchstaben, kauf sie dir und benutzte sie. bitte, bitte. :p:D:daumen:
 

nothingiseasy

Mitglied
Hmm, das kann man natürlich verstehen.

Eins muss dir klar sein. Du bist nicht Schuld an dem was dir angetan wurde. Schließlich hast du den anderen nicht weh getan, sie haben grundlos gehandelt. Öhm, leider kann ich nicht in den Kopf dieser kranken Menschen schauen, die zu solchen Taten fähig sind. Wahrscheinlich haben sie ihre eigenen Probleme und versuchen in sowas, ihre Wut raus zulassen. Unrecht hast du ihnen nicht getan.

Ja, Sport soll helfen. Es soll glücklich machen, vor allem. Frage: Spürst du Wut in dir? Hass auf die Menschen, die dich verletzt haben? Wegen ihnen bist du ja traurig, und du hast die Traurigkeit satt. Wie wäre es mit Boxen? Das soll sehr gut helfen. Bei jedem Schlag denkst du an den Menschen, der dir weh getan hast und gibst ihnen das zurück, was sie eigentlich verdient haben. Du musst ja kein Sport außerhalb machen, in der Wohnung bzw. Haus finden sich bestimmt Gegenstände, an denen man prima Sport machen kann. Yoga oder Meditation soll den Kopf frei bekommen, vielleicht versteht dann dein Kopf, dass alles unnormal war.

Und wenn du nichts wert wärst, würden wir nicht versuchen dir zu helfen ^^
Ich denke schon, dass es Menschen geben wird die dich so mögen wie du bist. Du hast bist jetzt nur auf die falschen Menschen getroffen, die, die von Freundschaft sowieso keine Ahnung haben.
 
G

Gelöscht

Gast
Hey green83,

ich wollte schon Löwin schreiben, aber dann wüsste niemand, wer damit gemeint sein soll. Also nochmal:

Hey Löwin,

ich kann mir die ganze Geschichte gar nicht richtig vorstellen bei dir. Du schreibst so schön, dass es mir schwer fällt, den Inhalt dahinter an eine Person zu knüpfen. Du bist klar, reflektiert und benennst die Problemstellen.

Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

Und Erkenntnis hast du nun ja wirklich.

So wie es aus den Gesprächen hier im Thread weitergeht, scheint es bei dir eine Handlungssache zu sein. Also ist Handlung angesagt.

Für das Mobbing gibt es Hilfestellen. Da werden bestimmt auch Verhaltensweisen geübt. Theater ist mir spontan eingefallen, dadurch kam ich auf die Mobbing-Hilfestelle. Die sollte es bestimmt auch in deiner Nähe irgendwo geben. Scheint eben doch nicht so selten zu sein.

Theater ist etwas Wunderbares! :) Du bist du selbst, spielst aber einen anderen, möglichen Teil deiner Persönlichkeit, sprich: Du schlüpfst in eine andere Rolle. Und da du ja das Opfer in deinem eigenen Leben spielst, könntest du dadurch andere Verhaltensweisen lernen! :)
Das Ganze ist immer mit Herzklopfen verbunden! Zeigt also noch, dass du am Leben bist, Sehnsüchte und Ängste hast, bei denen du kurz davor bist, dich ihnen zu stellen.

Theater, Spaziergang.
Oh, auch Übungen vor dem Spiegel können hilfreich sein.

"Ich liebe mich selbst" kannst du dir ja mal vor dem Spiegel sagen.

Sport ist auch sehr gut, gibt mehr Ausgeglichenheit, baut Stress ab :)
 

green83

Mitglied
Hallo ihr Lieben

Ich bin ganz schön gerührt, dass schon so viele tolle nachrichten kamen.

Ich werde mich heute an die genaue Beantwortung aller Dinge begeben.
Jetzt gerade hab ich einfach zu doll Kopfweh. Seot 16Uhr eigentlich nur
durchgeweint, weil mein Freund mal wieder meinte, mich demütigen zu müssen.

Lieber Dachs... :)
Hab mir die Großbuchstaben vorerst geliehen. ;)
Ich habs mir irgendwie angewöhnt, da manche Nachrichten wirklich lang werden
und ich dann eher den bequemeren Weg wähle.
Aber nun gut... :) Ich verstehe es ja auch. Werde mir Mühe geben.
Deine Nachricht weiß ich sehr zu schätzen. Von euren ganzen Mails hat mich jede ziemlich gerührt.
Und ich weiß es sehr zu schätzen, dass du auch von deiner Geschichte viel Preis gibst.
Das ist ja auch nicht immer leicht.

Liebe/r nothingsiseasy

Du bist so so lieb. Und du wirst wohl mit dem Kopf schütteln, aber es fällt mir zur zeit enorm schwer euren Zuspruch zu verinnerlichen. Der Kopf nimmt es an, die Seele nicht. Ganz irre Kombination.
Wie schon gesagt, ich lernte immer, dass ich absolut schlimm und schlecht bin.
Und klar, jetzt mit fast 30 weiß ich, dass es zum großen Teil unsinn ist.
Aber wenn man etwas so lange lernt ist man unbewusst überzeugt davon.
Das ist eine Sache die ich unbedingt ändern muss.

Der ausschlaggebende Punkt für den Beginn meiner Thera war der, dass ich irgendwann merkte "hey...etwas läuft falsch".
Ich hatte mich komplett selbst verloren. Den Gerechtigkeitssinn mir gegenüber auch.
Plump formuliert: Wenn ich eine Vase umwerfe ist es meine Schuld. Wirft eine andere Person die Vase um war es ein Versehen oder ich bin Schuld, weil ich die Vase dumm hinstellte.
Und es ist nicht meine Einbildung oder mein Knacks der mir das sagt sondern die Menschen um mich herum.
Ganz schlimmes Beispiel und damit fing es auch so an:
Wenn ich meiner Mutter nicht lieb genug war oder sie einfach Ihre Anfälle bekam rannte
sie zum Fenster, öffnete es und sagte sie springt raus, nur wegen mir.
Da war ich um die 5,6 Jahre alt. Das und viele soclher Dinge wiederholten sich.
Und auch mein Freund machte es von anfang an so. Nur erkannte ich es nicht direkt. Leider.
Das alles, vor allem von den Menschen die mich angeblich lieben, den wichtigstens Menschen sozusagen, hat mich irgendwann davon überzeugt, dass ich wirklich sehr schlecht sein muss.

Die Frage ist echt ob ich mir immer nur die Falschen aussuche, oder ob ich nicht einfach grundverkehrt bin.
Es ist ja schon seit der Grunschule so.
Man mag mich, dann auf einmal wieder nicht. Es muss an mir liegen.

Ich weiß auch, dass jeder für seinen Weg verantwortlich ist.
Lieber Dachs, du hast vieles wirklich sehr toll formuliert.
Nur ist meine Psyche so falsch eingestellt, dass ich es nicht hinkriege.
Noch nicht zumindest.
Die Schuldgefühle etc zerreiße mich.
Z.B. bei meiner Mutter. Im Normalfall müsste man alles abbrechen. Aber ich kanns nicht.
Und zum großen Teil, weil ich Angst vor ihrem Tod habe. Ohje, das klingt irre ich weiß.
Ich habe halt auch leider eine sehr kranke bzw krasse Einstellung.
Wie ich geschrieben habe ist das Leben an sich in meinen Augen sehr wertvoll.
Und egal was mir meine Mutter antat, ich würde niemals wollen, dass sie mal nicht ist.
Ich habe sogar große Angst davor. Naja und auch eine Art Gewissen ihr gegenüber als Tochter. Schwer zu erklären.
Ich weiß nur, dass ich bis heute nicht verkraftet habe, dass meine Oma gestorben ist.
Das ist nun 3Jahre her. Sie lebte in einem anderen Land und ich war das letzte mal 5Jahre vor ihrem Tod da. Als sie dann starb brachte es mich fast um.
Bei meinen Eltern würde ich es nicht ertragen.

Und die Sache mit meinem Freund ist teilweise auch so krass. Obwohl es mir da eher weniger um sein Ableben geht. Klar wäre furchtbar, aber er ist ja auch noch "jung".
Bei ihm habe ich, auch dank ihm das Gefühl, dass ich sein Leben versaue, wenn ich gehe.
Und ich kann es nicht. Ich würde niemals jemanden sein Leben zerstören wollen.
Und auch das ist nicht nur bloße Einbildung. Er sagte mir sowas mehrmals.
Wegen mir hat er seine Freunde vernachlässigt, hat er zugenommen, hat noch kein Haus etc.
Ich habe sein Leben in dem Sinne bis jetzt zerstört und dadurch diese Schuldgefühle.
Er wäre mit einer anderen sicher glücklich geworden.
Naja und bei ihm kommt halt auch die Liebe dazu. Aber nur wie zu einem Familienmiglied.
Er gehört zu meiner Familie, auch vom inneren Wert. Trotz seiner "Aktionen".

Manchmal glaub ich, dass mir wirklich nicht mehr zu helfen ist. Eure Ratschläge stimmen und passen alle. Aber ich kriege es nicht auf die Reihe. Seit Jahren. Und ich habe Angst, dass ich es nie packe. Dass ich mich irgendwann damit endgültig arrangiere und den Wunsch zu Leben ad acta lege. Oder ich sterbe vorher an einem Herzinfarkt.
Ich habe schon jetzt sehr viel Zeit verloren.
Ich versuche und versuche zu kämpfen, aber ich komme kaum vorwärts.
Und nun bin ich so sehr am Boden, dass ich mich bis an mein Lebensende am liebsten einmotten würde.

Ich hoffe ich kriege das hier irgendwann hin. Mit euch zu schreiben tut auf jeden Fall sehr gut. Und ich danke euch.

@geschlagener Engel
Mein Hausarzt weiß von Anfang an Bescheid. Deshalb bin ich schon so lang krankgeschrieben. Er braucht mich nur angucken... fragt mich schon kaum noch was.
Ich bin einfach fix und fertig.
Vor allem war das schlimme an dieser Mobbingsache auch, dass ich mal wieder gemerkt habe, dass mir wirklich KEINER hilft. ich war verdammt allein.
Eigentlich war ich überall. Bat und flehte mehrmals um hilfe. Betriebsrat, Gleichstellungsstelle, Personalchef, Chef.
Alles wussten bescheid. Aber getan wurde nichts. Sogar als ich die von der gleichstellungsstelle bat bei einem gespräch dabei zu sein sagte sie, dass ich das sicher auch allein packe. Lustig nicht.
Drei Jahre ging das so. Die Kollegen mobbten munter weiter, ich wurde immer kränker/kranker :)D) bis nichts mehr ging.
Auch da habe ich von Anfang an versucht den richtigen Weg zu gehen und zu kämpfen.
Wahrscheinlich würde ich heute noch kämpfen, wenn mein Magen nicht irgendwann Stopp gesagt hätte.
Und jetzt warte ich schon seit Wochen auf den Rückruf von der Gewerkschaft. Aber nichts.

Es ist gerade eine wirklich richtig bescheidene Zeit....

@chinoco

Ohje, jetzt hab ich wieder Tränen in den Augen... dank dir.

Jep, Erkenntnis habe ich ohne Ende. Aber da ich irgendwie unfähig bin zu Handeln zur Zeit ist diese Erkenntnis nochmal so richtig schlimm.
Es ist ja so...ich versuchs mal gaaanz schlicht zu beschreiben.....ich habe 28Jahre lang rechtsschreiben gelernt. Und dann auf einmal soll man es mit links versuchen, weil das jetzt in Mode ist oder so. :D Ich weiß also was ich falsch mache, was falsch läuft...kann es aber noch nicht richtig umsetzen. Ich will, aber die Schrift ist nach wie vor krickelig.
Naja ok, dieses Beispiel ist wirklich zu simpel. Es ist schon um vieles schwerer wenn es darum geht seine Einstellung/das was man vom Leben und von sich lernte umzustellen...als mit der linken Hand zu schreiben.
Mich haben die Erkenntnisse damals total aus der Bahn geworfen.
Und auch jetzt ist es schwer für mich.
Ich erkenne ja schon seit Jahren das was sehr schief läuft. Und wie sehr ich im Grunde
auch immer gedemütigt wurde. Damals tat das alles nicht so sehr weh, wie jetzt wenn es einem wie Schuppen von den Augen fällt.
Abgesehen von der finanziellen Geschichte könnte ich ausbrechen. Könnte alles hinter mir lassen, einen Neustart versuchen. So viele Menschen mit noch schlimmeren Erfahrungen haben es geschafft.
Aber ich schaff es nicht. Vielleicht ist es unterbewusst eine Ausrede aus Angst. Ich weiß es nicht. Was ich weiß, dass ja auch mein Körper immer eine Rolle spielt bei diesen Dingen.
Mein Körper reagiert mittlerweile auf alles. Kann mein Hauptkörpergefühl gar nicht beschreiben...
Der Schock nach einem Unfall....die Angst in einer schlimmen Situation...Angst vor anstehenden Prüfungen. Das alles kombiniert ergibt meine Gefühlswelt...vor allem wenn es um Handeln geht.
Was auch witzig ist...sogar wenn mein Verstand schon kein Mitleid mehr empfindet, empfindet es mein Körper.
Ach, das ist alles sehr verworren... Tut mir leid.

Ich muss es einfach irgendwie hinkriegen. Und das so bald es geht. Bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Sehe aus wie ein Zombie und fühle mich auch so.
Heute keinen Happen runerbekommen. Oh...doch...einen trockenen Toast.
Danach kam mein Freund, es gab Streit... naja und Streit ist meine beste Diät.

Mist, jetzt wollte ich nur kurz antworten und nun laber ich euch schon wieder so voll. Aber jetzt höre ich auch auf. Hab echt sehr doll Kopfweh. Wenn ich weine hab ich ganz schnell Kopfweh. Und wenn ich angeschrieen werde, aber das ist ein anderes Thema.

Nur noch zwei Sachen.
Nochmal kurz zu deiner Aussage Chinoco, dass es dir schwer fällt den Inhalt an eine Person zu knüpfen...bzw dass ich schon schreibe (danke dafür).
Mein Thera hat das damals auch mit erschrecken festgestellt. Ich saß vor ihm und habe schon fast lächelnd erzählt, wie meine Mutter mit einem Bügeleisen nach mir warf.
Oder halt andere schlimme Dinge. Da ich es als normal empfand wie ich behandelt wurde, konnte ich das dementsprechend nüchtern erzählen. Es war halt mein Leben.

Auch so habe ich nie gezeigt, dass es mir sehr schlecht geht. Viele Kollegen nannten mich auch den Sonnenschein. Ich habe auch nie Probleme damit Kontakte zu knüpfen. Geht ratz fatz bei mir. Nur halten sie nicht lange. ;)
Ich habe meinen Kummer nie nach außen getragen.... mittlerweile gehe ich aber offener damit um.

Die zweite Sache ist...nochmal zu dir lieber Dachs....ich glaube du hattest gefragt.
Also: Ich bin seit 10Jahren mit dem Mann zusammen mit dem ich auch zusammen lebe und der nicht sehr nett zu mir ist. Der wie meine Mutter ist.
Der andere Mann ist/war meine Affäre. Er war auch der, der mir zeigte, dass ich was Bindungen angeht einen enormen Schlag habe mittlerweile.
Ich kann Gefühle nicht äußern. Behalte sie für mich. Aus vielen Gründen. Und annehmen, dass man mich mag kann ich auch gar nicht. Vor allem, hauptsächlich, wenn es um Liebe geht.
Die letzten Monate habe ich versucht für meine Affäre daran zu arbeiten. Haute aber auch nicht wirklich hin. Bin was Liebe angeht wirklich ein Stein geworden, zumindest nach außen.
Ich habe auch erstmal wieder das Problem bei mir gesehen und meine Affäre tat mir sogar leid. Er liebte mich und ich war kühl und abweisend. Jetzt zeigt sich aber eher, dass er einfach nur ein riesiger verlogener po war.
Diesen Menschen habe ich für mich auch aus meinen Herzen verbannt...auch wenn ich sicher noch was für ihn empfinde. Wenn ich liebe, dann liebe ich. Und ihn liebte ich.
Egal... das ist durch.

So ihr, ich werde mich jetzt hinlegen. Nochmals viiiielen Dank für eure ganzen Antworten.
Es tut unheimlich gut einfach nur mal mit neutralen Menschen darüber zu reden.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Abend und genauso schöne Träume!
 

green83

Mitglied
Ob ich nach Liebe suche weiß ich gar nicht genau. Liebe ist für ich ja nichts schönes.
Wenn dann suche ich eher nach Aufrichtigkeit. Aufrichtig mögen, hassen, lieben.
Egal was... Hauptsache nichts vorgespielt. Das tut nämlich so weh.
Deshalb bin ich z.B. auf meine Affäre so sauer geworden. Er wusste, dass er mir nichts von Liebe erzählen braucht. Er tat es trotzdem, ohne dass etwas davon ernst gemeint war.
Sowas finde ich schlimmer, als einfach ehrlich gesagt zu kriegen, was man für die Person darstellt. Keine Ahnung was er davon hatte.

Bei Freundschaften das Selbe. Wofür lädt man mich zB zum Geburtstag ein, wenn man mir nebenbei noch in den Rücken fällt. Dann soll man mich lieber ganz in Ruhe lassen.
Einsamkeit ist schöner als die Gesellschaft von Menschen die einen weder schätzen noch respektieren
 

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