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Schwiegermutter...ich weiß nicht weiter

Mama0318

Mitglied
Hallo!
Ich muss euch heute mal um Hilfe fragen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Meine Schwiegermutter bringt mich an meine Grenzen.
Wir haben 2 Kinder, 17 und 2 Jahre alt. Als ich mit dem Großen schwanger wurde, hatten wir gerade das Abi in der Tasche. Mein Mann musste dann für seine Ausbildung 500km wegziehen. Wir sahen und hörten nichts von den Schwiegereltern, außer er war gerade daheim und wir besuchten ihn dort.
Nun ist es seit der Geburt des Kleinen völlig ausgeartet. Das Verhältnis ist nicht enger geworden, wir sehen sie alle 6 Wochen mal für zwei Stunden zum Kaffee. Auch weiterhin beschäftigt sich die Schwiegermutter nicht mit dem Kind. Kein Spaziergang, kein Buch anschauen. Als er klein war wollte sie ihn immer halten, das Interesse war aber nach 2 oder 3 Minuten vorbei. Andauernd kamen aber Sprüche wie "ach der ist so süß, ich will auch nochmal so ein süßes kleines Baby, aber naja, müssen wir uns eben nun an unseren Enkelkindern erfreuen", "wenn du ihn mit WAsser abfüllst, dann musst du nicht so viel stillen", "ihr dürft das Kind ja nicht verwöhnen"...
Es wurde keine Rücksicht genommen. Erschrak er und warf die kleinen Ärmchen nach oben "haha, guck mal, der winkt". Schrie er " haha, macht mal jmd ein Foto, ich finde es so lustig, wenn er schreit". Einmall als wir dort waren steckte der Schwieva eine Zigarette im selben RAum an, normalerweise raucht er nicht in seinem Haus, Schwiemu wunderte sich dann, dass ich mit Neugeborenem lieber auf der Terrasse sitze.

Wir haben versucht mit ihr zu reden. Erst mein Mann, dann ich. In dem Gespräch mit ihr, hatte ich den Eindruck, sie lenkt nur ab und zählt mir alle Fehler auf, die ich angeblich mache, sieht sich aber alles richtig machen. Natürlich sagt sie, sie meint es ja nur gut. Sie ist der Meinung, ein Fremdelndes Kind muss man abhärten, indem man es wenn es schreit trotzdem weiterreicht und schreien lässt. Wenn ich das Kind dann wieder nehme und tröste und es mit langsam Annähern versuche, verweichliche ich es nur. Sie erzählt, dass sie in den NAchrichten gehört hat ein Kind sei im Teich der NAchbarn ertrunken. Und sagt dazu, es könne ja nicht sein, dass man Kinder von heute nicht mehr allein in den Garten gehen lassen könne, die müssten doch hören, wenn man ihnen sagt, sie müssen im GArten bleiben. Und sie war völlig entsetzt, dass ich meinen Zweijährigen auch nicht allein in den GArten runtergehen lasse (wie wohnen in einem Mehrfamilienhaus, 1. Stock, es gibt keinen Gartenzaun!). Danach meinte sie dann zu meinem Mann, ich sei zu ängstlich.
Wenn wir sie sehen, weicht uns das Kind nicht von der Seite. Wenn wir bei ihr sind geht er nicht einmal vom Schoß. Sie macht baer auch nichts, um sich mal anzunähern. Es kommen dann so Sprüche wie "Oma hat den Kuchen gebacken und sich Mühe gegeben und du stellst dich so an und isst ihn nicht? Da ist Oma aber traurig". DAbei traut sich das Kind einfach nicht, vor der Oma in den Kuchen zu beißen. Es regnet dann nur Maßregelungen statt dass sie mal mit dem Kind versucht etwas zu spielen.
Mittlerweile ist es echt so, dass mir ganz heiß wird und ich innerlich zu zittern anfange sobald ich weiß, dass sie uns besuchen kommt. Ich habe das Gefühl, mein MAnn versteht mich nicht wirklich. Oft haben wir deswegen Streit, ich bin das Thema echt leid und wir haben beschlossen, nicht mehr darüber zu reden. Auch keine Lösung, ich weiß, aber immerhin herrscht hier wieder FRieden.

Das Kind ist, im Gegensatz zu unserem großen Sohn, eher schüchtern. Erst seit er fast 2 ist, bleibt er bei meinen Eltern mal ein paar Stündchen allein, er ist einfach ein absolutes MAmakind, warum auch immer, aber ich habe kein Problem damit. Trotzdem bin ich froh, ich habe mal ein paar Stündchen für mich, wenn er bei meinen Eltern ist, die er übrigens von Geburt an wöchentlich einen kompletten Tag in der Woche gesehen hat.
Nun kommt seit einer Weile von der Schwiemu enormer Druck, dass sie das Kind haben will. Und zwar allein. Abegsehen davon, dass das Kind das gar nicht machen würde, will ich das auch nicht. Dann versucht sie es, wenigstens mich nicht dabei zu haben. Und ich habe das Gefühl, sie will es gnadenlos ausnutzen, dass sie dann mit dem Kind macht, was sie will. Genauso wie beim ersten Besuch bei den Schwiegereltern als der Kleine 4 Wochen alt war.Sie fragte mich, ob ich ihn in den Nebenraum stellen wolle, ich sagte nein, weil ich ihn sonst nicht höre. Sie fragte noch zweimal, ich antwortete wieder das Selbe. Als ich dann von der Toilette kam, hatte sie ihn doch in den Nebenraum gestellt. Ihr ist es piepegal, was ich denke, was ich bezüglich meiner Kinder wiill, sie macht das, was sie für richtig hält. Und natürlich ist sie der felsenfesten Überzeugung, sie macht alles richtig und ich alles falsch. Hinter meinem Rücken lästert sie gnadenlos über mich ab, mir lächelt sie freundlich ins Gesicht und tut so, als ob nie etwas gewesen wäre. Mich macht das regelrecht fertig. Ich weiß nicht weiter und ich habe das Gefühl, ich stand noch nie im Leben vor so einem großen Konflikt, habe mich noch nie von einem Menschen so mies behandelt gefühlt...

Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich die Situation erträglich machen kann, wie ich diesen Konflikt lösen kann?
 

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Baffy

Aktives Mitglied
Was hilft ist nur eine klare Ansage. Keine Einmischung in Kindererziehung und WIR bestimmen über uns selbst, was richtig oder falsch ist.

Klar ist, das es dann immer auch zu Zoff in der Ehe kommt, weil es immer so eine Art "unterbewußten Zwang" zu den Eltern einer der Partner gibt.

Meine SE betrachteten mich damals als eine Art Werkzeugausleihstation, angeheirateten, kostenlosen Arbeitnehmer (mach mal dies und das, weil ich Handwerklich sehr begabt bin), Taxi Hohl- und Bringeservice. Außerdem mußte und sollte alles nach deren Birne gehen.. 2 Jahre hab ich mir das gefallen lassen, dann war Schluß. Ich leb für mich und nicht für Andere, egal ob das Familie ist oder nicht.
Natürlich gab es Streit aber ich hab gesagt, das sie sich zwischen mir und Ihren Eltern entscheiden muß, weil ich ein Leben als Diener nicht haben möchte.
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Die Schwiegermutter ist sehr schräg drauf.
Dein Mann wird es als Kind mit ihr nicht leicht gehabt haben.
Ihr Verhalten ist sehr schwierig und es wird ihr selber nicht bewusst sein.

Ich würde ihr auch kein Kind geben.
Distanziere dich so weit wie möglich von ihr, gehe ihr aus dem Wege und reduziere stark eure Treffen.
Diskutieren wird mit ihr zwecklos sein.
Nimm ihr Gequatsche nicht so ernst und persönlich, es wird allgemein ihre Art sein, welche man nicht mehr verändern kann.

Dein Mann kann auch alleine zu seinen Eltern fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mama0318

Mitglied
Vielen lieben Dank für eure Antworten!
Klare Ansagen:ja, die braucht sie. Allerdings hält sie sich ja an keine Abmachungen sobald ich ihr den Rücken zudrehe, macht sie ihr Ding und denkt ich merke nichts. Irgendwie sieht sie gar nichts ein und bekommt es immer hin, den Spieß so umzudrehen, dass ich als Dumme dastehe.

Was meinen Mann angeht:sehe ich genauso. Das Problem ist, dass seine Familie untereinander kaum Kontakt hat. Ich glaube, ihn schmerzt das sehr. Er ist auch derjenige, der sich immer um den Kontakt in der Familie bemüht. Klappt leider nicht so. Er sagt immer, er will nicht das letzte Stückchen auch noch verlieren. Ich war leider nicht dabei, als er mit seiner Mutter geredet hat,wir dachten das sei besser. Mir fällt immer auf, dass er sehr, sehr vorsichtig mit ihr redet. Wenn ich mit meiner Mutter rede, kann ich klare Worte finden. Und ich kann mir sicher sein, auch wenn es knallt vertragen wir uns am nächsten Tag wieder. Ich glaube das ist dort anders.
Ihn allein zu ihr lassen... Ja...nur merkt er gar nicht, dass die Kinder sich dabei nicht wohl fühlen. Der Große kann sich wehren. Bzw. interessiert er gar nicht, weil er ja schon 17 ist und nicht mehr süß. Und da nie eine Beziehung da war, hat er meist kein Bedürfnis mit zur Oma zu gehen, ich zwinge ihn dann auch nicht. Aber der Kleine ist danach völlig durch den Wind. Oder meintest du, dass der Mann ganz allein zu seiner Mutter fährt?
 
S

Schmecktdoch

Gast
Du hast Ihr das Kind ( deinen Mann ), genommen.
Versucht sie zu kompensieren( will auch wieder eins )!
Sie wird ihr ganzes restliches Leben ( trauern) kann nicht loslassen.
Hat was mit Macht und Kontrolle zu tun:
Auch wenn es unbewusst ist, treten die beiden Frauen auf irgendeiner Ebene in einen Konkurrenzkampf.
Schließlich war die Mutter die erste Frau, zu der der Sohn eine Beziehung hatte!
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Mit alleine fahren meinte ich:
Lass doch deinen Mann alleine zu seinen Eltern fahren ohne dich und ohne die Kinder.
Du solltest dich vor ihr schützen und dich nicht von ihr so mies behandeln lassen.

Der Artikel ist gut über die toxischen Schwiegermütter...ich hatte auch solch ein Exemplar.
Jetzt ist sie friedlicher geworden....weil ich mich von ihr sehr distanzierte.
 
Zuletzt bearbeitet:
B

BlauerLuftballon

Gast
War bei uns nicht anders.
Wir haben den Kontakt zu ihnen abgebrochen.

Aber für diesen Schritt müsst ihr euch einig sein.
Anfangs ging mein Mann noch alleine zu seinen Eltern, irgendwann hatte er dann selbst die Schnauze voll.
 

Mama0318

Mitglied
Meint ihr, dass das mit dem Sohn weggenommen auch noch nach 20 Jahren auftaucht? Klar, es gab kaum Kontakt, aber extrem ist es erst seit der Geburt unseres kleinen Sohnes vor 2 Jahren. Dabei kennen wir uns seit 20 Jahren, haben seit 17 Kinder und sind seit 8 verheiratet. Sie behandelte mich nie so mies. Ausser an der Hochzeit, kam sie im komplett weißen Hosenanzug. Es könnte sein, dass sie da auch ein bisschen Show wollte, sie hat nie in einem Brautkleid geheiratet. Vielleicht aber auch das wegen dem Thema?

Mit dem allein hingehen... Das wird Überredungskünste brauchen. Seine Mama ist ja auch die Oma und will ihre Kinder sehen... Kontaktabbruch wäre wundervoll, wird wohl leider nie stattfinden weil der meinem Mann zu seiner Familie zu wichtig ist.

Den Artikel oben werde ich gleich mal lesen. Danke für eure Antworten!
 

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