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Schlafrhythmus

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Gast

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Hallo,

ich weiß nicht so recht in welches Forum das passt. Im Prinzip geht es um meinen Schlafrhythmus. Ich habe mich immer wieder gezwungen um 22 Uhr ins Bett zu gehen und um 6 oder 7 Uhr aufzustehen, aber es geht einfach nicht. Ich werde gegen Mitternacht extrem wach. Ich bin um diese Zeit sehr aktiv und produktiv und ich KANN einfach nicht schlafen. Erst gegen 5 Uhr morgens werde ich von selbst müde.

Früh morgens bin ich immer sehr müde und vor 12 Uhr mittags eigentlich nicht wirklich zu gebrauchen (auch wenn ich nachts geschlafen habe, ich bin einfach nicht munter). Mir signalisiert das ganz klar, dass das die Zeit ist, in der mein Körper schlafen will. Mein Problem ist aber: So kann man nicht leben. Im Moment bin ich im Studium, aber mit so einem Rhythmus komme ich im Berufsleben nicht weit. Da gehts morgens im Büro um 8-9 Uhr los.

Ich hatte das Problem schon im Gymnasium. Da musste ich schulwegbedingt schon um 5 Uhr morgens raus und bin an manchen Tagen auch erst gegen 18 Uhr angekommen. Damals war ich den ganzen Tag unglaublich müde und unkonzentriert, Abends/nachts war ich extrem munter und aufgedreht und lag oft bis 3 Uhr morgens wach. Ihr glaubt gar nicht wie kaputt ich mich zu dieser Zeit gefühlt habe. Meinen Rhythmus habe ich eingehalten (22, max. 23 Uhr ins Bett), aber mein Körper hat sich schlichtweg geweigert.

Mein Arzt hat mir zu Baldrian geraten, aber das hat überhaupt nichts gebracht.

Wie soll ich damit umgehen? Zwanghafte Versuche meinen Schlafrhythmus umzustellen habe ich bereits hinter mir. Ich bin teilweise mehr als 24h wach geblieben um müde genug für die Nacht zu sein. Allerdings hat das selten mehr als ein paar Tage genutzt.

Hat dazu jemand eine Meinung? :(
 

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Querdenker

Aktives Mitglied
Hallo Gast,

eine Meinung habe ich schon, aber das ist vermutlich nicht das, was du suchst. Mir geht's nämlich ähnlich wie dir, insofern kann ich dir überhaupt keinen Tipp geschweige denn Rat geben.

Die "üblichen" Ratschläge, die man in so einer Situation wohl zu hören bekommt sind z.B. autogene Training, progressive Muskelentspannung, Meditation, Yoga, körperlich verausgaben. funktioniert bei mir aber nicht mal ansatzweise und kommt mir immer so vor, als wenn ich versuche eine aggressive Meute mit Wattebäuschen aufhalten zu wollen. Ich kenne meine Ursache (ist ein Erlebnis) und wenn ich das mal aufgearbeitet habe, wird's vielleicht anders aussehen. Guck doch mal, ob das bei dir ähnlich ist.

Ansonsten habe ich das einfach akzeptiert (zumindest momentan) und lasse bis dahin am Wochenende jede Müdigkeit sich voll austoben und so einigermaßen die fehlenden Stunden unter der Woche zu kompensieren.
 
G

Gast

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Hallo,

Früh morgens bin ich immer sehr müde und vor 12 Uhr mittags eigentlich nicht wirklich zu gebrauchen (auch wenn ich nachts geschlafen habe, ich bin einfach nicht munter). Mir signalisiert das ganz klar, dass das die Zeit ist, in der mein Körper schlafen will.
(
Klinisch-wissenschaftlich unterscheidet man mehr als 50 Formen von Schlafstörungen:
Es wird vermutet, daß bei Insomnie ein Ungleichgewicht herrscht zwischen dem Wach- und dem Schlafsystem.
Das Wachsystem wird bei den Betroffenen nicht komplett abgeschaltet.
Es könnte die Folge einer genetischen Veranlagung sein.
Es spielen aber sicherlich auch Persönlichkeitsmerkmale eine Rolle.
Menschen mit Insomnie sind häufig perfektionistisch und übergenau.
Schon in Kleinigkeiten steigern sie sich hinein und können dann nachts ihre Erregung nicht mehr herunterregulieren.
Bei Schlafstörungen, die vier Wochen andauern und die zu Einschränkungen am Tage führen – das ist die Voraussetzung für die Behandlungsbedürftigkeit – sollte man zum Hausarzt gehen.
Besteht die Schlafstörung bereits länger als drei Monate, gilt sie als chronisch.
 
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Gelöscht 60940

Gast
Ich hab das auch so lange ich mich erinnern kann, also mein ganzes Leben quasi.

Schlafen ging super, einschlafen ist immer so ein Problem.
Ich hab so das Gefühl, dass es an der "Langeweile" liegt, bzw dass ich etwas brauche auf das ich mich nicht konzentrieren muss, aber halt irgendwie ablenkt. Was mir hilft ist einen Fernsehstream auf dem Laptop im Hintergrund. Bildschirm aus bzw Helligkeit so niedrig wie möglich und den Ton leise, aber das man ihn noch ein bisschen hört.
Klappt fast immer, gibt aber auch so Nächte an denen es garnicht geht. Aber das eher seltener.

Hab auch schon Hörbücher, oder irgendwelche Redeblablas ausprobiert, Musik, das bringt alles nix, weil irgendwie zu ... keine Ahnung, das geht mir oft schnell auf die Nerven.

Autogenes Training, Atmung, etc. hat auch nix gebracht, weil es mich eher frustriert und wach hält mich auf irgendwas konzentrieren zu müssen und ich da keinen Bock drauf hab. Meistens hat mich das sogar eher wach gehalten, weil ich mich dann auf den Moment des einschlafens konzentriert habe und das ist eher kontraproduktiv.

Probiers mal so aus. Vielleicht bringts was.
 

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