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Schilddrüsenerkrankungen - Frage an Betroffene

Speziell an Schilddrüsenüber- und Unterfunktion bzw. Hashimoto. Ich möchte hier gar nicht nach Symptomen fragen - die Listen habe ich im Kopf. Diagnose mache ich bald beim Arzt über ein umfassendes Blutbild. Mich würde es nur interessieren wie die Symptome bei betroffenen auftreten. Weil so wie ich das verstanden habe sind Patienten nie symptomfrei, außer bei der Hashimoto-Krankheit, wo die Symptome in Schüben auftreten. Ich kann aber auch falsch liegen, deshalb Frage ich ja.

Also kurz gesagt: treten/traten die Symptome in Schüben auf oder dauerhaft?
2. Frage: Wie gut wirken die Medikamente was ihr nehmen müsst (und ich hoffentlich bald auch)? Wie lange dauert es bis eine Besserung eintritt?

Vielen Dank!


Ich schreibe hier un en noch meine Symptome hin, falls es wen interessiert. Hab die Schubweise mehrmals die Woche.
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:

depressive Verstimmung, Kopfschmerzen (täglich), aggressives Verhalten, Lustlosigkeit, kein sexuelles Verlangen, trockene Haut (seit der Geburt), Motivationslosigkeit (ich gehe nur 2-3 Tage die Woche Schule und manchmal hau ich selbst da mitten im Unterricht ab), Perspektivenlosigkeit, Angstgefühle bis hin zu Panik, Suizidgedanken, Schuldgefühle, Angst psychotisch zu werden, Schwindel und und und...
 

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G

Gödel

Gast
Die Symptome treten i.A. nicht in Schüben aus, können aber durch (periodische) Exogene Faktoren, (z.B. Kälte oder Einnahme von jodhaltiger Nahrung) verstärkt werden. Eine Szintigraphie kann zeigen, wodurch die Symptomatik hervorgerufen wird und ggf. autonomes Gewebe kenntlich machen.

Die Einstellung auf Leovthyroxin kann je nach Arzt und Patient gern mal bis zu einem halben Jahr dauern. Dabei sollte die Verordnete Dosis eingehalten werden, da man sich sonst "komisch" fühlt.

Insofern sich die Schilddrüse nicht auflöst oder wuchert, können die Symptome mitunter auch durch eine angemessene Ernährung gelindert werden.
 

Biddi

Sehr aktives Mitglied
Diagnose mache ich bald beim Arzt über ein umfassendes Blutbild. Mich würde es nur interessieren wie die Symptome bei betroffenen auftreten.
depressive Verstimmung, Kopfschmerzen (täglich), aggressives Verhalten, Lustlosigkeit, kein sexuelles Verlangen, trockene Haut (seit der Geburt), Motivationslosigkeit (ich gehe nur 2-3 Tage die Woche Schule und manchmal hau ich selbst da mitten im Unterricht ab), Perspektivenlosigkeit, Angstgefühle bis hin zu Panik, Suizidgedanken, Schuldgefühle, Angst psychotisch zu werden, Schwindel und und und...
[/spoiler]
Du solltest dir unbedingt ertst einmal eine Diagnose stellen lassen!

Und deine "Internetsymptone" passen zu hunderten von Krankheiten.
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
Meine Tochter hat ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion und eine zu kleine Schilddrüse. (sie nimmt Tabletten)
Beschwerden hat sie keine, allerdings wurde die Diagnose erst gestellt, durch eine nicht mehr nachvollziehbare schnelle Gewichtszunahme.
 
C

Catley

Gast
Ich muss einem User widersprechen, was meine persönliche Erfahrung betrifft: Sie tritt durchaus auch in Schüben auf und zwar immer dann, wenn zuviel Stress angesagt ist.

Zur Situation: Ich habe seit ca. 13 Jahren Hashimoto. Ausgelöst vermutlich durch ein AD.
Diagnostiziert durch Blutbild und Ultraschall.

Nach anfänglicher und dann medikamentös eingestellter Überfunktion war bei mir jahrelang Ruhe.
Was besagt: Es gibt beschwerdefreie Zeiten.

Seit einigen Jahren spüre ich, wie ich zunehmend in eine Unterfunktion rutsche, was auh ein Blutbild bestätigte.
Da es grenzwertig war, brauchte es noch keine Behandlung.

Ich gehe inzwischen mit Hashimoto sehr gelassen um, denn der Körper spürt, wanns Zeit ist, was zu machen.

Doch wenn du zuviele Sorgen hast, lass einfach ein Blutbild machen; man kann eine Schilddrüsenfehlfunktion sehr gut medikamentös einstellen.

Alles Gute dir - und keine Sorge deswegen, das ist alles halb so schlimm. ;)
 
X

xEclipse

Gast
Ich habe z.Bsp. trotz eines erhöhten TSH-Wertes kein einziges typisches Symptom einer Unterfunktion, dafür einige die zu einer Überfunktion passen würden - wo aber auch niemand sagen kann, ob die Beschwerden denn in Zusammenhang mit der Funktionsstörung stehen.
Mein Stoffwechsel ist sowieso insgesamt kurios.

Bis auf die Tatsache, dass ich solche Probleme mit der Gewichtszunahme habe (und die habe ich schon von klein auf) sind die Beschwerden auch nicht über lange Zeit konstant vorhanden. Habe immer mal bessere und mal schlechtere Phasen.
 

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