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Russland stationiert Raketen in Kaliningrad

D

Dr. House

Gast
Im Zuges des Wahlsiegs von Obama ist etwas unglaubliches passiert oder besser gesagt, die Ankündigung davon:

Am Morgen nach der US-Wahl fährt Russland die Krallen aus: In seiner ersten Rede an die Nation hat Präsident Dmitri Medwedew angekündigt, russische Kurzstreckenraketen in der Exklave Kaliningrad aufzustellen. Das Gebiet liegt zwischen Litauen und Polen, die dortigen Iskander-Raketen sollen den geplanten US-Raketenschild "neutralisieren".
Der ganze Bericht hier: Dmitri Medwedew: Russland stationiert Raketen an Nato-Grenze - Politik - STERN.DE

Unglaublich. Aber dank der sinkenden Öl und Gaspreise, wird Russland bald wieder ganz klein sein. Schon jetzt leidet Russland enorm unter der Finanzkrise.
 

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hablo

Gast
wenn russland wirtschaftlich stark leiden wird, könnte es sich aber auch in eine unberechenbarere richtung entwickeln.

auf der anderen seite birgt auch ein zu schwaches russland seine gefahren....
 

mikenull

Urgestein
Das hat mit "normal denkenden Menschen" nichts zu tun. Die amerikanischen Raketen sind eine Bedrohung Rußlands - zumindest wird das dort so gesehen - und deshalb setzt man etwas dagegen.
Und ich bin sicher, das man sich in kürze zusammensetzen wird und am Ende - hoffentlich - alle Raketen weg sind.

Wenn man politisch etwas gebildet ist, erinnert man sich an die Nato-Nachrüstung damals, und auf der anderen Seite an die SS 20. Irgendwann war einer so gescheit so zu verhandeln, das alle Raketen wegkamen.
 
Zuletzt bearbeitet:
H

hablo

Gast
die russen könnten lässig abwinken angesichts der 10-20 abfangraketen - sie tun es aber nicht....
irgendwo kann ich es auch ein klein wenig verstehen.....
aber es ist einerlei, ob ich oder wir oder der westen im allgemeinen es verstehen - es entsteht nun mal ein politischer schaden....

auf der anderen seite wird ein zweifelhafter schutz aufgebaut, der laut manchen fachleuten so wirksam sein soll wie eine gewehrpatrone mit einer zweiten patrone abfangen zu wollen.....

ist dieser 'schild' unter'm strich wirklich von wert?
 

grisu114

Aktives Mitglied
Eine absolut verständliche Reaktion. Rußland benötigt Verhandlungsmasse. Und möglicherweise werden wir so beide Rakenschilde nicht erleben.


So seh ich das auch.
Ist doch irgendwie auch verständlich, das die "Russen" beleidigt sind, wenn man auf ihrem ehemaligen Territorium jetzt Waffen des einstmaligen größten Feindes aufstellt.
Ein Russlandexperte meinte vor kurzem im Radio das der Kreml das aus innerpolitischen Gründen schon so machen müßte um sein Gesicht vor der Bevölkerung (vor allem der Nationalisten) zu wahren.
Es wird wohl Verhandlungen geben und dann wird sich das Ganze wieder relativieren.
 
W

willy

Gast
....
Ist doch irgendwie auch verständlich, das die "Russen" beleidigt sind, wenn man auf ihrem ehemaligen Territorium jetzt Waffen des einstmaligen größten Feindes aufstellt.
Auf ihrem ehemaligen Territorium? Deiner Definition nach sind damit Frankreich, Norwegen, halb EuroRussland, der Balkan, etc., etc. ehemals deutsches Territorium.

Die Russen können so viel schmollen wie sie wollen, ich sehe in erster Linie die berechtigte Angst der ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken und unterdrückten Staaten des Wahrschauer Paktes, die erneute Aggressionen von Seiten Russlands befürchten (Siehe Georgien, Ukraine, Weißrussland, Baltikum).

Ein Russlandexperte meinte vor kurzem im Radio das der Kreml das aus innerpolitischen Gründen schon so machen müßte um sein Gesicht vor der Bevölkerung (vor allem der Nationalisten) zu wahren......
Wer sein Gesicht vor solch erbärmlichen Nationalisten wahren muss, die schlichtweg historischen Tatsachen nicht wahrhaben wollen, tut mir einfach leid.

Russland pumpt sich auf, es ist schon lange keine Großmacht mehr .....
(Das russische BIP liegt hinter dem von Spanien bei 3,5 mal so vielen Einwohnern)
 

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