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Rosen

T

Tiger22

Gast
Hallo,

in meinem Garten sind Bodendeckerrosen, die teilweise noch immer in voller Blüte stehen.
Eigentlich hätte ich sie schon zurückschneiden und anhäufeln müssen, aber, trotz des ersten Frostes, blühen sie noch. Gestern ist sogar eine Knospe noch ein wenig weiter aufgegangen.
Irgendwie tut es weh, da jetzt dran rum zu schnippeln.
Schadet es den Pflanzen, wenn ich das noch so lasse und sie erst in einer Woche schneide?
Danke für euren Rat.
 

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D

Dr. Rock

Gast
Ich würde sie erst dann schneiden, wenn wirklich so etwas wie dauerhafter Frost ansteht. Ich hab zwar leider keine Rosen, aber immerhin einige Clematis und die sehen immer noch ziemlich fit aus, ich werde sie auch erst dann kürzen bzw. schneiden, wenn der Wetterfrosch entsprechende Frosthinweise ankündigt. ;)
 
G

Gelöscht 32652

Gast
Nein es schadet ihnen nicht wenn du noch eine Woche wartest.
Beim schneiden musst du nur darauf achten das du immer vor dem Knoten den Schnitt ansetzt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
M

Myday

Gast
Hi,
ich hab mich auch zur zeit mit dem thema befasst und gelesen, dass man rosen besser nur im frühjahr zurückschneidet, der frost schadet ihnen zu sehr, wenn sie zurückgeschnitten werden.

Und eine frage, schneidet man über dem knoten ab ? ich denke schon oder?
 
T

Tiger22

Gast
Ja, wie Shorn gesagt hat, vor dem Knoten.
Also ich gehe eigentlich davon aus, dass man Rosen vor dem großen Frost zurückschneidet und mit Späne etc.anhäufelt, DAMIT ihnen der Frost nicht schadet und sie im Frühjahr kräftiger austreiben.
 

Latüchte

Mitglied
Den Rosen gehört meine Leidenschaft. Ich habe mich sehr intensiv mit Rosen befaßt und bislang etwa 250 Stück davon in meinem Garten. Davon sind viele Rambler und auch alte, historische Rosen. Und selbstverständlich habe ich mich auch mit dem Schneiden befaßt und auch einiges selber ausprobiert. Schließlich will man sich ja nicht immer nur auf das Weisheiten verlassen, die immer wieder nur wiederholt werden.

Grundsätzlich schneidet man Rosen im Frühling zur Zeit der Forsythienblüte (die gelben Büsche). Jetzt schneidet man eigentlich nicht. Ich selber schneide im Herbst/Winter immer nur das ab, was mich wirklich stört, was in den Weg wächst oder sehr lang ist, so daß ich Angst habe, daß es bei einem Sturm bricht. Und - ehrlich gesagt - mir ist es egal, ob ich dann über einem Auge, unter einem Auge oder dran vorbei schneide !! Da es ja nur ein Grobschnitt ist und eben nicht der richtige Schnitt, schneide ich einfach und gut ist. Bisher hat es den Rosen nicht geschadet. Ganz egal wie kalt oder warm der Winter dann war.

Deine Bodendeckerrosen kannst du ganz einfach grob mit der Heckenschere (Jawoll !! Die Heckenschere !!) abschneiden. Vor allem das lange Elend, was jetzt total unschön aussieht. Achte aber drauf, daß du mehr als die Hälfte noch dran läßt, damit du im Frühjahr noch für den richtigen Schnitt hast. Und auch im Frühling zur Forsythienblüte gehe ich gerade an die Bodendeckerrosen mit einer Heckenschere (Handheckenschere/Strauchschere) ran. Da kürze ich meine Bodendeckerrosen rigoros ein. Schließlich weiß ich ja auch, wie lang die werden können. Bisher haben die Bodendeckerrosen das immer prima überstanden und wieder wunderbar ausgetrieben und geblüht. Wenn ich die im Frühjahr schneide, bekommen die allerdings sofort nach dem Schnitt eine Ladung "pfft pfft" von meinem Rosenpilzmittel. Das wirkt am besten VOR Austrieb. Denn sind die Blätter erst mal befallen, ist es eh zu spät. Und eine Ladung Dünger ist dann auch angebracht.

Wenn du jetzt unbedingt schneiden möchtest, dann bitte nur grob und das Allernötigste!
ros (140).jpg
 
T

Tiger22

Gast
Den Rosen gehört meine Leidenschaft. Ich habe mich sehr intensiv mit Rosen befaßt und bislang etwa 250 Stück davon in meinem Garten. Davon sind viele Rambler und auch alte, historische Rosen. Und selbstverständlich habe ich mich auch mit dem Schneiden befaßt und auch einiges selber ausprobiert. Schließlich will man sich ja nicht immer nur auf das Weisheiten verlassen, die immer wieder nur wiederholt werden.

Grundsätzlich schneidet man Rosen im Frühling zur Zeit der Forsythienblüte (die gelben Büsche). Jetzt schneidet man eigentlich nicht. Ich selber schneide im Herbst/Winter immer nur das ab, was mich wirklich stört, was in den Weg wächst oder sehr lang ist, so daß ich Angst habe, daß es bei einem Sturm bricht. Und - ehrlich gesagt - mir ist es egal, ob ich dann über einem Auge, unter einem Auge oder dran vorbei schneide !! Da es ja nur ein Grobschnitt ist und eben nicht der richtige Schnitt, schneide ich einfach und gut ist. Bisher hat es den Rosen nicht geschadet. Ganz egal wie kalt oder warm der Winter dann war.

Deine Bodendeckerrosen kannst du ganz einfach grob mit der Heckenschere (Jawoll !! Die Heckenschere !!) abschneiden. Vor allem das lange Elend, was jetzt total unschön aussieht. Achte aber drauf, daß du mehr als die Hälfte noch dran läßt, damit du im Frühjahr noch für den richtigen Schnitt hast. Und auch im Frühling zur Forsythienblüte gehe ich gerade an die Bodendeckerrosen mit einer Heckenschere (Handheckenschere/Strauchschere) ran. Da kürze ich meine Bodendeckerrosen rigoros ein. Schließlich weiß ich ja auch, wie lang die werden können. Bisher haben die Bodendeckerrosen das immer prima überstanden und wieder wunderbar ausgetrieben und geblüht. Wenn ich die im Frühjahr schneide, bekommen die allerdings sofort nach dem Schnitt eine Ladung "pfft pfft" von meinem Rosenpilzmittel. Das wirkt am besten VOR Austrieb. Denn sind die Blätter erst mal befallen, ist es eh zu spät. Und eine Ladung Dünger ist dann auch angebracht.

Wenn du jetzt unbedingt schneiden möchtest, dann bitte nur grob und das Allernötigste!
Anhang anzeigen 17210
Aaaaaach, danke Dir, das ist ja superprofessionell!
Ja ich liebe Rosen auch, meine Mutter hatte einen sehr großen Rosengarten, darunter auch englische und historische. Einige davon habe ich nach ihrem Tod mitgenommen und nun in meinen Garten gesetzt, habe große Sorge, sie mal nicht wie ein rohes Ei zu behandeln....;)

Danke nochmal für diese ausführlichen Tips.
Gruß
Tiger
 

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