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Reha einklagen und Arbeitgeber dafür von Schweigepflicht befreien?

Abgelehnt wurde die Reha mit der Begründung, dass eine stationäre Behandlung zu Lasten der Krankenkasse ausreichend ist.

Findet die stationäre Behandlung denn statt?

Ich habe nachgelesen, dass du im April geschrieben hast, dass ein Klinikaufenthalt geplant ist.

Dann würde ich diesen doch zuerst durchziehen? Oder hast du die Reha parallel beantragt? Ich check's gerade nicht.
 
Was erhoffst du dir von einer Reha? Die ist ja kein Zaubermittel, das jeden völlig gesund und arbeitsfähig macht.

Ich bin absolut für Reha, versteh mich nicht falsch.
Hast du eine bestimmte Rehaklinik im Auge, die besonders gut auf deine Erkrankung spezialisiert ist?
 
Ich erhoffe mir, dass ich dann im besten Fall mehr arbeiten gehen kann oder mir zumindest mal ein Arzt ganz klar sagt, dass ich auch bei bester Behandlung niemals werde Vollzeit arbeiten gehen können. Dann hätte ich zumindest Gewissheit. Und ja, ich habe zwei Rehakliniken als Wunsch Kliniken angegeben, die auf meine Problematik spezialisiert sind.
 
Ich erhoffe mir, dass ich dann im besten Fall mehr arbeiten gehen kann oder mir zumindest mal ein Arzt ganz klar sagt, dass ich auch bei bester Behandlung niemals werde Vollzeit arbeiten gehen können. Dann hätte ich zumindest Gewissheit. Und ja, ich habe zwei Rehakliniken als Wunsch Kliniken angegeben, die auf meine Problematik spezialisiert sind.

Hm, das erscheint mir halt alles sehr schwammig. Du sagst, es sind schon zwei Klinikaufenthalte erfolgt. Was wurde da gemacht? Ich will jetzt keine Details wissen, aber irgendetwas werden sie dort zu deiner weiteren Arbeitsfähigkeit doch gesagt haben? Oder zu Behandlungsmöglichkeiten?

Welche Behandlungen können in der Rehaklinik erfolgen, die deine Problematik verbessern?

Du brauchst halt wirklich gute Argumente, warum die Reha erfolgen soll. Im besten Fall schreibt der behandelnde Facharzt was dazu.
 
oder mir zumindest mal ein Arzt ganz klar sagt, dass ich auch bei bester Behandlung niemals werde Vollzeit arbeiten gehen können.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt in einer Reha-Klinik sich dahingehend so weit aus dem Fenster lehnen würde. Warum auch?

Wenn du Pech hast, würdest du durchgehend nicht mal den gleichen Arzt/Bezugstherapeut haben (mögliche Gründe: Urlaub, Erkrankung... ).

Du würdest in erster Linie dem gleichen 08/15-Reha-Programm unterworfen werden, wie jeder andere auch.

Eine (psychosomatische?) Reha ist eine Art "Boot Camp" (nicht negativ gemeint). Ein Teil der Patienten ist übrigens nicht ganz freiwillig dort. Gruppentherapie, um nur 1 Beispiel zu nennen, kannst du vergessen, wenn du mit überdurchschnittlich vielen Unwilligen eingeteilt wärst.

Vielleicht magst du dir online mal ein Beispiel-Tagesprogramm anschauen.

Last but not least: Ich will Reha-Maßnahmen nicht grundsätzlich schlecht reden. Ich selbst habe von meiner profitiert.

Ich schreibe deshalb hier kritisch, da ich den Eindruck habe, dass deine Erwartungen...hm....andere sind, als das, was eine Reha leisten kann.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt in einer Reha-Klinik sich dahingehend so weit aus dem Fenster lehnen würde. Warum auch?

Die weitere Arbeitsfähigkeit wird in der Reha schon beurteilt. Man muss aber schon richtig, richtig eingeschränkt sein, damit man die Bestätigung erhält, dass man nur noch unter 6 Stunden/Tag arbeitsfähig ist, was dann zur Teil-EM-Rente führt.

@Sbiggy , hast du eigentlich einen GdB?
 

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