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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ratlos

Ventura

Mitglied
Ja ein geschützter Rahmen zum üben ist eine super Idee, ich denke das kann mir helfen👍
Ich mache mich mal schlau ob ich eine geeignete Plattform finde wo ich das umsetzen kann.
Echt verrückt dass ich mich als 31 jähriger noch mit solchen Themen auseinandersetzen muss.
Naja konnte es mir leider nicht aussuchen.

Lieben Dank für deine Aufmerksamkeit und Tipps🙂👍
 

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D

Die Queen

Gast
Ich würde dir auch zur Verhaltenstherapie raten. Von der tiefenpsychologische Therapie halte ich nichts, da man zwar weiß warum, wieso, weshalb aber keine wirkliche Veränderung angesetzt wird.
 

minikita

Mitglied
Es hört sich für mich so an, als würdest du tief im Inneren etwas verbergen und glaubst, dass Menschen durch dich hindurch sehen können und deine Reaktion darauf ist halt Wut und Aggressionen in einer gewissen Form um Menschen fern von dir zu halten
 

grisou

Sehr aktives Mitglied
Das fühlt sich einfach an als wenn fast alle um mich herum mir nicht gut gesonnen sind.
Bei der Denkweise kann ich natürlich kaum unvoreingenommen an Leute herantreten.
Das ist ein ganz typisches Symptom bei der Diagnose Borderline. (Und damit sage ich auf keinen Fall, dass du eine Borderline-Persönlichkeitsstörung hast!)

Tatsächlich hat man rausgefunden, dass das Gehirn in diesem Moment Informationen aufnimmt und in einen Bereich vom Gehirn schickt, der für Beurteilung zuständig ist. Also Informationen werden nicht wertneutral verarbeitet.

Im DBT gibt es einige Übungen, mit denen man trainieren kann, die Wahrnehmung zu ändern, also das Gehirn umzuprogrammieren.

Mir ist es ganz lange Zeit so gegangen, dass ich einen Blick, ein Wort, eine Geste auf mich bezogen habe, dass es starke Gefühle hervorgerufen hat bei mir. Ich musste lernen mich selbst mehr anzunehmen, meine Achtsamkeit mir gegenüber mehr zu erhöhen und das einfach Übung und immer wieder daran arbeiten. Auch mit Aggressionen kann man lernen umzugehen.

Vielleicht helfen dir meine Hinweise, dass du mal in die Richtung suchst, was es da für dich hilfreiches gibt.
 

Ventura

Mitglied
Ich war vor der Tiefenpsychologischen Therapie in einer Verhaltenstherapie.
Dort gab es immer schwere Konflikte, was schließlich zum vorzeitigen Ende geführt hat.
Ähnliches habe ich in der DBT Gruppe erlebt, in der ich mich mit anderen provokanten Menschen auseinander gesetz habe.
Trotzdem habe ich einiges mitgenommen, und bin viel entspannter geworden.
Was jedoch aus meiner Sicht noch immer ein großes Problem darstellt, wenn man versucht mir mit Freundlichkeit zu begegnen.
Ich bin kaum in der Lage diesen Zustand lange zu halten.
Allein die Vorstellung ich würde etwas als Freundlichkeit oder Sympathie deuten, und anschließend stellt sich heraus, dass ich falsch lag, wäre mein persönlicher Horror.
Dass ich etwas in mir trage was zu vestecken ist, ist pure Scham.
Ich wurde von den eigenen Eltern verraten und bloßgestellt.
Natürlich kann man nun sagen, dass es mit den anderen Menschen nichts zu tun hat.
Das ist in erster Linie auch richtig
Das Problem ist jedoch. dass ich früh gelernt habe das Menschen feindlich sind.

Schlussfolgerung ist ich baue keinen Kontakt auf, und es kann auch nichts passieren.
Nachteil ein sehr einsamen Leben.

Gibt es eine Möglichkeit das ganze neutraler zu sehen?
Macht Freundlichkeit und Nähe nicht verletzlich und angreifbar?
Ich bin es einfach satt mir Klatschen einzufangen.
 

BlueShepherd

Aktives Mitglied
Gibt es eine Möglichkeit das ganze neutraler zu sehen?
Macht Freundlichkeit und Nähe nicht verletzlich und angreifbar?
Das Problem ist wie stark sind wir verletzlich bzw. wie hoch oder tief ist unser Selbstwertgefühl.
Wenn wir so verletzlich sind, das uns Blicke, Kommentare etc. von fremden schon verunsichern und/oder Kränken wird es sehr schwer.

Wenn man eine Emotionale Distanz zwischen sich und anderen Menschen aufbauen und aufrecht erhalten kann, ist es einfacher. Hilfreich ist auch, wenn man lernt die Spreu vom Weizen zu trennen.

Und da Hilft nur eins: Rein in die Masse und studieren, lernen, zuhören, zuschauen. Wie gehen Menschen miteinander um, wie reagieren sie untereinander auf bestimmte Themen.
 

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