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Pubertät, 14 bald 15 J.

  • Starter*in Starter*in winnie
  • Datum Start Datum Start
Winnie,


Kinder sind nicht alle so!

Und der Sohn Deines Freundes schreit nach klaren und doch liebevollen Grenzen.
Setze Du ihm Deine.
Und ja, sonst ist es Sache des Kindesvaters, der Kindesmutter.

Bloss würde ich mir auch noch andere Gedanken machen:
Wie lange wird sich der Kindesvater vom Sohnemann ausnutzen lassen? Der Vater bietet das ja nahezu an. Der Vater bietet das an! Pubertierende testen Grenzen und das gehört eben zur Entwicklung. Wenn Grenzen dann unklar oder mit falscher Ausrichtung gesteckt werden, wird das zum Konflikt oder sogar weitreichenden Problem.
"Lieb ist nicht immer lieb."
Den "Größeren als der Vater haben" und der gibt ihm teure Geschenke. Der Junge sucht Orientierung und die hat er nicht ausreichend.

Und wenn der Sohn Deines Freundes nicht Halt bekommt, so wird sich das auch auf die Partnerschaft zwischen Dir und Deinem Freund auswirken und zwar für viele Jahre, so ihr Euch dann noch versteht.

Armee..... . Wegschicken wird auch keine Lösung sein. Im Gegenteil: das ist ein Trennungskind.


Nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee


Wann habt Ihr eigenlich alle Drei das letzte Mal etwas wirklich für alle
Schönes
gemacht?
 
Hallo winnie,

ich möchte mal ein Zitat von Dir aus einem anderen Thread bringen, das sich mit derselben Situation befaßt und das mich damals (vor wenigen Monaten) berührt hat:

Fahren wir irgendwo hin, muß ich hinten im Auto sitzen. Mein Freund spricht meistens nur mit seinem Sohn und ich bemühe mich, mich einzubringen, was beim "Rausgehen" schwer ist, denn wie gesagt, ich sitze hinten, Musik ist an, es wird "native Englisch" gesprochen. Mein Englisch ist nicht "fluent".

Wir steigen aus, der Sohn schnell voran, mein Freund auch, ich komme schrittemäßig nicht mit, ich hänge hintendran.

Wenn dieser kurze Auszug Deine Gesamtsituation pi mal Daumen gut beschreibt, dann kann es meines Erachtens so nicht weiter gehen. Und ich sage mal ganz brutal: wenn ihr (oder Dein Freund) mit seinem Sohn nicht klar kommt, dann sollten es vielleicht andere machen.

Das erste wäre wohl das Zurateziehen von einer Art Familien- oder Erziehungsberatung. Sonst befürchte ich, dass die ganze Sache inklusive der Zukunft des Jugendlichen den Bach runter geht. Diese Zeit ist jetzt nicht unwichtig für den Sohn. Und es sieht so aus, als stünden die Weichenstellungen schon jetzt recht schlecht. Vor allem für das Kind. Wenn ihr so weiter macht - und das kann ja noch locker so drei bis sechs Jahre andauern (in denen der Sohn sich noch extremer und beratungsresistenter entwickelt) - kann sich das noch zu einer halben oder ganzen Katastrophe ausweiten.

Darf ich fragen: ist der Vater Brite oder Amerikaner?

Also ich würde wahrscheinlich nach 14 Tagen in diesem "Milieu" das Handtuch werfen.
 
Landkaffee:
Wie lange wird sich der Kindesvater vom Sohnemann ausnutzen lassen?
ich weiß das nicht. Ich nehme an, er wird mit einem schlechten Zeugnis die Schule verlassen. Überflieger ist er nicht, also er ist der Schüler der lernen muß, aber ned tut. Ich ahne, daß Papa da immer zahlen wird oder werden muß. Keine Ahnung! Viell. hat er ja auch Glück und findet mit 5en im Zeugnis ja eine Lehrstelle.

Er will selbst zur Armee, also der Junge. Also, es ist kein Abschieben, was man zur Volljährigkeit eh nicht kann...Er will an der Waffe ausgebildet werden...spielt gerne Ballerspiele, meiner Meinung nach vom Heftigsten.

Und wenn der Sohn Deines Freundes nicht Halt bekommt, so wird sich das auch auf die Partnerschaft zwischen Dir und Deinem Freund auswirken und zwar für viele Jahre, so ihr Euch dann noch versteht.

Ich bin froh alleine zu wohnen. Aber ich will natürlich nicht immer nur Rücksicht nehmen. Jetzt ist es gut und richtig und wie gesagt, ich verstehe ich mich auch mit dem Sohn. Es ist halt so, daß ich diese Ausdrücke nicht mag und wir machen halt ned so viel zusammen, weil wir unterschiedliche Interessen haben.

Elefant:

du erinnerst Dich noch an den alten Thread. Ich sitzte jetzt immer vorne und trotzdem irgendwie ist die Situation besser aber ich habe einfach ein anderes Verständnis, wie Kinder mit Eltern und umgekehrt umgehen.

wenn ihr (oder Dein Freund) mit seinem Sohn nicht klar kommt, dann sollten es vielleicht andere machen.

Ich mache sowieso nichts. Ich bin nicht die Mutter und ich kenne ihn erst halbes Jahr (?). Ich kann nur immer wieder sagen, nicht mit mir, oder ich halte es halt nicht so lange aus, ich will nun mal was mit Dir alleine machen oder ich frage ihn, ob der Sohn mit dem Lebensgefährten seiner Ex auch so redet oder ich sage, daß ich immer wieder Bauklötze staune und soetwas noch nie erlebt habe. Sagen tut der Vater nicht viel (bin schon seit Jahren mit ihm nicht zufrieden; also problem war vor der Trennung auch schon) bis gar nix, wobei ich wie gesagt, immer vorne im Auto sitze. Auf einmal, setzt sich der junge nach hinten und ich denke, der Vater hat da gesprochen. Es ginge ja.

Viell. hat mein Freund, also der Vater auch Angst den Sohn zu verlieren, viell. so gar an den Lebensgefähren der EX? Ich weiß es nicht...Zuerst habe ich mir ja alles gefallen gelassen bzw. auch oft andere gefragt bzw. hier ob das normal ist...ich habe zuerst gestaunt und jetzt erst gehandelt.

Das sind Briten und wie gesagt, er will wohl zur Armee. Das sind viell. noch 4 jahre und viell. mit diesen 4 Jahre kommt Reife!

Diese Zeit ist jetzt nicht unwichtig für den Sohn. Ganz, ganz wichtig Und es sieht so aus, als stünden die Weichenstellungen schon jetzt recht schlecht. er kann sich benehmen, wenn wir woanders sind. Schlimm finde ich auch die Leistungsweigerung in der Schule, aber ich habe dem Vater gesagt: wieso soll er gut in der Schule sein, wenn er sowieso alles bekommt. Viell. sehe ich es ja auch falsch. Aber es dreht sich alles um die Bedürfnisbefriedigung, dazu zählt neuestes Handy, so Gewehre mit Gummipatronen, PC, Klamotten, Schuhe usw. Vor allem für das Kind. Wenn ihr Du meinst, der Vater und die Mutter. Es wird ja vom vater gebilligt, was soll ich denn machen? so weiter macht - und das kann ja noch locker so drei bis sechs Jahre andauern er ist jetzt in der 9 Klasse, Sitzenbleiben kann er nciht. Wenn er die 10 "abschließt", wenn es überhaupt zum Abschluß kommt, dann ist er 15 oder 16 Jahre alt (in denen der Sohn sich noch extremer und beratungsresistenter entwickelt) viell. lernt er aus dem Leben, was ja bekanntlicherweise der bessere Lehrer ist - kann sich das noch zu einer halben oder ganzen Katastrophe ausweiten. Wie kann diese aussehen?


Oh, Mann ey, eine ganz harte Nuss. Wie gesagt, ich habe keine eigene, sehe aber von meinen über 20 Jahre andauernden Freundschaften, daß dei Kinder nie und nimmer so mit ihren Müttern und Vätern umgegangen sind.

Ich hoffe nicht, daß nicht zu konfus beschrieben.

w.
 
so ein Benehmen gibt es unter Jugendlichen häufiger als man denkt. Man nennt es Respektlosigkeit. Der Sohn hat 0 Respekt vor seinem Vater. Das passiert häufig, wenn Elternteile zu wenig bzw. kaum Grenzen setzen. Hier hilft nur eine klare Ansage vom Vater und dementsprechend handeln. Der Vater muss sein Verhalten ändern, dann ändert sich vielleicht auch das Verhalten von seinem Sohn ihm gegenüber.

Für den Vater sicher auch schwer, weil dieser andere Verhaltensmuster seinem Sohn gegenüber erlernen muss. Wird sicher für Beide nicht einfach werden. Zu aller erst ist der Vater gefordert, alles andere würde nichts bringen.
 
so ein Benehmen gibt es unter Jugendlichen häufiger als man denkt. Man nennt es Respektlosigkeit. Der Sohn hat 0 Respekt vor seinem Vater. Das passiert häufig, wenn Elternteile zu wenig bzw. kaum Grenzen setzen. Hier hilft nur eine klare Ansage vom Vater und dementsprechend handeln. Der Vater muss sein Verhalten ändern, dann ändert sich vielleicht auch das Verhalten von seinem Sohn ihm gegenüber.

Für den Vater sicher auch schwer, weil dieser andere Verhaltensmuster seinem Sohn gegenüber erlernen muss. Wird sicher für Beide nicht einfach werden. Zu aller erst ist der Vater gefordert, alles andere würde nichts bringen.

Richtig!
Du sagst es, Respektlosigkeit!
Doch ist das Personenungebunden? Er wird es bei anderen auch machen und macht es ja auch bereits.
Aber ein Mindestmaß an Respekt muss man einem Kind gegen jeden beibringen.
So bin ich nicht der Auffassung, dass man das Problem am Vater alleine festmacht.

Eine Problemstellung ist immer so wie sie ist, sollte man also nicht hinnehmen, auch wenn sich der Vater erzieherisch verweigert, denn der nächste Ärger ist ja vorprogrammiert, Schule, Lehre, Arbeit...

Daher eine Erziehungsberatung aufsuchen.
 
Das Problem mache ich schon meiner Meinung nach an dem Vater fest. Der Vater lässt es sich gefallen und ändert es nicht. Die schlechten Noten können von der Pubertät kommen, aber man kann entgegen steuern. Dem Jungen fehlt vielleicht ein bisschen Anerkennung und Lob, evtl. auch das Wo-gehöre-ich-hin-Gefühl, oder was auch immer.
 
Das Problem mache ich schon meiner Meinung nach an dem Vater fest. Der Vater lässt es sich gefallen und ändert es nicht. Die schlechten Noten können von der Pubertät kommen, aber man kann entgegen steuern. Dem Jungen fehlt vielleicht ein bisschen Anerkennung und Lob, evtl. auch das Wo-gehöre-ich-hin-Gefühl, oder was auch immer.

Ferndiagnosen sind immer schwierig, aber so kann es eben auch sein.
 
Richtig!
Du sagst es, Respektlosigkeit!
Doch ist das Personenungebunden? Er wird es bei anderen auch machen und macht es ja auch bereits.
Aber ein Mindestmaß an Respekt muss man einem Kind gegen jeden beibringen.
So bin ich nicht der Auffassung, dass man das Problem am Vater alleine festmacht.

Eine Problemstellung ist immer so wie sie ist, sollte man also nicht hinnehmen, auch wenn sich der Vater erzieherisch verweigert, denn der nächste Ärger ist ja vorprogrammiert, Schule, Lehre, Arbeit...

Daher eine Erziehungsberatung aufsuchen.

Evtl. noch Paarberatung.
 
Richtig!
Du sagst es, Respektlosigkeit!
Doch ist das Personenungebunden? Er wird es bei anderen auch machen und macht es ja auch bereits.
Aber ein Mindestmaß an Respekt muss man einem Kind gegen jeden beibringen.
So bin ich nicht der Auffassung, dass man das Problem am Vater alleine festmacht.

Eine Problemstellung ist immer so wie sie ist, sollte man also nicht hinnehmen, auch wenn sich der Vater erzieherisch verweigert, denn der nächste Ärger ist ja vorprogrammiert, Schule, Lehre, Arbeit...

Daher eine Erziehungsberatung aufsuchen.

Ich hatte es so verstanden, das er nur seinem Vater gegenüber so auftritt und sich woanders schon zu benehmen weiß und seine Grenzen kennt.

Ich sehe die Hauptursache trotzdem beim Vater, weil dieser seine Bezugsperson und Vorbildfunktion ist bzw. sein sollte. Es bringt auch wenig, wenn Winnie sich da so reinhängt, der Vater muss aktiv werden und gegensteuern.
 

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