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Psychotherapie-Kosten?

R

raindrops96

Gast
Hallo,

ich würde gerne zu einem Psychotherapeuten gehen, weil es mir in letzter Zeit psychisch gar nicht gut geht. Ich komme mit meinem Leben nicht mehr klar und das belastet mich extrem.

Wird eine Paychotherapie von der Krankenkasse übernommen? Falls ja,
müsste ich zuerst zu meinem Hausarzt und er leitet mich dann weiter, oder könnte ich sofort einen Termin beim Psychotherapeuten vereinbaren? Danke sehr für eure Antworten und bleibt alle gesund ❤
 

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Skyma

Aktives Mitglied
Normalerweise werden die Kosten von Therapeuten mit Kassenzulassung von der Kasse übernommen. Du musst davor nicht zum Hausarzt, kannst einfach so mal ein paar abtelefonieren. Aber du musst leider mit längeren Wartezeiten rechnen...3-6 Monate sind da keine Seltenheit.
Eventuell kann dir dein Hausarzt eine Überweisung schreiben um das ganze etwas zu beschleunigen, aber das klappt nicht oft.

Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Eine Psychotherapie wird von der Krankenkasse übernommen und du musst nicht vorher zum Hausarzt. Ein (von der Krankenkasse zugelassener) Therapeut kann den Antrag selbst stellen.

Dir stehen 5 probatorische Sitzungen zu bevor du dich entscheiden musst ob du bei diesem Therapeuten weiter machen willst. Für diese Sitzungen ist kein Antrag nötig.
 
G

Gelöscht 116815

Gast
Therapien werden normalerweise von der Krankenkasse übernommen.
Hierzu musst du nicht zu einem Hausarzt. Du kannst auch selbst Termine mit Therapeuten ausmachen, da du das Recht auf freie Arztwahl hast.
Dort kannst fu dann bis zu 5 sogenannte probatorische Sitzungen wahrnehmen. Diese stehen dir bei jedem Therapeuten frei um zu sehen ob die Chemie für eine spätere weitere Zusammenarbeit stimmt.
Dann muss heute der Hausarzt einen sogenannten Konsiliarbericht ausfüllen, wobei einfach ausgeschlossen werden soll, das es für die psychische Problematik nicht körperliche Ursachen gibt. Beispielsweise die Schilddrüsenhormone. Oder etwaige Medikamente eingenommen werden, die es in der Therapie zu beachten gilt wegs Kontraindikationen etc.
Wenn der ausgefüllt ist, beantragt der Therapeut dann die Therapie bei der KG und diese genehmigt dann je nach Dauer dementsprechende Stunden.
Bei Bedarf kann diese Anzahl dann während der Therapie noch verlängert werden.
 

Rose

Urgestein
Wenn du die Therapie selber zahlst bekommst du schneller einen Platz. Es ist auch von Vorteil, wenn die Kasse nicht weiß das du Therapie machst.
 
G

Gelöscht 116815

Gast
Wenn du die Therapie selber zahlst bekommst du schneller einen Platz. Es ist auch von Vorteil, wenn die Kasse nicht weiß das du Therapie machst.
Wie meinst du das, es sei besser die Krankenkasse wisse nichts davon?
Selbst zahlen hängt ja auch von den eigenen finanziellen Mitteln ab...
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Danke @Sisandra

das wußte ich bislang noch nicht (bin eh privat versichert, aber interessiert hat es mich dennoch).

Angesichts der doch recht langen Wartezeiten für Kassenpatienten erscheint es also ratsam, gleich mal mehrere Therapeuten gleichzeitig zu finden und diese parallel aufzusuchen, um sich dann binnen weniger Wochen festlegen zu können. Ansonsten vergeht doch viel zuviel (Leidens)zeit, bis man endlich gut aufgehoben ist.

Ich finde ja immer noch, daß man am besten zum Hausarzt geht und sich in eine Akutklinik überweisen läßt - da hat man gleich ein ganzes Team zur Auswahl, kann sich komplett von der Außenwelt abschirmen und zudem auch andere Menschen antreffen, die vielleicht ähnliche Probleme haben wie man selbst. Aber das muß natürlich jeder selbst wissen bzw. je nach spezieller Lebenssituation für sich entscheiden - für Familienmenschen und / oder Selbständige sicher nicht ganz einfach.
Ich denke, Akutklinik ist in vielen Fällen nicht nötig. Vor allem in Zeiten von Corona dürfte es auch schwierig sein dort einen Platz zu bekommen.

Als kleiner Tipp noch für alle, die gerade auf Therapeutensuche sind, auch wenn von längeren Wartezeiten die Rede ist sollte man in Abständen von einigen Wochen nachfragen. So zeigt man, dass es einem wichtig ist und erhöht die Chance, dass es schneller geht.
 

Rose

Urgestein
Je nach Diagnose könnte es schwierig werden, beispielsweise einen Job im öffentlichen Dienst oder bei einer NGO anzunehmen (amtsärztliche Gesundheitsprüfung!) oder Dich gegen Krankheiten / Berufsunfähigkeit privat zu versichern (Aufschlag oder auch Ausschluß).

Ist da erst mal was Handfestes diagnostiziert und bei der Krankenkasse registriert, kann man das nicht mehr einfach so abstreiten. Die Betreffenden finden das schon heraus...
Eigentlich müsste da der Datenschutz greifen.
 

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