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Psychologe

chrfas

Mitglied
Hallo Leute, ich möchte mal zu einem Psychologen und weiß nicht wie ich das am besten anfange.

Läuft das wie bei einem normalen Arzt ab mit Überweisung usw? D.h. deckt das die Krankenkasse?

Zu den Gründen: ich hab extreme Angst verlassen zu werden. Glaube ständig meine Freundin wird mich verlassen obwohl garnichts dafür spricht, das belastet unsere Beziehung sehr.

Danke euch
 

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Josie

Mitglied
Hallo Chrfas,
Ich kann dich beruhigen, ich bin 5 Jahre in einer Therapie gewesen, Du kommst dahin und musst auch jedes Quartal deine 10 € bezahlen, aber die Krankenkassen übernehmen auch bis zu 25 Sitzungsstunden, in denen du dein Kummer loswerden kannst.
Also es ist so bei mir gewesen, dass sich meine Psychologin erst einmal vorgestelt hat, und natürlich auch was aus deinem Leben wissen will, aber du kannst selber frei entscheiden, ob du was erzählst, im Enddeffkt hilft es nur dir selber wenn du drüber redest, denn jedes einzelne Detail kann auf deine Angst heute zu tun haben.
Du sitzt mit deinem Psychologen in einem schön eingerichtetem Zimmer, so das man sich wohl fühlt!!.....Aber wenn du selber nicht mehr weiter weißt, ist es das beste einen Fachmann hinzuzuziehen.
Viel Glück
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Läuft das wie bei einem normalen Arzt ab mit Überweisung usw? D.h. deckt das die Krankenkasse?
Hallo chrfas,
die gesetzlichen Krankenkasse bezahlt verschiedene Psychotherapien bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten und bei Ärzten mit Zusatzausbildung in Psychotherapie. Du kannst direkt bei diesen (s. Gelbe Seiten) melden und fragen, wer Termine frei hat oder dir über den Arzt eine Überweisung geben lassen.

Die Wartezeiten liegen je nach Gegend zwischen 3 und 12 Monaten, manchmal mit Glückc geht es auch schneller.

Bezahlt werden können prinzipiell derzeit nur Verhaltenstherapie (20-50 Std. ca.), Psychoanalyse (ab 100 Std. aufwärts).

Für eine Problem wie du es schilderst ist aber eigentlich der Therapeut nicht die erste Anlaufstelle, da es ja dort um Störungen mit Krankheitswert und nicht um Beziehungsprobleme geht. Dafür wären Paar- oder Eheberater zuständig, die man normalerweise privat bezahlt (ab ca. 50 Euro/Std.). Google doch mal, was in deiner Nähe angeboten wird und sprich mit den Anbietern am Telefon - dann bekommst du rasch einen Eindruck, ob es passt - und normalerweise auch schnell einen Termin.

Auch kirchliche Stellen oder Pro Familia bieten Paarberatung an, oft kostenlos oder für eine kleine Gebühr.

Zum Thema "Angst, verlassen zu werden" ein kleiner Tipp: Stell dir doch mal den schlimmsten Fall vor, ganz konsequent und zu Ende gedacht - und was du dann machen würdest. Es ist ja durchaus realistisch, dass Menschen, die man liebt, einen verlassen (Krankheiten, Tod), das gehört einfach zum Leben dazu und ich denke schon, dass man sich damit in einem gewissen Maß auseinandersetzen sollte. Wenn du dich davor drückst, meldet sich dein Inneres mittels der Angst und erinnert dich, dass auch gute Dinge endlich sind ...

Gruß, Werner

P.S. Berichte doch mal, was dir geholfen hat!
 

chrfas

Mitglied
Zum Thema "Angst, verlassen zu werden" ein kleiner Tipp: Stell dir doch mal den schlimmsten Fall vor, ganz konsequent und zu Ende gedacht - und was du dann machen würdest. Es ist ja durchaus realistisch, dass Menschen, die man liebt, einen verlassen (Krankheiten, Tod), das gehört einfach zum Leben dazu und ich denke schon, dass man sich damit in einem gewissen Maß auseinandersetzen sollte. Wenn du dich davor drückst, meldet sich dein Inneres mittels der Angst und erinnert dich, dass auch gute Dinge endlich sind ...
Hallo Werner, danke auch dir für die Infos.

Ich hab schon oft darüber nachgedacht was wäre. Ich komme immer zum Schluß, dass ich niemals wieder so lieben werde. Sie ist die Liebe meines Lebens auf der ich solange gewartet habe. Natürlich endet alles irgendwann, das ist nicht der Punkt.

Was ich mir denke was es sein könnte: Ich versuche Fehler zu finden wo keine Fehler sind, weil ich davon ausgehe wieder verlassen zu werden, so wie es immer bisjetzt in meinen Beziehungen war. Obwohl idR. die Beziehungen fast immer ich beendet habe.

Sie sagt immer zu mir "mach dir nicht so viele Gedanken", ich glaube das würde mir schon helfen. Aber mein Kopf hört nicht auf zu rattern und zu rattern. Ich analysiere vielen Aktionen/Reaktionen von ihr solange, bis ich etwas negatives darin entdecke. Wenn ich dann mit ihr darüber rede, kapiere ich dass ich etwas fehlverstanden habe und teilweise überreagiere.

hhmm hört sich kompliziert an wenn ich das lese.
Ich sollte mal anfangen zu genießen und mich freuen sie zu haben und nicht imemr alles dramatisieren oder?
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Das mit dem Genießen und Freuen ist eine gute Idee - deine Gedanken durch praktisches Leben eingrenzen und bereichern.

Und wenn die Gedanken zu sehr rattern, schreib sie auf - das entspannt und oft ist spannend, was dabei herauskommt.

Über die Zukunft kann man übrigens nie ganz sicher sein. :)
 

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