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Psychologe - Der erste Schritt

Stadtäffchen

Sehr aktives Mitglied
Hallo Ihr Lieben,

seit 4 Jahren kämpfe ich um mein Recht. Kaum glaub ich ist ein Ende in Sicht, öfnet sich die nächste Falltüre die mich wieder ganz tief fallen lässt. Im Moment sind wieder Nachrichten eingetroffen die mein ganzes Leben verändern könnten, ins negative. Andere bereichern sich an meinem Leid und wissen um meine Unschuld aber nutzen ihre Macht aus. <---- Kompliziert und nicht für hier bestimmt....ABER irgendwann kann der stärkste Mensch nicht mehr. Ich bin an dem Punkt.

Ich kränkel immer öfter, plage mich mich Bauchschmerzen und Magenschmerzen...den Stress verkrafte ich nicht mehr. Kraft zu Weinen habe ich nicht mehr und ich denke teilweise deswegen ob ich doch schon abgebrüht bin.

Deshalb: ich denke ich brauche Hilfe, professionelle Hilfe.

Ich habe aber Angst nicht ernst genommen zu werden. Angst mir einen Termin zu machen. Angst mit einer fremden Person zu sprechen.

Was muss ich "beachten" bei der Psychologenwahl? Wie beginne ich mein Problem zu besprechen? Wie erkenne ich das ich nicht nur eine Nummer bin?
 

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kiablue

Aktives Mitglied
Nicht jeder Psychologe stellt Fragen, es gibt viele, die einfach nur warten, was der Patient zu sagen hat. Da musst Du schauen, ob Du mit so was zurecht kommst. Kommt auch auf die Therapieart an.

Ansonsten würde ich an Deiner Stelle, wenn es so viel ist und Du nicht weißt, wie und wo und wann und was, einfach mal aufschreiben. Das gibt Dir was in die Hand und klärt ganz nebenbei auch für Dich eine Menge und macht durchaus auch den Kopf frei. Kann man gar nicht reden, dann nimmt man den Zettel mit und reicht ihn rüber. Habe noch keinen erlebt, der so was zu lesen ablehnt.

Du hast dann ja auch 5 Probesitzungen, wo Du und der Thera schauen könnt, ob Ihr miteinander klar kommt. Manchmal dauert es aber auch länger, bis man das Gefühl hat, angekommen zu sein, es lohnt sich also, auch mal eine Weile durchzuhalten und zu schauen, was kann ich tun, damit die Therapie besser läuft und vor allem sollte man ansprechen, womit man nicht klar kommt. Abbrechen kann man eine Therapie jederzeit und sogar auch gegebenenfalls bei einem anderen Therapeuten weiter machen.

Ich weiß jetzt nicht, worum genau es Dir geht, das wäre wichtig für die Entscheidung über die Therapieform. Tiefenpsychologie gibt Einblick in Verhalten und Gefühle und Ursachen, Verhaltenstherapie versucht eher, Deinen Alltag für Dich erträglich zu gestalten. Und natürlich überschneidet sich auch einiges. Wartezeiten sind so ziemlich überall recht lang, macht Sinn, sich schon mal auf die Liste setzen zu lassen. Absagen kann man dann immer noch. Wichtig ist wirklich, dass Du Dir so gut wie möglich klar machst, was genau Du in der Therapie erreichen möchtest.

LG kiablue
 
A

Angel of Love

Gast
hi Leentje,

ich denke zu dem was andere schon geraten haben ist eines sehr wichtig:

ein gutes Gefühl

Es gibt so viele verschiedene Psychologen und Anwendungsmethoden und du musst einfach herrausfinden wer und was zu deinen Problem passt. Wenn du dich wohl und aufgehoben sogar noch verstanden fühlst ist das eine ideale Vorrasussetzungen für die Gesundheit. Du erzählöst einem fremden Menschen immerhin etwas zutiefst persönliches- etweas was zu vielleicht nicht mal deiner Familie sagern willst. Dazu gehört viel Vertrauen undf eben auch ein gutes Bauchgefühl. Wenn du dich wohl fühlst bist du viel offener, viel bereiter die Vorschläge anzunehmen und auch zuversichtlich, das es bergauf geht. Informiere dich evtl im Internet, Broschüren usw. über den Fachmann und nutze die Probesitzungen und wenn du dich wohl und angenommen fühlst ist schon ein erster Schritt geschafft.

Liebe Grüße und ein "gutes Gefühl" wünscht dir

Angel of Love
 

Landkaffee

Urgestein
Hallo Leentje,

ich wusste bislang garnicht, dass es Dir so schlecht geht.:eek:
Hier und da körperlich oder auch ´mal diesen oder jenen Zwist, ja... .
Vermutlich wirst Du eine Meisterin darin sein, auch etwas überspielen zu können.
Bitte springe über Deinen Schatten und öffne Dich da, wo Du vertraust.
Ein guter Psychologe wird alle Deine Gefühle annehmen.

Und wenn Du in der Thera ´mal nicht weisst was Du sagen sollst oder meinst, Du wirst nicht ernst genommen. Wer oder was hält Dich dann davon ab, genau dss zu sagen? ;-) :)


Alles Gute!

LG
Landkaffee
 

Stadtäffchen

Sehr aktives Mitglied
Danke für euren lieben Worte :eek:

Ja Käffchen so ist es. Es ist verdammt schwer nicht vestanden zu werden, andere jammern zu hören wo ich mir denke "Hey ich tausche gern mit Euch" und ganz schlimm ist es morgens los zu fahren mit Tränen und dann ins Büro zu gehen und mit einem Lächeln alle zu begrüßen. Und wenn andere mich Fragen wie es mir geht ":DGut...danke" Und DAS kann ich bald nicht mehr. Ich muss mich immer und immer mehr zusammen reissen.


Ähm, fiel Euch es nicht schwer offen zu reden? Mir fällt es ja schon schwer mit meinem Freund offen zu reden, obwohl ich es bei ihm ja jeder ZEit kann und darf.
Und den ersten Schritt zu gehen und einen Termin zu machen. Ich geh ja noch nicht mal wegen meiner Magenschmerzen zum Arzt.
War mal bei einem Vertretungsarzt wegen Bauchkrämpfen (Vertretungsarzt in einer gem.Praxis) und da sollte ich VIER Wochen später zum Ultraschall kommen. Solche Dinge eben des nicht ernst nehmens machen es mir noch schwerer.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
 

Stadtäffchen

Sehr aktives Mitglied
Eine alte Bekannte meinte ich solle bei meiner Krankenkasse anrufen und mir eine Liste der Psyschologen geben lassen und dann alle nach und nach abtelefonieren und mich auf die Warteliste setzen lassen. Naaa das gibt mir ja Hoffnung. Wenn das weiter so geht, dann fahr ich echt in die Klinik
 

kiablue

Aktives Mitglied
Du könntest es auch beim psychosozialen Dienst beim Gesundheitsamt versuchen. Manchmal haben die auch Psychologen da und die machen Therapie. Oder die können Dir vielleicht dabei helfen, einen Termin zu bekommen bei einem Therapeuten. An meine Thera bin ich NUR so ran gekommen, als Patient kommt man an sie nicht ran. Ich habe dennoch 1 1/2 Jahre gewartet, aber hier ist es eben so, dass wir uns in der Therapeutenwüste befinden. Oder die haben noch ne Idee, wie man Dir sonst weiter helfen kann. Kannst hingehen, anrufen, die kommen auch zu Dir und wenn Du es willst, geht das auch anonym.

LG kiablue
 

Stadtäffchen

Sehr aktives Mitglied
Bin ja im ö.D.
Da könnt ich wirklich beim Amtsarzt nach fragen.

Weil es geht nicht mehr. Heute geht es mir innerlich schlecht aber mein Äusseres überspielt es mit Fröhlichkeit. Das mach ich noch nicht mal bewußt. Ich weis snicht ob jemand das Gefühl auch kennt. Mein Körper spielt auf jeden Fall immer mehr verrückt
 

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