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Psychische Erkrankung in der Ausbildung - Was sind die Konsequenzen?

Hallo!
Ich habe schon einige Beiträge zu meinem Problem hier im Forum geschrieben. Eine kurze Zusammenfassung:
Im Oktober habe ich eine Ausbildung zur Gesundheits - und Krankenpflegerin in einer anderen Stadt angefangen. In meiner alten "Heimatstadt" hatte ich einige Probleme (Scheidungskind, schulische Schwierigkeiten, soziale Ängste) und ich dachte, durch den Umzug und den Neuanfang würde sich alles geben. Leider geht es mir jetzt garnicht gut, meine Depressionen machen mir schwer zu schaffen und ich ziehe mich immer mehr zurück. In der Berufsschule läuft alles schief, habe Angst vor dem Unterricht, schlechte Noten und kaum Motivation. Übernächste Woche habe ich einen Termin bei einem Psychotherapeuten. Bis jetzt weiß außer meinem Hausarzt keiner von meinen Problemen. Mir wurde geraten, in eine psychosomatische Klinik zu gehen. Was für Konsequenzen hat meine Erkrankung für die Ausbildung?
Ist eine psychsiche Erkrankung, durch die meine schlechten Noten zustande kommen, (auch in der Probezeit) ein Kündigungsgrund? => meine größte Angst, eines Tages die Kündigung in die Hand gedrückt zu bekommen (Sie sind zu schlecht und für die Ausbildung nicht geeignet!)
Habe ich das Recht, die Ausbildung zu wiederholen, wenn ich wegen meinem Klinikaufenthalt das Lernpensum nicht schaffe?
Kann ich wegen meiner Krankheit überhaupt Gesundheits - und Krankenpflegerin werden?
Wann und wie soll mein Arbeitgeber über meine Krankheit erfahren?

Bin dankbar und froh über Antworten.

beneath the stars
 

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juka

Aktives Mitglied
Also erstmal sollte dein Arbeitgeber davon so früh wie möglich erfahren. Sagst du nichts, bilden die sich ihre eigene Meinung. Nach außen sieht es halt so aus als wärest du nicht lernbereit bzw. ungeeignet.

Aber mach dir lieber nichts vor. Du bist gerade einen Monat dabei und bist auf dem Weg zum "Problemfall" zu werden. Auch wenn der Arbeitgeber von deinen Problemen weiß kann es passieren, dass er sich lieber von dir distanziert, bevor ihm die Kosten wg. Krankheit um die Ohren fliegen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube ein Anrecht auf die Wiederholung der Ausbildung hast du nicht. Im Endeffekt bist du ja auch nur eine normale Angestellte. Du könntest aber mit deinem AG sprechen und versuchen ihm eine verbindliche Zusage für z.B. nächstes Ausbildungsjahr abzuringen, damit du dich jetzt erstmal um deine Probleme kümmern kannst.

Schwer dir da einen Ratschlag zu geben, weil ich nicht abschätzen kann wie stark sich dein Zustand insgesamt auf die Ausbildung auswirkt. Es geht ja nicht "nur" um die Noten.

Viel Glück.

LG, J.
 

0men

Mitglied
Therapie machen in jedem Fall, dann bist Du ja sozusagen krank geschrieben und (keine Ahnung ob es an der Größe des Betriebes hängt) gibt es auch ein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement und vor allem jemand der dafür zuständig ist.
Ich würde dem AG auch sagen was los ist.
Wenn alles soweit geklärt und anerkannt ist und das BEM vorhanden, sollte auch einer Weiterführung der Ausbildung nichts im Weg stehen.
 

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