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Probleme Freundschaften zu finden

G

Gast

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Hallo zusammen,

Ich bin 18 Jahre alt und weiblich. Ich habe Probleme richtige Freunde zu finden und allgemein außerhalb von Schule oder Arbeit mich mit Leuten zu treffen. Der Text ist wohl doch ziemlich lang geworden. Ich wäre aber dennoch für eine Rückmeldung sehr dankbar.

In meiner Klasse habe ich eine Freundin, wo sich die Freundschaft erst nach zwei Jahren Klassengemeinschaft ergeben hat. Am Donnerstag hat sie sich bei mir gemeldet und meinte, dass ich bei Problemen mit ihrem Freund ihr erster Ansprechpartner sei. Sie und ihr Freund haben sich getrennt und Freitag ging es ihr deswegen sehr schlecht. Erst möchte sie, dass andere aus der Klasse nichts von den Problemen mit bekommen, aber letztendlich redet sie mit ein paar anderen über diese Probleme auch. Auch dass sie sich schneidet und ihre anderen psychischen Probleme, weswegen sie in Therapie ist, wissen ein paar Leute aus der Klasse.
Ich bin für sie da gewesen in der Schule und habe sie begleitet als sie früher nach Hause wollte, da sie auf ihre Mutter warten musste. Darüber hinaus habe ich ihr angeboten, sich zu treffen oder etwas zu unternehmen, wenn es ihr hilft.... Wir wohnen eher weit auseinander und haben uns privat noch nicht so oft getroffen. Gestern war sie aber mit einer anderen Mitschülerin in einer von mir aus naheliegenden Discothek.
Einerseits bin ich froh, dass sie Ablenkung hat und sie einen schönen Abend hatte. Aber anderseits macht es mich auch irgendwie traurig, da ich ihr schließlich auch angeboten habe, was zu unternehmen und für sie da zu sein. Über Whatsapp und in der Schule nimmt sie das ja auch an. Wir wollten uns auch mal in den Ferien treffen und wir wollten uns gegenseitig melden. Ich habe mich bei ihr gemeldet, aber sie hat sich nach diesem Tag selbst nicht gemeldet.

Ich habe seit ich die weiterführende Schule besucht habe, allgemein Probleme Freundschaften zu schließen. Vorher war es nie ein Problem. Ich habe mich in der 5.Klasse mit einem Mädchen angefreundet, was nachher dazu führte, dass ich zu einer Außenseiterin wurde, da das Mädchen vorher nicht so angesehen war und ich irgendwie den Anschluss an die anderen verpasst habe. Ich hatte dann nur einen Freund, den ich schon in der Grundschule kennengelernt habe. Er und noch zwei weitere Freund waren in einer Parallelklasse. In der 6.Klasse wurde ich von einigen Mitschülern gemobbt. Als es irgendwann mal aus mir herausgebrochen ist, gab es klärende Gespräche. Ausgerechnet zwe Mädchen, die mich gemobbt hatten, äußerten ich könne doch auch mal zu ihnen kommen. Ich habe es irgendwann mal versuchen wollen, aber als ich einmal hingegangen bin, meinten sie zu mir, sie wollen privates besprechen. Ich soll nicht immer zu ihnen kommen. Seit dem habe ich wieder Abstand genommen. Sie haben auch weiterhin andere Mobbing-"Opfer" gefunden, aber ich hatte den Eindruck, dass sie es mit mir auf die Spitze getrieben haben.

Nach der 7.Klasse habe ich dann die Schule (von Gymnasium auf Realschule) gewechselt, da ich den Rückstand, den ich durch die Probleme bekommen hatte, nicht mehr aufholen konnte. Ich kam zusammen mit einem Mädchen aus meiner ehemaligen Parallelklasse in eine Klasse dort. Zu Beginn hat eine größere Gruppe von Mädchen uns beide aufgenommen. Aber schon nach kurzer Zeit, haben sie sich so hingestellt, dass ich aus ihrem Kreis in den Pausen raus war und solche Sachen. Da ich verstanden habe, dass sie mich scheinbar nicht mögen bin ich weg gegangen.
Zunächst war ich alleine und habe eine neue Freundin aus einer Parallelklasse gefunden. Diese hat mich allerdings desöfteren versetzt und ist nach zwei oder drei Jahren der Freundschaft so anders geworden, dass wir uns auseinander gelebt haben, da sie für mich keine richtige Freundin mehr war. Wenn ich ihr beispielsweise etwas anvertraut habe, was mich bedrückte, hat sie mir zugehört und ohen darauf einzugehen von ihren eigenen Erlebnissen erzählt.
Aus meiner eigenen Klasse habe ich aber doch noch Anschluss an eine kleine Gruppe gefunden. Auch mit einer der beiden Jungsgruppen hatte ich guten Kontakt. Ich hatte mit ein paar Leuten dort aber dennoch Probleme, da ich mich voll auf meine Schule konzentriert habe und der Streber der Klasse geworden bin. Irgendwann haben sie es aber doch akzeptiert und die Vorteile, die sie durch mich hatten, nutzen gelernt. Es gab aber auch zwei, drei Situationen, die mich etwas stärker belastet haben während dieser Zeit.
Ich erinnere mich an zwei Mitschülerinnen. Die eine hatte sich auch Mal Ratschlag bei mir gesucht für das Thema Beziehungen. Eine andere meinte mal, ich soll so bleiben wie ich bin und dass ich sehr ehrgeizig bin. Aber dennoch schien keine Freundschaftsbasis möglich.

Nach der Realschule habe ich einen Bildungsgang begonnen, der nur eine Klasse pro Jahr hat. Hier habe ich mich scheinbar wieder den falschen Leuten zu Beginn angeschlossen. In der 11.Klasse sind viele gegangen. Es wird viel über ein paar ehemalige Mitschüler gelästert. Ein Mädchen aus unserer Klasse hat es sich in der 12.Klasse mit dem Großteil verscherzt und wird seit dem mehr oder weniger als Außenseiterin abgetan, da viele mit ihr auch nicht freiwillig arbeiten möchten. Wenn über andere, positive Dinge geredet wird, ist mir an einer Situation aufgefallen, dass ich nicht so richtig dazugehöre. Einmal hat ein Mädchen aus unserer Klasse, die für ein paar Leute "Mode-Guru" heißt, gesagt, wer welchen Look bzw. Kleidungsstil hat. Ich habe keine Beachtung gefunden, hatte ich wahrgenommen.
Ich frage mich, ob die anderen auch über mich lästern, wie die anderen, wenn ich mal nicht da bin. Ich kann mit den andern normal reden und es ist auch kein Problem mit anderen Gruppenarbeiten zu machen. Aber dennoch scheint meine Art so zu sein, dass ich nicht unbedingt Freund anziehe.

Ich bin überhaupt nicht schüchtern, aber wenn ich merke, dass jemand den Kontakt mit mir nicht möchte, dann gehe ich nicht hin und dränge mich auf. Ob im Schulbus oder anderen Situationen, hätten andere die Gelegenheit sich zu mir zu setzen, gehen aber auf die anderen frei Seite zum Sitzen. Dementsprechend laufe ich keinem nach. Ich weiss, wenn bestimmte Leute dort gesessen hätten aus meiner Klasse, wären sie hingegangen.

Mein Bruder, obwohl er mir sehr ähnlich ist in vielerlei Hinsicht, kommt auch meist nicht mit meiner Art klar.
Ich bin von klein auf schon immer in diversen Vereinen gewesen. Vor ein paar Jahren habe ich den letzten Verein auch aufgegeben und im Moment habe ich leider keine Zeit für einen neuen Verein.

Ich weiss nicht, was ich machen soll. Ich bin nun mal, wie ich bin.
Meine Jugend hat durch andere Probleme auch gelitten, weswegen ich eine ganze Weile nicht raus gegangen bin, was auch gut war, um mich selbst zu finden und wieder zu mir zurück zu kommen. Als ich meinen Freund kennengelernt habe, habe ich viele Leute kennen gelernt und gerade in der Anfangszeit waren wir sehr oft unterwegs. Aber dennoch sind es für mich häufig halt seine Bekannten und ich selbst habe aber so gesehen mehr oder weniger keinen.

Liebe Grüße und schonmal Dankeschön

N.
 

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