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Potenzieller Partner, aber er wohnt noch zuhause..

G

Gast

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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem: Vor ein paar Wochen lernte ich einen 3 Jahre jüngeren Mann kennen (ich bin 30, er 27). Er ist mir sehr sympathisch und gefällt mir auch an sich sehr gut, aber es gibt da etwas, das mich vermutlich daran hindern würde, eine Beziehung mit ihm einzugehen, und zwar die Tatsache, dass er immer noch zuhause bei den Eltern in seinem ehemaligen Kinderzimmer lebt und das auch in keinster Weise peinlich findet.

Ich habe ihn bereits gefragt, warum er nicht auszieht, denn finanziell dürfte das aufgrund seines Jobs kein Problem darstellen. Er meinte dann nur, er habe keinen Bock, seine Wäsche selber zu waschen und kochen könne er auch nicht. Er hat auch mal, als er gerade von der Arbeit heimkam und mit mir telefoniert hat, erwähnt, dass seine Mutter sich mal beeilen könne mit Abendessen kochen.

Solche Aussagen lassen mich dann irgendwie stark daran zweifeln, dass er ein selbstständiges erwachsenes Leben führen könnte. Klar haben wir noch keine Beziehung oder dergleichen, aber wenn ich dann mal ein paar Schritte weiter denke und mir vorstelle, wie es wäre, mit ihm zusammen zu wohnen, dann keimt in mir unweigerlich der Verdacht auf, dass das allein wegen seiner Einstellung bzw. seiner Faulheit, auszuziehen und seinen eigenen Haushalt zu haben, scheitern würde.

Vermutlich wäre ich nicht mehr als seine Putze, die ihm dann alles hinterherräumen kann. Glaubt ihr, ich sollte mich lieber gleich von ihm distanzieren, oder sagt die Tatsache, wie er sich zuhause verhält nichts darüber aus, wie er sich ggf. im Haushalt mit einer Partnerin verhalten würde?
 

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C

Cone

Gast
Liebe TE, es kommt darauf an, was du mit dem jungen Mann im Sinn hast. Ihr kennt euch gerade erst ein paar Wochen. Und ihr versteht euch gut. Zukunftsplanung ist doch noch lange nicht dran.
Ich finde es übrigens bestrickend, dass er ganz unverblümt ehrlich ist. Vielleicht reift er eben langsamer. Warum genießt du nicht einfach gemeinsame Unternehmungen und lässt dem ganzen Zeit?
Ich finde, dass dieser Grund durchaus eine Überlegung wert ist. Wenn die Dame plant eine Familie zu gründen, dann kann sie nichts mit einem Kerl anfangen, der es nicht einmal schafft seine eigene Wäsche zu waschen.

Wenn er keine Wäsche waschen kann und auch nicht kochen (mit 27!), dann zeugt das von extremer Unselbstständigkeit.

Wie er sich in einer Partnerschaft verhält, das kann dir kein Mensch auf der Welt sagen. Es gibt Menschen, die werden durch eine eigene Wohnung super schnell selbstständig, andere waschen ihre Wäsche erst, wenn nichts mehr zum Anziehen da ist, wieder andere verlieren die Kontrolle und leben im absoluten Chaos.

Falls du dich entscheidest irgendwann mal mit ihm zusammen zu ziehen, dann mach auf jeden Fall eins nicht: Ihm hinterher räumen. Du würdest ihm nicht helfen, wenn du seine Wäsche wäschst oder mitwäschst, er würde sich lediglich auf der Situation ausruhen und wie im Hotel Mama weiter machen.

Da er allerdings selbst gesagt hat, dass er keinen Bock auf Wäsche waschen und kochen hat, würde ICH es sein lassen. Das impliziert doch von vorne herein, dass er gerne von hinten bis vorne bedient wird. Gut, wenn man sich an das klassische Familienbild "Mann arbeitet, Frau macht Haushalt und Kinder" hält, dann geht das vielleicht noch gut. Wenn du aber nicht solche Zukunftsvorstellungen pflegst, dann lass es lieber.
 

Duine

Aktives Mitglied
Für mich wäre das über 25 auch nicht mehr als Partner in Frage gekommen. Auch weil ein weiterer Punkt, den du bedenken solltest, die Mutter ist. Wenn die damit leben kann und ihn nicht längst rausgeschmissen hat, wird er vermutlich ihr Engelchen, ihr Schatz, IHR Sohn sein. Und wohin das führen kann, liest man im Internet in zahlreichen Foren immer und immer wieder. Die kann dann oft nicht loslassen, selbst wenn ihr Liebling ausgezogen ist, und erdrückt das Paar mit Aufmerksamkeit, Liebe und Einmischung. Falls sie überhaupt damit klarkommt, dass ihr eine andere Frau den Jungen weggenommen hat.
 

-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Bevor du überhaupt an ein gemeinsames Wohnen denkst, sollte der Goldjunge erstmal alleine leben. Du würdest sonst zum Mutterersatz werden.
Vom Hotel Mama direkt zu dir, kann nur in die Hose gehen.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hm...
schon wieder so ein Thread, wo es darum geht was die Person, die wir hier nicht kennen und nicht fragen können, alles falsch macht und noch viiieeell schlimmer -> alles falsch machen wird. :(

Viel wichtiger ist doch was du willst !

Klar hast du jetzt die rosa Brille auf, du hast aber den Blick für die realität nicht verloren.

Aber es scheint doch auch schön zu sein.
Warum genießt du das nicht ?

Sprich mit ihm einfach über deine Bedenken.
Sag ihm das, das du das komisch/unvernünftig/unfair findest, wie er sich deiner Mutter gegenüber verhält.
Das ist vor allem jetzt am Anfang am besten, bevor nach einiger Zeit die Blase platzt und du enttäuscht bist.

Was macht ihn für dich so sympathisch ?
Wie ist er sonst im Haushalt ?
Hilft er mal hier oder mal da ?

Beobachte dich und die Situation, gebt euch ein bisschen Zeit
und höre auf dein Bauchgefühl,
denn das liegt immer richtig. ;)

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

Gast
Das geht ja gar nicht! Mit Anfang bis Mitte 20 kann man damit ja leben, aber mit 30 ganz definitv nicht mehr. Wenn es dafür bspw. finanzielle Gründe gäbe, und er auch im Haushalt der Eltern relativ selbständig wäre, wäre es was anderes, aber so... Nee, echt nicht. Das ist sowas von unsexy! Und wie will man ein selbständiges Leben mit so einem großen Baby führen?
 

Duine

Aktives Mitglied
Ich denke, das mit dem "jetzt genießen" ohne Nachzudenken ist nicht der richtige Weg.
Ja, jetzt genießt sie es, bis sich ihr eventuell bestätigt, dass der Kerl nicht allein lebensfähig ist oder seine Mutter die Hölle.

Ob das nun nach einem halben Jahr oder einem Jahr passiert, beim ersten Urlaub, beim Zusammenziehen, wann auch immer: Falls es so ist, passiert es irgendwann. Und dann empfindet sie so viel für ihn, dass sie versucht, damit zu leben. Respekt. Oder sie kann nicht damit leben und hat ein Jahr oder noch länger an einen Kerl verschwendet, bei dem von Anfang an absehbar war, dass nichts gutes bei rumkommt. Und das wird sie quasi von jedem zu hören bekommen, mit dem sie damals drüber geredet hat. Zusätzlich zum schmerzenden Herz.

Sie sollte sich JETZT darüber klarwerden, ob sie damit leben kann, dass der Typ vielleicht alleine im Haushalt nichts auf die Reihe kriegt, weil er es nie gelernt hat. Ob sie damit leben kann, dass sie ihn da entweder erziehen oder klein beigeben und Putzfrau spielen muss.
Ob sie damit nicht leben kann.

Sie soll nicht felsenfest davon ausgehen, aber es als Möglichkeit in Betracht ziehen und es nicht einfach ignorieren.
Im ersten Fall: Rein ins Vergnügen, es kann sein, dass es ganz anders kommt. Im zweiten Fall finde ich es durchaus vertretbar zu sagen "Ne, sorry, das mit uns das wird nichts, du bist mir zu unerfahren, was das Leben angeht."
 

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