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Pflegefamilie gegen Herkunftsfamilie

Wolkenspiel

Mitglied
Hallo,
stellt euch vor ihr lebt in einer Pflegefamilie und besucht ca.alle drei Wochen eure leiblichen Eltern.
Ihr seid total zerissen,denn ihr liebt beide Familien.Aber diese Familien sind sehr unterschiedlich.
Praktisch das genaue Gegenteil voneinander.Und man selbst kann sich nicht aufteilen....
Ihr wisst,dass die Pflegefamilie besser für euch ist,aber ihr habt doch auch eure Eltern lieb.
Jedesmal wenn ihr zurück in die Pflegefamilie kommt,könnt ihr euch nicht wieder einleben.
Ihr seid wahnsinnig traurig,doch glaubt nicht,dass es sich um Heimweh handelt.
Was ist nur los? Oft geht es euch in der leiblichen Familie nicht so gut,aber ihr seid trotzdem so traurig.Wie kann das sein?
Ihr seht,dass es auch negative Dinge in der Pflegefamilie gibt,wo geht es euch überhaupt gut?
Ihr hängt zu sehr an den Familien...Ihr habt kein eigenes Leben.Keine Freunde,wei lihr viel zu schüchtern seid.Eigentlich seid ihr wahnsinnig einsam.
Was würdet ihr in der Situation tun?
 

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Vermisst

Aktives Mitglied
Hallo Wolkenspiel,
habe lange überlegt, ob ich überhaupt etwas schreiben soll.
Wie alt ist denn das Kind was so zwischen zwei Stühlen lebt?
Ich gehe mal davon aus, du bist die Pflegemutter?
Alleine die Überschrift gibt mir zu denken....Pflegefam. GEGEN
Herkunft... Wobei im Text gut die Situation beschrieben wird.
Ich bin immer für die leiblichen Eltern, wenn irgend wenn möglich,
denn es gibt so viele Kinder die unter der Situation sehr litten, dass
sie nicht bei den LE leben durften!
Wenn eine Rückführung möglich, dann sollte sie auch umgesetzt werden.
Ich bekam immer die Erklärung, dass eine Pflegefam. eine Familie auf Zeit
ist und eigentl. eine Dauerunterbringung nicht vorgesehen ist...
Denn wenn es geht, sollten die Kids immer bei den LE leben.
Ich weiß, dies wird gerne von JÄ den PE anders vermittelt.
Und da entstehen dann gerne Konflikte, die es ansonsten nicht geben würde.
Denn eigentl. sollte es doch IMMER um das Wohl d. Kindes gehen.
Ich erlebte es leider auch anders.
Da hatte sogar ein Gutachter den Verdacht, dass finanz. Gründe oder einfach
gesagt "eigene Beweggründe" eine Rolle spielten!
Das ist dann sehr traurig, denn leiden tun die Kinder so oder so...
Manche zeigen es, andere nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wolkenspiel

Mitglied
Hallo Vermisst,
danke für deine Antwort
Ich habe über mich selbst geredet,weil ich irgendwie sehr traurig war.
Wenn du möchtest,kannst du mir über deine Erfahrungen berichten.Wurde dir ein Kind weggenommen oder bist du Pflegemutter?
Wenn du nichts dazu schreiben möchtest,kann ich dich auch verstehen.:)

Lg Wolkenspiel
 

Haruko

Mitglied
hey Wolkenspiel,

Du hast Kontakt zu deinen leiblichen Eltern?
Ich lebte auch in einer Pflegefamilie aber meinen leiblichen Vater habe ich erst mit 16 kennengelernt und meine Mutter gar nicht.
Nya zu deinem Problem: Wo fühlst du dich besser aufgehoben, besser angenommen, akzeptiert?

Es muss einen Grund geben warum deine LE nicht das Sorgerecht haben.
Und in erster Linie geht es um DICH. Ich kann verstehen das es schwer ist sich zu entscheiden, das man sich hin und her gerissen fühlt. Aber du solltest die anderen erstmal in den Schatten stellen und dir darüber im klaren sein was du wirklich willst um somit zu entscheiden was das beste für dich ist.

Hast du nicht vielleicht noch weitere angehörige die du um hilfe bitte könntest? Vielleicht redest du auch mal mit einer Sozialarbeiterin vom Jugendamt?

Ich hoffe wirklich das du diese Situation meisterst:eek:

Liebe Grüße
Haruko
 

Vermisst

Aktives Mitglied
Hallo Vermisst,
danke für deine Antwort
Ich habe über mich selbst geredet,weil ich irgendwie sehr traurig war.
Wenn du möchtest,kannst du mir über deine Erfahrungen berichten.Wurde dir ein Kind weggenommen oder bist du Pflegemutter?
Wenn du nichts dazu schreiben möchtest,kann ich dich auch verstehen.:)

Lg Wolkenspiel
Hallo Wolkenspiel,
ich hatte gerade Gänsehaut, als ich las, dass es um dich pers. geht/ging.
Um deine Frage zu beantworten, ja mir wurde vor Jahren mein Kind weggeholt
und es wurde keinerlei Rücksicht auf mein Kind genommen.
Was nun heute bedeutet, dass mein Kind arge Probleme hat seine Vergangenheit
zu bewältigen.
Der Rest kommt per PN.
 
J

Jud

Gast
Hallo,
stellt euch vor ihr lebt in einer Pflegefamilie und besucht ca.alle drei Wochen eure leiblichen Eltern.
Ihr seid total zerissen,denn ihr liebt beide Familien.Aber diese Familien sind sehr unterschiedlich.
Ich kann mir das nicht vorstellen - dass Pfegekinder Pfegeltern "lieben können", und wenn doch, sollten sie dieses Gefühl mal faktisch hinterfragen.
 

Vermisst

Aktives Mitglied
Ich kann mir das nicht vorstellen - dass Pfegekinder Pfegeltern "lieben können", und wenn doch, sollten sie dieses Gefühl mal faktisch hinterfragen.
Was wäre denn daran so verkehrt?
Es gibt sogar Menschen, die starke Gefühle für ihre Peiniger empfinden...
Was ist deiner Meinung nach besser, LE die von ihren Kindern geliebt werden,
auch wenn sie misshandelt werden, oder Kinder die ihre PE lieben und liebevoll
behandelt werden?
Oder gibt es in deiner Vorstellung keine "liebenden Kinder" in Pflegefamilien?
Ich denke, man kann durchaus Menschen lieben, mit denen man nicht Blutsverwandt ist.
 
J

Jud

Gast
Was wäre denn daran so verkehrt?
Es gibt sogar Menschen, die starke Gefühle für ihre Peiniger empfinden...
Was ist deiner Meinung nach besser, LE die von ihren Kindern geliebt werden,
auch wenn sie misshandelt werden, oder Kinder die ihre PE lieben und liebevoll
behandelt werden?
Oder gibt es in deiner Vorstellung keine "liebenden Kinder" in Pflegefamilien?
Ich denke, man kann durchaus Menschen lieben, mit denen man nicht Blutsverwandt ist.
Ich bin der Auffassung, "diese Liebe", sollte sie vorkommen, ist grundfalsch, genauso wie die immense Verlogenheit gerade bei diesem Thema.

Wenn Kinder belogen und psychologisch manipuliert werden, so wie das grundsätzlich der Fall ist, ist das besonders verwerflich, auch noch "deren Liebe" in Anspruch zu nehmen, unter Vorspielung falscher Tatsachen.
 

Vermisst

Aktives Mitglied
Guten Morgen Jud!
Spielst du dabei das Geld an, was die PE bekommen?
Da ist tats. etwas wahres dran, denn es gibt Länder
da läuft das ganz anders.
Da bekommen PE kein Geld und da weiß man bestimmt,
dass die PE die man da bekommt wirklich echtes Interesse
daran haben zu helfen...
Bei manchen PE ist ein etwas faler Beigeschmack, wenn man liest,
dass sie die LE gerne "absägen" sprich "entsorgen" und sich dabei
auch noch gut vorkommen!
Leider spielen da die JÄ eine große Rolle, denn so mancher MA fördert,
dass sich LE und PE nicht ausstehen können und das wiederum wirkt sich
auf die PK aus. Und die Ablehnung des PK gegenüber der LM
ist dann leider oft die Folge.
Wird aber weder von PE noch vom JA so gesehen...
Es ist dann eher die Masche ala "Schau mal, Mama kommt dich so selten besuchen...
hast doch wirklich bei uns viel besser und wir lieben dich sehr....ob Mama das tut??"
Zumindest kommt es bei PK so an...
Na ja, wenn man sich in die Situation der PE mal rein versetzt, dann kann man
das schon verstehen. Man möchte eine ganz normale Familie sein, da hat nun mal
eine LM alle 14 Tage oder alle 4 Wo. nicht wirklich Platz.
Um den Ruf nicht nur schlecht zu machen, muss man sagen es gibt auch ganz tolle
Pflegefamilien!
 
J

Jud

Gast
Guten Morgen Jud!
Spielst du dabei das Geld an, was die PE bekommen?
Da ist tats. etwas wahres dran, denn es gibt Länder
da läuft das ganz anders.
Da bekommen PE kein Geld und da weiß man bestimmt,
dass die PE die man da bekommt wirklich echtes Interesse
daran haben zu helfen...
Bei manchen PE ist ein etwas faler Beigeschmack, wenn man liest,
dass sie die LE gerne "absägen" sprich "entsorgen" und sich dabei
auch noch gut vorkommen!
Leider spielen da die JÄ eine große Rolle, denn so mancher MA fördert,
dass sich LE und PE nicht ausstehen können und das wiederum wirkt sich
auf die PK aus. Und die Ablehnung des PK gegenüber der LM
ist dann leider oft die Folge.
Wird aber weder von PE noch vom JA so gesehen...
Es ist dann eher die Masche ala "Schau mal, Mama kommt dich so selten besuchen...
hast doch wirklich bei uns viel besser und wir lieben dich sehr....ob Mama das tut??"
Zumindest kommt es bei PK so an...
Na ja, wenn man sich in die Situation der PE mal rein versetzt, dann kann man
das schon verstehen. Man möchte eine ganz normale Familie sein, da hat nun mal
eine LM alle 14 Tage oder alle 4 Wo. nicht wirklich Platz.
Um den Ruf nicht nur schlecht zu machen, muss man sagen es gibt auch ganz tolle
Pflegefamilien!
Guten Morgen!
Auch eine Eselin würde denken, das Fohlen würde sie lieben, dabei nutzt sie lediglich die wirtschaftliche Abhängigkeit des Kindes und die Unerfahrenheit und den Verlust des Mutter- bzw. Familienschutzes aus.
Dazu werden die Kinder ja dann auch entfremdet und meistens erziehen Pflegefamilien das PK "in einem Abwasch".

In anderen Ländern scheint man Kinder auch ohne einen Tausender oder mehr extra zu erziehen - danke für die Auskunft!

Und: Natürlich sind die allerallermeisten Kindesentzüge auf angebliche Vernachlässigungen zurückzuführen, die natürlich hausgemacht sind bzw. dass die Familien in derart missliche Lagen gedrängt werden.

Den Pflegekindern bleibt ja nichts anderes übrig - irgendwo muss die Liebe ja hin.
 
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