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Pfeiffersches Drüsenfieber / chronisch (?)

bin-kein-psycho!

Neues Mitglied
Hallo miteinander,

Ich bin 27 Jahre, Mutter zweier Jungs und leide seit ca.9 Jahren an Unterbauch und Rückenschmerzen. 1999 wurde bei mir daraufhin eine Bauchspiegelung und eine Darmspiegelung gemacht. Ohne Ergebniss, also alles in Ordnung. Die Jahre daraufhin bin ich von Arzt zu Arzt gerannt, bis 2003 (durch wochenlanger Quälereilerei) ein Arzt mich zum Röntgen und zum Kernspinnt geschickt hat. Mit der Antwort, Entzündung in der LWS war ich erstmal glücklich und hoffte das es aufwärts geht.(das erklärte auch immer das nicht stimmende Blutbild-erhöhte weiße Blutkörperchen) Mir wurde auch alles genau erklärt und ich war mir sicher: Das is es!
Allerdings sollte ich es sicherheitshalber noch bei meiner Frauenärztin abklären lassen.

Ich bekam Tabletten dagegen. (ca.3Jahre lang) Massagen und Krankengym.Sogar eine Mutter-Kind wurde mir genemigt. Mir wurde später Sport empfohlen und so begann ich Fussball zu spielen. (Ein Jahr lang!)
Aber leider, es wurde nichts besser. Nur noch schlimmer.
Meine Frauenärtzin hat mich dann letztendlich Silvester ins KH einliefern lassen, da alles nach einer Eileiterschwangerschaft ausschaut. Es wurde meine Spirale gezogen (Danke! Lag ja erst ein Jahr) es wurde eine Gebärmutterausschabung gemacht und gleich ne Bauchspiegelung noch mit. Kein Ergebniss! Die Beschwerden sind immer noch da.

Mein Arzt wollte mir einfach weiter Tabletten geben (die ja schon gar nichts mehr helfen) und alle 14 Tage Blut nehmen. Daraufhin hab ich gewechselt und mein jetziger Arzt hat mir noch stärkere Tabletten verschrieben (Morphium ersatz) und mich nochmal zum Röntgen geschickt.
Das gleiche Spiel. Massagen und Krankengym würden helfen (eine Entzündung schliest er jedoch aus)
Allerdings möchte er mich gerne 3 Monate in ein Krankenhaus schicken um alles auszutesten. (Danke das ich wieder das Gefühl habe, nicht ernst genommen zu werden! Hallo? Ich bilde mir das nicht ein!)
Egal. Nach 2 Wochen Krankengym war ich heute dann bei einer Muskeltestung bei meiner Therapeutin.
Diese meinte jetzt chronisches PDF, erklärte mir alles genau und meint das es eindeutig wäre. Jetzt soll ich 6 Wochen Vitamine nehmen und erneut kommen.
Nächste Woche möchte ich mir jetzt Blut nehmen lassen, und das "überprüfen" lassen.


Lange Rede, kurzer Sinn.
Was soll ich denn noch machen?! Ich will nicht länger als Simulant dastehn, mir blöd vorkommen wenn ich zum Arzt gehe. Endlich schmerzfrei sein! Ich möchte endlich wissen an was es denn liegt. Kann es denn diese chronisches PDF sein? Ich lass mich doch nicht "einweisen" und auf die Psyche letztendlich schieben,wenn es das ist.

Meine Symtome: (wenn man das so sagen kann)
Rückenschmerzen, allgemein tut mir alles weh, Unterbauchschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmezen, ständig müde (auch nach langen Schlaf - wenn ich den mal habe) bin ständig gereizt, kann mich kaum konzentriern....und und und.

Kann mir einer von Euch nen Tipp geben??? Seid so lieb, denn ich weiß net mehr weiter....

Lieben Gruß
 

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Micky

Sehr aktives Mitglied
Bist Du komplett neurologisch untersucht worden?

Verschiedene Erreger könnten es auch sein (chron.Borreliose z.B.)--dort sieht man es aber NICHT immer bei "normalen" Tests (Antikörper) ,sondern oft
nur durch "indirekten Nachweis " -> Lymphozytendifferenzierung oder
LTT-Tests.
Auch eine Nervenschädigung durch andere Sachen( Schwermetalle,Gifte...)
würde ich ausschließen lassen.

Kann man ohne Kenntnis ALLER Laborwerte u.Fakten sowieso nur grübeln...

Heftigste Schmerzen im Unterbauch macht auch die interstitielle Zystitis.
Also: auch urologische Abklärung! Die Diagnose dauert im Schnitt(!) über 8Jahre...bereitet Leiden ohne Ende...und wird oft völlig übersehen...

Ist bei Dir mal eine Schmerzmittelsubstitution gemacht worden: Antidepressiva zur Senkung der "Schmerzbelastung" ?


Weil bei Dir Entzündungen gefunden wurden -- würde ich echt noch mal
z.B. in die Infektionsspezialambulanz einer Uni-Klinik gehen.
Etliche "Verursacher" sind nur durch (teure) Spezialtests zu finden.


Der Empfehlung,Dich im KH durchchecken zu lassen,würde ich UNBEDINGT
Folge leisten! Hier kommen sehr viele Differentialdiagnosen in Betracht.
 

puschl

Mitglied
Hallo bin bin-kein-psycho!

meine Tochter hatte auch das PDF da war sie gerade was über 3 Jahre alt.
Sie hat sehr lange darunter gelitten,obwohl es immer heisst,bei Kinder gibt es sowas nicht.
Sie war nach der Erkrankung immer anfällig für alle Krankheiten,immer Müde unsausgelichen und,und .....
Dieser Zustand hielt nochmals was über 1 Jahr an.
Vitamine und so haben leider nicht geholfen,der Körper hat sich dann mit der Zeit wieder selber regeneriert(hoffe das es richtig geschrieben ist :eek:)
Was früher in einem Forum das hieß EBV-Forum das war ein super Forum,leider gibt es dieses heute nimmer.
Aber schau mal in diesem Forum nach Ichbinsomü.de - Die Community für chronisch Kranke - Powered by vBulletin
Das ist der Nachfolger von diesem EBV-Forum.
Dort kannst du deinen Thread auch mal posten wenn du möchtst,dort wird dir dann geholfen so gut es geht.

Gruß
Puschl
 

Artemisia

Aktives Mitglied
Das PD wird leider häufiger chronisch als angenommen. Für einen Teil der Beschwerden kann es auch verursachend sein.
Allerdings solltest du folgendes bedenken: durch mehrmaliges Bauchspiegeln entstehen jede Menge Vernarbungen im Bauchbereich. Die Endoskopie ist nicht so schonend wie man glaubt. Immerhin werden 3 Löcher in deine Bauchdecke gebohrt. Dadurch schiebt sich immer Bauchfell an die offenen Stellen und es entstehen Narben und Verwachsungen. Bei manchen Patienten machen diese Verwachsungen dann mehr Schmerzen und Beschwerden als die, die ursprünglichen, die zu dem Eingriff führten. Hier könnte Neuraltherapie hilfreich sein, um schon mal den "Narbenschmerz" auszuschalten.
Schmerzmittel haben die Eigenschaft bei Dauergebrauch selbst wieder Schmerzen zu verursachen. Auch hier wäre also an einen Schmerzmittelentzug in einer Schmerzklinik zu denken!
Bei einer so langen Krankengeschichte überlagern sich in übelster Weise ursprüngliche Krankheit und Behandlungsfolgen. Das macht die Geschichte so verworren.
Du solltest unbedingt einen Schmerztherapeuten aufsuchen, der auch Naturheilverfahren anwendet (Akupunktur, Neuraltherapie, etc.), um diesen "Gordischen Knoten" wieder zu entwirren.
Wie sind denn deine Leberwerte (Bei chron. PD oft unspezifisch erhöht)? Wurde mal ein Bauchultraschall gemacht und geschaut ob die Milz vergrößert ist.
Mit Vitaminen alleine wirst du nicht weit kommen.....
 

bin-kein-psycho!

Neues Mitglied
Danke erstmal für die Antworten.

Heute war ich beim Blut abnehmen und muß jetzt bis Donnerstag warten, ob sich der Verdacht bestädigt.
Meine Frauenärztin hat die weißen Blutkörperchen mal wieder bemängelt, da se bei mir seit nach der OP im Januar immer noch auf 13.700 sind.

Jetzt schau mer hald mal. Hauptsache es würde endlich was rauskommen!
 
G

gilraen

Gast
meine Tochter hatte auch das PDF da war sie gerade was über 3 Jahre alt.
Sie hat sehr lange darunter gelitten,obwohl es immer heisst,bei Kinder gibt es sowas nicht.
Sie war nach der Erkrankung immer anfällig für alle Krankheiten,immer Müde unsausgelichen und,und .....
Dieser Zustand hielt nochmals was über 1 Jahr an.
Vitamine und so haben leider nicht geholfen,der Körper hat sich dann mit der Zeit wieder selber regeneriert(hoffe das es richtig geschrieben ist :eek:)


hallo puschl,
überall höre und lese ich, dass das pdf bei kindern nicht chronisch verlaufen kann ... bei meiner tochter (jetzt 4) deutet aber alles darauf hin (sie hatte es vor einem dreiviertel jahr) und erstmals höre ich jetzt (von dir), dass es also auch bei kindern solche verläufe gibt. gut und schlecht zugleich. gut, weil wir uns nicht mehr den kopf zerbrechen müssen, was es sein könnte. schlecht - weil uns das alles fertig macht. verschiedene ärzte (auch homäopathen) waren bis jetzt keine hilfe. für die ist die sache mit dem eppstein barr virus vorbei. aber es spricht eben alles dagegen. (ständig erhöhte temperatur, appettitlosigkeit, bauschmerzen, große müdigkeit, abgeschlagenheit, gereiztheit, energielosigkeit).

du schreibst, dass sich bei deiner tochter der körper irgendwann selbst regeneriert hat ... zwar beruhigend, andrerseits aber auch eine qäulende vorstellung, einfach abwarten zu müssen, ohne zu wissen wie lange das dauert. war sie in behandlung? hast du irgendeinen tipp für mich? arzt / kh / ernährung / medikamente / schüsslersalze / globuli? nächste woche konsultieren wir eine neue/andere ärztin. wäre sehr hilfreich wenn du mir noch ein bisschen was über den verlauf der krankheit bei deiner tochter schreiben könntest, damit ich weiß, was ich sagen und fragen, worauf ich hinweisen und was ich wissen muss. :confused:
 

puschl

Mitglied
Hallo gilraen,

ob es bei Kinder chronisch verlaufen kann,kann ich dir leider nicht sagen.
Ich weiß nur eins,unsere Tochter hatte damit lange zutun mit der Krankheit.
Es wurde ihr nochmals Blut abgenommen,aber es waren keine Anzeichen mehr da zu dem PDF.
Aber man kann mir sagen was man will,es gehörte noch alles zu dem PDF.
Wir haben von unserem DOC Vitamin D bekommen.
Ansonsten hilft nichts bei PDF.
Nach 1 Jahr etwa fing dann an meine Tochter wieder normal zu essen,erhöhte Temperatur,Appettitlosigkeit,Bauschmerzen,große Müdigkeit,Abgeschlagenheit,Gereiztheit,Energielosigkeit waren dann wie weggeblasen.
Nein,unsere Tochter war nicht in Behandlung danach,jeder DOC sagt dir damit muss der Körper selber fertig werden.
Man muss dann auch alles selber bezahlen wenn man zu einem DOC geht der sich ein wenig mit der Sache auskennt und ich kenne leider keinen.
Für das Vitamin D muss man ja schon selber aus der Tasche eigentlich bezahlen.
Aber unser DOC sagte,dass Kind hat PDF schreib das mit aufs Rezept,da bekommt man es frei.
Ausser unser DOC der hatte sofort auf das PDF getippt und uns nicht als bescheuert gehalten was viele Ärzte machen.
In dem Thread von mir habe ich doch einen Link eingesetzt klicke mal drauf da kommst du zu einem anderen Forum.
Melde dich dort an und frag auch mal in diesem Forum nach.
Dort steht auch ein DOC drin der in Hamburg ist der sich mit solchen Dingen gut auskennt.
Der DOC ist aber sehr teuer,wie soll es auch sein man muss ihn aus eigener Tasche bezahlen :mad:

Das einzigste was du dem neuen DOC von euch her sagen kannst, er soll deiner Tochter nochmals Blut abnehmen.
Wenn deine Tochter Angst hat vor dem picks der Spritze,frag deinen neuen DOC ob er nicht dieses Pflaster hat was in die Armkulle rein geklebt wird und diese Stelle dann betäubt.
Das Pflaster muss ca. eine halbe Stunde drauf bleiben und deine Tochter bemerkt den Pickser nimmer.
Es muss aber ein extra Bluttest sein,weil bei dem normalen kann man nichts von dem PDF feststellen.
Sag dem DOC das du vermutest das die Symptome noch von dem PDF stammen.
Es gibt leider keine Medis oder sonstiges was dabei hilft.
Der Körper muss wirklich damit selber fertig werden.
Lass deine Tochter sich soviel ausruhen und sich hinlegen wie sie möchte das hilft dem Körper auch schon eine Menge.
Ich habe unserer Tochter Hühnersüppchen,Stangeneis,eingeweichte Cornflakes,Fruchtzwerge und solche Dinge zu essen gegebnen.

Ich weiß das PDF ist ganz schlimm bei Kinder wenn es nicht normal verläuft.
Man kann seinem Kind nicht helfen und man weiß es geht ihm nicht gut,dass geht durch Mark und Knochen.

Wünsche deiner Tochter das sie es ganz,ganz schnell überstanden hat und es ihr bald wieder besser geht.

Gruß
Puschl
 
G

gilraen

Gast
danke puschl, für deine schnelle antwort. irgendwann werdens dann wohl auch wir hoffentlich überstanden haben. der link, den du das letzte mal mitgeschickt hast, hat nicht funktioniert ... ich versuchs aber gleich nochmal.
alles gute und liebe grüße, gilraen
 
G

Gast

Gast
Hallo "Bin-kein-Psycho" :)

Als ich dein Bericht gelegesen habe, konnte ich mich sofort mit dir identifizieren!! Endlich mal jemand dem es genau gleich geht! Ich bin langsam echt am Ende mit meinen Nerven :(
Ich habe praktisch di gleichen Symptome wie du: Nacken- und Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Muskel und Gelennkschmerzen (wie du sagt eigentllich alles tut mir weh), ständig müde, auch nach genügend Schlaf und Schwindel habe ich auch noch (was das mühsamste ist :(). Ich habe schon jegliche Abklärgungen gemacht wie Schildrüse, Röngten, Bauchspiegelung, Krankengymnastik usw. abr nichts kam raus!
Jetzt bin ich bei einem guten Hömopath, der mir eben auch sagte, dass ich das Pfeifferische Drüsenfieber habe und zwar chronisch!! Ich nehme jetzt seit knapp 2 Monaten spezielle Medis auf pflanzlicher Ebene und hoffe dass bald eine Besserung vorliegt....
Deshalb wollte ich jetzt bei dir fragen wie es dir geht momentan?? Dein Bericht ist schon von 2008!

Liebe Grüsse Joëlle
 
G

Gast

Gast
Hallo zusammen! Ich weiss gar nicht genau wie ich anfangen soll. Ich hab ständig Herzrasen, Blutdruckschwankungen und bin total müde und gerädert...ausserdem Schlafwander ich seit ca 6 Monaten...War gerade im Schlaflabor wegen der Schlafwandlerei und die haben mir gesagt das ich mich auf EBV testen lassen soll. Hab also am Montag Blut abnehmen lassen und heute nachgefragt: Mein Hausarzt sagt es sei keine akute Infektion sondern eine abgelaufene. Der AK Wert sei wohl normal bis 20 ich hätte einen Wert von 640! Man könne da so oder so nix machen und müsse das aussitzen...
Jetzt ist meine Frage was ich tun kann damit es mir endlich besser geht und damit meine Blutdruck und Pulsschwankungen verschwinden die ich trotz Valsartan 320 und Metoprolol 100 habe...diese Müdigkeit macht mich fertig, komme überhaupt nicht in die Gänge...über einen Tipp wäre ich sehr sehr dankbar! Vor allem wie stelle ich fest ob das eine chronische Geschichte ist??

Viele müde Grüsse Anne
 

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