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Periode hört nicht auf

zitronentee

Mitglied
Hallo zusammen,

ich nehme seit Jahren Psychopharmaka, wovon meine Periode ausbleibt.
Nun bin ich seit April 2015 dabei, ein Medikament abzusetzen. Im Sommer hatte ich Schmierblutungen, war dann beim Gyn, weil es nicht aufhörte und die verschrieb mir Hormontabletten. Hab davon voll die Depressionen bekommen und nach 10 Tagen meine Periode. Dann war Ruhe.
Jetzt ca. 5 Monate.
Ich bin immer noch dabei, mein Psychopharmaka abzusetzen.
An Heiligabend bekam ich dann ganz unerwartet Schmierblutungen und am 1. Weihnachtsfeiertag habe ich total heftig meine Periode bekommen. Die ging bis heute so mittelmäßig weiter.
Nun heute ist der 7. Tag und ich habe sie immer noch. Langsam kommt es mir komisch vor.
Ich hatte das schon mal und da musste eine Gebärmutterausschabung gemacht werden.
Da ich im Moment bei meiner Mutter zu Besuch bin und 430 km von mir Zuhause weg bin dachte ich, dass ich bei mir Zuhause zum Gyn gehe, wenn es bis Dienstag nicht besser ist.
Ich habe Angst, dass ich wieder zur Gebärmutterausschabung muss.
Wie lange darf die Blutung denn insgesamt dauern? Und muss ich nach der Blutung irgendwelche Werte überprüfen lassen, wie z.B. den Eisenwert?

Vielleicht weiß ja jemand was.
Hab echt Angst.

Liebe Grüße,
zitronentee
 

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Adria78

Aktives Mitglied
Ich hatte mal eine sehr starke Blutung von einem Monat. Der Frauenarzt hat nichts gemacht, weil es nur eine "einmalige" Sache war. Musste auch keine Hormone deswegen nehmen, wurde mir aber angeboten.

Allerdings ist bei dir das Problem ja ständig vorhanden. Also das mit der Periode etwas nicht stimmt. Mein Rat: Suche doch mal einen Hormonspezialisten auf. Also jemand, der "mehr" ist als ein Frauenarzt. Weil es kann auch an Schilddrüse oder sonstwas liegen. Und einfach wild nur Homontabletten zu verschreiben (was Frauenärzte gerne machen) ist dann nicht die Lösung.
 

Lena7

Sehr aktives Mitglied
Du kannst mal versuchen Wackelpudding, "Götterspeise" zu essen. Also mehr als eine Portion natürlich.Das soll bei stärkeren Blutungen helfen. Ob es so ist, weiß ich nicht. Einen Versuch ist es Wert.
 
G

Gast

Gast
Wackelpudding, Ob es so ist, weiß ich nicht
Da ist außer Gelatine nur noch Zucker und Farbstoff drin, sonst nix.
Das hilft nicht, schadet aber auch nicht, also mach`s ruhig.
Andauernde Blutungen haben eine Ursache.
Bei einer zu lange andauernden Blutung spielen in erster Linie körperliche Probleme eine Rolle.
Darüber hinaus können auch seelische Belastungen erheblichen Einfluß auf den Zyklus nehmen.
Bei Blutungsveränderungen ist es daher im Zweifelsfall immer angezeigt, den Arzt aufzusuchen, um eine Erkrankung definitiv ausschließen zu können.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Ich würde dir zu Pulsatilla C30 raten von der DHU Apotheke.
Pulsatilla wirkt bei zu starker Blutung und auch bei zu geringer Blutung.
Das bringt das ganze so ins Gleichgewicht.

Welches psychopharmaka nimmst du denn, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüsse Pecky
 

PsychoSeele

Urgestein
Hallo zitronentee,

ich kenne das Problem auch. Ich nehme meine Antidepressiva allerdings weiterhin.
Seit dem ich diese nehme, habe ich nur zwei bis drei mal im Jahr meine Periode. Wenn sie dann kommen sind sie extrem stark und dauern ca 3-4 Wochen. Trotzdem kommt mein Körper gut damit zurecht, dh, ich habe keinen großen Eisenmangel, da ich diese so selten habe.

Der Gyn meinte, das es mit den AD's zusammen hängt. Das könnte bei dir auch der Fall sein. Wahrscheinlich wird es länger dauern bis sich dein Zyklus normalisieren wird.

Wenn du angst hast in eine Eisenmangelanämie zu rutschen, dann nehme vorbeugend leichte Eisenpräparate oder achte auf eine ausgewogene Ernährung. Melissentee während der Periode wirken entkrampfend.


Liebe Grüße
SchwarzeSeele
 
G

Gast

Gast
Hallo.

Mir hat erst Agnus Castus und später die Gestagen-Pille jeweils dauerhaft gegen anhaltende, starke Blutungen geholfen.
Allerdings wurden die nicht von Psychopharmaka ausgelöst.

Einen Versuch ist es sicherlich trotzdem wert.
Wobei ich dazu sagen muss Agnus Castus regt die Libido an und steht in Wechselwirkung mit hormonellen Verhütungsmitteln.

Akut können Hirtentäschel und Schafgarbe in Teeform (Apotheke) Abhilfe gegen die Blutung schaffen und sie zumindest mildern.
Wenn du länger als sieben Tage durchschnittlich oder stärker blutest, kann eisenreiche Ernährung (Rote Beete, Leber, schwarze Johannisbeere) nicht schaden.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich allgemein nicht mehr so stark geblutet habe seitdem ich regelmäßig Eisen als Nahrungsergänzungsmittel einnehme.
War aber auch notwendig, da ich körperlich durch den Blutverlust angefangen habe zu schwächeln.

Mit der Gestagenpille fällt dieses Problem nun glücklicherweise ganz weg, was für mich schon eine große Erleichterung ist, allerdings wirkt die wohl nicht immer ganz problemlos.
 

Lena7

Sehr aktives Mitglied
Klar ist da nichts anderes drin. Gelatine wurde früher von Hebammen, Frauen die nach der Geburt stärkere Blutungen hatten empfohlen.
 
G

Gast

Gast
Nun, wenn's von Hebammen kommt, schadet jedenfalls nicht?
Ist nur die Frage der Dosierung zu klären, weil auch Naturheilmittel sind nicht ohne und <haben Nebenwirkungen.
Nur ein Arzt kann entschieden ob das ausreicht.
Ist keine Warze so was, die geht auch durch ( besprechen ) weg, garantiert!
 
G

Gast

Gast
Klar ist da nichts anderes drin. Gelatine wurde früher von Hebammen, Frauen die nach der Geburt stärkere Blutungen hatten empfohlen.
Stimmt schon, das hilft etwas.
Aber halt nur gegen die Symptome , nicht gegen die Ursachen.

Bei Antidepressiva wird ja auch Einwirkung auf die Hormone genommen und zwar nicht eben wenig.
Dadurch entstehen oftmals Hormonstörungen, die sich eigentlich behandelt gehören, weil sie auf Dauer mehr Schäden als nur starke Blutungen anrichten können und zwar im gesamten Körper und Immunsystem.
Dafür gilt es dann die sanfteste Lösung zu finden und zwar professionell.

Aber zum Übergang oder im Notfall geb ich Lena Recht.
Da kann man ruhig Wackelpudding versuchen, der hat sicherlich die geringsten Nebenwirkungen und hilft bestenfalls sogar ganz gut. :)
 

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