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Perfektionismus - Wenn man von sich selbst immer das Maximum erwartet

A

Aufgeben 2012

Gast
Wie definiert ihr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit?

Bei mir (29) ist es seit der Realschule als ich Nachhilfe bekam so gewesen dass ich vom faulen Schüler einen unheimlichen Erhgeiz entwickelt habe und dabei über das eigentliche Ziel bis heute immer wieder hinausschieße.

Ich stecke mir unheimlich hohe Ziele und Ansprüche, an denen ich dann wieder zerbreche wenn ich sie nicht erreiche.

Auf Klausuren habe ich stets mind. die dreifache Zeit im vergleich zu anderen gelernt und trotzdem kam nicht das Maximale, also eine 1 raus. Ich kann irgendwie nie zufrieden sein, wenn ich etwas schaffe denke ich immer ich hätte es noch besser machen können. Kleine Erfolge nehme ich gar nicht wahr obwohl ich vielleicht damit zufrieden sein könnte. Wenn ich in den Augen anderer was geleistet habe denke ich selbst das war ja noch gar nichts. Dieser tägliche Drang zum Perfektionismus macht mich allmählich ziemlig fertig. Beim Bowling koche ich innerlich wenn ich nicht mehrfach Strikes werfe, andere sehen einfach nur den Spaßfaktor.

HILFE !!
 

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Silvestergirly

Aktives Mitglied
Wie definiert ihr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit?

Bei mir (29) ist es seit der Realschule als ich Nachhilfe bekam so gewesen dass ich vom faulen Schüler einen unheimlichen Erhgeiz entwickelt habe und dabei über das eigentliche Ziel bis heute immer wieder hinausschieße.

Ich stecke mir unheimlich hohe Ziele und Ansprüche, an denen ich dann wieder zerbreche wenn ich sie nicht erreiche.

Auf Klausuren habe ich stets mind. die dreifache Zeit im vergleich zu anderen gelernt und trotzdem kam nicht das Maximale, also eine 1 raus. Ich kann irgendwie nie zufrieden sein, wenn ich etwas schaffe denke ich immer ich hätte es noch besser machen können. Kleine Erfolge nehme ich gar nicht wahr obwohl ich vielleicht damit zufrieden sein könnte. Wenn ich in den Augen anderer was geleistet habe denke ich selbst das war ja noch gar nichts. Dieser tägliche Drang zum Perfektionismus macht mich allmählich ziemlig fertig. Beim Bowling koche ich innerlich wenn ich nicht mehrfach Strikes werfe, andere sehen einfach nur den Spaßfaktor.

HILFE !!
Du redest mir aus der Seele.
Ich selber war oder bin auch nicht mit dem zufrieden was ich leiste.
Ich habe einen Mittleren Bildungsabschluss von 2,3 und war die klassenbeste, bin ich nichtb zu frieden, ich weis das ich besser hätte sein können.
Ich will auch immer das maximum von allem. Ich wünschte ich könnte mein Abitur machen mit kleiner als 2
aber da swird nie so sein und das frustriert mich maßlos.

mich macht dieser Perfektionismums auch kaputt. Ich komme auch nur schwer von der schiene runter, aber letztendlich sollten wir beide damit anfangen uns zu loben. Einfach immer wieder lobne und vllt hilft das ich weis auch nicht =(
 
A

Andersson

Gast
Wie definiert ihr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit?

Bei mir (29) ist es seit der Realschule als ich Nachhilfe bekam so gewesen dass ich vom faulen Schüler einen unheimlichen Erhgeiz entwickelt habe und dabei über das eigentliche Ziel bis heute immer wieder hinausschieße.

Ich stecke mir unheimlich hohe Ziele und Ansprüche, an denen ich dann wieder zerbreche wenn ich sie nicht erreiche.

Auf Klausuren habe ich stets mind. die dreifache Zeit im vergleich zu anderen gelernt und trotzdem kam nicht das Maximale, also eine 1 raus. Ich kann irgendwie nie zufrieden sein, wenn ich etwas schaffe denke ich immer ich hätte es noch besser machen können. Kleine Erfolge nehme ich gar nicht wahr obwohl ich vielleicht damit zufrieden sein könnte. Wenn ich in den Augen anderer was geleistet habe denke ich selbst das war ja noch gar nichts. Dieser tägliche Drang zum Perfektionismus macht mich allmählich ziemlig fertig. Beim Bowling koche ich innerlich wenn ich nicht mehrfach Strikes werfe, andere sehen einfach nur den Spaßfaktor.

HILFE !!
Es kann natürlich sein, dass Du mit diesem Perfektionismus auch Anerkennung erhalten willst.
Vielleicht mehr als andere? Wäre es auch möglich, dass Du diesen Perfektionismus in gewisse Bahnen leiten solltest, falls es nichts mit Anerkennung zu tun hat. Perfektionismus in bestimmten Dingen kann ja auch durchaus positiv sein. Ist eben ein zweischneidiges Schwert. Perfektionismus kann in einem Job zum Burning Out führen und in einem anderen Job Dich erfüllen. Da Du aber hier schreibst, scheinst Du ja mit den Ansprüchen, die Du an Dich stellst nicht zufrieden zu sein. "Ein Gehen lassen" scheint nicht mehr möglich. Du schreibst von "Drang". Können wir das Wort auch durch "Zwang" ersetzen? Hmh. An deiner Stelle würde ich versuchen oder trainieren bestimmte Sachen einfach nicht "perfektionistisch" anzugehen. Das ist am anfang bestimmt schwierig. Aber setzt dir doch einfach ein paar Ziele, wo Du dir sagst "Da lasse ich mich gehen". Bowling mal nur als Spass betrachten. Der Perfektionismus sollte dich nicht bestimmten, sondern Du solltest sagen "hier muss ich gut sein" und dort "das kann ich locker angehen".
 
D

Dr. Rock

Gast
Bei mir (29) ist es seit der Realschule als ich Nachhilfe bekam so gewesen dass ich vom faulen Schüler einen unheimlichen Erhgeiz entwickelt habe und dabei über das eigentliche Ziel bis heute immer wieder hinausschieße.
Vielleicht hast du seit deinen "faulen Tagen" das Gefühl, dass du etwas aufholen musst und jagst deswegen einem Zustand des unbedingten "perfekt seins" hinterher?

Da könntest du dir zum einen bewusst machen dass wenn du heute das gestern aufzuholen versuchst, du dann morgen versuchen wirst, das heute aufzuholen...heißt, du rennst deinem eigenem Schwanz hinterher, wenn du verstehst wie ich das meine. ;)

Denn ich kenne das auch von mir, ich hab auch oft die Idee, ich müsste etwas aufholen was ich früher nicht geschafft habe bzw. mir versagt geblieben ist. Dagegen hilft die Überlegung, dass man auch früher immer stets all das getan hat, wozu man wirklich auch in der Lage war und es keinen Grund gibt bzw. Sinn macht, etwas krampfhaft aufholen zu wollen.

Außerdem gibt es den Zustand "perfekt" sehr wahrscheinlich gar nicht denn es wird dir so oder so immer irgend etwas auffallen, womit du nicht zufrieden bist und was du denkst, noch besser machen zu müssen...was möglicherweise in einen Burn Out führen könnte...
 

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