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Partner trinkt immer mehr, nimmt des öfteren andere Drogen

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Gast lisa

Gast
Mein Partner trinkt des öfteren gerne. Seid über einem Jahr. Zwar gab es mal phasen wo er sagte, er will damit aufhören , doch die hielten nicht lange an....Diese Woche habe hat er viel konsumiert. Schon um 10 Uhr fing er an Bier zu trinken. Trank den ganzen Tag. Vorgestern auch.Abends kam dann noch ein Freund vorbei, der noch mehr alkoholische Getränke dabei hatte.Dabei hatte es mich mega erschrocken , wie er ein Getränk ( einen kurzen ) eins nach dem anderen quasi schon verschlang....jetzt will er zudem noch mit einem Freund zusammen, der aufjedenfall ohne Bier nicht mehr leben kann. Dadruch das mein Partner jeden Tag auch Kontakt zu diesem Kollegen hat, fing er mehr zu trinken an. Die erste Flasche ist meist schon gegen 10 Uhr morgens auf. Zudem kommt es hinzu,dass mein Partner noch andere Drogen nimmt... Früher nur alle paar Monate. Und jetzt einmal die Woche. Die ziehen sich immer gerne was durch die Nase. Dies ist auch mehr durch den Kollegen meines Partners geworden. Ich habe angst und mache mir sorgen. Ich weiß nicht, wie ich es ihm.erklãren soll. Denn er ist ziemlich kompliziert, nimmt keine guten Ratschläge an und lãsst sich eher negativ beeinflussen. Selbst bei Kleinigkeiten stellt er sich auf stur und meckert rum. Ich möchte gerne selber das er begreift was er da macht und mir antut. Aber ein Ultimatum zu stellen finde ich blöd und funtkioniert sowieso nicht
 

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GrayBear

Gast
Hallo Lisa,

Dein Freund ist ein Alkoholiker und dazu noch rauschgiftsüchtig. Meinst Du wirklich, dass Deine Stimme da auch nur noch ein wenig zählt? Du hast ihn bereits an seine Süchte verloren. Hier geht es nicht mehr um ein Ultimatum, wenn das alles so ist, wie Du es bescheibst, sondern es geht nur noch darum, wie sehr das alles noch eskalieren muss, bis Du Dir einen Plan-B überlegst und Dich schützst. Alkohol verändert JEDEN bei einem solchen Konsum und das ist oft unumkehrbar. Kennst Du den Begriff der Ko-Abhängigkeit? Lies das mal im Internet nach.

Ich wünsche Dir offene Augen, Kraft und gute Entscheidungen. Es könnte 5 vor 12 für Dich sein.
Alles Gute
 
Zuletzt bearbeitet:

Querdenker

Aktives Mitglied
Hallo Lisa,

du hast leider nicht geschrieben, was er dir bedeutet bzw. wie viel du für ihn empfindest. Als Außenstehender sehe ich das genauso wie die anderen Antworter als Zug abgefahren, Bogen überspannt oder auch nicht mehr lösbar an. Er ist ein Mann und die machen sowas, solange die Frau irgendwie mitmacht. Das Gemecker und Gemotze geht zum einen Ohr rein und zum anderen ...

Für mich ist klar, hier hilft nur Eines: An dich selbst denken und handeln. Theoretisch besteht dabei sogar noch die beste Möglichkeit, dass er das als Schuss vor dem Bug wahrnimmt und sich ändert. Und dann könntest du ja noch immer deine Meinung ändern.

LG
 
G

Gast

Gast
In diesem Fall hilft nur Null- Toleranz.
Meckern und Mahnen bringt bei einem Süchtigen nichts mehr.

Pack Deine Sachen, erkläre ihm weshalb Du ausziehst und dann verschwinde vorläufig.
Schildere ihm klar und deutlich was passieren muss damit Du die Beziehung mit ihm wiederaufnehmen kannst.
Sollte er weitersaufen und seinen Konsum nicht einstellen ist mit Dir nicht mehr zu diskutieren.
Wenn er sein Alkoholproblem gelöst hat, dann kann er sich wieder bei Dir melden und dann sieht man weiter.

Du musst in dieser Hinsicht gnadenlos und hart bleiben.
Denn bei einer Sucht gibt es keine Kompromisse.

Wenn Du ihm noch wichtig bist, dann wird er sehen, dass er Dich verlieren wird, macht er weiter wie bisher.
Dann wird er gegen seine Sucht vorgehen.
Und besser handelst Du heute als morgen, weil eine Sucht immer schlimmer wird.
 

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