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Panikanfälle in der Nacht

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calimera

Gast
Eigentlich bewältige ich den Alltag gut aber die Panikatacken kommen Nachts!
Früher habe ich ab und an mal hyperventiliert aber es hörte dann irgendwann von selbst auf!
Ich bin bereits ein paar Mal schreiend aufgewacht! Manchmal habe ich das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen und japse wie wild nach Luft! Sitze dann im Bett und mein Herz rast wie wahnsinnig-
Leider kann ich mich an keine Träume erinnern aber diesen Zustand hatte ich bereits öfter. Es ist ein Gefühl, als müsse man sterben aber schafft es gerade noch dies zu verhindern!
Kennt das jemand von Euch? Wie seid ihr damit umgegangen?
Hat es irgendwann von selbst aufgehört oder habt ihr eine Therapie gemacht?
 

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chrismas

Gast
Eine Therapie macht erst Sinn, wenn man weiß, was der Auslöser ist, daher würde ich erst einmal ein Schlaflabor besuchen, bevor ich an eine Therapie denken würde, an deiner Stelle.
 

somebody

Aktives Mitglied
Hallo calimera,
ich würde Dir dazu raten mal ein paar mal zum Therapeuten zu gehen.
Vielleicht kann dieser Dir helfen.


@chrismas
Naja, manchmal findet man erst den Auslöser, wenn man eine Therapie hat.
Manchmal hat man geschehenes so sehr verdrängt, das man sich nicht erinnern kann.
Ein schlaflabor, was bringt das? Die würden nur sagen können, was der TE hier
schon schildert. Ist ja nicht so das man beim Schlaf eine art Sprechblase hat,
wo ein Schlaflabor sehen kann, was man erlebt oder? :) Nicht böse gemeint.
Vielleicht sind Schlaflabore zu mehr fähig als ich denke, dann klär mich bitte auf.:rolleyes:
 
C

calimera

Gast
Die Panikatacken kommen sehr unregelmässig, deshalb wird es wohl mit dem Schlaflabor schwierg! Manchmal habe ich das sehr gehäuft und dann wieder garnicht.
 
C

calimera

Gast
Hallo calimera,
ich würde Dir dazu raten mal ein paar mal zum Therapeuten zu gehen.
Vielleicht kann dieser Dir helfen.


@chrismas
Manchmal hat man geschehenes so sehr verdrängt, das man sich nicht erinnern kann.
.:rolleyes:
Ich weiss, es gibt viele Dinge in meinem Leben, die vlt. der Auslöser sein könnten aber genau weiss ich es nicht! Sperre mich innerlich irgendwie auch eine Therapie zu machen! Vlt. habe ich nicht die richtige Einstellung dazu! Ich verstehe bei anderen Menschen sehr gut, wenn sie sich mit ihren Problemen therapeutisch auseinandersetzen aber selbst habe ich immer den Anspruch, es alleine in den Griff bekommen zu wollen!
Mir stellst sich auch die Frage inwiefern eine Aufarbeitung wirklich sinnvoll ist!
Verfällt man dann nicht eher wieder in alte Situationen? Wühlt man dadurch nicht eher wieder alles auf und ist zum Schluß völlig verzweifelt und depressiv? Wer gibt einem die Garantie an einen guten Therapeuten zu geraten, der dann alles gut abfängt?
Hat denn jemand schon mal eine analytische Therapie gemacht und hat dadurch Panikatacken verloren? Das würde mich interessieren!
 

somebody

Aktives Mitglied
Naja, zur Therapie kann ich dir nichts sagen.
Habe selber auch noch nicht den Willen dahin zu gehen.
(Habe auch Panikattacken und im Moment schwere Alpträume etc)

Es gibt aber gute Therapeuten die einen gut Helfen können.
Sicherlich "erlebt" man alles noch einmal, aber man verarbeitet es zusammen
mit den Therapeuten besser, denke ich mir, und wird so vielleicht stabiler?!

Mich würden auch Erfahrungen interessieren
 
C

chrismas

Gast
@somebody

Meiner persönlichen Erfahrung nach muss nicht alles einen psychologischen Ursprung haben, daher wäre eine Therapie nur dann sinnvoll, wenn man sich auch an das geträumte Erinnern kann.

Bei mir zum Beispiel geschieht das auch ziemlich unregelmäßig, dass ich vor Panik aufwache (ca. 1 mal im Jahr für ein paar Tage) und das wird u.a. dadurch ausgelöst, dass meine neurologische Erkrankung aus einem simplen Kitzeln etwas schreckliches produziert (das letzte mal war es eine Horde von Ratten, die an mir herum geknabbert haben).

Aber ich kann mich halt daran erinnern und auch wenn ich kurz nach dem "Horror" erst einmal vor Panik still da liege und mich aus Angst nicht bewege, bin ich mir Tagsüber dessen ziemlich bewusst, dass es sich hierbei nur um einen Traum gehandelt hat und brauche dennoch dann für die nächsten Nächte erst einmal ein Medikament, damit ich ruhig einschlafen und schlafen kann.
 
C

calimera

Gast
Bei mir sind es glaube ich eindeutig Dinge, die im Unterbewußtsein ihr Unwesen treiben. Momentan habe ich aber einfach nicht die Kraft mich dem Ganzen zu stellen!
Deshalb habe ich Angst vor einer therapeutischen Analyse und Verarbeitung.
Man weiss nie, ob der betreffende Therapeut jemand ist, der adäquat damit umgehen kann!
Ich bin momentan nicht mehr sehr belastungsresistent was neue Konfliktsituationen angeht.
Somit könnte es sich alles eher verschlimmern statt verbessern.
Deshalb meine Frage, ob jmd. positive Erfahrungen damit gemacht hat?
 

ingridwagener

Neues Mitglied
hallo, bei panikanfällen hilft auch gefühlshypnose, meine beste freundin hatte mal ganz schlimme panikattacken, tagesklinik und verhaltenstherapie hatten bei ihr nicht langfristig geholfen. dann hatte sie bei einem hypnosetherapeuten gefühlshypnose gemacht, denn panik und angst sind ja nichts weiter als gefühle, die man dann mit einer gefühlshypnose auflösen kann - so hatte das zumindest der hypnosetherapeut erklärt :-D

also bis jetzt(etwa seid 2 jahren) ist meine freundin komplett panikfrei. hätte nicht erwartet dass es so gut hilft, weil man hypnose ja nur aus dem fernsehen kennt.
 

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