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Panik - Was ist nur los mit mir?

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Gast

Gast
Hallo!

Ich benötige dringend Hilfe!

Vor ein paar Wochen bin ich auf Arbeit zusammengrbochen und wurde daraufhin 2 Wochen krankgeschrieben. In diesen 2 Wochen habe ich mich einigermaßen erholen können (dachte ich) und bin relativ gut gelaunt wieder zur Arbeit gegangen.

Eine Woche später bekam ich plötzlich Migräne mit Aura. Diese Aura ist auf einem Auge geblieben (jetzt schon fast 3 Wochen). Der Augenarzt konnte nichts feststellen.

Nun fangen auch wieder die Symptome an, die ich vor meinem Zusammenbruch hatte: Schlafstörungen, Gedankenkarussell, Herzrasen bei kleinsten Situationen (Telefon klingelt, Krankenwagen fährt am Fenster vorbei etc.). Hinzu kommt, dass ich mit meiner Kollegin hier im Büro gar nicht auskomme. Ich habe einfach ein massives Problem mit ihrem Charakter.

Und zu allem Überfluss, stecke ich mitten im Umzugsstress und muss Anfang November für eine Woche auf Dienstreise, die ich auch noch vorbereiten muss.

Natürlich muss ich die ganz normalen Alltagsdinge auch noch erledigen.

Mir ist oft schwindelig, ich habe Kopfschmerzen, komme nur schwer zur Ruhe, habe das Gefühl, etwas drückt auf meinen Brustkorb.

Am Freitag habe ich nun einen Termin bei einem Neurologen. Ich habe Angst, dass es etwas Schlimmes sein könnte. Das bereitet mir zusätzlich Stress.

Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll? Ich könnte einfach nur heulen. Mag morgens kaum noch aus dem Bett und bekomme auch auf Arbeit nicht viel geregelt. Kümmere mich überwiegend um Kleinkram, weil ich für große Projekte kaum Kraft habe, die aber natürlich wesentlich wichtiger sind als der ganze Kleinkram.

Ich bin echt am Ende und weiß nicht weiter :(

Gast
 

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Nastra

Mitglied
Hey;
so wie ich das schätze ist es nur ein reines Psychologisches Problem, viele Symptome werden einfach nur durch Unterbewusste Steuerung ausgelöst. Es gab ein Erlebnis wo was passiert ist, was Physisch war, u es wurde so tief eingenommen, das man jetzt nur noch Panik hat.
Was du beschreibst sind Panik Attacken, Psychologischer Natur.
Wenn du so ein Gefühl hast, was du machen kannst, u mal Testen kannst. Wenn das Gefühl kommt, fixiere dich nur auf ein Punkt, Atme tief durch Nase ein u Mund aus. Zähle Rückwärts von 10 runter, u bei jeder Zahl sage dir, es ist nur in meinem Kopf, alles ist gut, nichts passiert mir.
Versuche jegliche Gedanken zu verdrängen, u konzentriere dich nur drauf auf ruhe u das ganz Relaxt u entspannt bist. Hilft meist immer, aber erzähle dem Neurologen alles genau, er wird erstmal Teste machen. Danach dich zum Therapeuten schicken, wenn er nichts gefunden hat. wirst dann Beruhigungsmittel u anti depressiver bekommen.
Was erstmal bisschen hilft, nur was wichtig ist dann, wenn es wirklich nur Psychisch ist, das Problem zu finden. Was dir so zu schaffen macht, u sei von anfang an ehrlich u offen, egal wie schwer es ist, alle Probleme jemand zu erzählen, aber um so schneller geht es dir besser.
 

stella nigra

Mitglied
Hallo lieber Gast,

ich stimme Nastra darin zu, dass es sich höchstwahrscheinlich um psychisch begründete Panikattacken handelt. Ferndiagnosen sind aber im er so eine Sache. Es ist auf jeden Fall richtig, ersteinmal den Neurologen das Physische abklären zu lassen. Der Neurologe schickt Dich aber nicht zwingend direkt zum Psychologen, wenn er nichts findet. Da musst Du u.U. selbst nach fragen.

Bzgl. der Therapie: nicht in jedem Fall sind Medikamente erforderlich. Bei Angststörungen hat sich die Verhaltenstherapie inzwischen gut bewährt. Ob Du Medikamente brauchst, entscheidet sich erst in der Therapie. Bei mir ging es z.B. ohne - ich hätte auch keine gewollt. Die Panikattacken habe ich recht zügig gut in den Griff bekommen. Deutliche Besserung schon nach wenigen Monaten.

Auch, wenn es für Dich jetzt nicht danach aussieht: Dir kann geholfen werden und es wird Dir wieder besser gehen.

Alles Gute,
stella nigra
 
G

Gast

Gast
Danke für eure Antworten.

Ich war jetzte beim Neurologen und er will mich bezüglich des Flimmerns vor den Augen in den MRT stecken und noch ein VEP machen. Hatte beides noch nicht und habe ein wenig Angst davor.

Ich hoffe, dass da nichts bei rauskommt. Bezüglich meiner Attacken meinte er, dass ich mir eventuell überlegen sollte, eine Therapie zu starten. Allerdings, nachdem ich ihm alles erzählt habe, was im Moment so los ist, meinte er auch, dass es eine vorübergehende Sache sien könnte, da jetzt wirklich sehr viel aufeinmal gekommen ist.
Mit Medikamenten möchte er erstmal nicht anfangen. Er hat mir lediglich Baldrian und ein homöopathisches Mittel für die Schlafstörungen und Unruhezustände empfohlen. Er denkt nicht, dass es sich manifestieren wird und glaubt, dass es, sobald ein wenig mehr Ruhe in mein Leben gekehrt ist, sich bessern wird.

Ich vertraue jetzt mal auf sein Fachwissen und versuche, ein wenig zu entspannen :)
 

stella nigra

Mitglied
Super, dass Du einen Facharzt gefunden hast, mit dem Du gut klar kommst. Was VEP ist, weiss ich nicht. Vor MRT brauchst Du keine Anst zu haben, wenn Du nicht unter Klaustrophobie leidest. Es ist halt laut. Alles Gute!
 

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