Man kann auf ein Miteinander viel Wert lege und dennoch unabhängig sein von anderen Menschen. Fast ganz, ohne sich je einsam zu fühlen.
Unabhängigkeit meint hier nicht, einsiedlerischer Selbstversorger zu sein, hier vermischt du völlig verschiedene Ebenen.
Unabhängigkeit meint hier, emotional unabhängig zu sein. Den eigenen inneren Wert nicht von der Bestätigung im Außen abhängig zu machen, sondern aus sich selbst zu schpfen.
Ich mag dieses vielgepredigte Vorurteil nicht. Das Bedürfnis nach sozialem Kontakt und Gruppenzugehörigkeit ist alles andere als so einheitlich, sondern sehr individuell. Es gibt Menschen, die sehr gut allein sein können, ohne dabei isoliert, unglücklich oder einsam zu sein. Menschen mit ausgepräter Unabhängigkeit validieren sich selbst, nicht durch andere.
Allein zu sein kann sehr erholsam und angenehm sein.
Ich kann problemlos wochenlang, auch monatelag, keinen Menschen sehen und mich dabei pudelwohl fühlen.
Ebenso kann ich mich dann dosiert und freudig in Treffen stürzen und das genießen. Und, wenn es mir zu anstrengend wird, mich dem wieder wochenlang entziehen.
Beides schön für mich, eines dabei erholsam, das andere anstrengend.
Ohne ausreichende Menge an Rückzug werden Sozialkontakte zur Quälerei für mich, da ist keine Freude mehr darauf da, kein Genießen mehr.
Was ausnahmsweise schrieb. Ich bin gerade zu müde und entkräftet um es ähnlich auszuformulieren
Aber ich habe tatsächlich auch geschrieben - für bestimmte Interaktionen beispielsweise Sex braucht es zumindest einen Partner ..
Allerdings geht es ja cuca nicht um Sex . Sondern um gesehen und geliebt werden .. warum sollte das eine Affäre erfüllen??
Postman hat leider das was ich geschrieben habe falsch verstanden und anders ausgelegt. Kein Problem.
Angst hat jeder Mensch - aber nicht jeder lässt sich dadurch leiten. Wenn ich mich durch Angst leiten würde beispielsweise verlassen zu werden lass ich mir unweigerlich mehr gefallen als jeder Mensch sollte . Nicht wenige Beispiele gibt es da bei häuslicher Gewalt um ein extrem Beispiel zu bringen .. warum gehen Frauen nicht und lassen einen Gewalttäter hinter sich ?
Achtung - ich möchte hier klarstellen das ich nicht die Schuld bei Opfern sehe die Gewalt aushalten sondern bei Tätern -
Ich möchte hier lediglich an dem Extrem Beispiel aufführen - ein Mensch der sich selbst liebt lässt sich genau 1. mal schlagen und am nächsten Tag ist sie / oder er (auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein ) weg !
Warum wegen Selbstliebe das ist kein Mythos oder eine Fabel - nein das ist der Punkt der Menschen dazu bringt anderen Grenzen zu setzen und konsequent zu sein. Wenn man zu sich sagt mit mir nicht .. wenn man allerdings im Gedankengut hat ich werde niemanden besseren finden .. ach das war nicht so schlimm es gibt ja auch gute Seiten ,:. Das ist Illusion.
Und nun zu cuca und das was ich gemeint habe. Jeder der hier längere Zeit mitliest weiß das die Ehe keine Ehe wie man sie sich vorstellt ist - es gibt keinen sex der Mann ist pflegebedürftig so weit ich das verstanden habe..
Es gibt keine Romantik mehr .. gehen möchte man nicht aufgrund der Annehmlichkeiten okay.
Jetzt aber hier nochmals die Brücke - als Beispiel der Tierarzt - der sein Handy herumwirft (eindeutige Verlustkontrolle an Impuslen nicht sexueller Natur sondern in einer andere negative Richtung )
Das ist aber das was als leidenschaftlich - abgestempelt wird
Die Dinge die hier angeführt wurden - nichts klingt für mich nach Liebe - oder tiefe Verbundenheit - Tiefe Blicke in die Augen kriegen mehrere Leute hin - das ist keine Liebe - wenn überhaupt Lust oder Begierde im schlimmsten Fall -> macht ausüben Kontrolle
Ausnahmsweise hat es gut erklärt
Ich wollte mit meinem Post etwas sichtbar machen.
Man ist mit sich nicht einsam wenn doch - dann liegt das Problem woanders
Es geht hier auch nicht um selbstoptimierung oder das Kompromisse generell ein Fehler sind
Aber Bestätigung im außen suchen .. definitiv ja - meine komplette Gefühlswelt ist dann von den Launen eines Tierarztes abhängig - gesund wäre nach einem Ausbruch anzusprechen Konsequenzen erklären nicht noch Jahre ein Tänzchen aufführen und hoffen - wenn wer einem
Zeigt wie er oder sie ist - glaube ihm oder ihr.