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Oma will Enkelkind nicht sehen

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Gast

Gast
Ich muss einfach mal was dazu schreiben:

Es geht um meine Schwiegermutter. Sie wohnt im Nachbarhaus, Sieht von ihrem Fenster, vor dem sie den ganzen Tag sitzt, auf unseren Hof, sieht uns also ständig rein und rAusgehen.

Das Verhältnis dieser Frau zu ihren Kindern istschwierig da sie trinkt und mit ihrer Trinkerei vieleskaputt gemacht hat. Hilfe bekam sie viel und oft, sielehnte alles ab. . Sie scheint fast stolz zu sein.

Jedoch wurde eskurzzeitig. Besser. Sie lag im kh und mein Mann und ich besuchten sie fast jeden Tag. Sie tat sehr nett. Kaum würde siejedoch entlassen brach sie den Kontakt ab. Mein Mann hat bis heute keine Erklärung bekommen. Obwohl sie praktisch nur 50 meter entfernt wohnt Hab ich sie Seit ewigkeiten nicht gesehen, ausser durchs fenster.

Nun Sind wir seit Einigen monaten eltern und sie hat ihr enkelkind gerade mal zweimal gesehen. Und auch nur weil mein Mann sie mehr Oder minder angebettelt hat. Er hat ihr auch noch bilder geschickt. Sie Findet Es nicht not wending anzuworten.

Ich Kann Mir noch so oft Sagen dass mein kind Keine solche oma braucht. Trotzdem, ich versteh nicht wie man so desinteressiert sein Kann. Ich versteh nicht wie sie ihren eigenen sohn so behandeln Kann. Er ist vater Geworden und sie sitzt da und macht gar nichts. Schreibt lieber irgendwelchen dreck auf Facebook, ihren virtuellen freunden.

Vor kurzem erfuhr ich auch, dass sie Es bei Allen Anderen so darstellt, dass ich ihr verbiete, dass kind zu sehen.

Ich Hab echt eine wut. Wie seht ihr dass?
 

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Gastin100

Gast
Hallo,

wenn sie Alkoholikerin ist ist es doch besser wenn Dein Kind kein Kontakt zu ihr hat.
Das ist meine Meinung aber wenn es dir wichtig ist zu erfahren warum sie Euer Kind nicht sehen will frag sie doch einfach.
Oder hast Du das schon getan?
Wie war die Antwort?
 

Adria78

Aktives Mitglied
Das ist schrecklich. Und Du hast Recht: So eine Oma braucht Dein Kind nicht. Sie wäre niemals liebevoll zu dem Kind. Und mit dem trinken auch noch ein sehr schlechtes Beispiel. Ich würde sie abharken. Problem ist nur, das sie über Euch schlecht redet. Das würde mich auch wütend machen. Ich habe auch keine Lösung, außer das Du das bei den Leuten klar stellst. Jeder der Euch gut kennt, wird sowieso wissen, wer Recht hat. Ändern wirst Du diese Frau nie!
 

Rhenus

Urgestein
Ich muss einfach mal was dazu schreiben:

Es geht um meine Schwiegermutter. Sie wohnt im Nachbarhaus, Sieht von ihrem Fenster, vor dem sie den ganzen Tag sitzt, auf unseren Hof, sieht uns also ständig rein und rAusgehen.

Das Verhältnis dieser Frau zu ihren Kindern istschwierig da sie trinkt und mit ihrer Trinkerei vieleskaputt gemacht hat. Hilfe bekam sie viel und oft, sielehnte alles ab. . Sie scheint fast stolz zu sein.

Jedoch wurde eskurzzeitig. Besser. Sie lag im kh und mein Mann und ich besuchten sie fast jeden Tag. Sie tat sehr nett. Kaum würde siejedoch entlassen brach sie den Kontakt ab. Mein Mann hat bis heute keine Erklärung bekommen. Obwohl sie praktisch nur 50 meter entfernt wohnt Hab ich sie Seit ewigkeiten nicht gesehen, ausser durchs fenster.

Nun Sind wir seit Einigen monaten eltern und sie hat ihr enkelkind gerade mal zweimal gesehen. Und auch nur weil mein Mann sie mehr Oder minder angebettelt hat. Er hat ihr auch noch bilder geschickt. Sie Findet Es nicht not wending anzuworten.

Ich Kann Mir noch so oft Sagen dass mein kind Keine solche oma braucht. Trotzdem, ich versteh nicht wie man so desinteressiert sein Kann. Ich versteh nicht wie sie ihren eigenen sohn so behandeln Kann. Er ist vater Geworden und sie sitzt da und macht gar nichts. Schreibt lieber irgendwelchen dreck auf Facebook, ihren virtuellen freunden.

Vor kurzem erfuhr ich auch, dass sie Es bei Allen Anderen so darstellt, dass ich ihr verbiete, dass kind zu sehen.

Ich Hab echt eine wut. Wie seht ihr dass?
Hallo,
ich gebe dir Recht, man kann das normalerweise nicht verstehen... Aber dennoch erklären.

Eines vorweg:
Man kann nie einen Menschen beurteilen, von dem man nur diese Zeilen kennt, die zudem parteiisch, weil betroffen, sind.
Ich versuche also mal einen Grund, für solch bedauerliches Verhalten der Oma, zu finden.

Rund 10 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer Persönlichkeitsstörung. Ich denke, dass die Dunkelziffer noch weitaus höher liegt.
Sie leidet an offensichtlicher Sucht, was ein Leiden bedeutet.
Daneben sind aber noch andere Störungen psychischer Natur möglich.
So hat jeder zweite Borderline Patient zugleich ein Alkoholproblem.

Doch auch weitere Kombinationen sind möglich.
Bei solch ausgeprägtem Verhalten nehme ich eine gestörte Fähigkeit, Gefühle zu steuern, an.
Krankenhaus und zu Hause stehen im besonderen Widerspruch, was aber auch bedeuten kann, das es im Krankenhaus keinen Alkohol, sondern Ersatzmedikamente gab, die sie zu Hause vielleicht auch nehmen müsste?
Man reagiert unter Alkohol oder ohne Medikament mit Selbstentwertungen oder Rückzug, der bis in die Verwahrlosung gehen kann.

Zurück zum Verhalten.
Solche Menschen können keine sozialen Bindungen mehr intensiv aufbauen oder erleben.
Daher kann die Oma diese auch vermutlich weder bilden noch gerne zulassen.

Kurz gesagt, es gibt drei (oder mehrere) Möglichkeiten.
Man akzeptiert das,
zieht sich selbst auch zurück
oder versucht es weiter, wie ihr das ja machtet.

Doch, wenn dem Sohn wichtig ist, dass eine Oma weiter, oder besser wieder, in der Familie integriert sein sollte, (was ich auch finde) dann sollte er mehr aktiv sein.
Hört sich erst einmal ungerecht aber dennoch sinnvoll an.
Denn jemand, der sich nicht mehr helfen kann, benötigt eben fremde Hilfe.

Ich würde also dazu raten mit dem Hausarzt zu sprechen.
Mit einer Suchtberatung sprechen und entscheiden, ob man sie selbstversorgt lässt.
Denn so paradox wie das klingt, die Unterlassung geht in der Regel zuerst von außen auf die Person über, die dann eben keine Gefühle mehr zulassen kann.
Sie ist nicht mehr die Person, die sie war und überhaupt ihr Fehlverhalten kritisch sehen könnte.

Daher denke ich, das eine Fähigkeit zur spontanen und bewussten Steuerung von Gefühlen (Baby wird geboren) und eben innere Spannungen in sozial fordernden Situationen (Umgang) wichtig ist und auch korrigiert (Arzt) gehört.
Gefühllosigkeit ist immer ein Zeichen, dass etwas im Inneren blockiert oder tot ist.

Überlege einmal, ob deine berechtigte Wut und Nichtverstehen ihres Verhaltens, eine Umwandlung in sich kümmern und auch (sicher unwillkommener) Hilfe eurerseits zulässt und möglich macht.

Viel Glück dabei!
Und dem Kind eine Oma, die wieder Gefühle entwickeln kann.

Wut deinerseits, würde ich nicht in mein Herz lassen, denn Wut bleibt und wächst, egal welche Nahrung sie bekommt...
Sie fordert eben, wie jede Sucht, immer mehr!
 
J

Jonna123

Gast
Klingt für mich fast schon so, als ob das Alkoholproblem so massiv ist, dass ein Verhalten in der von dir beschriebenen Weise die unweigerliche Folge davon ist. Dann muss zuerst die Ursache bekämpft werden, sonst ist alles andere vergebene Liebesmüh. Das setzt aber voraus, dass die Dame auch erkennt, dass sie Hilfe braucht.
 
A

annakarina

Gast
Mir war grad, als hätte man mir ein Messer durchs Herz gerammt.:wein:
Verstehen kann ich diese Frau nicht.
Wie gern würde ich meine kleine Enkelin sehen - aber die Kinder verweigerns.... Und es tut so weh.
Und da ist diese Frau, sie dürfte - und hat kein Interesse..... :eek:
 
U

UPSS

Gast
Alkoholiker

Ich versuche mich in Oma rein zu versetzen.

Es hat Sinn was sie tut. Es sind ungelöste Familienprobleme bei Ihr. Die möchte sie den Enkel ersparen. Und sich.

Ich möchte bei meinen Kindern/Enkel auch kein Kontakt haben. Doch sehe ich aus der Ferne, die Entwicklung.

Das Geheimnis ist, nimm deine Oma wie sie ist. Akzeptiere den Zustand. Was auch immer geschieht.
 
G

Gast

Gast
Hallo,

danke fuer Eure Antworten. Es tut gut, auch mal die Meinung von Aussenstehenden zu hoeren.

Grundsaetzlich finde ich, sollte ein Kind was von beiden Grossmuettern haben.
Aber eine Grossmutter, die trinkt, in keinem guten Zustand ist, ueberall Luegen erzaehlt und offensichtlich total rumspinnt...tut dass einem Kind gut?

Meine Schwiegermutter hat schon Hilfe jedmoeglicher Art bekommen. Sie brach alle Kuren, Therapien, Gespraeche mit Psychologen immer wieder ab. Zieht sich in ihrer Wohnung zurueck, geht nicht raus und erzaehlt allen die es hoeren wollen oder nicht, dass alle anderen schuld sind, nur sie nicht. Sie ist immer ein Opfer. Daran glaubt sie wohl wirklich. Sie sieht ihre Sucht auch nicht als schlimm an, und wundert sich dass ihre Kinder ein Problem damit haben. Leider ist sie tatsaechlich oft so boes, dass viele Menschen den Kontakt zu ihr abbrachen. Die KInder moechten immer noch helfen, aber es scheint aussichtslos.

Wahrscheinlich sollte ich es einfach so hinnehmen und gar nichts tun. Tatsaechlich schrieb sie heute meinem Mann eine Nachricht, sie moechte ihr Enkelkind sehen. Mein Mann rief sie daraufhin an, und es hagelte Vorwuerfe ueber Vorwuerfe ihrerseits. Dass mein Mann sie vernachlaessigen wuerde, sie nicht einverstanden war mit unserer Hochzeit und dass ich sie beleidigt haette. Was wirklcih nicht stimmt! Ich bin sprachlos dass sie sowas sagt. Aber aufregen kann ich mich nicht mal mehr. Es bringt nichts.

Trotzdem hat sie immerhin nach dem Kind gefragt. Moeglicherweise moechte sie, dass mein Mann das KInd zu ihr bringt. Allerdings trinkt sie in der Wohnung und raucht Kette und dass rund um die Uhr. Ich kriegte in dieser Wohnung jedesmal nach kurzer Zeit Kopfschmerzen und Atemnot. Ich will nicht dass mein Kind dort rueber geht und danach riecht wie ein Aschenbecher. Ich wuerde ihr nie im Leben verbieten das Kind zu sehen, ich weurde mich sogar freuen. Allerdings nicht in ihrer Wohnung. Dass ist doch nicht zu viel verlangt oder? Falls sie dass ueberhaupt moechte.
 
A

annakarina

Gast
Dann macht doch einen Anfang. Du hast bereits einen sehr guten Ansatz gefunden, indem du sagst: Nicht zuhause bei ihr. Was sehr vernünftig ist.

Du machst diese 3 Bedingungen: 1. Treffen im neutralen Umfeld. 2. Sie muss unbedingt nüchtern sein. Ist sies nicht, nimmst du dein Kind und gehst fort. 3. Keinerlei Hetztiraden seitens der Schwiegermutter gegen wen auch immer - die Zeit sollte nur dem Enkelkind gehören und anfangs auch auf eine sehr überschaubare Zeit beschränkt werden.

Könntest du dir das so vorstellen, es auch so deiner Schwiegermutter zu unterbreiten?
Ich wünsche euch aus tiefstem Herzen, dass ihr einen Weg findet.
 
J

Jonna123

Gast
Mir war grad, als hätte man mir ein Messer durchs Herz gerammt.:wein:
Verstehen kann ich diese Frau nicht.
Wie gern würde ich meine kleine Enkelin sehen - aber die Kinder verweigerns.... Und es tut so weh.
Und da ist diese Frau, sie dürfte - und hat kein Interesse..... :eek:
Au weia.... das kann ich wirklich sehr gut verstehen. Eine solche Situation ist vermutlich tausend mal schlimmer als die der TE. Ohne diese Sache mit der alkoholabhängigen Oma herunterspielen zu wollen. Ich wünsche dir viel Kraft und irgend eine Fügung des Schicksaals, dass sich doch noch mal alles irgendwie zum Guten wendet
 

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