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Nur die engsten Freunde einweihen?

madalina

Mitglied
So,
gestern habe ich meine mutter in alles eingeweiht, d.h., sie weiß nun, dass ich eine stationäre therapie machen will.
Zum glück hält sie das auch für das richtige.
Gestern abend war ziemlich hart, dennoch bin ich froh, dass alles offiziell feststeht und nun in die wege geleitet werden kann.

Der knackpunkt ist aber, dass meine freundinnen noch nichts davon wissen. Und ich hab keine ahnung, wann und wie ich sie in die sache einweihe.
Na klar, ich werd ihnen schon bald die wahrheit sagen müssen und sie werden mich auch unterstützen...
Aber was ist mit den vielen leuten, die mich kennen und sich irgendwann fragen, wo ich eigentlich abgeblieben bin.

Ich frage mich also, ob es besser ist,neben meinen engsten vertauten, z.b. meinen mitschülern gegenüber einfach völlig offen zu sein. Die werden sich nämlich sofort fragen, wo ich bin, wenn ich nicht mehr in der schule erscheine.

Höchstwahrscheinlich werden sie das spekulieren anfangen und sich irgendwelche geschichten zusammen reimen, wovon ich auch nicht begeistert bin.

Aber ihnen allen die wahrheit zu sagen, würde mir wahnsinnig schwer fallen, wahrscheinlich würde es mir auch noch die tränen in die augen treiben.
Es würde mir schwer fallen, weil ich alle schocken würde. Niemand in meiner schule denkt, dass ich essgestört und psychisch relativ fertig bin. Im gegenteil, die halten mich wohl alle eher für sehr taff und selbstbewusst. Und warum?
Naja, weil ich ja auch immer so tue, als sei ich wirklich so.
Mittlerweile bin ich wohl meisterin im schauspiel, weil ich mein wahres ich verbergen will.
Ich würde bei meinen mitschülern also vllt auf sehr negatives feedback stoßen, in dem sinne, dass ich sie verarscht hätte, weil ich nie ganz ehrlich war und eine rolle gespielt habe.

Ganz ehrlich, meine angst, vor solch einer situation ist riesig.
Vielmehr ist es wohl panische angst.
Ich würde quasi als lügnerin (oder was auch immer) hingestellt werden können.

In solch einem moment wünscht man sich einfach von diesem ort wegzuziehen und alles hintersichzulassen,z.b. die mitschüler.
Am besten wäre es wohl, wenn ich sie einfach nie wieder sehen würde.

Ein traum!
Das wird nicht passieren, solange ich auf dem dorf lebe...


Was würdet ihr an meiner stelle tun?
 

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Rennschnecke

Gast
Hallo madalina

Das finde ich ganz toll von dir das du dich zu einer stationären Therapie entschlossen hast.
Am wenigsten kannst du jetzt negative Äusserungen zu deinem Entschluss dazu brauchen.

wie wäre es wenn deine Mutter in deine Schule gehn würde denn es muss ja ohnehin dein Fernbleiben gemeldet werden und deine Mitschüler und Freundinnen von deinem Klassenvorstand davon in Kenntnis gesetzt werden und über Essstörungen im allgemeinem darüber aufgeklärt würden?

lg. Rennschnecke

Wünsche dir alles gute für deinen Klinikaufenthalt
 

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