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Neustart - Freundschaften von Null aufbauen

O

Oglaf

Gast
Guten Abend,
nach einer beruflichen Auszeit bin ich nach mehreren Jahren wieder zurück in meiner Heimat, wo ich her komme. Eine kleine Gemeinde mit einigen Tausend Einwohnern. Meine Verwandtschaft wohnt hier, Geschwister, Arbeit hab ich nun endlich hier auch gefunden.

Ich hatte immer wenig Freundschaften und konnte sie auch nie so recht pflegen, das lag an Distanzen, auch an Zeitproblemen und dann hatte ich kurze aber intensive Beziehungen, die mit den Freunden auch nie klar kamen. Vieles mehr.

Ich bin 40, männlich und mein Umfeld ist komplett im Familienleben versunken, meine Arbeitskollegen sollen besser Arbeitskollegen bleiben, damit hab ich keinerlei gute Erfahrungen gemacht, sehr kleine Firma, noch mehr Nähe brauch ich da nicht zu den Kollegen.

Ich bin im Fitness Studio, lustigerweise finde ich schnell Kontakte zu Frauen, aber das nutzt mir nichts, da ich nicht an Beziehungen, sondern Freundschaften interessiert bin. Häufig schubse ich da unbewusst die Frauen, die ich kennenlerne in die Friendzone, das merken sie natürlich und entsprechend schnell bricht der Kontakt auch wieder ab, da sie das nicht suchen.

Ich stehe ziemlich allein da, was mir am 40. Geburtstag, bei dem nur engste Verwandtschaft anwesend war, so richtig bewusst wurde. Ich habe jahrelang nicht geschafft, enge Freundschaften zu pflegen, weil die entweder weg zogen oder ich war beruflich wieder irgendwo länger unterwegs und man konnte erst garkeine Freundschaft aufbauen, das braucht Zeit. So verloren sich diese Kontakte, bevor eine engere Bindung entstehen konnte. Manchmal passte es natürlich auch einfach nicht aufgrund unterschiedlicher Interessen.

Tipps gern erbeten, oder muss ich noch 10 Jahre warten, bis einige wieder aus ihrem Familienleben auftauchen aus der Versenkung :)
 

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Binchy

Mitglied
Hallo,

Warum möchtest du deine Arbeitskollegen auf Abstand halten? Du schreibst: mehr Nähe willst du nicht, wobei auch kollegen freunde werden können. Bei Frauen willst du auch keine Nähe, sondern nur Freundschaft. Kann es sein, dass Du ein Problem mit Nähe hast? Freundschaft ja aber nicht zu eng? Echte Freunde stehen sich nah. Warum bist du zurückgekehrt in deine Heimat?
In einer Kleinstadt sind natürlich Chancen geringer, Menschen kennenzulernen, coronabedingt ist alles noch schwerer. Du kannst auf Seiten wie quoka und kalaydo Anzeigen aufgeben dass Du Freizeitpartner suchst. Du kannst mal auf Wandercommunity gucken, da kann man gut Leute kennenlernen. Spielst du skat oder Doko, dann such dahingehend Leute. Geh nach deinen Hobbies und wenn du wenige hast, such dir neue. Ein VHS-Kurs Kochen oder Malen, ein Ehrenamt, im Tietheim helfen etc. Es gibt viele Möglichkeiten, auch über soziale Engagements, Kirche etc, überall sind Menschen. Lg, Nina
 

Pingunin

Mitglied
Also mit Kollegen bräuchte ich, sofern nur die Arbeit als Verbindung besteht, auch keinen weiteren Kontakt, alles schön und gut, aber ne danke. Kann ich nur anraten, davon auch keinen Gebrauch zu machen.

In dem Alter ist das in der Tat ein Problem, ich kenne es selbst, in Fitness Studios ist wohl noch die breit gefächertste Klientel zugegen, und du machst sowieso Sport, aber auch da musst du aktiv anquatschen und aktiv werden. Meistens macht nämlich dort jeder sein Ding, Stöpsel in die Ohren und fertig.

Auch das Problem mit Frauen ist mir wohl bekannt. Einfacher ist es mit Männern Kontakt zu knüpfen bzw. gleich geschlechtlichen Partnern. Frau und Mann......das gibt oft Ärger, spätestens dann wenn du neben Frau 1 noch eine Frau 2 zu deinem Kumpel machen möchtest, wirds schwierig, und irgendwann knallt es und die sind weg, die Zeit und Mühe für eine Freundschaft kannst du dir sparen, denn nahezu immer sind 2 Singles Frau und Mann "gefährdet", zueinander doch mehr zu empfinden und sei es "nur" Eifersucht, wenn plötzlich noch jemand im Spiel ist.

Mit einem Kumpel kannst du auch mal locker über Frauen quatschen und ggf. eine neue Freundin, die du tatsächlich als solche kennenlernst, mach das mal mit einer Kumpeline. Wird kompliziert. Und spätestens dann ist auch sie wieder weg - alles schon erlebt.

Mein Rat, mach nichts, was du nicht auch tun würdest allein, verbieg dich nicht. Ich war schon in zig tausend Vereinen nur um Leute kennen zu lernen und hab gemerkt, dass ich eigentlich wenn ich einen intakten Freundeskreis gehabt hätte, nie in diesen oder jenen Verein eingetreten wäre - ähh und davon rate ich ab.

Also mir beispielsweise käme es spanisch vor, wenn eine Frau sich im Boxclub anmeldet, weil dort viele Typen anwesend sind und das eigentlich nur, weil sie einen kennenlernen will und am Boxen kaum Interesse hat.

Ich habe auch den Job einige Male gewechselt und Wohnort und Co. Mein Umfeld ist stark ausgedünnt, gerade wegen der Familienplanung, die viele natürlich angehen und ich verpasst habe bzw. nicht wollte, also - du stehst nicht allein dar.

Der Unterschied, wieso Leute in deiner Lage das Gefühl haben, dass sie allein auf der Welt sind ist schlicht und einfach, dass in dem Alter Leute mit Familien ständig irgendwas mit den Kindern haben, und andere gleich gesinnte treffen oder da ist dann der Kindergeburtstag, man lernt viele neue Leute kennen in gleicher Lebenslage, dann hat man Elternabende, Ausflüge, Vereine mit Kids....

als Single mit +/- 40 gibt es keine offiziellen Anlaufstellen, das ist das Problem. Die meisten haben auch irgendwann keinen Bock mehr auf Suche und richten sich ein. Ich kenne viele um den Altersdreh, die sind im Fitness Studio in Kursen und einige wohnen bei mir um die Ecke, die hab ich im Leben noch nicht gesehen, obwohl man 10 Jahre Haus an Haus wohnt. Wieso? Weil die ausserhalb ihrer festen Strukturen und Abläufe das Haus nicht mehr verlassen, sich schön einrichten, daheim dann Youtube und TV gucken und was weiß ich was machen.

Ich machs ja auch nicht viel anders, nur fühle ich mich inzwischen nicht mehr unwohl und blocke sogar Kontakte, wo ich enormen Aufwand erbringen muss, um dabei zu sein.
 
G

Gasst

Gast
Geht mir ähnlich, bin ein paar Jahre jünger als du, aber auch schon über 30, da ist es nicht mehr leicht.
Also wie du an den Antworten hier siehst bist du nicht alleine (hoho ;))

Vorbehalte gegenüber Freundschaften mit Kollegen kann ich nachvollziehen, vorallem wenn du damit bisher keine guten Erfahrungen gemacht hast. Andererseits zuuu wählerisch zu sein, wenn es an sozialen Kontakten mangelt ist vielleicht auch nicht die allerbeste Idee. Also ich würde es deswegen jetzt nicht kategorisch ausschließen, wenn man sich gut versteht. Ist ja keine Liebesbeziehung mit jemandem von der Arbeit. Auch das gibts ja und das stelle ich mir dann wirklich schwierig vor.

Du schreibst es hat manchmal auch wegen unterschiedlicher Interessen nicht gepasst, was sind denn deine Interessen? Das ist für Leute wie uns vermutlich der erfolgsversprechendste Weg neue Leute kennenzulernen, mit denen man dann auch gleich etwas gemeinsam hat.
Die Gute Nachricht ist es gibt tatsächlich für sehr vieles einen Verein, Kurs, Stammtisch, Event, ...

Bestimmt auch für dein Hobby.
 

LW84

Mitglied
Hallo Oglaf,

kenne dein Problem leider auch sehr gut...

Ich stehe ziemlich allein da, was mir am 40. Geburtstag, bei dem nur engste Verwandtschaft anwesend war, so richtig bewusst wurde. Ich habe jahrelang nicht geschafft, enge Freundschaften zu pflegen, weil die entweder weg zogen oder ich war beruflich wieder irgendwo länger unterwegs und man konnte erst garkeine Freundschaft aufbauen, das braucht Zeit. So verloren sich diese Kontakte, bevor eine engere Bindung entstehen konnte. Manchmal passte es natürlich auch einfach nicht aufgrund unterschiedlicher Interessen.
Die runden Geburtstage - wie etwa noch bei meinem Eltern - werde ich wohl gar nicht erst feiern. Ansonsten ist die Entwicklung bei mir ganz ähnlich. Beruflich sind in wenigen Jahren mehrere eher unfreiwillige Umzüge zusammengekommen - als Alleinstehender kann man auch nicht auf die Freundeskreise von Partnerschaften zurückgreifen. Die räumlichen Distanzen haben auch ältere Freundschaften in den Jahren spürbar abgeschwächt. Und sobald ich an einem neuen Ort Kontakte geknüpft hatte, musste ich etwa aufgrund von Befristungen erneut umziehen.

Ich bin 40, männlich und mein Umfeld ist komplett im Familienleben versunken, meine Arbeitskollegen sollen besser Arbeitskollegen bleiben, damit hab ich keinerlei gute Erfahrungen gemacht, sehr kleine Firma, noch mehr Nähe brauch ich da nicht zu den Kollegen.
Damit hatte ich tatsächlich gute Erfahrungen gemacht und war immer ziemlich froh, wenn Kollegen auch für private Unternehmungen offen waren. Insbesondere an meinem jetzigen Wohnort, auch eine Großstadt, war das quasi die Rettung, da ich ansonsten wohl komplett in der Einsamkeit versunken wäre.

Ich bin im Fitness Studio, lustigerweise finde ich schnell Kontakte zu Frauen, aber das nutzt mir nichts, da ich nicht an Beziehungen, sondern Freundschaften interessiert bin. Häufig schubse ich da unbewusst die Frauen, die ich kennenlerne in die Friendzone, das merken sie natürlich und entsprechend schnell bricht der Kontakt auch wieder ab, da sie das nicht suchen.
Ist mir auch schon aufgefallen, dass viele auf der Suche nach Beziehungen sind. Wer nur Freundschaften sucht, wirkt wohl irgendwie bedürftig oder so. Als ob ein Leben nur mit Liebesbeziehung lebenswert wäre.

In einer Kleinstadt sind natürlich Chancen geringer, Menschen kennenzulernen, coronabedingt ist alles noch schwerer.
Die Anzahl an potenziell ebenfalls nach Freundschaften suchenden Menschen ist in Großstädten sicher größer als in einer Kleinstadt. Allerdings habe ich hier in der ziemlich großen Stadt mittlerweile fast den Eindruck, dass es in Kleinstädten mit den Kontakten vielleicht auch einfacher sein könnte. Eben weil die Auswahl an Vereinen und Freizeitmöglichkeiten nicht so groß ist und man eher in Kontakt kommt.

Der Unterschied, wieso Leute in deiner Lage das Gefühl haben, dass sie allein auf der Welt sind ist schlicht und einfach, dass in dem Alter Leute mit Familien ständig irgendwas mit den Kindern haben, und andere gleich gesinnte treffen oder da ist dann der Kindergeburtstag, man lernt viele neue Leute kennen in gleicher Lebenslage, dann hat man Elternabende, Ausflüge, Vereine mit Kids....
Da ist sicher viel dran. Selbst Paare mit Kindern, die ohne freundschaftliche Kontakte in eine fremde Stadt ziehen, haben häufig über die Kinder irgendwann fast automatisch ein soziales Umfeld.

als Single mit +/- 40 gibt es keine offiziellen Anlaufstellen, das ist das Problem. Die meisten haben auch irgendwann keinen Bock mehr auf Suche und richten sich ein. Ich kenne viele um den Altersdreh, die sind im Fitness Studio in Kursen und einige wohnen bei mir um die Ecke, die hab ich im Leben noch nicht gesehen, obwohl man 10 Jahre Haus an Haus wohnt. Wieso? Weil die ausserhalb ihrer festen Strukturen und Abläufe das Haus nicht mehr verlassen, sich schön einrichten, daheim dann Youtube und TV gucken und was weiß ich was machen.
Sicher auch eine traurige, aber zutreffende Beobachtung. Ich glaube, dass man in den Zeiten vor dem Internet noch eher alleine am Freitagabend etwa in die Kneipe oder so gegangen ist, ohne das irgendwie befremdlich zu finden. Heute wäre das häufig wohl schon verdächtig oder man ist eben ein "spezieller" Dauergast. Wenn es solche Anlaufstellen geben würde, wäre vieles schon deutlich einfacher. Es gibt zwar die Anonymen Alkoholiker, aber nicht die Anonymen Einsamen. Das Thema ist ja auch ziemlich schambesetzt.

Du schreibst es hat manchmal auch wegen unterschiedlicher Interessen nicht gepasst, was sind denn deine Interessen? Das ist für Leute wie uns vermutlich der erfolgsversprechendste Weg neue Leute kennenzulernen, mit denen man dann auch gleich etwas gemeinsam hat. Die Gute Nachricht ist es gibt tatsächlich für sehr vieles einen Verein, Kurs, Stammtisch, Event, ...
Sicher richtig. Bei mir ist es mittlerweile leider so, dass ich - auch aufgrund der Erfahrungen - mehr oder weniger ausgeprägte soziale Ängste entwickelt habe. Habe mir zwar schon in einigen Städten vorgenommen, dieser und jener Gruppe oder Verein beizutreten, habe es aber leider nie umgesetzt.
 

Pingunin

Mitglied
Ich war neulich in der Luxus-Situation, dass ein Mädel etwas von mir wollte. Den Kontakt bekam ich über eine ehemalige Kollegin. Das Mädel gefiel mir zwar ganz gut, aber für eine Beziehung hätten andere Dinge nicht gereicht und auf irgendwelche Affärengeschichten habe ich grundsätzlich keine Lust.

Da die gute Frau auch männliche Freunde hat, dachte ich, man könnte an den Wochenenden sicher mal was unternehmen. Hmm, ja, das dachte ich auch nur, gute 4 Wochen hatten wir ziemlich regelmäßig Kontakt und irgendwann fing sie dann recht konkret an nach diversen Dingen zu fragen, die ich dann neutral und diplomatisch weg schob. Natürlich merkte sie das, speiste mich irgendwann auch ab, von wegen, sie habe verstanden, dass ich an einer Beziehung und auch anderen kurzzeitigen Dingen kein Interesse habe, das sei ok.

Ich hätte gern freundschaftlichen Kontakt gehalten, merkte aber sehr schnell, das war überhaupt nicht gewünscht und der Kontakt brach frostig ein direkt am Tag nach dieser Nachricht. Ich versuchte das ganze noch am Laufen zu halten, auf freundschaftlicher Basis und merkte, ich scheiterte.

Also im Kern habe ich sie gefriendzoned und sie mich als Freund abgelehnt. Eine Beziehung hätte sie sehr wohl geführt mit mir - sehr merkwürdig.

Aber ich bin nicht auf der Suche nach einer Beziehung, sondern wenn - möchte ich meinen Freundeskreis erweitern.
 

winchester78

Neues Mitglied
Also mit Kollegen bräuchte ich, sofern nur die Arbeit als Verbindung besteht, auch keinen weiteren Kontakt, alles schön und gut, aber ne danke. Kann ich nur anraten, davon auch keinen Gebrauch zu machen.

In dem Alter ist das in der Tat ein Problem, ich kenne es selbst, in Fitness Studios ist wohl noch die breit gefächertste Klientel zugegen, und du machst sowieso Sport, aber auch da musst du aktiv anquatschen und aktiv werden. Meistens macht nämlich dort jeder sein Ding, Stöpsel in die Ohren und fertig.

Auch das Problem mit Frauen ist mir wohl bekannt. Einfacher ist es mit Männern Kontakt zu knüpfen bzw. gleich geschlechtlichen Partnern. Frau und Mann......das gibt oft Ärger, spätestens dann wenn du neben Frau 1 noch eine Frau 2 zu deinem Kumpel machen möchtest, wirds schwierig, und irgendwann knallt es und die sind weg, die Zeit und Mühe für eine Freundschaft kannst du dir sparen, denn nahezu immer sind 2 Singles Frau und Mann "gefährdet", zueinander doch mehr zu empfinden und sei es "nur" Eifersucht, wenn plötzlich noch jemand im Spiel ist.

Mit einem Kumpel kannst du auch mal locker über Frauen quatschen und ggf. eine neue Freundin, die du tatsächlich als solche kennenlernst, mach das mal mit einer Kumpeline. Wird kompliziert. Und spätestens dann ist auch sie wieder weg - alles schon erlebt.

Mein Rat, mach nichts, was du nicht auch tun würdest allein, verbieg dich nicht. Ich war schon in zig tausend Vereinen nur um Leute kennen zu lernen und hab gemerkt, dass ich eigentlich wenn ich einen intakten Freundeskreis gehabt hätte, nie in diesen oder jenen Verein eingetreten wäre - ähh und davon rate ich ab.

Also mir beispielsweise käme es spanisch vor, wenn eine Frau sich im Boxclub anmeldet, weil dort viele Typen anwesend sind und das eigentlich nur, weil sie einen kennenlernen will und am Boxen kaum Interesse hat.

Ich habe auch den Job einige Male gewechselt und Wohnort und Co. Mein Umfeld ist stark ausgedünnt, gerade wegen der Familienplanung, die viele natürlich angehen und ich verpasst habe bzw. nicht wollte, also - du stehst nicht allein dar.

Der Unterschied, wieso Leute in deiner Lage das Gefühl haben, dass sie allein auf der Welt sind ist schlicht und einfach, dass in dem Alter Leute mit Familien ständig irgendwas mit den Kindern haben, und andere gleich gesinnte treffen oder da ist dann der Kindergeburtstag, man lernt viele neue Leute kennen in gleicher Lebenslage, dann hat man Elternabende, Ausflüge, Vereine mit Kids....

als Single mit +/- 40 gibt es keine offiziellen Anlaufstellen, das ist das Problem. Die meisten haben auch irgendwann keinen Bock mehr auf Suche und richten sich ein. Ich kenne viele um den Altersdreh, die sind im Fitness Studio in Kursen und einige wohnen bei mir um die Ecke, die hab ich im Leben noch nicht gesehen, obwohl man 10 Jahre Haus an Haus wohnt. Wieso? Weil die ausserhalb ihrer festen Strukturen und Abläufe das Haus nicht mehr verlassen, sich schön einrichten, daheim dann Youtube und TV gucken und was weiß ich was machen.

Ich machs ja auch nicht viel anders, nur fühle ich mich inzwischen nicht mehr unwohl und blocke sogar Kontakte, wo ich enormen Aufwand erbringen muss, um dabei zu sein.
Dein Text kommt mir sehr sehr bekannt vor. ich bin in der Gleichen Lage und außer Fitnessstudio , Youtube und Amazon Prime ist bei mir tatsächlich auch Nichts mehr vorhanden. Dauernd suche ich nach Lösungen für dieses große Problem , finde aber keine. Und überall wo ich auch bin , komme ich mir äußerst verkehrt am Platz vor.
Auch ich möchte gerne Kumpel , weibliche Freunde und ne Beziehung haben. Das wäre echter Luxus für die Seele
 

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