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Neuanfang: ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt?

mopmop

Neues Mitglied
Seit einem Monat sind wir zusammen. Vor einigen Tagen war sie kurz davor sich von mir zu trennen.
Grund: Ich habe einige Aussagen getätigt, wodurch sie dachte, ich wisse nicht wo die Grenzen liegen was die Treue in einer Partnerschaft anbetrifft. Aus einer weiteren von mir getätigten Aussage hat sie geschlossen, dass ich ein eiskalter Lügner sei.

In einem "Streitgespräch" habe ich sie weitestgehend davon überzeugen können, dass ich ein ehrlicher Mensch bin und dass ich sehr wohl weiß, wo die Grenzen liegen, was das Betrügen betrifft. Wir sind allerdings zu dem Fazit gekommen, dass ich extrem unsensibel bin und deswegen dauernd Dinge ausspreche, die sie sehr verletzen. Außerdem haben wir erkannt, dass ich (noch) nicht in der Lage bin, mich auf die richtige Art und Weise für verletzende Dinge, die ich ihr gesagt habe, zu entschuldigen.

Sie mag mich ansonsten sehr und möchte mir deswegen noch eine Chance geben und mit mir zusammen an meiner unsensiblen Art arbeiten.
Sie ist ein sehr sensibler Mensch und fängt auch sehr schnell an zu weinen. Ich bin hingegen unsensibel und verletze sie deswegen oft.

Meine Zweifel:
- werde ich meine unsensible Art überhaupt ändern können oder ist es fest in meine Persönlichkeit verankert?
- wenn ich in Zukunft dauernd darüber nachdenken muss, wie ich mich bei ihr entschuldigen soll, kommt es dann überhaupt noch von Herzen?
- sind wir beide unkompatibel und sollte sie sich einen Partner mit mehr Einfühlungsvermögen suchen und ich mir eine Partnerin die eine "dickere Haut" hat?
- seit dem Streit, der wirklich sehr schlimm war sind meine Gefühle für sie nicht mehr wie vorher. Ich habe vorher gedacht, dass sie mich mag wie ich bin. Ich fühle mich nicht mehr gut genug für sie, da ich Angst habe, sie nicht glücklich machen zu können.
- ich fühle mich von ihr teilweise dominiert, nach dem Motto "du machst jetzt das was ich sage, sonst verlasse ich dich". Ich musste mich für teilweise echt banale Dinge entschuldigen, z.B. hab ich ihr Sex versprochen, hab "ihn" allerdings nicht hochbekommen, sie war verletzt und wollte dass ich mich entschuldige, was ich dann auch tat.
 

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E

einsame Katze

Gast
Wenn ihr beide Gefühle füreinander habt und gemeinsam an eurem Problem arbeiten wollt, dann kann man sicherlich eine Basis schaffen, mit der beide sehr gut zurecht kommen. Es ist nunmal so, dass man sich am Anfang noch auf einander einspielen muss. Es ist jedoch nicht nur deine Aufgabe an dir zu arbeiten, sondern sie sollte ebenfalls an sich arbeiten, damit ihr zusammen diese Basis schaffen könnt.

Zu deinen Zweifeln:
Deine unsensible Ader wirst du wohl nie ganz ablegen können. Du wirst nicht plötzlich oder mit Arbeit an dir selbst zu einem sensiblen Mann, der immer genau das sagt, was sie gerade hören möchte. Du kannst versuchen mehr Verständnis für sie und ihre Probleme zu haben und auch ein wenig an deiner Wortwahl arbeiten, aber letztendlich kannst du nicht verhindern, dass sie etwas, was du sagst, falsch auslegt.
Wenn du dich ständig für irgendetwas entschuldigst, aber nicht verstehst, warum du dies schon wieder tun solltest, weil es für dich nichts zu entschuldigen gibt, dann kann es nicht von Herzen kommen. Ich finde, man sollte sich nur entschuldigen, wenn man es auch wirklich ernst meint. Wenn du also ihr Problem verstanden hast und es dir leid tuut, dann kannst du dich dafür entschuldigen, aber nicht einfach, weil sie es jetzt so will.
Ihr seit nicht zwangsläufig inkompatibel und du kannst sie sicherlich durchaus glücklich machen, wenn ihr es gemeinsam schafft eine gute Basis zu schaffen: siehe oben.
Es ist nicht gut, wenn du dich von ihr unter Druck setzen und dominieren lässt. Das wird dich auf Dauer sicherlich unglücklich machen, wenn du nicht unbedingt der Typ bist, der dich gerne dominieren lässt.
Und das du dich dafür entschuldigen musst, dass es mit dem Sex jetzt eben nicht so geklappt hat wie geplant, finde ich sowieso absolut unmöglich! Da kannst du ja jetzt mal überhaupt nichts für, das kann passieren und ich hätte mich auf keinen Fall entschuldigt.

Jetzt wo ich das so geschrieben habe: Vielleicht wird es für euch beide ziemlich schwierig eine gemeinsame Basis zu schaffen, mit der ihr euch beide wohlfühlt.
 

selbstexperiment

Aktives Mitglied
- ich fühle mich von ihr teilweise dominiert, nach dem Motto "du machst jetzt das was ich sage, sonst verlasse ich dich". Ich musste mich für teilweise echt banale Dinge entschuldigen, z.B. hab ich ihr Sex versprochen, hab "ihn" allerdings nicht hochbekommen, sie war verletzt und wollte dass ich mich entschuldige, was ich dann auch tat.
Es gibt keine emotionale Bindung zwischen Euch (deshalb versagt dein Körper auch, oder sie ist häßlich). Was Du machst ist eine passive verdeckte Aggression. Du sabotierst diese Beziehung. Bei mir war es, das mich die Frau enttäuscht hatte. Schon beim zusammen kommen kam raus, das sie mich mit ihren vielen Sexfreunden durch den kakao gezogen hat. Und mich warmgehalten hat über Monate so lange es ging. Ein vorhernoch austoben, denken. Ich bin drüber weg, und hab mich ihr zuliebe doch drauf eingelassen (sicher aber auch aus eigennutz - beides). Da sie wie bei dir viel geheult hat. Das passierte immer wieder. Das heulen habe ich leider mißverstanden. Es war kein Mitgefühl für mich, sondern das sie etwas nicht haben konnte. Leider habe ich mich viel zu spät mit dem Thema Narzismus auseinander gesetzt. Ich hatte es vorher nur als egoistischen Charakter heruntergespielt, der sich ändern könnte. - Keine Ahnung wer von euch beiden jetzt der Narzist ist. ;-) Ich hatte viel gespiegelt und wußte letzlich auch nciht mehr wer der größere Narzist ist. Letztlich ging es mir und ihr nur noch um vorteile ohne Nachteile. Gibt viele interesante youtubevideos zum thema. Kann aber auch sein, das Du nur eine narzistische Störung entwickelst. Oder es ist nochmal was anderes ...

So wie du das schreibst, klingt es auch schon etwas wie eine SM-Beziehung. Da viele aus solchen Beziehungen gerne im internet posten um zu provozieren oder Aufmerksamkeit für toleranz zu bekommen, finde ich deinen Beitrag auch etwas merkwürdig. Wenn du mehr hilfe willst, beweise mal mehr deine Absichten, inwiefern du was ändern willst.

Dein Posting geht glaube ich mehr in Richtung, inspiriert mich. Aber es ist echt schwer, weil Du wenig durchblicken lässt was Du willst. Und wer du sein willst. Welche Werte und standards du hast? Ich glaube es geht Dir mehr um deine selbstzweifel. Also deine Perönlichkeit. Versuche mal konkret nach der Dilt-Pyramide deine Persönlichkeit zubeschreiben in bezug auf frau bzw. Partnerschaft. Das könnte dir evtl. impulse geben (ist aber auch sau schwer).
 
G

Gelöscht

Gast
Hey, aus meiner persönlichen Erfahrung mit einer Freundin, die ein geringes Selbstwertgefühl aufweist, kann ich bestätigen, dass harmlose Aussagen von mir grundsätzlich negativ aufgenommen werden. Es ist herausfordernd, immer darauf zu achten, dass man sich nicht zu sehr verbiegt. Dies führte bei uns zu Verkrampfung ("eh egal, was ich sage") und ich fühlte mich nicht so angenommen, wie ich bin. Ich habe ihr dann mitgeteilt, dass ich meine Meinung respektvoll äußern werde. Wenn sie damit ein Problem hat, dann müsste ich den Kontakt abbrechen.

Bei dir liest es sich so, dass ihr nicht auf Augenhöhe seid. Du bekommst ihn nicht hoch beim Sex und sollst dich entschuldigen?! Wie bitte? So etwas kann doch jedem passieren. So super sensibel scheint deine Freundin nur zu sein, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt.
Und da mache ich ein ganz dickes Fragezeichen, ob dir diese Beziehung gut tun kann.
 

mopmop

Neues Mitglied
Es gibt keine emotionale Bindung zwischen Euch (deshalb versagt dein Körper auch, oder sie ist häßlich). Was Du machst ist eine passive verdeckte Aggression. Du sabotierst diese Beziehung.
Mein Körper hat versagt, weil ich zu kaputt war vom Tag. Könntest du näher erläutern an welchen Punkten du die "passiv verdeckten Aggressionen" und "Beziehung sabotieren" festgemacht hast?

Das heulen habe ich leider mißverstanden. Es war kein Mitgefühl für mich, sondern das sie etwas nicht haben konnte.
Als sie kurz davor war Schluss zu machen, habe ich geheult aus mehreren Gründen: 1) war ich traurig darüber, dass die schöne Zeit die wir zusammen hatten vorbei sein sollte. 2) Hat sie es verdient nicht, dass ich ihr ständig so viele Probleme mache, und ich Sorge hatte, dass ich sie nicht glücklich machen kann.

Leider habe ich mich viel zu spät mit dem Thema Narzismus auseinander gesetzt. Ich hatte es vorher nur als egoistischen Charakter heruntergespielt, der sich ändern könnte. - Keine Ahnung wer von euch beiden jetzt der Narzist ist. ;-)
Ich habe mir gerade sehr viele Artikel zum Thema narzisstischer Persönlichkeitsstörung durchgelesen. Ich habe gerade echt Sorge, dass ich ein Narzisst bin, da extrem viel davon auf mich zutrifft:
- es mangelt mir an Empathie, ich fühle sehr oft mit, wenn es ihr schlecht geht oder sie am weinen ist, aber manchmal lässt es mich auch kalt, da ich entweder nicht weiß, aus welchem Grund sie gerade weint oder ich denke sie übertreibt.
- mir ist das Aussehen extrem wichtig und bevor ich mit ihr zusammen war, hatte ich auch oft einen Drang danach "mich zu zeigen". Zum Beispiel bin ich gerne durch die Stadt gelaufen, einfach weil ich wollte, dass sie Leute denken "was für ein geiler Typ".
- mir ist es unangenehm unter Menschen zu sein, von denen ich weiß, dass sie mich nicht ausstehen können.
- ich lasse mein Selbstwertgefühl sehr leicht davon beeinflussen, wie andere von mir denken
- Ich möchte nicht mit einer Frau zusammen sein, die schlecht von mir denkt
- ich halte mich manchmal für schlau, da ich recht gute Noten in einem recht schwierigen Studiengang habe
- ich denke oft andere seien neidisch auf mich, da ich groß bin, einen guten Körper habe und ein teures Auto fahre
- als wir kurz davor waren uns zu trennen, war mir das wichtigste, dass wir uns nicht hassen, wenn wir auseinander gehen.

So wie du das schreibst, klingt es auch schon etwas wie eine SM-Beziehung. Da viele aus solchen Beziehungen gerne im internet posten um zu provozieren oder Aufmerksamkeit für toleranz zu bekommen, finde ich deinen Beitrag auch etwas merkwürdig. Wenn du mehr hilfe willst, beweise mal mehr deine Absichten, inwiefern du was ändern willst.
Dein Posting geht glaube ich mehr in Richtung, inspiriert mich. Aber es ist echt schwer, weil Du wenig durchblicken lässt was Du willst. Und wer du sein willst. Welche Werte und standards du hast? Ich glaube es geht Dir mehr um deine selbstzweifel. Also deine Perönlichkeit.
Dass es eine SM Beziehung ist, kann ich eigentlich komplett ausschließen. Wobei mir nicht so klar ist, was genau du damit meinst.
Der Hauptgrund warum ich diesen Beitrag verfasst habe, ist dass ich wissen möchte, ob meine Art generell keiner Frau zumutbar ist und ich mich wirklich ändern muss, oder ob ich für sie einfach zu unsensibel bin.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Sobald ein Partner an den Verhaltensweisen des anderen "arbeiten will", sollte man sich in Sicherheit bringen...
Und wenn nach vier Wochen schon so arge Zweifel bestehen, passt es einfach nicht.
 

selbstexperiment

Aktives Mitglied
Daraus:
[...] nd deswegen dauernd Dinge ausspreche, die sie sehr verletzen. Außerdem haben wir erkannt, dass ich (noch) nicht in der Lage bin, mich auf die richtige Art und Weise für verletzende Dinge, die ich ihr gesagt habe, zu entschuldigen.

Sind von mir nur Vermutungen gewesen, aber ich glaube meine Antwort kannst Du vergessen. Da habe ich mehr von mir auf deine Situation projeziert. - Ich finde Dich relativ normal und Du bist etwas eitel. Und sehr sehr Ehrlich zu ihr und mit Dir selber. (Der Vorwurf der Lüge deiner Freundin, könnte auch nach den Spiegelgesetzen eher Ihr Thema sein. Dich hat es glaube ich nicht berührt. Google mal die vier Spiegelgesetzte) Auf einen Narzisten triffst Du nicht zu. Sie glaube ich jetzt auch nicht mehr.

Vielleicht hilft Dir dann das, um zu prüfen ob du liebst, bzw. geliebt wirst:
https://experimentselbstversorgung.net/haben-oder-sein/

Dort wird Liebe als Tätigkeit bechrieben. Vielleicht solltest Du es als solche sehen?! Sowas wie diesen verliebt und rosawolken Zustand gibt es nicht. vielleicht beruhigt Dich das etwas, das Du diesen nciht hast aber glaubst haben zu müssen?!

Es fehlt vielleicht auch an gemeinsamen Zielen, die erst eine Beziehung notwendig machen. Emphatie und auch gefühle mehr zeigen, vielleicht auch eine option?!
 
G

Gelöscht

Gast
Der Hauptgrund warum ich diesen Beitrag verfasst habe, ist dass ich wissen möchte, ob meine Art generell keiner Frau zumutbar ist und ich mich wirklich ändern muss, oder ob ich für sie einfach zu unsensibel bin.
Du bist, wie du bist. Natürlich darfst und solltest du dich entwickeln, aber du musst dabei so bleiben, wie du bist.
Und übrigens: du bist nicht dafür verantwortlich, ob deine Partnerin glücklich ist. Diese Verantwortung trägt sie allein.
 

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