Neu und verzweifelt

crying soul

Neues Mitglied
Hallo. Möchte mich erst mal kurz vorstellen. Ich bin (bald) 29 Jahre alt, komme aus dem Saarland und leide eigentlich schon mein ganzes Leben lang an Panikattacken, Angstzuständen und Depressionen, (angeblich) verursacht durch ein traumatisches Ereignis in der Kindheit. War schon ein paar Mal im Krankenhaus und bin im Moment noch in therapeutischer Behandlung. Mein jetziger Therapeut teilte mir jedoch mit dass ich jetzt die endgültig letzten Stunden von der Krankenkasse genehmigt bekommen habe, was ich nicht so recht verstehen kann, weil ich noch total labil bin. hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann die Krankenkasse mir die Therapie verweigern?
Ich schreibe jetzt in diesem Forum weil ich mich im Moment echt frage ob ich überhaupt jemals wieder "gesund" werde und ich mich immer öfter dabei erwische dass ich mir überlege wie ich mich am besten umbringen kann, denn ich glaube es ist für alle, einschließlich mir, am besten wenn ich einfach nicht mehr da bin. Ich schlafe weinend ein und wache weinend auf und mache bei anderen einen auf lustig, was aber so langsam echt anstrengend wird. Das ist doch kein Leben. Ich mach das schon so lange mit und ich kann so langsam nicht mehr. Würde mich auf Antwort freuen :)

Liebe Grüße
 

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Stadtäffchen

Sehr aktives Mitglied
hi du

wir können uns die Hand geben, mir gehts genau so im MOment. bei anderen tu ich so als wenn ich cool wäre, lustig und es mir gut geht und wenn ich allein bin brech ich zusammen. aber mittlerweile ist es sowit das auch freunde es merken das was nicht stimmt.

Ich kann dich verstehen
 

Skynd

Aktives Mitglied
Kann die Krankenkasse mir die Therapie verweigern?
klingt recht herzlos angesichts deiner Situation, aber auch eine Krankenkasse hat nicht genug Geld um sie in "schwarze Löcher" zu werfen.
die machen sogenannte Mischkalkulationen um möglichst günstig sein zu können. sie müssen aber auch Limits pro festlegen, damit sie nicht pleite gehen.
und Therapien sind teuuuuuuuuuuuer

Ich schreibe jetzt in diesem Forum weil ich mich im Moment echt frage ob ich überhaupt jemals wieder "gesund" werde und ich mich immer öfter dabei erwische dass ich mir überlege wie ich mich am besten umbringen kann, denn ich glaube es ist für alle, einschließlich mir, am besten wenn ich einfach nicht mehr da bin. Ich schlafe weinend ein und wache weinend auf und mache bei anderen einen auf lustig, was aber so langsam echt anstrengend wird. Das ist doch kein Leben. Ich mach das schon so lange mit und ich kann so langsam nicht mehr.
irgendwie vermisse ich bei dir irgendwelche Infos, die davon zeugen, dass du daran arbeitest etwas an deiner Situation zu verändern.

du lässt dich treiben....wenn dein Therapeut diesen Eindruck deiner Krankenkasse mitteilt, kann ich verstehen, dass die nicht mehr zahlen will.

irgendwie bist du nicht authentisch. so, als ob du etwas erfindest, von dem du keine Ahnung hast, wie es sich anfühlt.

sry. aber das ist mein Eindruck von deinem Text.


Skynd
 

Stadtäffchen

Sehr aktives Mitglied
GUte Freunde zu haben ist eine Sache aber ob die auch immer wieder anhören wollen wie schlecht es einem geht ?! Viele können sich in die Lage nicht versetzen und für viele ist ein Psychologe noch ein negatives Thema und man wird sehr schnell als Lala abgestempelt.

Klar beuen sie einen auf oder ziehen einen hoch wenn es einem schelcht geht aber sie sind auch nicht immer da. Nein ich will nciht alles negativ reden. Ich selber versuche mich auch immer abzulenken und beschäftigt zu sein, nach der arbeit geht es zum Sport und 2 mal noch später in die Saune, sodass ich schon spät heim komm. So bleibt einem auch kaum Zeit zum grübeln
 

crying soul

Neues Mitglied
Hallo skynd,

erst mal möchte ich sagen dass ich garantiert nix erfinde! Und ich weiß sehr wohl wie es sich anfühlt am Ende zu sein ! Wie gesagt hab ich schon seit meiner kindheit damit zu kämpfen, konnte keinen anständigen Schulabschluss machen , keine Ausbildung und und und.....! Ich kann jetzt von mir sagen dass ich dank der Therapie meine Panikattacken besser im Griff habe und soweit stabil bin eine Umschulung zu machen. Klar gehts mir jetzt besser als in meinen schlimmsten Zeiten, in denen ich wochenlang nicht aus dem Haus gehen konnte und Tabletten gebunkert hatte, aber ich falle jetzt zwar seltener, aber um so tiefer in das schwarze große Loch.
Ein Schritt nach vorne, zwei zurück

Ich wollt mich jetzt nicht rechtfertigen und hab lange überlegt überhaupt noch was zu schreiben. Aber jetzt erfahre ich hier das gleiche was ich überall erfahre, nämlich dass ich nicht wahrgenommen werde. Das macht mich wirklich traurig weil ich dachte ich würd hier leute treffen die mich ein wenig verstehen.

(Übrigens weiß mein Therapeut davon und ich war dabei als der mit dem zuständigen typ von der Krankenk. telefoniert hat.)

Wünsch dir trotzdem alles gute für die Zukunft

c s
 

fischjulia22

Neues Mitglied
hi

ich kann dich da voll und ganz verstehen ist bei auch so immer wieder erfahre ich ablehnung und das tut total weh.hab auch grad therapie hinter mir wahr echt schwer gwewesen.
 

Skynd

Aktives Mitglied
Hallo skynd,

erst mal möchte ich sagen dass ich garantiert nix erfinde! Und ich weiß sehr wohl wie es sich anfühlt am Ende zu sein ! Wie gesagt hab ich schon seit meiner kindheit damit zu kämpfen, konnte keinen anständigen Schulabschluss machen , keine Ausbildung und und und.....! Ich kann jetzt von mir sagen dass ich dank der Therapie meine Panikattacken besser im Griff habe und soweit stabil bin eine Umschulung zu machen. Klar gehts mir jetzt besser als in meinen schlimmsten Zeiten, in denen ich wochenlang nicht aus dem Haus gehen konnte und Tabletten gebunkert hatte, aber ich falle jetzt zwar seltener, aber um so tiefer in das schwarze große Loch.
Ein Schritt nach vorne, zwei zurück

Ich wollt mich jetzt nicht rechtfertigen und hab lange überlegt überhaupt noch was zu schreiben. Aber jetzt erfahre ich hier das gleiche was ich überall erfahre, nämlich dass ich nicht wahrgenommen werde. Das macht mich wirklich traurig weil ich dachte ich würd hier leute treffen die mich ein wenig verstehen.

(Übrigens weiß mein Therapeut davon und ich war dabei als der mit dem zuständigen typ von der Krankenk. telefoniert hat.)

Wünsch dir trotzdem alles gute für die Zukunft

c s
bitte mach nicht an mir fest, wie die Leute hier im Forum sind.
die sind nämlich schwer in Ordnung :D

kam vielleicht blöd, weil du dich grade angemeldet hattest und als erstes mich " an der Strippe" hattest.

die anderen hier sind einfühlsam und machen sich nie über jemanden lustig.
dass du ausgerechnet zuerst an mich geraten bist, ist dumm gelaufen.
aber ich gehöre zu denen, die mit Kritik besser klarkommen als mit einfühlsamen Worten.
muss wohl an meiner Kinderstube liegen.

dein obiger Text kommt auch gleich ganz anders rüber und ich glaube dir natürlich.
hatte gestern auch schon überlegt noch einzulenken, dass du möglicherweise durch deine langjähriges Leiden schon so abgestumpft bist, dass sich dein Text so steril anhört.

also nix für ungut und ich drück dir alle Daumen, dass du hier ausreichend mentale Ünterstützung bekommst und die Kurve kriegst.

alles Gute


Skynd
 

crying soul

Neues Mitglied
hallo stadtäffchen,

da hast du recht. das ist echt ein Problem mit den freunden. Ich hab nicht mehr viele Freunde, weil ich mich die letzten Jahre zu sehr abgekapselt habe und die, die ich noch habe, haben selber genug Probleme, um sie mit meinem Scheiß noch zu belasten.
Und wenn mich mal jemand fragt, komm ich mir so langsam blöd vor, immer nur zu sagen wie schlecht es mir manchmal geht.

Vor allem versuch mal einem "gesunden" zu erklären was man bei ner Panikattacke durchmacht! Da hatte ich anfangs tierisch probleme, weil alle dachten ich wär "bekloppt". Mittlerweile hab ichs aufgegeben, das jemanden zu erklären.

Ich versuch mich auch oft abzulenken, um nicht den ganzen Tag " zu denken". Aber das ist auch oft schwierig, weil ich mich nicht immer aufrappeln kann. Meine große Leidenschadft sind Tiere, die haben mich noch nie enttäuscht und verletzt. Mein Hund ist momentan der einzige der sich freut mich zu sehen. Ich glaub manchmal, das ist das einzige was mich noch am Leben hält. Ich liebe z.B. Pferde ( hatte selber mal eins) aber selbst zum Reiten fehlt mir im Moment die Kraft.
Ich arbeite dran und hoffe dass sich das bald ändert

LG
s c
 

crying soul

Neues Mitglied
Hallo skynd,

du glaubst gar nicht, was ich mir über deine Nachricht wieder für Gedanken gemacht hab. Und da bin ich sehr gut drin, schlecht zu denken.

Ich kann nur sagen dass ich schon so viel scheiß durchgemacht hab, dass ich gar nicht wusste womit ich anfangen soll.
Ich komm mir nicht wirklich wichtig vor, habe nicht viele Freunde, wohn noch bei bei meinen Eltern, wo es aber jeden Tag Stress gibt.
Deswegen hab ich auch gesagt dass es für alle am besten wär wenn ich einfach tod wär, wovon ich felsenfest überzeugt bin,weil ich für alle nur eine Belastung bin.

Wenn man sowieso schon niemanden hat, niemanden, der einen vermissen würde auf der welt, und dann noch so ein Feedback bekommt, bringt einen das echt zum Nachdenken.

Wie gesagt gings mir auch schon schlechter, und ich versuch wirklich dran zu arbeiten auch mal was positives zu denken. Is aber echt schwer!!!

Vielleicht werden wir ja doch noch Freunde ;)

LG
c s
 

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